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Videoausblick: Wenn Haie Blut riechen..

Wenn Haie Blut riechen, kann auch eine kleine Wunde zur Gefahr werden! Und die bisher so starken und siegessicheren Bullen haben gestern den ersten Rückschlag erlitten und sich als verwundbar erwiesen – der Dow Jones als noch stärkster Index mit der größten Umkehr seit knapp zwei Jahren..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Wenn Haie Blut riechen, kann auch eine kleine Wunde zur Gefahr werden! Und die bisher so starken und siegessicheren Bullen haben gestern den ersten Rückschlag erlitten und sich als verwundbar erwiesen – der Dow Jones als noch stärkster Index mit der größten Umkehr seit knapp zwei Jahren (in Punkten). Noch ist nicht viel passiert, aber aufgrund der extrem bullischen Stimmung und Positionierung droht nun eine größere Korrektur an der Wall Street, die auch den Dax nicht kalt lassen würde! In Asien setzt sich zunächst der Abverkauf fort, Kryptowährungen weiter im Sinkflug, Euro-Dollar stieg über die 1,23er-Marke – aber zum Handelsende hin beruhigten sich die Märkte, sodass der X-Dax leicht erholt starten wird..

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    V

    17. Januar 2018 09:02 at 09:02

    Austeilen gegen die eigenen Zuseher ist extrem schwach und geht gar nicht.

    Keine Ahnung ob das auch mir galt mit der Hyperinflation und dem vor ein paar Tagen erbärmlichen, „geisteswissenschaftlichen“ Versuch (Hyper)Inflation in linearen Zeitabständen zu messen…

    Falls ja, dann sei dem dann hier ziemlich überheblich agierenden gesagt, dass er einige Jahre weniger Erfahrung an der Börse hat als ich. Und seine Zuseher keinesfalls die „dummen Lämmer sind, die zu Schlachtbank geführt werden“ oder „den Haien zum Frass vorgewerfen werden“ und bisher nur seit 20 Tagen an der Börse agieren.

    Wie gesagt, wer so auf Kritik von Feedback reagiert sollte sich nicht vor die Kamera stellen oder die Kritikfunktion abschalten.
    Unprofessionell!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      17. Januar 2018 09:07 at 09:07

      @V, ach entspannen Sie sich doch mal! Sie sind für eine IT-ler erstaunlich emotional!
      Ich hatte ein Video gemacht mit dem Titel „Bitcoin – die Hyperinflation beginnt“, das irgendwie viral ging und mit extrem hohen Klicks offenkundig in der Krypto-Szene auf youtube gesehen wurde (nicht über FMW). Die von mir angesprochenen Kommentare waren aus dieser Ecke – also von (krypto-)Leuten, die eben meinten, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen, obwohl sie in Sachen Finanzmärkte überwiegend absolute Neulinge sind!

      • Avatar

        V

        17. Januar 2018 09:16 at 09:16

        das Video habe ich nicht gesehen. Kryptos werden sich ihrem inneren Wert annähern, der ist für einen Token bei genau 0. Selten so eine blase gesehen..
        Was mich bei ihrer anscheinend meiner Einscaetzung entsprechenden Einstellung dann aber etwas wundert ist die (fremd)Werbung die ich auf ihrer seite zu kryptos meine gesehen zu haben.
        kann mich aber auch irren.

  2. Avatar

    vier saeulen system

    17. Januar 2018 09:27 at 09:27

    @V gegen @Fugmann,
    die Schlacht beginnt erneut…,nicht nur bei den Kryptos!
    Auf erhoehte Klickzahlen darf man heute gespannt sein!
    Wenn Hr.Fugmann,zwischendurch mal etwas „panischer“reagiert,als sonst,dann bestaetigt ER nur auf „baeuerliche“ Art&Weise,seine „jetztige“Sicht,auf die crashende Zukunft!!
    ca.1000 Pkt.im Minuten Absturz…das waere doch dann ein geeignetes Thema,aber sonst……nur Gewinnmitnahmen um die 26000 im DOW!

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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