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Videoausblick: Zeit der Gerüchte

Es ist die Zeit der Gerüchte: am Freitag das Gerücht um die vermeintliche Einigung zwischen der Deutschen Bank und den US-Justizbehörden. Gestern dann das Gerücht, dass die EZB bald „Tapering“ betreiben werde..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es ist die Zeit der Gerüchte: am Freitag das Gerücht um die vermeintliche Einigung zwischen der Deutschen Bank und den US-Justizbehörden – was sich später als falsch heraus gestellt hatte. Gestern dann das Gerücht, dass die EZB bald „Tapering“ betreiben, also die Anleihekäufe im Rahmen ihres QE reduzieren werde (um 10 Milliarden Euro). Zwar dementierte ein EZB-Sprecher das später, aber der aufgrund der Meldung gestiegene Euro blieb trotzdem stark. Es sind also Kräfte am Werk, die die Märkte offenkundig in eine bestimmte Richtung drängen wollen durch solche Gerüchte. Heute wichtige US-Konjunkturdaten (vor allem ISM Index 16.00Uhr) – dann wird sich zeigen, ob der Dollar gestern zurecht Stärke gezeigt hat..

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    KSchubert

    5. Oktober 2016 08:44 at 08:44

    An alle Forextrader: Der EUR/TRY läuft in Richtung des August/September 2015-Hochs…

  2. Avatar

    Marko

    5. Oktober 2016 11:28 at 11:28

    Hallo,

    Markus, die Deutsche Bank wird niemals auf 14 Mrd USD verklagt werden. W
    eil die Bank „systemrelevant“ ist, von mir aus kann man sagen Bank mit angeschlossener Rechtsanwaltskanzlei.
    Die haben sogar die griechischen Banken nicht über die Wupper springen lassen. Nach 652 Zinssenkungen nach Lehman wird man dies in Amiland machen ? Wirklich ?
    Wer ist Schuld an dieser Finanzkrise, deren Nachwehen wird noch heute erleben ?
    Die US-Regierung wird auf allerlei Blödsinn kommen, aber : die Deutsche Bank auf 14 Mrd. zu verklagen, diesen Fehler wird man nicht nochmal machen.
    Das wäre natürlich ein Fest für die Bären, aber : die Deutsche Bank ist ein Big-Boy und alle (sollten) das wissen ?

    VG

    Marko

    • Avatar

      bauer

      5. Oktober 2016 11:41 at 11:41

      Auch ein „BIG BOY“ wird fallen,wenn er klinisch TOT ist!
      Der geburtsstarke Jahrgang,wird wg.der DB (…)bei der Auszahlung seiner LV ins Koma fallen!
      Eure ERSPARNISSE,welcher Art auch immer,(außer Gold),wird „WEG RATIONALISIERT“werden!!
      Der DEUTSCHE ist u.war schon immer ein „SPÄTZÜNDER“!

      Nach dem größten Goldraub der Geschichte,folgt nun der gigantische Cashraub!

  3. Avatar

    Marko

    5. Oktober 2016 12:20 at 12:20

    Und wenn mal mal die Sache aus Sicht der Bullen sieht –
    man schaue mal auf ÖL oder den Yen, Gold fällt… Da kann man schon sagen : Jahresendrally, wir kommen :D
    Warum ist eigentlich hier der Bufu kein Thema, sieht so aus , als ob der Kleine sich ein paar Etagen tiefer wohler fühlen würde ?
    Ja ja die Fed-Fund-Futures… ;)
    Eine Zinserhöhung um 0.25 % im Dezember, davon habe ich übrigens die ganze Zeit schon vorher geredet, würde dem Markt gar nix ausmachen, btw… Aber :was solls, der Markt mag offenbar lieber Deutsche Bank-Gerüchte aus dem nirgendwo… :D

  4. Avatar

    Marko

    5. Oktober 2016 12:34 at 12:34

    Hallo bauer,

    einen Big-Boy haben sie damals „fallen gelassen“, die Suppe löffeln wir bis heute aus. Das Ganze nochmal von vorne ? ernsthaft ? ;)
    Mag ja sein, dass die Deutsche Bank dem großen Vorbild Goldman Sachs nacheifern wollte : Privatkunden interesserien uns nicht, obwohl man die Deutsche Bank 24 – für kurze Zeit im Portfolio hatte, zwischenzeitlich.M&A, Investmentbanking das war und ist deren Welt.
    Die „Deutsche“ ist einer der größten Clearing-Häuser der Welt, da wird nix „fallen gelassen“. :D

