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Marktgeflüster (Video): Lügen und Halbwahrheiten

Am heutigen „Super-Donnerstag“ hat der ehemalige FBI-Chef Comey US-Präsident Trump vorgeworfen, gelogen zu haben über die Gründe für seinen Rausschmiß. Aber bislang noch nichts, was Trump ernsthaft in Schwierigkeiten bringen könnte, daher die US-Indizes einmal mehr praktisch unverändert. Bei der EZB heute im Grunde das Erwartete, garniert mit einigen Halbwahrheiten..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Am heutigen „Super-Donnerstag“ hat der ehemalige FBI-Chef Comey US-Präsident Trump vorgeworfen, gelogen zu haben über die Gründe für seinen Rausschmiß. Aber bislang noch nichts, was Trump ernsthaft in Schwierigkeiten bringen könnte, daher die US-Indizes einmal mehr praktisch unverändert. Bei der EZB heute im Grunde das Erwartete: man senkte, wie vorher „geleaked“, den Inflationsausblick für die nächsten Jahre und will das QE so lange weiter betreiben, wie notwendig, streicht aber ansonsten einige dovishe Elemente. In der Summe von Draghi heute viele Halbwahrheiten darüber, warum man davon ausgehe, dass die Inflation nicht so richtig steige – insgesamt eine Art Unentschieden für den Euro, während der Dax weiter seitwärts läuft..

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Jana

    8. Juni 2017 18:54 at 18:54

    was wurde um die Geschichte für ein Fass aufgemacht. Uhhhh…Comey sagt aus Uhhh….und unterm Strich ist das doch ohne jegliche Fakten und Beweise. Warum wurde das derart von den Medien hochgepusht nun wieder? Es war doch nun fast ein Nonevent…….

    • Avatar

      Bernhard Zimmermann

      8. Juni 2017 19:12 at 19:12

      Tja, morgen ist der Super Tuesday mit der UK-Wahl ja vorbei. Egal wie es ausgeht, der Markt wirds postiv werten. „Die Aktienmärkte in ihrem Lauf, halt weder Ochs noch Esel auf“.

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    Wolfgang M.

    8. Juni 2017 19:09 at 19:09

    Super Donnerstag, hieß es seit Tagen: „Das wird eine heiße Nummer heute“: Dax-Schwankung – 50 Punkte und damit der wiederholte Beweis, dass es nicht möglich ist (öfters) die Tage mit großen Kursschwankungen vorauszusagen. Laut einer Untersuchung von Fidelity, die immer noch Gültigkeit hat, sind es gerade mal 10 – 20 Tage/Jahr, die die großen Ausschläge bringen. Wer sieht die voraus? Das heißt nicht, dass die Dax-Korrektur nicht in Bälde kommen wird, aber vermutlich mit einem Startzeitpunkt, der sehr überraschend kommt.
    Übrigens scheint die Trumprallye (Notenbankrallye) derzeit neue US-All Time Highs zu produzieren, einmal mehr zeigt sich, wer die Börsenkurse antreibt – trotz permanenter geopolitischer Risiken. Gruß

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    Bademeister

    8. Juni 2017 20:59 at 20:59

    Amerika ist gerade dabei, sich und seine Demokratie vollends lächerlich zu machen. Das ganze Getue um Comey verkommt zu einer belanglosen Show, die eigentlich keinen tieferen Sinn ergibt.
    Gold wurde kurz vor der Anhörung wiedermal prophylaktisch runtergeprügelt, die Märkte in gewohnter Lethargie….
    Einzig gut dran: Trump ist stinkwütend….und genau dann macht er Fehler…
    Morgen gehts runter…ganz sicher.

    • Avatar

      Michael

      8. Juni 2017 22:03 at 22:03

      Amerika und Demokratie? Seit wann??
      Lächerlich, ok, schon immer.

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    Michael

    8. Juni 2017 21:58 at 21:58

    Wenn das beim Gold nur mal nicht der Thai-Bauer war ;)
    Mag Curry nicht und Sojakeim, mag Wiener Schnitzel wie daheim :) Braucht Geld für Schneider Weiße und für die Aufenthaltsgenehmigung.

    Ansonsten war das alles tatsächlich eher langweilig.
    Comey wurde nicht angewiesen, ihm wurde nur nahegelegt…
    Die Inflation in Europa steigt nicht genug aufgrund der „niedrigen“ Energiepreise (diese Energiepreise werden schnellstmöglich wieder aus der Inflationsberechnung herausgerechnet, sollten sie wieder ansteigen).
    Die Qualität der neuen Jobs wird in den Fokus gerückt, eine gute Idee, die auch in Wonderland bedenkenswert wäre.

    Die Börsen hören, sehen und lesen genau das, was ihnen in den Kram passt, filtern aus, was unangenehm werden könnte, verlieren immer mehr den Bezug zur Realität.
    Something ist going wrong in Bullshit-City ;)

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    Michael

    8. Juni 2017 23:09 at 23:09

    Kurz nach 23 Uhr: GBP stürzt ab, ab noch viel interessanter: USDCAD läuft parallel!
    Hat da jemand Neuengland mit Kanada verwechselt und etwa zuviel Covfefe in der Nase?

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    Maitdjai

    9. Juni 2017 10:25 at 10:25

    Diese „Euro Euphorie“ ist fuer mich nicht nachvollziehbar, wie jede „Draghi Maerchenstunde“ beweist. On the „Long Run“ kann dann nur bedeuten, dass ein Herzinfarkt des „Luegenbarons“ eingepreist werden muss. Das kann lange dauern, denn, so lange er auf seinem Stuhl sitzten kann, wird der Euro, nach zwischenzeitlichen Erholungen, eben mit den genannten Halbwahrheiten runtergelogen.

  7. Avatar

    madsoul

    9. Juni 2017 11:06 at 11:06

    Und es wird dann halt wieder ein Freitag wie so viele, Die Us Jungs machen den nächsten Run, denn ohne ATH zum Wochenausklang geht nicht. Und der Dax muss die 13000 für nächste Woche vorbereiten.
    Wir Bären werden uns dann wieder mal die Wunden lecken und versichern, dass es bestimmt bald kracht. Und so geht das dann noch locker bis August weiter, Dax dann bei 13.500-14000, Nas bei 7000, S&P bei 2550 und der Dow bei 22.000. Und wenn dann der letzte Bär gesqueezt ist, kommt ne Mini Korrektur von 3% die alle feiern weil sie ja immer gesagt haben, dass es mal korrigieren muss.
    Hoffentlich ist das nur ein schlechter Traum, aber mir schwant nix Gutes für mein Short Konto. Man ärgert sich halt aber trotzdem, wenn man dann von den sogennannten Fachleuten fast schon jeden Tag die Super Ex Poste Erklärungen anhört, die auch nicht besser sind als das ganze Treiben der Draghis, Trumps und Co

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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