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Videoausblick: Futter für die Falken

Von Markus Fugmann

Die US-Arbeitsmarktdaten sahen in der Headline mit 220.000 Stellen hübsch aus, kaschieren aber, dass einmal mehr fast nur schlecht bezahlte Jobs geschaffen wurden – weshalb die US-Stundenlöhne ja auch weniger stark stiegen als erwartet. Aber gleichwohl haben die Märkte die Daten als „stark“ wahrgenommen. Und das wiederum ist wie „Futter für die Falken“, gibt also jenen Auftrieb, die eine Straffung der Geldpolitik erwarten – damit bekommt die „hawkishe Wende“ der großen Notenbanken mehr Plausibilität. In Asien die Vorgaben positiv, der X-Dax dürfte etwas höher starten, aber in der Zone 12495 bis 12535 wird es sehr schwierig für den deutschen Leitindex. Dass der Dax sich zuletzt schwächer entwickelt hat als die US-Indizes, dürfte am absehabren Ende des QE durch die EZB liegen..



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37 Kommentare

  1. Ich würde mal fast sagen nach den Vorkommnissen in HH – unsere Regierung wird jetzt noch mehr Kontrollgesetze gegenüber der Bevölkerung installieren. Welch ein Zufall.

    1. Ja, so ähnlich meinte ein Nachbar angesichts von HH auch. Es würde nun endlich Zeit, dass die Afd und pegida verboten würden. Die rechte Gefahr würde Deutschland noch den Untergang bringen.

      Aber sagen Sie mal Jana, was hat das mit diesem Thema hier „Futter für die Falken“ zu tun?
      Ah, ja, doch. Jetzt verstehe ich. Sie meinen, die Falken sitzen nicht nur in Führungsetagen der Notenbanken.

    2. Ähm…hat sie doch schon. Nur versteht dies die Mehrheit der Bevölkerung nicht. Ging man in den 90ern noch gegen den großen Lauschangriff massivst vor, passiert heute genau….nix. Nadda. Das iPhone & Co. ist halt wichtiger als jede Gesetzgebung.

      Meine Hoffnung liegt jetzt beim Verfassungsgericht. Wird aber das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ in vollem Umfang durchgewunken…dann Mahlzeit.

      Liebe Grüße

      Dieter

      1. Ja, ja. Was versteht die große Mehrheit der Bevölkerung schon.
        Siehe meinen Nachbarn, obwohl der ja nicht repräsentativ sein muss. Aber bei dem frage ich mich manchmal, wie er beim Autofahren die ‚Rechts vor Links-Regel‘ beachten kann. Ich habe den Eindruck, der weiß gar nicht, wo links und rechts ist.
        Dabei ist das doch so einfach: Die rechte Hand ist die, wo der Daumen links ist.

  2. @Markus Fugmann, sehr wohltuend Ihre sachliche Markteinschätzung. Man kann Kursrückgänge auch begründen, ohne dabei gleich das Ende des Abendlandes zu prophezeien. Danke

    1. Schön und gut.
      Und dennoch wird einem unbedarften Betrachter durch zwei, drei unmittelbar aufeinanderfolgende Sätze suggeriert, als seien die Notenbanken bereits dabei, die Liquidität zu verknappen. Das ist aber schlichtweg eine Falschaussage – wenn sie denn so gemeint sein sollte. Und somit stößt die richtige Schlussfolgerung daraus, nämlich dass Liquiditätsverknappung schlecht sei für die Aktien, zur Zeit noch voll ins Leere.
      Was nicht heißt, dass das irgendwann mal anstehen könnte. Aber irgendwann könnten sich im Gegenzug auch die Unternehmensergebnisse, insbesondere ’nach Steuern‘ weiter verbessern. Ja, irgendwann und sowieso.

      1. Stimmt. Bisher alles nur leeres Gerede. Kommt es wirklich zum Tapering? Systematische Bankenrettungen und Protektionismus (EU will da jetzt ja auch nachziehen) sprechen da eigentlich komplett dagegen. Es darf jetzt, in der besten aller Börsenwelten, absolut nichts Negatives geschehen, um diese Phantasien bzgl. Zinserhöhungen weiter zu befeuern und aufrechtzuerhalten.
        Wenn die EZB in Sachen Richtlinien für Bankenrettung bereits mehrmals eingeknickt ist, könnte es jederzeit auch zu Änderungen bzgl. der aktuellen Vorgaben bzgl. Anleihenkäufen kommen.

        1. @ Gerd So wie es aussieht, sehen wir diese Woche den Gapclose im DAX…bin short für diese Woche…bis auf Weiteres zumindest..