    • Avatar

      bauer

      5. Oktober 2016 13:12 at 13:12

      …von mir gibts keinen MERKEL/DRAGHI CENT ……!
      Man sieht doch meilenweit,,wie auf DE eingedroschen wird….von allen Seiten!
      Es geht doch um das dt.Fußvolk,dem der finanz.Hahn abgedreht wird.
      Klar,gibts ne menge,die lieber verhungern(in der Birne) würden,als sich zur wehr zu setzen….aber genauso gibts den radikalen Mob,der zu plündern verdammt wird!!
      Alles nur wg.einer verbrecherischen DEUTSCHEN BANK ect.
      Der dt.Michel glaubt doch immer noch,daß die horrenden Summen aus der Portokasse fließen..
      Wer bei der Kohl Regierung ca.50%Abzüge hatte (so wie bei mir),der hätte damals schon sein Hirn einschalten sollen (so wie ich),denn das Ergebnis sieht man bereits jetzt.
      Merkel hasst dazu noch die Rußen und zieht den dt.Laden incl.DB in den Abgrund…
      DE wird in absehbarer Zeit vollkommen Isoliert sein…denn man will es so,PUNKT

  5. Avatar

    Marko

    5. Oktober 2016 14:17 at 14:17

    Aber bauer,

    wir Deutschen sind die größten Profiteure des EUR, das vergessen viele sehr schnell, so habe ich den Eindruck.
    Dass die Deutsche Bank nicht frei von gewissen Skandalen ist, stimmt. Aber : wenn man mal dort droben bei „Soll und Haben“ gescheite Manager hätte, die nicht irgendwas von 25 % EK-Rendite schwafeln würden und, dass man sich dem (schwierigen) deutschen Markt stellen würde, das würde der Deutschen Bank was bringen, den Investmentkram kann man ja durchaus weiter betreiben.
    Die Bankenwelt hat es nicht leicht, Fintechs ziehen denen die Kunden ab, die EZB mit den Niedrigstzinsen, paypal, Gebühren für Girokonten usw. Man sollte sich der zunehmenden Digitalisierung von Finanztransaktionen stellen, ich höre nur , die Commerzbank schmeisst 9000 Leute raus, sogar die ING entlässt Mitarbeiter.

    • Avatar

      bauer

      5. Oktober 2016 14:44 at 14:44

      Wer verdient?
      Doch nicht etwa DU od.ICH….
      Schau her…für 5 euro bekomme ich nicht mal hier ein Weißbier 0,5l…..für 5 euro bekomme ich nicht mal nen joint…..
      aber der 5er taugt zum anzünden meines joins…..
      DE rödelt sich einen ab und der euro verliert seit ca.16 Jahren zum Thai Baht 10%!….Die Stromsteuer bei euch ist der Betrug des jahrhunderts …..
      RENTE,ha ha ha wird als Grunsicherung umbenannt…..Da ist mir egal,ob die DB den Bach runter geht od.vom DUMM MICHEL abgestottert werden muß.
      Wers nicht im Hirn hat,der hats eben in den Füssen….ab zum buckeln!
      Alleine schon der Gedanke,daß man ohne gegenwehr für die Ferkel,Schäuble u.Draghis den Wecker stellen soll um im Laufschritt den Sklaventreibern die Füße zu küssen,lol
      Gebt mir mal so einen Personaler von Amazon vor die Linse….da würde freude aufkommen,sure

  6. Avatar

    Oliver

    5. Oktober 2016 14:27 at 14:27

    Habe gerade aus verlässlicher Quelle (Banken aus Frankfurt, bin selbst Bankier) erfahren, dass die EZB bereits Termine mit Banken in Frankfurt abhält um Tapering/Exit aus QE zu designen.

  7. Avatar

    bauer

    5. Oktober 2016 15:15 at 15:15

    Sagt einmal,kommt ihr euch nicht „verarscht“vor,Steuern in DE zu zahlen und dafür darf man dann noch die DB retten und nebenbei das Maul zu halten?
    Wo lernt man die systematische Verblödelung,um in wertloses Papier zu invest.,daß nicht mal für den A…zu gebrauchen ist?
    Was hat man euch gespritzt…,aüßer Polioimpf.?
    Arbeiten ist ja ok,wenn man in die eigene Tasche wirtschaftet,denn der Trend geht zu „assozial“…..

  8. Avatar

    bauer

    5. Oktober 2016 17:40 at 17:40

    Deutsche Bank: Retten Sie Ihr Geld

    Heute spreche ich eine dringende Warnung aus, dass Sie Ihr mit oder bei dieser Bank angelegtes Geld sichern, indem Sie es dort abziehen. Soweit ist es mit dem ehemals renommierten Bankhaus gekommen. Eine Schande.

    Deutsche Bank: Es brennt es lichterloh

    Vor vielen Jahren wäre eine Beruhigung der Mitarbeiter und Kunden nie nötig gewesen. Wenn es nötig ist, so wie heute, ist das kein gutes Zeichen. Es brennt offensichtlich lichterloh.
    Deutsche Bank: Risiko für Anleger in Hebelpapiere

    Die Deutsche Bank vertreibt Hebelpapiere, wie zum Beispiel Optionsscheine, K.o.-Scheine, Zertifikate und vergleichbare andere Finanzprodukte. Das sind Inhaberschuldverschreibungen.

