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Marktgeflüster (Video): Trügerische Ruhe

An den Märkten herrscht heute nach den Turbulenzen gestern eine gewisse Ruhe – aber vermutlich eine trügerische Ruhe. Denn die Charts der Indizes wirken nach dem Ausbruch aus den Verkeilungen nach unten nach wie vor fragil, mit der morgigen Fed-Entscheidung und der dann folgenden ersten Pressekonferenz von Jerome Powell dürfte dann viel Schwung in die Märkte kommen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

An den Märkten herrscht heute nach den Turbulenzen gestern eine gewisse Ruhe – aber vermutlich eine trügerische Ruhe. Denn die Charts der Indizes wirken nach dem Ausbruch aus den Verkeilungen nach unten nach wie vor fragil, mit der morgigen Fed-Entscheidung und der dann folgenden ersten Pressekonferenz von Jerome Powell dürfte dann viel Schwung in die Märkte kommen. Heute erneut Facebook das große Thema, auch Twitter stark unter Druck – man fürchtet, dass die US-Tech-Firmen in Zukunft weniger Einnahmen generieren können mit den von ihnen gesammelten Daten der Nutzer. Der Dax heute wieder stärker als die US-Indizes, aber die charttechnische Lage des deutschen Leitindex macht nach wie vor eher wenig Hoffnung auf einen echten Höhenflug..

5 Kommentare

5 Comments

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    Wolfgang M.

    20. März 2018 19:10 at 19:10

    @Markus F. Markus, Sie haben nach dem Einbruch der Märkte vom 23. Januar bis zum 9. Februar mehrfach erwähnt, dass nach es nach einem 10% Kursrutsch durchschnittlich zwei Monate dauere bis so eine Korrektur verarbeitet sei. Demzufolge verhielte sich der Dax mit seiner Querbewegung gerade zu typisch und würde erst wieder Anfang April bereinigt sein (wenn es D.Trump nicht gäbe!). Wäre auch nicht unlogisch, denn die US-Firmen dürften in Q1 steuerbegünstigt große Gewinnsteigerungen melden und der Dax steht vor der größten Dividendenausschüttung seiner Geschichte. Gruß

    • Avatar

      Jan

      20. März 2018 20:07 at 20:07

      Aha, also Sie meinen aus dem seitwärtsbewegung seit mitte Februar nochmal ein Ausbruch nach oben?
      Nochmal Allzeithochs?
      Nochmal ein Rally bis der Berichtsaison vorbei ist?
      Kaum vorstellbar aber wir wissen es in Mai.

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        Wolfgang M.

        20. März 2018 20:33 at 20:33

        Hallo Jan. An Allzeithochs habe ich eigentlich nicht gedacht – eher an einen nochmaligen Anstieg bis vielleicht 13000 (wg. der Dividendensaison). Vorausgesetzt der s.g. Handelskrieg nimmt nicht konkrete Formen an. Das saisonale “ Sell in may and….“, könnte aufgrund der gesteigerten Unsicherheiten aber wieder einmal zutreffen. Gruß

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          vogel

          20. März 2018 21:55 at 21:55

          @ Wolfgang:
          Die Midterm-Statistik spricht für Ihre Sichtweise:
          http://www.seasonalcharts.com/zyklen_wahl_dax_midterm.html
          Ich gehe noch davon aus, daß starke Shortseller-Rückkäufe im April zusätzlich die Kurse nach oben treiben werden, ehe der „richtige Crash“ kommt.
          Aber im Mai/Oktober sind wir dann alle schlauer. ;-)

        • Avatar

          Michael

          20. März 2018 22:20 at 22:20

          Die Märkte warten auf morgen, auf FOMC-Wirtschaftsprojektionen, (Ein)Schätzungen und Erwartungen, auf Fantasien und Träumereien zwischen den Zeilen. Die FOREX-Märkte haben sich bereits heute bzw. bereits seit einer Woche zugunsten des USD in Stellung gebracht. Ein noch stärkerer USD und somit schwächerer EUR dürfte zwar die deutschen Exportweltmeisterfirmen unterstützen, Trumps Wirtschaftspolitik steht dem aber diametral gegenüber.
          Wäre ich in den Aktienmärkten engagiert und involviert, würde ich derzeit wie der „Segler über allem“ zum Taucher werden, Urlaub machen und abwarten. Oder an den derzeit spannenden FOREX-Märkten versuchen, mein Geld zu verdienen ;)

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Aktien

SAP meldet Quartalszahlen – Aktie fällt dramatisch! Übertrieben? Kaufchance?

Claudio Kummerfeld

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Frau arbeitet an Schreibtisch in Büro

SAP hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 6,53 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,79). Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,65 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,26 Milliarden Euro).

Während die Finanzdaten des letzten Quartals halbwegs ok sind, scheint die Börse regelrecht geschockt zu sein von einem anderen Aspekt der Veröffentlichung von SAP. Denn die Aktie verliert heute dramatische 20 Prozent, wegen der Aussichten für das laufende Gesamtjahr 2020. Umsatz- und Gewinnerwartungen werden nur ganz leicht nach unten revidiert, aufgrund der zweiten Corona-Welle und den damit einhergehenden neuen Restriktionen, die sich auch auf Unternehmen und ihre Aufträge auswirken. Und dafür gleich 20 Prozent Bestrafung im Aktienkurs? Ist das nicht zu viel? Hier könnten sich die Anleger mal überlegen, ob das eine Kaufchance für die Aktie ist (das ist keine Kaufempfehlung unsererseits, sondern nur ein Gedankenspiel).

SAP auszugsweise im Zitat zur Gesamtjahresaussicht:

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schätzung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick
ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden,
sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger
und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus
denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass:

• die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor
zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).
• die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
• die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden
(zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

CEO-Kommentar im Wortlaut:

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich unsere Kunden an einem Wendepunkt. Für Unternehmen ist der Umstieg in die Cloud, verbunden mit einer echten Neuausrichtung ihres Geschäfts, unerlässlich geworden. Denn nur so können sie widerstandsfähiger werden und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir Innovationen entwickeln und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Abwicklung von Geschäftsprozessen in einer digitalen Welt bieten. Die SAP wird ihr Wachstum in der Cloud auf über 22 Mrd. € im Jahr 2025 steigern und den Anteil der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 % ausbauen.“

Details der Quartalszahlen von SAP

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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