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Videoausblick: Der große Bruch

In der letzten Woche hat sich etwas Entscheidendes verändert: Teile der Wirtschaftselite der USA sind von Donald Trump abgerückt nach dessen Relativierung der rechtsradikalen Demonstrationen in Charlottesville. Damit verliert der US-Präsident die Unterstützung wichtiger Player..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

In der letzten Woche hat sich etwas Entscheidendes verändert: Teile der Wirtschaftselite der USA sind von Donald Trump abgerückt nach dessen Relativierung der rechtsradikalen Demonstrationen in Charlottesville. Damit verliert der US-Präsident die Unterstützung wichtiger Player, die sich trotz aller Kritik an Trump von ihm eine business-freundliche Politik erhofft hatten, nun aber ihre Reputation gefährdet sehen, wenn sie den US-Präsidenten weiter beraten. Dazu der Abgang des rechten Steve Bannon, womit auch die Rechten latent zu Gegenspielern Trumps werden. All das macht die bislang so optimistische Wall Street nervös, Trump wird nun vor dem heißen Herbst (Anhebung der US-Schuldenobergrenze) große Schwierigkeiten bekommen – die US-Aktienmärkte ebenso, während der Dax von weiterer Euro-Schwäche profitieren könnte..

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18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    bassmaker

    21. August 2017 09:13 at 09:13

    @Markus Fugmann
    Oh, wie schön – Sie sind zurück!
    Da fängt die Woche doch gleich gut an!

  2. Avatar

    Hempel

    21. August 2017 09:29 at 09:29

    Hallo Herr Fugmann,

    endlich sind Sie wieder da. Gibt es eine Uhrzeit zum Herrn Trump heute nachmittag deutscher Zeit ?

    Gruß Mike Hempel

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      21. August 2017 09:44 at 09:44

      @Beobachter, @Hempel, vielen Dank für eure netten Worte!
      Die Trump-Rede ist für 15Uhr deutschr Zeit terminiert..

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        21. August 2017 10:22 at 10:22

        Korrektur: die Rede Trumps ist um 21.00Uhr Ostküsten-Zeit, das ist 03.00 Uhr nachts deutscher Zeit..

  3. Avatar

    Jana

    21. August 2017 09:49 at 09:49

    • Avatar

      Walter Schmid

      21. August 2017 10:54 at 10:54

      Super Video! Vielen Dank für den Link!
      Dirk Müller spricht mir aus der Seele. Es ist widerlich und unerträglich, wie die Lügenpresse die Wahrheiten biegt und beugt, um Trump öffentlichkeitswirksam niederzuknüppeln. Es sind die gleichen perfiden Mittel, wie man sie auch schon im 3. Reich nutzte.
      Das ist Volkshetze und hat mit einer ehrlichen, neutralen und unabhängigen Medienberichterstattung überhaupt nichts zu tun!

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    Masud79

    21. August 2017 11:01 at 11:01

    endlich ist herr fugmann wieder da,
    ab jetzt bitte keinen Urlaub mehr, dafür würde ich auch 1000 euro /Woche abo gebühr für FMW zahlen. bitte danke

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    Walter Schmid

    21. August 2017 11:01 at 11:01

    Schön, dass Sie wieder im Einsatz sind, Herr Fugmann! Ihre täglichen Videos waren mir schon ganz schön abgegangen.

    • Avatar

      Lars

      21. August 2017 20:44 at 20:44

      @Walter Schmid
      Erfreulich, dass zumindest die Videos von Herrn Fugmann anscheinend den o. g. Kriterien nicht entsprechen“Das ist Volkshetze und hat mit einer ehrlichen, neutralen und unabhängigen Medienberichterstattung überhaupt nichts zu tun!„. Obwohl er auch nicht gerade der größte Fan von Donald Trump ist.

