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Videoausblick: Futter für die Falken

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die US-Arbeitsmarktdaten sahen in der Headline mit 220.000 Stellen hübsch aus, kaschieren aber, dass einmal mehr fast nur schlecht bezahlte Jobs geschaffen wurden – weshalb die US-Stundenlöhne ja auch weniger stark stiegen als erwartet. Aber gleichwohl haben die Märkte die Daten als „stark“ wahrgenommen. Und das wiederum ist wie „Futter für die Falken“, gibt also jenen Auftrieb, die eine Straffung der Geldpolitik erwarten – damit bekommt die „hawkishe Wende“ der großen Notenbanken mehr Plausibilität. In Asien die Vorgaben positiv, der X-Dax dürfte etwas höher starten, aber in der Zone 12495 bis 12535 wird es sehr schwierig für den deutschen Leitindex. Dass der Dax sich zuletzt schwächer entwickelt hat als die US-Indizes, dürfte am absehabren Ende des QE durch die EZB liegen..

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37 Kommentare

37 Comments

  1. Avatar

    Jana

    10. Juli 2017 09:28 at 09:28

    Ich würde mal fast sagen nach den Vorkommnissen in HH – unsere Regierung wird jetzt noch mehr Kontrollgesetze gegenüber der Bevölkerung installieren. Welch ein Zufall.

    • Avatar

      gerd

      10. Juli 2017 10:14 at 10:14

      Ja, so ähnlich meinte ein Nachbar angesichts von HH auch. Es würde nun endlich Zeit, dass die Afd und pegida verboten würden. Die rechte Gefahr würde Deutschland noch den Untergang bringen.

      Aber sagen Sie mal Jana, was hat das mit diesem Thema hier „Futter für die Falken“ zu tun?
      Ah, ja, doch. Jetzt verstehe ich. Sie meinen, die Falken sitzen nicht nur in Führungsetagen der Notenbanken.

    • Avatar

      Dieter G.

      10. Juli 2017 12:51 at 12:51

      Ähm…hat sie doch schon. Nur versteht dies die Mehrheit der Bevölkerung nicht. Ging man in den 90ern noch gegen den großen Lauschangriff massivst vor, passiert heute genau….nix. Nadda. Das iPhone & Co. ist halt wichtiger als jede Gesetzgebung.

      Meine Hoffnung liegt jetzt beim Verfassungsgericht. Wird aber das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ in vollem Umfang durchgewunken…dann Mahlzeit.

      Liebe Grüße

      Dieter

      • Avatar

        gerd

        10. Juli 2017 13:20 at 13:20

        Ja, ja. Was versteht die große Mehrheit der Bevölkerung schon.
        Siehe meinen Nachbarn, obwohl der ja nicht repräsentativ sein muss. Aber bei dem frage ich mich manchmal, wie er beim Autofahren die ‚Rechts vor Links-Regel‘ beachten kann. Ich habe den Eindruck, der weiß gar nicht, wo links und rechts ist.
        Dabei ist das doch so einfach: Die rechte Hand ist die, wo der Daumen links ist.

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    Wolfgang M.

    10. Juli 2017 10:14 at 10:14

    @Markus Fugmann, sehr wohltuend Ihre sachliche Markteinschätzung. Man kann Kursrückgänge auch begründen, ohne dabei gleich das Ende des Abendlandes zu prophezeien. Danke

    • Avatar

      gerd

      10. Juli 2017 10:45 at 10:45

      Schön und gut.
      Und dennoch wird einem unbedarften Betrachter durch zwei, drei unmittelbar aufeinanderfolgende Sätze suggeriert, als seien die Notenbanken bereits dabei, die Liquidität zu verknappen. Das ist aber schlichtweg eine Falschaussage – wenn sie denn so gemeint sein sollte. Und somit stößt die richtige Schlussfolgerung daraus, nämlich dass Liquiditätsverknappung schlecht sei für die Aktien, zur Zeit noch voll ins Leere.
      Was nicht heißt, dass das irgendwann mal anstehen könnte. Aber irgendwann könnten sich im Gegenzug auch die Unternehmensergebnisse, insbesondere ’nach Steuern‘ weiter verbessern. Ja, irgendwann und sowieso.

