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Wirecard mehr wert als Deutsche Bank – und bald im Dax für die Commerzbank?

Redaktion

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Der Zahlungsdienstleister Wirecard ist immer mehr im Kommen. Denn Lösungen für das Online-Bezahlen, Zahlungslösungen für Asiaten in Europa, Zahlungsabwicklung für Einzelhändler uvm, das alles ist ein Wachstumsfeld, in dem Wirecard ganz vorne dabei ist. Hurra, endlich mal ein innovatives deutsches Unternehmen, das in einem Zukunftsfeld am Weltmarkt eine Rolle spielt – so möchte man es fast hinausrufen in die Börsenwelt!

Die Börse belohnt die Aktie schon seit geraumer Zeit. Und der folgende Chart zeigt das mehr als eindeutige Missverhältnis zwischen der Börsen-Performance „alten“ Finanzindustrie und der „neuen“, zu der man eindeutig Wirecard zählen darf. Der Chart zeigt den Kursverlauf der Wirecard-Aktie seit November 2017 im Vergleich zur Deutschen Bank und Commerzbank.

Und oben drauf kommt noch: Seit heute ist die Wirecard-Aktie durch den Kursanstieg mit 20,98 Milliarden Euro mehr wert als die Deutsche Bank mit 20,86 Milliarden Euro (Commerzbank 10 Milliarden Euro). Auch dank anderer Parameter steht Wirecard kurz davor im September in den Dax aufgenommen zu werden. Vertreiben würde man die alt-ehrwürdige Commerzbank – was für eine Schmach. Anfang September wird die Deutsche Börse entscheiden, ob der Austausch vorgenommen wird. Die Kriterien hierfür hatten wir bereits in einem vorigen Artikel besprochen (hier lesen).

Aber ist Wirecard überhaupt ein Kauf? Man kann natürlich argumentieren: Wenn die Firma in den Dax aufgenommen wird, dann müssen sofort all die Index-Fonds die Aktie kaufen, wenn sie den Dax 1:1 nachbilden. Sie sind dann quasi dazu gezwungen Wirecard zu kaufen und die Commerzbank zu verkaufen. Aber die Aktie an sich ist mit einem 2017er-KGV von 44 schon mehr als ordentlich bewertet – für 2018 liegt das geschätzte KGV bei 56. Für einen Dax-Wert ist das ziemlich teuer – für einen neuen modernen Anbieter, der innovative Finanzabwicklung anbietet, könnte die Sichtweise der Börsianer etwas gnädiger sein.

Die Story läuft, der Wachstumsmarkt und die damit verbundene Wachstumsstory ist vorhanden. Also kann der Kursanstieg natürlich noch lange weitergehen. Dazu muss natürlich der Gesamtmarkt auch mitspielen.

Wirecard vs Deutsche Bank und Commerzbank

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Quartalssaison: Hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Wall Street Schild

Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken und Netflix. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen für die nächsten Tage. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 26. Januar

General Electric: 26. Januar

BASF: 26. Februar

Facebook: 27. Januar

Boeing: 27. Januar

Apple: 27. Januar

Caterpillar: 29. Januar

SAP: 29. Januar

Alphabet (Google): 2. Februar

Amazon: 2. Februar

Exxon: 2. Februar

Deutsche Bank: 4. Februar

Twitter: 9. Februar

Delivery Hero: 10. Februar

Commerzbank: 11. Februar

Daimler 18. Februar

Walmart: 18. Februar

Bayer: 25. Februar

Deutsche Telekom: 26. Februar

Volkswagen: Ende Februar

Zalando: 2. März

Lufthansa: 4. März

Adidas: 10. März

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – die Woche der Quartalszahlen

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Er bespricht die nun anstehende wichtigste Woche bei den Quartalszahlen in den USA.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Der nächste Corona-Impfstoff steht in den Startlöchern – Werbung

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Lieber Börsianer,

nach den Präparaten von Moderna und BionTech steht mit dem Wirkstoff von AstraZeneca der nächste Impfstoff vor der Zulassung in der EU. Die Freigabe durch die Gesundheitsbehörden wird Ende Januar erwartet.

Vor einem Jahr starteten innerhalb kürzester Zeit weltweit mindestens 171 Impfstoffprojekte. Noch vor wenigen Jahren hätte man für die Erforschung eines Impfstoffes mindestens 15 bis 20 Jahre angesetzt. So viel Zeit hat die Welt jetzt nicht. Neue Technologien ermöglichten eine enorme Beschleunigung der Forschung, so dass jetzt bereits mit 2 Präparaten in Deutschland geimpft werden kann.

Es kann kaum schnell genug mit der Zulassung gehen

Dennoch wird der Impfstoff von AstraZeneca sehnsüchtig erwartet. Die Produktionskapazität von Moderna und BionTech-Partner Pfizer reichen bei Weitem nicht aus, um große Teile der Bevölkerung schnell zu impfen. Zudem stehen die Lieferketten unter einem enormen Druck, weil die Impfdosen bei zweistelligen Minusgraden transportiert und gelagert werden müssen. Der neue Impfstoff von AstraZeneca kommt hingegen mit normalen Kühlschrank-Temperaturen aus.

Mehrere Staaten, darunter Österreich, Tschechien, Dänemark, Griechenland und die Balkan-Staaten forderten bereits, den Impfstoff schon vor der eigentlichen Zulassung zu verteilen.

Impfstoffproduktion führt zu Milliardeneinnahmen

Die zugelassenen Präparate werden den Herstellern derzeit förmlich aus den Händen gerissen. Die Herstellung und der Vertrieb der Impfdosen ist ein Milliardengeschäft. Die Konzerne verdienen noch mindestens so lange, bis genug Menschen geimpft sind, um die Krankheit wirksam zurückzudrängen. Doch sind die Unternehmen deshalb eine gute Geldanlage?

Machen Sie nicht jeden Trend mit

Viele Anleger investieren jetzt in Moderna. Die Aktie hat in den vergangenen Monaten mehr als tausend Prozent gewonnen. Die Story klingt ja auch zu schön. Es gibt eine Krankheit, die unsere ganze Welt in…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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