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Videoausblick: Konjunkturoptimismus

Gestern wieder neue Rekorde an der Wall Street, der Nikkei heute mit einem Anstieg von 3% und damit auf dem höchsten Niveau seit dem Jahr 1992 – und für diese Anstiege wird immer wieder eine Begründung genannt: es herrsche eben Konjunkturoptimsimus. Ist das wirklich die Begründung für das, was an den Aktienmärkten passiert?

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Gestern wieder neue Rekorde an der Wall Street, der Nikkei heute mit einem Anstieg von 3% und damit auf dem höchsten Niveau seit dem Jahr 1992 – und für diese Anstiege wird immer wieder eine Begründung genannt: es herrsche eben Konjunkturoptimsimus. Ist das wirklich die Begründung für das, was an den Aktienmärkten passiert? Die Konjunkturdaten sind derzeit stark (gestern der ISM INdex in den USA, heute Nacht der Caixin Einkaufsmanagerindex aus China), aber der eigentliche Treiber ist vor allem die Erwartung der Wall Street, dass die US-Unternehmen mehr Dividenden ausschütten und die Aktienrückkäufe erhöhen werden. Das ist wohl auch der Grund, warum der Dax und andere europäische Indizes der Wall Street deutlich hinterher hinken – auch wenn der Dax heute stark starten wird..

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12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    baeuerin

    4. Januar 2018 08:25 at 08:25

    Heutzutage regieren Laender mit den hoechsten Schulden….
    Ich hasse aber Schulden…!
    Schulden sind Gift,fuer die Lebenserwartung in der Abhaengigkeit…
    Man ist der King,wenn die Geldboerse nur noch mit Kreditkarten bestueckt ist!

  2. Avatar

    baeuerin

    4. Januar 2018 08:37 at 08:37

    Mal sehen,ob der Dow bei 24999,99 pkt.wieder nach unten abdreht….
    Die Zocker-Welt will doch die 25000 sehen!

  3. Avatar

    baeuerin

    4. Januar 2018 09:27 at 09:27

    Die Energiewende führt dazu, dass 2017 in 146 Stunden Strom zu negativen Preisen ins Ausland abgegeben werden musste, um einen Zusammenbruch der Netze zu vermeiden. Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Bernd Westphal: „Wir können uns diesen Irrsinn auf Dauer nicht leisten“. Kommentar: Mit der SPD in der Regierung bleibt der Irrsinn alternativlos, was Bernd Westphal zurecht bemängelt.

    Goldaktien geben nach | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
    https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10172879-goldaktien

  4. Avatar

    baeuerin

    4. Januar 2018 10:03 at 10:03

    „Gehirnwäsche, die wir seit Anfang der 90er Jahre erleben“
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=7&v=mGl5r-v3EBI
    …sag ich doch schon seit Jahrzehnten!!!
    Das ist eine Korrintenkackerhafte kleinteilige Sozialpolitik!!!

  5. Avatar

    baeuerin

    4. Januar 2018 14:49 at 14:49

    25000 im DOW wurden erreicht…..wie lautet das naechste Thema,das durchs Dorf getrieben wird?

    • Avatar

      baeuerin

      4. Januar 2018 15:19 at 15:19

      Das Thema koennte zumindest heute im M-Gefluester lauten:
      Ein seltenes Wunder:
      Der DAX laeuft den DOW davon…

  6. Avatar

    Masud79

    4. Januar 2018 16:51 at 16:51

    Weiß irgendwer warum Dax mit Euro steigt ?

    • Avatar

      berti001

      4. Januar 2018 17:38 at 17:38

      LOL
      Die Kurse machen halt die Nachrichten(bzgl. der letzten Wochen…)

      • Avatar

        baeuerin

        4. Januar 2018 17:49 at 17:49

        berti..
        „LOL“…ist hier bei manchen Usern unerwuenscht!
        ha ha lol
        Jetzt wird sich gleich @Michael wieder beschweren!

  7. Avatar

    Kuperkopf

    4. Januar 2018 17:29 at 17:29

    Nachdem die Jahresendrally ziemlich mau ausgefallen ist, haben wir jetzt halt mal eine Jahresanfang-Rally… ;)

    • Avatar

      baeuerin

      4. Januar 2018 17:46 at 17:46

      Das Jahrestief 2018,haben wir bereits im DAX gesehen….

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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