      • Avatar

        Bademeister

        10. Juli 2017 11:10 at 11:10

        Stimmt. Bisher alles nur leeres Gerede. Kommt es wirklich zum Tapering? Systematische Bankenrettungen und Protektionismus (EU will da jetzt ja auch nachziehen) sprechen da eigentlich komplett dagegen. Es darf jetzt, in der besten aller Börsenwelten, absolut nichts Negatives geschehen, um diese Phantasien bzgl. Zinserhöhungen weiter zu befeuern und aufrechtzuerhalten.
        Wenn die EZB in Sachen Richtlinien für Bankenrettung bereits mehrmals eingeknickt ist, könnte es jederzeit auch zu Änderungen bzgl. der aktuellen Vorgaben bzgl. Anleihenkäufen kommen.

        • Avatar

          Bademeister

          10. Juli 2017 11:35 at 11:35

          @ Gerd So wie es aussieht, sehen wir diese Woche den Gapclose im DAX…bin short für diese Woche…bis auf Weiteres zumindest..

          • Avatar

            gerd

            10. Juli 2017 12:29 at 12:29

            Für Eilige: nur den letzten Satz unten lesen!

            Ich fahre jetzt mit meinen Puts „mehrgleisig“.
            Hab ja immer noch einen Sack voll zwischen 11500 und 12200 gekauft. Mir gehts auf diesen „Altbestand“ bezogen schon lange nicht mehr um Gewinne sondern nur noch um scheibchenweise Verlustminimierung.
            Das zweite Gleis ist jenes, dass ich parallel dazu z.Bsp vor drei Tagen einen Put bei rund 350 glattgestellt habe. Den habe ich eben wieder bei 475 gekauft, sprich bin short.
            Aus jetziger Sicht werde ich den bei 375 wieder auflösen. Bei 335 müsste auch noch einer aus dem Altbestand wieder dran glauben.
            Anderseits ginge ich bei 530 auch noch mal wieder short mit einem Put, den ich vor etlichen Tagen (aus dem Altbestand) bei rund 450 glattgestellt hatte.

            Lange Rede, schwer zu verstehen.
            Kurzgesagt: ich könnte mir in dieser Woche DAX-Kurse zwischen 12320 und 12550 vorstellen.

          • Avatar

            tomgala

            10. Juli 2017 14:42 at 14:42

            weil was wie aussieht ?

          • Avatar

            gerd

            11. Juli 2017 10:00 at 10:00

            Tja, Bademeister, 330 wäre mir lieber gewesen.
            Jetzt musste ich – wie gestern angekündigt – bei 530 leider wieder shorten.

          • Avatar

            gerd

            11. Juli 2017 17:31 at 17:31

            Jetzt ein positives „Tja“. Um 1oUhr meinte ich noch, dass ich leider shorten müsste bei 530.
            Jetzt, kann ich bei 430 Vollzug melden.
            Wenn ich das noch ungefähr 40 Mal auf diese Weise schaffen würde, wäre ich meiner Verluste was den DAX angeht ledig.

          • Avatar

            gerd

            12. Juli 2017 09:53 at 09:53

            „Geht einer mit?“
            “Wohin?“
            „Kaputt?!“
            Alter Spruch.
            Neu:
            Geht einer mit? Bei um die 520 short?
            Ich mach es jedenfalls.
            Ich sags aber gleich, das kann diesmal ganz schön in die Hose gehen, also auch ein „Kaputtgehen“.
            Die Wahrscheinlichkeit, dass der DAX diesmal nicht erneut wieder kehrt macht sondern weiterläuft, sehe ich bei mindestens 50%. Denn irgendwann in diesem Jahr werden wir bestimmt auch noch mal 12800 sehen.

          • Avatar

            berti

            12. Juli 2017 10:03 at 10:03

            bin schon mitgegangen(gestern) und nicht wie Sie wieder raus ich Vollhorst
            :-)

          • Avatar

            gerd

            12. Juli 2017 11:03 at 11:03

            Ja, Berti, da hab ich es in dem Fall leichter.

            Was mir aber so langsam zu denken gibt, dass der Index jetzt schon eine ganze Zeit unterhalb der 500 rummacht. Entweder sollte man jetzt schon shorten oder wenn er es bis zur 520 schafft, dann auch nicht mehr. Ich überlege neu.

