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Rekordstände bei Aktien, wichtige Steuer-Infos, Dow und Vonovia in der Besprechung

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Im folgenden Video sprechen Sissi Hajtmanek und Manuel Koch mit dem Portfoliomanager André Stagge über die aktuelle Gesamtlage am Markt. Die Aktienbörsen notierten auf Rekordniveau, und das trotz Coronavirus. Was ist da los? Laut André Stagge liegen die steigenden Aktienkurse an der Liquidität. Sobald die Märkte fallen, würden die Notenbanken helfen. Mögliche Zinssenkungen im Laufe des Jahres seien ein wichtiges Thema.

Das Thema Steuern wird aktuell sehr wichtig für Privatpersonen, die an der Börse aktiv sind. Die Verlustanrechnung soll auf 10.000 Euro beschränkt werden (hier zwei Rechenbeispiele). Dies wird dazu führen, dass einige Anleger, die Gewinne und Verluste machen, trotz effektiven Gewinnen nach Steuern Verluste machen werden. Auch wenn Anleger nach Verrechnung von Gewinnen und Verlusten effektiv Verluste machen, kann es sogar sein, dass man selbst dann Steuern zahlen muss. Wir haben uns dazu schon geäußert, und werden es wohl auch nächste Woche erneut tun. Was Olaf Scholz da plant um Privatanleger zu drangsalieren, ist unsinnig, und einfach der blanke Wahnsinn. Ähnlich äußert sich auch André Stagge zu dem Thema. Auch kann er einige interessante Details zu dem Thema beitragen, was bei Politik und Verbänden zu diesem neuen Steuergesetz gerade in der Diskussion ist.

Auch besprechen die drei zwei Empfehlungen der Trading House Börsenakademie. Man empfiehlt auf den steigenden Dow Jones zu setzen. Eine konkrete Kauforder wird direkt am Chart besprochen. Auch die Aktie von Vonovia wird besprochen. Auch hier gibt es eine konkrete Kaufempfehlung.

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So nutzen Sie die kommende Erholungsrally optimal aus – Werbung

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Lieber Börsianer,

die USA werden in dieser Woche den Höhepunkt der Pandemie erleben. Vor allem in den Metropolen wie New York, Detroit oder New Orleans werden dann jeden Tag mehrere hundert Menschen versterben. Allein für New York werden in den nächsten Tagen bis zu 700 Tote pro Tag erwartet.

Derweil sind 29 % der US-Kapazitäten heruntergefahren worden. Allein im US-Bundesstaat Kalifornien gehen derzeit jeden Tag 2,8 Milliarden US-Dollar verloren, weil die Menschen nicht arbeiten können.

Günstiger ist das Gesamtbild in Europa. Die Anzahl der Neuinfizierten wächst bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht mehr. In Italien hat die Anzahl der Intensivpatienten abgenommen. Mittlerweile mehren sich die Anzeichen, dass Europa nach Ostern wieder langsam anfahren kann. Entsprechende Stufenpläne werden derzeit in Wien, Bern oder Berlin entworfen. Es wird ohne Frage ein langer Weg zurück zur Normalität. So werden wir sicherlich bis auf Weiteres in Europa keine Großveranstaltungen – wie etwa Fußballspiele – abhalten können.

Es wird ebenfalls dauern, bis die Produktion hierzulande wieder ihr Vorkrisenniveau erreicht hat. Zunächst werden die Unternehmen des produzierenden Gewerbes lediglich eine Art Basisproduktion unter besonderen Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter anfahren. Diese Basisproduktion ist ganz wichtig, denn schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Unternehmen der demnächst anschwellenden Nachfrage kaum gewachsen sein werden.

Wir wissen aus China, dass sich die Nachfrage ziemlich rasch erholt. So wurden im Monat März – nach dem Abklingen der Pandemie – dort voraussichtlich wieder 1 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Zum Vergleich: Im Vormonat lag der Absatz lediglich bei 250.000 Einheiten. Vor der Krise wurden in China pro Monat durchschnittlich rund 1,5 Millionen Fahrzeuge abgesetzt.

Kurzum: Das Gesamtbild ist durchaus vielversprechend. Der Aktienmarkt hat die Auswirkungen des Virus sehr weitgehend eingepreist. Wir wissen inzwischen, dass Europa im laufenden Jahr etwa 7 % seiner wirtschaftlichen Gesamtleistung verlieren wird. Wir wissen auch, dass die Arbeitslosigkeit steigen wird. Bekannt ist auch, dass einige Euro-Staaten wieder wackeln werden. Sehr wahrscheinlich wird man erneut ein Hilfsprogramm für Italien – Stichwort Corona-Bonds – auflegen müssen. Ich wiederhole mich: Diese Faktoren sind eingepreist. Deshalb ist der DAX zeitweise um 40 % gefallen.