      • Avatar

        Walter Schmid

        21. August 2017 21:17 at 21:17

        Ich glaube, Sie verwechseln die Zusammenhänge. Welcher vernünftige Mensch könnte inzwischen noch ein Fan von Donald Trump sein? Aber die Medienhetze gegen ihn ist schlimmer, als er je sein könnte.

        • Avatar

          Lars

          21. August 2017 22:02 at 22:02

          Kurz nachdem ein rechtsradikaler Geistesgestörter einen Terroranschlag per Lkw verübt hat, veröffentlicht Trump einen derartigen Tweed?!
          Stellen Sie sich mal vor, unsere Mutti hätte so etwas kurz nach dem Anschlag des geistesgestörten Islamisten auf dem Breitscheiplatz in Berlin veröffentlicht!!!!
          Wäre da nicht auch eine gewisse „Medienhetze“ die Folge gewesen? Hätten Sie die auch als „Hetzte“ bezeichnet??
          Trump ist meiner Meinung nach ebenso geistesgestört wie diese Attentäter, eine Gefahr für den gesamten Planeten, vollkommen unberechenbar und aufgrund seines Narzissmus latent soziopathisch veranlagt.
          Was das angeht, unterscheidet er sich nicht grundsätzlich von Putin, Kim und ein paar anderen größenwahnsinnigen Irren in Südostasien und Afrika. Am besten, wir schicken die alle mit Elons Marsrakete Richtung Pluto oder Sonne.

          • Avatar

            Walter Schmid

            21. August 2017 22:46 at 22:46

            Um bei Ihrer Titulierung zu bleiben, ich halte Trump in einiger Hinsicht inzwischen auch für ziemlich gestört. Die Geistesgestörtheit der Attentäter schein mir aber doch wahrlich noch erheblich größer zu sein. Aber darum ging es gar nicht. Es ging um die verlogene Medienhetze, wie sie Dirk Müller so treffend beschrieb.Einigen wir uns also bitte darauf, dass wir auch alle Fake-News-Verantwortlichen zum Pluto oder zur Sonne schicken.

  6. Avatar

    Arsene293

    21. August 2017 12:29 at 12:29

    Ich kann mich meinen ‚Vorschreibern‘ nur anschliessen: Endlich sind Sie wieder zurück, Herr Fugmann. Ihre Videos sind einfach Klasse und helfen bei den täglichen Anlageentscheidungen. Vielen Dank.

  7. Avatar

    Alexander Ullrich

    21. August 2017 19:38 at 19:38

    Schließe mich meinen Vorschreibern ebenfalls an. Endlich gibt es Morgens und Abends wieder Ihre guten Videos! Danke

  8. Avatar

    bauer

    21. August 2017 20:23 at 20:23

    The hero Fugi is back…yes, we like him.

  9. Avatar

    Leftutti

    22. August 2017 01:03 at 01:03

    Gerne, wir schicken alle Fake-News-Verantwortlichen ins All, und somit auch Dirk Müller, der fast 2,5 Minuten lang ein und dieselbe Aussage mit dümmlich-seriöser Mimik wiederholt: Der Zug überrollt keinen Journalisten, er schiebt ihn nur vor sich her. Der Journalist ist eigentlich übermächtig, ist eine Art Superman, der arme Trump-Zug wird eher durch den penetranten Kerl gebremst, die Schienen gehen kaputt, eigentlich müssten man dem CNN-Reporter eine Millionenklage wegen Sachbeschädigung anhängen. Was hat der Kerl auf Donnie’s Schienen eigentlich zu suchen?.

    Dann eine geschickte kurze rhetorische Pause bei etwa 2:28 Minuten, dann die sofortige Überleitung zu Propagandagesülze, „Hexenwerk“ und dem vollkommen unbegründeten Schluss, dass es unzählige derartige Themen momentan gebe: „In allen Bereichen unseres momentanen Zusammenlebens. Ich glaube, wir sind hier auf einer ganz gefährlichen Schiene unterwegs, in der Fakten keine Rolle mehr spielen, und hysterisches Gekreische, und… Einflussnahme in jede Richtung eine Rolle spielt“.