          • Avatar

            gerd

            12. Juli 2017 12:00 at 12:00

            Also noch habe ich es nicht getan.

          • Avatar

            berti

            12. Juli 2017 12:24 at 12:24

            nicht ???

          • Avatar

            gerd

            12. Juli 2017 12:59 at 12:59

            Ich trau mich nicht.
            Ob ich mich aber im Gegenzug trauen würde eine Shortposition, die Sie bei 535 gestern eingingen vorsichtshalber glattzustellen, z.Bsp. bei 530, weiß ich auch nicht.

          • Avatar

            berti

            12. Juli 2017 13:03 at 13:03

            Ja so langsam beiss ich mir in de bobbes und würd mich jetzt auch net mehr trauen, aber rausgegangen bin ich auch noch nicht.
            Wenn wirs wüssten, das wär fein :-)

          • Avatar

            gerd

            12. Juli 2017 14:59 at 14:59

            Wie gesagt, das war fifty, fifty.
            Wie Münzewerfen.
            Reiner Zufall, dass es im Moment zumindest noch so aussieht, dass das Nichtshorten richtig war.
            P.s.:
            Sehe aber gerade, dass ich mich selbst reingelegt habe. Hatte vergessen, dass ich die Order nicht gelöscht hatte sondern zunächst nur auf 570 angehoben hatte. Und da wurde
            jetzt leider doch geshortet. Das kommt davon, wenn man zuviel liest und schreibt, statt …aber ist egal, länger als 590 hätte ich heute mit dem shorten wohl eh nicht gewartet.

          • Avatar

            berti

            12. Juli 2017 15:17 at 15:17

            Ja so ist es wohl :-/

            Weiss net ob ich nochma short gehen sollen oder besser ma abwarten :-/

          • Avatar

            gerd

            12. Juli 2017 17:13 at 17:13

            Berti, ich für meinen Teil würde diesen Thread hiermit beenden mögen.
            Daher schreibe ich noch mal abschließend, dass ich auch bei 620 noch mal einen Put gekauft habe, für den das Eindeckungslimit jetzt schon drin liegt bei 520. Wieder die 520, diesmal von oben nach unten betrachtet.
            Für meinen „Zufallsput“ von eben bei 570 habe ich ein Glattstellungslimit von ca. 470 reingelegt.
            Ich bin mir aber voll auf bewusst, dass es dauern kann, diese Kurse wieder zu sehen. Falls wir sie überhaupt in absehbarer Zeit wieder erreichen werden. Tief in mir drin gehe ich ja eher von steigenden Kursen aus. Ich hoffe nur auf zwischenzeitlich auftretende Ermüdungserscheinungen beim DAX vor dem weiteren Anstieg. Aber die Hoffnung kann trügerisch sein.

  3. Avatar

    654mry

    10. Juli 2017 13:06 at 13:06

    @gerd
    gehe ich recht in der annahme, dass sie häufig fmw lesen?

    • Avatar

      gerd

      10. Juli 2017 13:48 at 13:48

      654mry, ja, ich bin leider schon regelrecht süchtig.

      Zu Anfang waren es nur die morgendlichen und abendlichen Videoberichte. Die darin vorgetragenen schlüssigen Argumente ließen mich in der ersten Jahreshälfte 2015 Hoffnung saugen, dass der DAX auf seinem Höhenflug Richtung 12000 bald die Gegenrichtung antreten würde. War damals nämlich leider auch short drin gewesen.
      Und nachdem diese Hoffnung bestätigt wurde, empfand es mein Belohnungszentrum im Hirn als sehr wohltuend
      auch die gut fundierten schriftlichen Kommentare zu lesen, welche inhaltlich ja tendenziell ebenfalls auf weiter fallende Kurse schließen ließen. Und für die musste ich auch nicht extra bis zum Abend warten, auf das ‚Marktgeflüster‘.

      Kleine Warnung eines Süchtiggewordenen. Man verliert vor lauter Glücksgefühl beim Drogenkonsum recht schnell die Realität aus den Augen. Sobald die Wirkung nachlässt, stellt man aber (in dem Fall als Shortie) fest, dass man eigentlich gar keinen Grund hat sich glücklich zu fühlen und dass es einem miserabel geht.
      Und darum warte ich dringend ständig auf den nächsten FMW-Bericht, weil der vorübergehend wieder für den inneren Auftrieb bei mir sorgt.