    Wenn Sie Inhaberschuldverschreibungen der Deutschen Bank kaufen, leihen Sie der Deutschen Bank Geld. Es ist nicht entscheidend, dass Sie diese Papiere bei der Deutschen Bank kaufen, sondern ob sie von der Deutschen Bank emittiert wurden.

    Für den Kauf verspricht Ihnen die Deutsche Bank (der Emittent) die in dem Papier beschriebene Leistung. Wenn die Deutsche Bank ihre Inhaberschuldverschreibungen nicht bedienen kann, ist Ihr in diese Papiere investiertes Geld weg.
    Deutsche Bank: Risiko für Spareinlagen und Tagesgeld

    In der jüngsten Vergangenheit haben Hedgefonds mehrere Milliarden Euro beziehungsweise US-Dollar von der Deutschen Bank abgezogen. Die handeln nach dem Motto: Sicher ist sicher!

    Es gab natürlich kein Problem, diese Milliarden abzuziehen. Und wenn Sie Ihre Tausende, Hunderttausende oder Millionen dort abziehen, klappt das völlig problemlos – noch.

    Wenn das aber nicht mehr problemlos klappen sollte, ist es zu spät. Für den unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz der Deutschen Bank reicht dann der Einlagensicherungsfond nicht aus. Wie das gegebenenfalls gehändelt würde, steht in den Sternen.

    Am Rande: So ähnlich hat man im Jahr 2007 auch die Frage nach einer Insolvenz der US-Großbank Lehman Brothers geantwortet. Die Bank war dann im September 2008 am Ende.
    Deutsche Bank: Ist die Pleite wahrscheinlich?
    Ich stelle 2 Fragen und gebe Ihnen die Antworten darauf:

    Frage:

    Rechne ich mit der Pleite der Deutschen Bank?

    Meine Antwort:

    Ehrlich gesagt: Nein!

    Frage:

    Schließe ich eine Pleite der Deutschen Bank aus?

    Meine Antwort:

    Nein, ich schließe die Pleite nicht aus! Siehe die bereits erwähnte Insolvenz von Lehman Brothers.
    Deutsche Bank: Retten Sie Ihr Geld

    Ich warne vor dem Emittentenrisiko von Optionsscheinen, Zertifikaten, CFDs, binären Option, K.o.-Scheinen und so weiter, also allen Finanzprodukten der Emittenten.

    Vor der Pleite von Lehman Brothers habe ich das auch schon getan.

    Und so empfehle ich Ihnen auch heute: Kaufen Sie keinen Optionsschein, kein Zertifikat oder kein anderes Finanzprodukt von der Deutschen Bank. Das Emittentenrisiko ist nach wie vor klein, es hat aber deutlich zugenommen. Und wenn Sie solche Papiere im Depot haben: Raus damit.

    Es gibt doch Alternativen: Handeln Sie das Original, die bankenunabhängigen Optionen an Terminbörsen. Keine Emittenten, kein Emittentenrisiko! Ganz einfach.
    Und beim Tagesgeld?

    Handeln Sie wie die erwähnten Hedgefonds und nach deren Motto: Sicher ist sicher!

    Dass Sie Ihr Geld durch eine Pleite der Deutschen Bank verlieren, ist klein; aber es ist da! Sie können dieses Risiko auf null setzen, wenn Sie die von mir gegebenen Ratschläge umsetzen.

    Zum guten Schluss: Heute vor 303 Jahren, also am 05.10.1713, erblickte der französische Schriftsteller und Philosoph Denis Diderot das Licht der Welt. Er schrieb:

    „Die Armut hat ihre Freiheiten, der Reichtum seine Zwänge.“

    In diesem Sinne: Ich wünsche Ihnen Zwänge!

    Die letzten beissen die Hunde….

    MfG

  9. Avatar

    bauer

    5. Oktober 2016 17:44 at 17:44

    „Endgame!“ – Das Bankendesaster & wie Sie dafür zur Kasse gebeten werden!

    Die Finanzwelt kennt momentan nur ein Thema: Wie katastrophal ist die Lage der systemrelevanten Deutschen Bank überhaupt? Und wenn sie weiter droht zu kippen, wird der deutsche Staat sie stützen?

    Sie wissen bereits, dass die Bundesregierung für den Fall der Fälle wohl schon einen Notfallplan vorbereitet hat. Und dieser sieht so aus: Verkauf von Geschäftsteilen an andere Finanzinstitute. Staatliche Garantien für diese Transaktionen. Im äußersten Notfall: Direkte Staatsbeteiligung an der Bank.
    Das „Bail-in“ und seine Auswirkungen

    Vor allem der letzte Punkt ist nach den gegenwärtigen EU-Regeln eigentlich gar nicht erlaubt. Denn bevor Steuergelder zur Bankenrettung oder Sanierung Not leidender Banken eingesetzt werden dürfen, müssen zuerst müssen die nachrangigen Gläubiger und Aktionäre beschnitten werden (Bail-in).