    Hier wird eine weitere Peinlichkeit Trumps vollkommen verharmlost, ins Gegenteil verkehrt und auf nichts reduziert. Danach wird von nichts sofort und ohne Begründung auf „unzählige Themen…in allen Bereichen unseres Zusammenlebens“ geschlossen und das Thema in den restlichen 30 Sekunden in bester Nazi-Propaganda-Manier wiederum ins Gegenteil verkehrt.
    Goebbels lässt grüßen…

    • Avatar

      Walter Schmid

      22. August 2017 10:25 at 10:25

      Dirk Müller hat objektiv Recht und jede andere Interpretation des Cartoon entspringt entweder einem wirren Kopf oder ist bewusst böswillige Medienhetze!

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Netflix und Tesla bringen gute Laune

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Netflix hat gestern Abend tolle Zahlen geliefert, und bei Tesla gibt es ein neues hohes Kursziel.

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Börse: Die Stimulus-Schecks und der große Börsen-Hype

Wiederholt sich das Muster an der Börse aus der ersten Corona-Welle? Damals stiegen Kleininvestoren ein, und nun kommen neue Schecks!

Wolfgang Müller

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Was sich im letzten Sommer durch die großzügigen Schecks der US-Regierung zur Unterstützung der Arbeitslosen an der Börse gezeigt hat, wiederholt sich mit den 600 Dollar-Schecks seit Jahresanfang in verschärfter Form. Man zockt mit dem staatlichen Geld immer zügelloser, in Pennystocks und in Optionen. Jetzt kommt bald die Aufstockung auf 2000 Dollar durch die Biden-Regierung – wird dies der Höhepunkt der Manie der Börse?

Börse: Corona und die Generation RobinHood

Es war ein großes Thema im Coronajahr 2020, die allein schon beim Neobroker RobinHood auf 13 Millionen, vorwiegend junger Anleger angewachsene Schar neuer und junger Investoren, die ihre Freizeit genutzt haben, um nahezu gebührenfrei an der Börse zu zocken. Zunächst mit den großen Aktien aus dem „Stay-at-Home-Umfeld“, Apple, Amazon, Alphabet, Microsoft, Nvidia, oder Zoom und natürlich Tesla. Aber da dies so gut geklappt hatte, dann auch mit Hebelprodukten aus dem Optionsbereich. Was die Stillhalter dazu genötigt hatte, teure Aktien zur Absicherung auch noch nachzukaufen, Stichwort Gamma-Absicherung. Die Hausse nährte ständig die Hausse. Dies ist natürlich den großen Häusern in den USA nicht verborgen geblieben. Goldman Sachs holte sich die Liste der meist nachgefragten Aktien bei den Billigbrokern und bei den Favoriten der Hedgefonds – und siehe da, die Lieblinge der RobinHoodies schlugen die Benchmark und die Profis um Längen.

2020: S&P 500, plus 16 Prozent – Hedgefonds plus 40 Prozent – und die RobinHooder plus 80 Prozent. Dies ist natürlich nicht die Performance der Depots, sondern die Berechnung der Performance der Favoriten.

Das neue Thema Pennystocks

Das Jahr 2021 entwickelt sich in Teilbereichen noch extremer als das Jahr 2020. Die jungen Spekulanten hatten bemerkt, dass sich nach den Wahlen im November und der großen Impfstoffstory ein Favoritenwechsel ergeben hat, weg von Big Growth und Value, hin zu kleinen Nebenwerten. Überaus deutlich ersichtlich an der Performance des Russel 2000, der allein von Anfang November bis dato von 1520 auf 2150 Punkte gestiegen ist. Ein Index, wohlgemerkt, in dem sich so viele Titel befinden, die gar keine Gewinne machen, seit Jahren „Zombies“ genannt. Manch erfahrener Börsianer wird sich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben, angesichts der Kurssprünge einiger kleiner und eigentlich unbekannter Aktien aus dem Feld der Pennystocks.

