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Marktgeflüster (Video): Die Rolle rückwärts der EZB

Manche hatten es schon vermutet – und so kam es denn auch! Die EZB meint laut Insiderberichten, dass man Mario Draghi „überinterpretiert“ habe – darauf hin fiel der Euro wieder unter die Marke von 1,13, die Anleihemärkte, die gestern noch einen herben Abverkauf erlebten, mit einer impulsiven Rally. Aber lange hielt das nicht an, der Euro schoss dann wieder nach oben, die Anleihemärkte wieder unter Druck. Das bedeutet, dass den Märkten der Glaube an das Dementi fehlt, zumal dann Bank of England-Chef Carney auf der EZB-Konferenz in Sintra faktisch eine Zinsanhebung ankündigte..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Manche hatten es schon vermutet – und so kam es denn auch! Die EZB meint laut Insiderberichten, dass man Mario Draghi „überinterpretiert“ habe – darauf hin fiel der Euro wieder unter die Marke von 1,13, die Anleihemärkte, die gestern noch einen herben Abverkauf erlebten, mit einer impulsiven Rally. Aber lange hielt das nicht an, der Euro schoss dann wieder nach oben, die Anleihemärkte wieder unter Druck. Das bedeutet, dass den Märkten der Glaube an das Dementi fehlt, zumal dann Bank of England-Chef Carney auf der EZB-Konferenz in Sintra faktisch eine Zinsanhebung ankündigte. Und die Märkte gehen davon aus, dass die Notenbanken sich abstimmen, wir derzeit also das Ende der ultralaxen Geldpolitik erleben, Dementi hin oder her..

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    walter

    28. Juni 2017 18:30 at 18:30

    Fuer die Lemminge geht die Party erst richtig los!

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    Wolfgang M.

    28. Juni 2017 19:01 at 19:01

    Den besten Kommentar zur Aussage von Janet Yellen, man würde keine Finanzkrise zu unseren Lebzeiten mehr erleben, gab aus meiner Sicht der 46-jährige Markus Koch von der Wallstreet ab: „Oh, ich wusste gar nicht, dass ich in einem Jahr sterben werde!“ It’s sarcasm.

    • Avatar

      Kuperkopf

      28. Juni 2017 20:06 at 20:06

      Möge die weiße Dame 100 Jahre alt werden. ;)

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    Robert14021984

    28. Juni 2017 19:25 at 19:25

    Es ist mal wieder so klar die ganze Sch… wird natürlich wieder hoch gekauft.. Wenn ich den S&P und Dow schon wieder sehe… zum Mäuse melken

    • Avatar

      Lars

      29. Juni 2017 00:26 at 00:26

      Die Entwicklung im DOW und DAX ist in der Tat erstaunlich.Was kann denn einen Trader schon erschüttern?
      Ich frage mich allerdings immer wieder, warum ein vernünftig, verantwortungsvoll und perspektivisch denkender Mensch in Firmen investieren sollte, die sich lediglich durch Abgas-Betrügereien, Monopolklagen, miese bis durchschnittliche Produkte zu sinnlos überhöhten Preisen und Dauerskandale (gewisse Banken) präsentieren.

  4. Avatar

    Kuperkopf

    28. Juni 2017 20:05 at 20:05

    Da wirft Draghi den Bären ein Leckerli vor die Füße und noch während die sich freuen nimmt er es Ihnen auch schon wieder weg. :D

    Das ist wirklich besser als Kino.

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    berti001

    28. Juni 2017 20:07 at 20:07

    Mein Dozent hat immer gesagt: “ Herr…., Mäuse kann man nicht melken…“

    Aber stimmt schon, total crazy das Ganze

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    Sebastian

    28. Juni 2017 20:17 at 20:17

    Immer mit der Ruhe. Dax hat sein Hoch abgearbeitet. Downer und S&P werden auf kurz oder lang folgen. Charttechnisch ist die Rally vorbei. Die letzten Atemzüge.

    Auf kurz oder lang gibts auch einen „Crash / Abverkauf“, da entweder nach dem Motto “ Kaufe das Gerücht ( Steuersenkung ) und Verkaufe die Tatsache“…joar oder die erhoffte Tatsache kommt nicht und dann wirds ausgepriesen.

    Aber das kommt erst wenn niemand damit rechnet. Nichts offzielles kann das einleiten. Weder Notenbank noch sonst wer. Erst wenn in China ein Sack Reis umkippt macht es BoOm

    • Avatar

      PK

      29. Juni 2017 07:35 at 07:35

      also du meinst S&P folgt dem Dax ? Das wär ja mal was, der Schwanz wackelt mit dem Hund. Jedenfalls alles derzeit noch Wunschdenken, S&P mit Outside day, Schluss nahe dem Hoch und das ATH ist keine 10 Punkte weg.
      Und schon wird zum 100. Mal das Ende des Trends ausgerufen.

  7. Avatar

    leo

    28. Juni 2017 22:15 at 22:15

    ich sehe derzeit keine positive Tendenz für Aktien.
    Hauptaufgabe der Zentralbanken soll sein die Liquidität in den realen Markt
    zu bringen.Das kann sich auch über mehrere Jahrzehnte erstrecken.Außer
    ein Ungleichgewicht im Finanzmarkt zu beseitigen bringen doch Zinsanhebung
    und kein QE mehr nichts. Es bringt zwar mehr Normalität und Freiraum aber auch
    mehr Inflation und für den Aktienmarkt einen Abfluss an Liquidität .Möglicherweise gibt es aber auch einen genialen Plan den ich noch nicht kapier.

  8. Avatar

    Michael

    28. Juni 2017 22:24 at 22:24

    Und gerade, weil EZB und FED dieses Theater veranstalten, weil ständig nebulös-dubiose Insider nach jeder Rede auf den Plan treten und weil sogar Carney Geröllheimer vom Separatisteninselchen vor dem lokalen Untergang noch von Wirtschaftsaufschwung reden darf, freue ich mich über meine massiven Umschichtungen seit Mitte Mai in Devisen fernab dieser skurrilen Märkte. Weit weg von Aktien, Anleihen und ähnlichem Gedöns ;)
    USDCAD, NZDUSD, AUDUSD und ein wenig sogar XAUUSD entwickeln sich seither prächtig, nur weiter so, oh ihr gottgleichen Zentralbanker, Fettfinger und Dumm-Algos im Mainstream.
    Der Rasende Rollstuhl wird mir meine Gewinne jedoch wieder wegnehmen, so dass die Freude von kurzer Dauer sein wird… ;)

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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