    Gemeint sind damit auch jene Unternehmen oder Privatpersonen, die mehr als 100.000 Euro bei der Deutschen Bank liegen haben. So würden u.a. viele kleine und mittelständische Unternehmen ein akutes Liquiditätsproblem bekommen!
    Staatsbeteiligung von 25 Prozent?

    Dennoch wird dieser europäische Abwicklungsmechanismus meinen Informationen nach auch von Teilen der Bundesregierung favorisiert. Allerdings: Durch die Beteiligung der Gläubiger und Kunden an den Kosten könnten neue Unruhen an den Finanzmärkten ausgelöst werden.

    So denkt manch ein deutscher Politiker bereits an einer konkreten Bundesbeteiligung von 25 Prozent. Freilich nur hinter vorgehaltener Hand!
    Staatshilfen für die Deutsche Bank?

    Aber machen wir uns nichts vor: Bevor die Deutsche Bank kippt, wird die Regierung eingreifen, obwohl sie dies in jüngster Vergangenheit vehement verneint hat.

    Glauben Sie das nicht!

    Selbst Experten von Allianz Global Investors sind von Staatshilfen überzeugt, denn die Deutsche Bank sei wichtig für die Wirtschaft hierzulande.

    Muss der Steuerzahler wieder einmal für das miserable Bankenmanagement gerade stehen?

    Wissen Sie was das heißt, wenn es tatsächlich Staatshilfen geben würde? Zum einen, dass es die Regierung jahrelang versäumt hat, dieser Bank – und vielen anderen – tatsächlich auf die Finger zu schauen. Selbst wenn Kontrolle und Überwachung großgeschrieben wurden.

    Und zum anderen könnte es nicht nur zu einer „Staatsbeteiligung“, sondern gar zu einer „Verstaatlichung“ – einer „Notverstaatlichung“ – kommen. Also einer Rettung mit Steuergeldern, wie manch ein Finanzexperte bereits orakelt. Oder anders ausgedrückt: Zu einem Bail-out durch die Steuerzahler. Durch Sie! Selbst wenn dies im bevorstehenden Wahljahr mehr als unattraktiv ist, bleibt vielleicht nichts anderes übrig.

    Nach einer Verstaatlichung der Deutschen Bank (oder Teile davon) könnte es zu einer Sanierung und grundlegender Restrukturierung kommen. Allerdings: Es gibt keine Garantie, dass eine solche Verstaatlichung gelingt. Dieses Risiko tragen wieder mal Sie!

    MfG

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SAP meldet Quartalszahlen – Aktie fällt dramatisch! Übertrieben? Kaufchance?

Claudio Kummerfeld

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Frau arbeitet an Schreibtisch in Büro

SAP hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 6,53 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,79). Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,65 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,26 Milliarden Euro).

Während die Finanzdaten des letzten Quartals halbwegs ok sind, scheint die Börse regelrecht geschockt zu sein von einem anderen Aspekt der Veröffentlichung von SAP. Denn die Aktie verliert heute dramatische 20 Prozent, wegen der Aussichten für das laufende Gesamtjahr 2020. Umsatz- und Gewinnerwartungen werden nur ganz leicht nach unten revidiert, aufgrund der zweiten Corona-Welle und den damit einhergehenden neuen Restriktionen, die sich auch auf Unternehmen und ihre Aufträge auswirken. Und dafür gleich 20 Prozent Bestrafung im Aktienkurs? Ist das nicht zu viel? Hier könnten sich die Anleger mal überlegen, ob das eine Kaufchance für die Aktie ist (das ist keine Kaufempfehlung unsererseits, sondern nur ein Gedankenspiel).

SAP auszugsweise im Zitat zur Gesamtjahresaussicht:

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schätzung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick
ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden,
sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger
und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus
denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass:

• die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor
zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).
• die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
• die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden
(zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

CEO-Kommentar im Wortlaut:

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich unsere Kunden an einem Wendepunkt. Für Unternehmen ist der Umstieg in die Cloud, verbunden mit einer echten Neuausrichtung ihres Geschäfts, unerlässlich geworden. Denn nur so können sie widerstandsfähiger werden und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir Innovationen entwickeln und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Abwicklung von Geschäftsprozessen in einer digitalen Welt bieten. Die SAP wird ihr Wachstum in der Cloud auf über 22 Mrd. € im Jahr 2025 steigern und den Anteil der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 % ausbauen.“

Details der Quartalszahlen von SAP

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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