          1. Für Eilige: nur den letzten Satz unten lesen!

            Ich fahre jetzt mit meinen Puts „mehrgleisig“.
            Hab ja immer noch einen Sack voll zwischen 11500 und 12200 gekauft. Mir gehts auf diesen „Altbestand“ bezogen schon lange nicht mehr um Gewinne sondern nur noch um scheibchenweise Verlustminimierung.
            Das zweite Gleis ist jenes, dass ich parallel dazu z.Bsp vor drei Tagen einen Put bei rund 350 glattgestellt habe. Den habe ich eben wieder bei 475 gekauft, sprich bin short.
            Aus jetziger Sicht werde ich den bei 375 wieder auflösen. Bei 335 müsste auch noch einer aus dem Altbestand wieder dran glauben.
            Anderseits ginge ich bei 530 auch noch mal wieder short mit einem Put, den ich vor etlichen Tagen (aus dem Altbestand) bei rund 450 glattgestellt hatte.

            Lange Rede, schwer zu verstehen.
            Kurzgesagt: ich könnte mir in dieser Woche DAX-Kurse zwischen 12320 und 12550 vorstellen.

          2. weil was wie aussieht ?

          3. Tja, Bademeister, 330 wäre mir lieber gewesen.
            Jetzt musste ich – wie gestern angekündigt – bei 530 leider wieder shorten.

          4. Jetzt ein positives „Tja“. Um 1oUhr meinte ich noch, dass ich leider shorten müsste bei 530.
            Jetzt, kann ich bei 430 Vollzug melden.
            Wenn ich das noch ungefähr 40 Mal auf diese Weise schaffen würde, wäre ich meiner Verluste was den DAX angeht ledig.

          5. „Geht einer mit?“
            “Wohin?“
            „Kaputt?!“
            Alter Spruch.
            Neu:
            Geht einer mit? Bei um die 520 short?
            Ich mach es jedenfalls.
            Ich sags aber gleich, das kann diesmal ganz schön in die Hose gehen, also auch ein „Kaputtgehen“.
            Die Wahrscheinlichkeit, dass der DAX diesmal nicht erneut wieder kehrt macht sondern weiterläuft, sehe ich bei mindestens 50%. Denn irgendwann in diesem Jahr werden wir bestimmt auch noch mal 12800 sehen.

          6. bin schon mitgegangen(gestern) und nicht wie Sie wieder raus ich Vollhorst
            :-)

          7. Ja, Berti, da hab ich es in dem Fall leichter.

            Was mir aber so langsam zu denken gibt, dass der Index jetzt schon eine ganze Zeit unterhalb der 500 rummacht. Entweder sollte man jetzt schon shorten oder wenn er es bis zur 520 schafft, dann auch nicht mehr. Ich überlege neu.

          8. Also noch habe ich es nicht getan.

          9. Ich trau mich nicht.
            Ob ich mich aber im Gegenzug trauen würde eine Shortposition, die Sie bei 535 gestern eingingen vorsichtshalber glattzustellen, z.Bsp. bei 530, weiß ich auch nicht.

          10. Ja so langsam beiss ich mir in de bobbes und würd mich jetzt auch net mehr trauen, aber rausgegangen bin ich auch noch nicht.
            Wenn wirs wüssten, das wär fein :-)

          11. Wie gesagt, das war fifty, fifty.
            Wie Münzewerfen.
            Reiner Zufall, dass es im Moment zumindest noch so aussieht, dass das Nichtshorten richtig war.
            P.s.:
            Sehe aber gerade, dass ich mich selbst reingelegt habe. Hatte vergessen, dass ich die Order nicht gelöscht hatte sondern zunächst nur auf 570 angehoben hatte. Und da wurde
            jetzt leider doch geshortet. Das kommt davon, wenn man zuviel liest und schreibt, statt …aber ist egal, länger als 590 hätte ich heute mit dem shorten wohl eh nicht gewartet.

          12. Ja so ist es wohl :-/

            Weiss net ob ich nochma short gehen sollen oder besser ma abwarten :-/

          13. Berti, ich für meinen Teil würde diesen Thread hiermit beenden mögen.
            Daher schreibe ich noch mal abschließend, dass ich auch bei 620 noch mal einen Put gekauft habe, für den das Eindeckungslimit jetzt schon drin liegt bei 520. Wieder die 520, diesmal von oben nach unten betrachtet.
            Für meinen „Zufallsput“ von eben bei 570 habe ich ein Glattstellungslimit von ca. 470 reingelegt.
            Ich bin mir aber voll auf bewusst, dass es dauern kann, diese Kurse wieder zu sehen. Falls wir sie überhaupt in absehbarer Zeit wieder erreichen werden. Tief in mir drin gehe ich ja eher von steigenden Kursen aus. Ich hoffe nur auf zwischenzeitlich auftretende Ermüdungserscheinungen beim DAX vor dem weiteren Anstieg. Aber die Hoffnung kann trügerisch sein.

  3. @gerd
    gehe ich recht in der annahme, dass sie häufig fmw lesen?