      • Avatar

        654mry

        10. Juli 2017 14:33 at 14:33

        @gerd
        mit diesem schicksal sind sie nicht allein. wollen wir eine selbsthilfegruppe gründen?

        • Avatar

          gerd

          10. Juli 2017 14:59 at 14:59

          -:) -:) -:)

        • Avatar

          Columbo

          10. Juli 2017 15:36 at 15:36

          Zusammen mit Marc Faber, Felix Zulauf, Ron Paul, Jim Rogers, Markus Fugmann und viele andere. In solch illustrer Gesellschaft wird sich auch Gerd wieder besser fühlen.

          • Avatar

            654mry

            10. Juli 2017 17:24 at 17:24

            @columbo
            da freut sich der gerd bestimmt unheimlich. also gerd, ab jetzt wieder schön brav mitmachen und klicken!!!

  4. Avatar

    gerd

    10. Juli 2017 17:34 at 17:34

    654mry, ist gebongt.
    Da simmer dabei! Dat is prima!
    Viva Colonia!

    • Avatar

      654mry

      10. Juli 2017 17:40 at 17:40

      gerd, bitte mach weiter. fugi braucht deine klicks und wenn dabei dein depot drauf geht, ist das halt dein pech. also ab jetzt bitte wieder alles glauben und nachtraden, ok?!

      • Avatar

        gerd

        10. Juli 2017 17:56 at 17:56

        Apropos Klicks, 654mry.
        Ich könnte ja durchaus noch viel mehr Beiträge schreiben – und zwar neben meine Handelspassivität – wenn ich nicht ständig den Ehrgeiz hätte, andauernd sämtliche Werbeinblendungen mit meinen Klicks zu bedenken.

        • Avatar

          gerd

          10. Juli 2017 18:04 at 18:04

          Jetzt bemerke ich gerade, dass heute kaum Werbeanzeigen da sind. Die mögen sich mir wohl nicht mehr zeigen, weil ich schon mal drauf war.
          Und dabei wäre da am Seitenrand noch genügend Platz für die eine oder andere neue.

          • Avatar

            Columbo

            10. Juli 2017 18:42 at 18:42

            Ist die Goldwerbung auch weg bei ihnen? Das wär doch was zum Draufklicken und zum drüber Nachdenken.

  5. Avatar

    gerd

    10. Juli 2017 21:26 at 21:26

    Columbo, da hatte ich gegen 19Uhr Ihrem Rate folgend auf
    „Warum Gold Sie vor kommenden Krisen schützt“ geklickt.
    Und was kommt da?
    ‚Die 300% Kandidaten für 2017‘
    ‚Mit diesen Aktien können Sie Ihr Depot verdreifachen‘
    ‚M. Lichtenfeld zeigt seine aktuellen 3 Top-Aktien für 2017‘
    ???
    Gegen 21Uhr bin ich wieder auf FMW.
    Und da gibt es für mich eine gänzlich neue Werbeanzeige. Und zwar von einem ‚Filzerhof in Österreich – Urlaub in den Bergen‘.
    ???
    Wie ist sowas möglich?
    Da der Inspektor mit dem Mantel mir nicht helfen wird, bleibt mir eine krasse Vermutung.
    —Die Werbefritzen wissen genau, dass ich wankelmütiger Aktienfreak bin. Da locken sie mich auf eine Goldseite, um mir dann dort doch wiederum Aktien nahezulegen.
    —Und nachdem ich eben in einem Kommentar was vom Sylvensteinspeicher ‚am Fuße des Karwendelgebirges‘ geschrieben habe, blenden sie etwas später eine für mich personalisierte Werbung für einen Urlaub in den Bergen ein.
    Kann das sein. Ich glaube es aber selber nicht. Denn sonst hätte ich ja auch was für ne Hamburger Hafengeburtstagsfeier kriegen müssen. Wobei, die müssen da ja erstmal aufräumen.

  6. Avatar

    walter

    11. Juli 2017 10:06 at 10:06

    @Gerd,
    ann kauf halt endlich das Gold und jammere nicht rum,mit deinem short gezetere…
    Du bist ja ein FMW/Junkie!

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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