Die Aktien der unterschätzten Corona-Opfer sind tückisch

Wir sind also vor einigen Tagen wieder in einen Kaufmarkt eingetreten. Gleichwohl muss ich nochmals den Mahner geben. Denn nicht alle Unternehmen werden in der Lage, die aufgestauten Rückstände im operativen Geschäft zeitnah aufzuarbeiten, weil ihnen schlichtweg das Geld fehlt, die Produktion wieder rasch zu steigern. Einige namhafte Unternehmen werden in dieser Situation auch Marktanteile verlieren, weil die Konkurrenz schlichtweg schneller war. Viele Unternehmen werden die Corona-Krise nicht einfach aus den Kleidern schütteln, obwohl die Wirtschaft wieder mächtig anspringen wird.

Auch das ist tückisch: Wussten Sie etwa, dass viele Stromversorger gegenwärtig auf zahlreichen unbezahlten Rechnungen sitzen, weil die Kunden ihren Strom nicht mehr bezahlen? Derzeit gehen viele Investoren davon aus, dass diese Unternehmen kaum unter der Krise leiden. Das ist ein gefährlicher Irrtum.

Noch ein Beispiel für einen gefährlichen Irrtum: Fresenius bringt man am Markt mit Dialyse und Krankenhaus-Infusionen in Verbindung. Das klingt doch danach, dass das Unternehmen unter der gegenwärtigen Ausnahmesituation nicht leiden wird, oder? Dabei ignoriert man…..

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Coronakrise in den USA – und die Sünden der Vergangenheit

Wie US-Firmen ihre Zukunft verprasst haben

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Die USA sind zum Zentrum der Coronakrise geworden mit der mit Abstand höchsten Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten weltweit. Was wird das für die Wirtschaft und die Aktienmärkte der USA bedeuten?

Wie oft wurde darüber berichtet, was die große Triebkraft für die Aktienhausse in den USA gewesen ist! Buybacks, oder der Rückkauf eigener Aktien, zunächst aus den Gewinnen der Unternehmen, aber auch immer mehr aus Krediten, zu immer niedrigeren Zinsen. Eine Strategie zur Freude der Anteilseigner und des Managements, die in der epochalen Krise um Covid-19 aber ihre substanzzerstörerische Kraft zeigt.

Coronakrise: Kampf um das Rettungspaket

Bevor der große Rettungsschirm für Unternehmen, die von der Coronakrise betroffen sind, verabschiedet wurde, muss in Washington ein gigantischer Kampf der Lobbyisten um die berühmten Fleischtöpfe stattgefunden haben.

Mit 2,2 Billionen Dollar ist das US-Rettungspaket deutlich größer als jenes während der Finanzkrise 2008, welches ein Volumen von 700 Milliarden Dollar hatte.

Die US-Regierung steht für 454 Milliarden Dollar an Krediten gerade, die die Federal Reserve an die US-Unternehmen verteilen kann. Damit hat der Schutzschirm eine Göße von etwa vier Billionen Dollar an billigen Krediten. Zusätzlich kalkulierte man für die besonders von der Krise gebeutelte Branchen der Fluggesellschaften ein eigenes Kreditvolumen von 46 Milliarden Dollar.

Aktienrückkäufer als Bittsteller

Diese Fluggesellschaften sind aktuell ein Beispiel für eine Firmenpolitik mit wenig Vorsorge für schwierigere Zeiten. Zwar ist man schuldlos in diese Coronakrise gerauscht, jedoch ist die finanzielle Not auch hausgemacht.

Man hat massiv eigene Aktien zurückgekauft, hat Kurspflege betrieben und nicht in neue Maschinen oder in die Bezahlung der Mitarbeiter investiert oder hat Reserven für schlechte Zeiten vorgehalten.

Delta Airlines kaufte in den vergangenen zwei Jahren für 3,7 Milliarden Dollar eigene Aktien zurück, United Airlines für 3,8 Milliarden Dollar und American Airlines für zwei Milliarden Dollar. Macht zusammen 9,5 Milliarden Dollar in nur zwei Jahren, die den Fluggesellschaften jetzt in der Coronakrise an Eigenkapital fehlen.

Insgesamt haben die Unternehmen im S&P 500 zwischen 2009 und 2018 – 4,3 Billionen Dollar für Aktienrückkäufe ausgegeben. Kapital, das jetzt dringen gebraucht würde und das der Summe entspricht, die die Federal Reserve jetzt an Hilfskrediten für die Coronakrise bereitstellen muss. Nicht zu vergessen die 3,3 Billionen Dollar an Ausgaben für Dividendenzahlungen in dieser Periode (noch ohne 2019).