    1. 654mry, ja, ich bin leider schon regelrecht süchtig.

      Zu Anfang waren es nur die morgendlichen und abendlichen Videoberichte. Die darin vorgetragenen schlüssigen Argumente ließen mich in der ersten Jahreshälfte 2015 Hoffnung saugen, dass der DAX auf seinem Höhenflug Richtung 12000 bald die Gegenrichtung antreten würde. War damals nämlich leider auch short drin gewesen.
      Und nachdem diese Hoffnung bestätigt wurde, empfand es mein Belohnungszentrum im Hirn als sehr wohltuend
      auch die gut fundierten schriftlichen Kommentare zu lesen, welche inhaltlich ja tendenziell ebenfalls auf weiter fallende Kurse schließen ließen. Und für die musste ich auch nicht extra bis zum Abend warten, auf das ‚Marktgeflüster‘.

      Kleine Warnung eines Süchtiggewordenen. Man verliert vor lauter Glücksgefühl beim Drogenkonsum recht schnell die Realität aus den Augen. Sobald die Wirkung nachlässt, stellt man aber (in dem Fall als Shortie) fest, dass man eigentlich gar keinen Grund hat sich glücklich zu fühlen und dass es einem miserabel geht.
      Und darum warte ich dringend ständig auf den nächsten FMW-Bericht, weil der vorübergehend wieder für den inneren Auftrieb bei mir sorgt.

      1. @gerd
        mit diesem schicksal sind sie nicht allein. wollen wir eine selbsthilfegruppe gründen?

          1. @gerd
            für unsere selbsthilfegruppe könnten wir ein hilfe forum nutzen wie zb
            http://www.tradesignalonline.com/forum/thread.aspx?id=25747&postnum=2&se=hilfe&st=2#p2

        1. Zusammen mit Marc Faber, Felix Zulauf, Ron Paul, Jim Rogers, Markus Fugmann und viele andere. In solch illustrer Gesellschaft wird sich auch Gerd wieder besser fühlen.

          1. @columbo
            da freut sich der gerd bestimmt unheimlich. also gerd, ab jetzt wieder schön brav mitmachen und klicken!!!

  4. 654mry, ist gebongt.
    Da simmer dabei! Dat is prima!
    Viva Colonia!

    1. gerd, bitte mach weiter. fugi braucht deine klicks und wenn dabei dein depot drauf geht, ist das halt dein pech. also ab jetzt bitte wieder alles glauben und nachtraden, ok?!

      1. Apropos Klicks, 654mry.
        Ich könnte ja durchaus noch viel mehr Beiträge schreiben – und zwar neben meine Handelspassivität – wenn ich nicht ständig den Ehrgeiz hätte, andauernd sämtliche Werbeinblendungen mit meinen Klicks zu bedenken.

        1. Jetzt bemerke ich gerade, dass heute kaum Werbeanzeigen da sind. Die mögen sich mir wohl nicht mehr zeigen, weil ich schon mal drauf war.
          Und dabei wäre da am Seitenrand noch genügend Platz für die eine oder andere neue.

          1. Ist die Goldwerbung auch weg bei ihnen? Das wär doch was zum Draufklicken und zum drüber Nachdenken.

  5. Columbo, da hatte ich gegen 19Uhr Ihrem Rate folgend auf
    „Warum Gold Sie vor kommenden Krisen schützt“ geklickt.
    Und was kommt da?
    ‚Die 300% Kandidaten für 2017‘
    ‚Mit diesen Aktien können Sie Ihr Depot verdreifachen‘
    ‚M. Lichtenfeld zeigt seine aktuellen 3 Top-Aktien für 2017‘
    ???
    Gegen 21Uhr bin ich wieder auf FMW.
    Und da gibt es für mich eine gänzlich neue Werbeanzeige. Und zwar von einem ‚Filzerhof in Österreich – Urlaub in den Bergen‘.
    ???
    Wie ist sowas möglich?
    Da der Inspektor mit dem Mantel mir nicht helfen wird, bleibt mir eine krasse Vermutung.
    —Die Werbefritzen wissen genau, dass ich wankelmütiger Aktienfreak bin. Da locken sie mich auf eine Goldseite, um mir dann dort doch wiederum Aktien nahezulegen.
    —Und nachdem ich eben in einem Kommentar was vom Sylvensteinspeicher ‚am Fuße des Karwendelgebirges‘ geschrieben habe, blenden sie etwas später eine für mich personalisierte Werbung für einen Urlaub in den Bergen ein.
    Kann das sein. Ich glaube es aber selber nicht. Denn sonst hätte ich ja auch was für ne Hamburger Hafengeburtstagsfeier kriegen müssen. Wobei, die müssen da ja erstmal aufräumen.

  6. @Gerd,
    ann kauf halt endlich das Gold und jammere nicht rum,mit deinem short gezetere…
    Du bist ja ein FMW/Junkie!

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