Das extremste und am meisten zitierte Beispiel ist eine Firma aus der Medizintechnik, Signal Advance. Infolge einer Verwechslung aufgrund eines Musk-Tweets: „Buy Signal“ hatte sich der Pennystocks schlicht verdreiundzwanzigfacht. Nicht ganz so extrem, aber immerhin auch schon mit 120 Prozent plus, notierte GameStop, eine Firma aus der Videobranche. Ob Energiesektor, Elektromobilität, Wasserstofftechnologie, Solar oder sogar Aktien, die sich der Pleite genähert haben, Hauptsache billig, dann wird damit herumgezockt.

Das Volumen der gehandelten Billigaktien hatte bereits im Dezember die Billionengrenze erreicht.

Stimuli, oder die staatliche Quelle für das Zocken

Wie bereits angedeutet, viele Anleger hatten anscheinend nur darauf gewartet, dass der Staat ihnen endlich die lange erwartete Unterstützung mittels der 600 Dollar-Schecks zusandte. Der Beweis für diese Annahme ist der Anstieg des Handelsvolumens bei Pennystocks – Over the counter (OTC), also außerbörslich, der sich nach dem Erhalt der Schecks glatt fast versechfacht hatte.

Was bedeutet dies für die nahe Zukunft? Der neue US-Präsident hat letzte Woche sein 1,9 Billionen Dollar schweres Stimulusprogramm angekündigt, welches noch der Billigung durch den Kongress bedarf.

Eine Aufstockung um 1400 Dollar und es könnten weit über 100 Millionen Amerikaner in den Genuss der staatlichen Stimulus-Schecks geraten.

Wird sich das Verhalten der neuen Generation Anleger ein weiteres Mal wiederholen und das Geld unmittelbar wieder an der Börse landen, bei Werten, von denen unsereins noch gar nichts gehört hat?

Ein nochmaliger kurzfristiger Boom?

Daran sieht man einmal mehr, warum statistische und saisonale Annahmen stets mit Vorsicht zu genießen sind. Jedes Jahr, jeder Zyklus ist anders und bietet ständig Überraschungen. Wer hätte vor einem Jahr daran gedacht, dass kleinste Anlegergruppen mit staatlicher Stütze einen Einfluss auf die Kurse an der Börse ausüben können?

Fazit

Wieder ein Zeichen für eine Bubble an der Börse, die aber wie immer erst dann festgestellt wird, wenn sie geplatzt ist? Jede Übertreibung ist anders als die vorherige und die aktuelle Phase ist durch Umstände befördert worden, die es in dieser Kombination auch noch nicht gegeben hat. Die Notenbanken haben durch ihre Marginalisierung des Zinses den Aktienmarkt zu einer dominanten Anlageklasse gemacht, dann haben die neuen Broker die Handelsgebühren abgeschafft und das Handeln mit ganz niedrigen Beträgen möglich gemacht und zuletzt hat Vater Staat auch noch das nötige Spielgeld zur Verfügung gestellt, ungewollt. 2020 war es die Arbeitslosenunterstützung, die in manchen Staaten über 4000 Dollar pro Monat betragen hat, mehr als der Arbeitnehmer mit seiner Arbeit verdienen konnte. Dann kamen die 600 Dollar-Schecks und jetzt die nochmalige Aufstockung durch die neue US-Regierung.

Was mich wieder einmal in meiner These bestätigt, wann der Rally an der Börse sehr deutlich der Stecker gezogen werden könnte: Wenn die Wirtschaft ohne staatliche (Not-)Versorgung läuft, das Zinsniveau nur ein wenig weiter ansteigt und zusätzlich den jungen Zockern die staatlichen Schecks verwehrt werden.

Der Einfluß der Stimulus-Schecks auf die Börse

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Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

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