Während eine Firma wie Apple diese Anlagepolitik aus den riesigen Gewinnen bestritt, nahmen die anderen US-Unternehmen einer Studie von JP Morgan zufolge bis zu 30 Prozent neue Anleihen auf – sprich sie verschuldeten sich, um die Aktienkurse zu pushen.

Besonders krass ist dieses Verhältnis bei General Electric ausgefallen, die 227 Prozent ihrer Gewinne in Buybacks und Dividendenausschüttungen investiert haben – oder  106 Prozent bei IBM und 121 Prozent bei Boeing. Ausgerechnet der Flugzeugbauer, der jetzt in seiner aktuellen Firmenkrise von zwei Seiten unter Wasser gerät. Das Aktienrückkaufprogramm, das insbesondere für das Management äußerst vorteilhaft gewesen ist, weil das eigene Vergütungssystem oft mit der Höhe der Aktienkurse verknüpft war, fand auch in einer Branche statt, die gerade jetzt von extremer Bedeutung ist – die Pharmaindustrie. Die Welt wartet sehnsüchtig auf die ersten „Good News“ zum Stand der Entwicklung um einen Impfstoff gegen Covid-19.

Fazit

Was dürfte gerade weltweit für ein Kampf um die begehrten Fördermilliarden in vielen Staaten stattfinden? Vom existenzbedrohten Kleinunternehmer bis hin zum milliardenschweren Weltkonzern. Letzterer dürften gerade in den USA große Schwierigkeiten bekommen, wenn er in den letzten Jahren nicht nur den freien Cashflow für den Aufkauf eigener Aktien verwendet hat, sondern sich sogar dabei mit Krediten hoch verschuldet hat. Im Taumel des weit verbreiteten Financial Engineering zur Maximierung der Profite für die Shareholder auf kurze Sicht.

In den USA hatte man schon einmal Aktienrückkäufe verboten – ab 1932, da es zwischen 1929 und 1932 in der Weltwirtschaftskrise manipulative Kapitalbewegungen gegeben hatte. Dieses Verbot wurde erst 1982 durch Ronald Reagan wieder aufgehoben.

Welche Schlüsse wird man aus dieser Coronakrise ziehen? Donald Trump hat zwar geäußert, Buybacks nicht zu mögen, aber ein Verbot? Anders bei den Demokraten, da ist diese Maßnahme sogar Teil des Wahlkampfprogramms. Irgendwelche Lehren sollte man doch aus dem „investitionsfeindlichen“ Verhalten der Firmen ziehen. Nur die Verpflichtung von Firmen, die in der Coronkrise das Hilfspaket nutzen, bis zu einem Jahr nach Auslaufen der Unterstützung auf Aktienrückkäufe zu verzichten, kann es wohl alleine nicht gewesen sein.

Die Coronakrise deckt die Schwächen und Fehler der USA auf

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Coronakrise: Warum stehen die Aktienmärkte noch so hoch?

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Die Coronakrise errreicht einen Hochpunkt nach dem anderen – und viele reiben sich derzeit verwundert die Augen: Warum stehen die Aktienmärkte so hoch, angesichts der schlechtesten Konjunkturaussichten in den vergangenen 100 Jahren? Gerade mal 20 bis 25 Prozent im Minus und nur leicht im Bärenmarkt. Spinnen die Börsianer – oder sehen Sie etwas anderes, was man aus den gegenwärtigen Daten nicht entnehmen kann? Hierzu ein paar Argumente aus der bullishen Sicht der Märkte.

Coronakrise: Was bringt uns das zweite Halbjahr?

Aus der Sicht der Börsen geht es fast nie um die Gegenwart oder die nahe Zukunft. Aktienmärkte fragen, wie sieht es in einigen Monaten aus? Also haben wir im Spätsommer 2020 noch Millionen von Coronainfizierten in den USA und ein Vielfaches davon an Arbeitslosen im Gefolge der Coronakrise? Das scheint sich in den Kursen derzeit niederzuschlagen.

Viele könnten von einer falschen Grundprämisse ausgehen.:Was nicht beachtet wird beim Vergleich mit früheren Rezessionen, selbst mit der von 1929 ist, dass es noch nie ein Situation gab, in der die Wirtschaft staatlich verordnet in Teilbereichen so auf null heruntergefahren wurde (und auch absehbar wieder hochgefahren wird).

Nicht einmal im Zweiten Weltkrieg wurde in den USA einem Friseur, einem Bäcker, einem Hot-Dog-Verkäufer u.a. die Arbeit untersagt. Das heißt aber auch, dass die kommenden Tage des Lockdowns alles überbieten werden, was es an kurzfristigen (!) Wirtschaftsindizes wie Arbeitslosenanträge, Verbrauchervertrauen etc. je gebeben hat. Klar, vermutlich erleben wird bald,  dass es wegen der Coronakrise in den USA 25 Millionen Arbeitslose geben wird –  in einem Land mit einer Hire-and-Fire-Mentalität. Aber Covid-19 hat ein natürliches Ende. Und dann wird es kurzfristig Anstiegsdaten aus tiefem Niveau geben, wie es sonst nur in Aufbauphasen nach einen Bombenkrieg möglich ist – einen kleinen Vorgeschmack darauf gibt bereits China mit seinen Einkaufsmanagerindizes.

Beispiel Deutschland

Wir haben bereits in dieser Woche R-0 erreicht (Feststellung Robert-Koch-Institut): das heißt, ein Infizierter steckt nur noch einen Menschen an. Vor drei Wochen lag dieser Wert bei 3-7 und damit noch deutlich höher. Bereits in wenigen Tagen/Wochen wird sehr wahrscheinlich die Zahl der „active cases“ sinken und dann die ersten Maßnahmen der Integration ins Arbeitsleben erfolgen. Die Epidemiologen dürfen nur nicht zu früh Entwarnung geben, sonst würde durch Leichtsinn der ganze Effekt zunichte gemacht werden und sich der Schaden der Coronakrise noch  potenzieren. Nach dem 20. April wird es in Deutschland ziemlich wahrscheinlich mit einer leichten Exitstrategie losgehen.

Coronakrise: Wird die Arbeitslosigkeit Bestand haben?

Die US-Börsen sehen nicht mehr auf den Mai, in dem die schlechtesten Arbeitslosenzahlen seit 1930 kommen werden, sondern sie blicken vermutlich auf den Sommer und später. Deshalb fallen sie auch zur Zeit nicht so stark, trotz der schlechtesten Arbeitslosenzahlen, die man sich ausmalen kann. Man erwartet bereits das Schlimmste und wenn Goldman Sachs von 25 Millionen im Mai spricht, so ist das weitgehend schon eskomptiert. Sonst müssten die Börsen schon weit über 50 Prozent ihres Wertes verloren haben. Das ist ein Grund, warum die Aktienmärkte derzeit nicht in die Tiefen fallen, die dem aktuellen Wirtschaftseinbruch durch die Coronakrise entsprächen. Der Zukunftsaspekt der Börse und als zweiter Grund das 10 Billionen-Dollar-Rettungspaket weltweit, was den Konsum vor einem totalen Kollaps bewahrt.

Was einige Investoren immer noch unterschätzen, ist die absolute Hemmungslosigkeit, Schmerzfreiheit oder Radikalität der US-Regierung, um den US-Konsum zu retten. Wenn das 4 Billionen-Dollarpaket für die Coronakrise nicht ausreicht, wird man eben noch weitere Billionen hinterherschieben: es ist ein Wahljahr und Donald Trump wird ohne Rücksicht auf Verluste alle fiskalpolitischen Mittel einsetzen.

Dass er damit die Verschuldung der USA in gefährlichste Dimensionen anheben wird, das kümmert ihn bisher noch wenig. Schließlich hat er wohl den stärksten Glauben Aller in die Einzigartigkeit der US-Wirtschaft und deren Leitwährung. Spricht er nicht schon dauernd davon, wie gestärkt Amerika aus der Coronakrise hervorgehen wird? Noch glauben ihm die Weltmärkte: der Dollar ist nach wie vor die Leitwährung und die Federal Reserve kann als eine der wenigen Notenbanken in unvorstellbarem Ausmaß Geld drucken. Dass das nicht ewig gut gehen kann und auch in einem Desaster enden könnte (muss?) – das steht auf einem anderen Blatt. Bisher sind die USA eine der wenigen Länder, die noch niemals einen Staatsbankrott erleben mussten. Deutschland hingegen schon derer sieben, in den letzten 200 Jahren. God bless America..

Noch ein Wort zu China: Warum sind dort im Januar/Februar wegen der Coronakrise die Aktienmärkte nicht in die Tiefe gestürzt, als eine Schlüsselindustrie, die Automobilbranche, mit 92 und 80 Prozent Rückgang die schlechtest denkbaren Daten geliefert hat? Weil man erwartet hat, dass sich die Wirtschaft ab April/Mai von der Coronakrise wieder erholen wird. Was gerade auch geschieht.

Das ist nämlich auch für die USA der springende Punkt: Man kann doch nicht erwarten, dass die Masse der Friseure, Bäcker, Souvenirhändler (um nur ein paar einfache Beispiele zu nennen) auch in drei oder sechs Monaten noch arbeitslos sein werden. Von einem langsamen Wiedereinstieg im Flug- und Touristikgeschäft gar nicht zu reden. Die Touristikbranche steht für acht Prozent des weltweiten BIPs. Menschen werden wieder den Friseur (und viele Dienstleister, vom Masseur bis zum Fitnessstudio) brauchen.

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