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Europa

Deutscher Außenhandel: Rekord!

Anders kann man es nicht sagen. Der deutsche Außenhandel wirtschaftet auf Rekordniveau. Die aktuellsten Zahlen für den Monat November 2016 zeigen Exporte im Wert von 108,5 Milliarden Euro und Importe im Wert…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Anders kann man es nicht sagen. Der deutsche Außenhandel wirtschaftet auf Rekordniveau. Die aktuellsten Zahlen für den Monat November 2016 zeigen Exporte im Wert von 108,5 Milliarden Euro und Importe im Wert von 85,8 Milliarden Euro – beides Zahlen auf absolutem Höchststand! Das ist im Vergleich zum November 2015 ein Anstieg von 5,6% und 4,5%. Die Grafik zeigt den konstanten Abstand von Exporten und Importen, der jetzt wieder etwas größer wird. Die alter Leier dürfte wieder losgehen von IWF, EZB und Co. Deutschland soll bitte endlich seine Überschüsse abbauen, mehr Inlandsinvestitionen etc bitte. Hier auch die heutige Originalinfo zum Handelsbilanzüberschuss:

Die Außenhandelsbilanz schloss im November 2016 mit einem Überschuss von 22,6 Milliarden Euro ab. Im November 2015 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz + 20,5 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss im November 2016 bei 21,7 Milliarden Euro. Unter Berücksichtigung der Salden für Warenhandel einschließlich Ergänzungen zum Außenhandel (+ 24,3 Milliarden Euro), Dienstleistungen (– 1,8 Milliarden Euro), Primäreinkommen (+ 6,1 Milliarden Euro) und Sekundäreinkommen (– 4,0 Milliarden Euro) schloss – nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank – die Leistungsbilanz im November 2016 mit einem Überschuss von 24,6 Milliarden Euro ab. Im November 2015 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 24,9 Milliarden Euro ausgewiesen.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im November 2016 Waren im Wert von 63,2 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 56,9 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber November 2015 stiegen die Exporte in die EU-Länder um 4,3 % und die Importe aus diesen Ländern um 4,8 %. In die Länder der Eurozone wurden im November 2016 Waren im Wert von 39,7 Milliarden Euro (+ 5,2 %) geliefert und Waren im Wert von 38,0 Milliarden Euro (+ 3,0 %) aus diesen Ländern bezogen. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im November 2016 Waren im Wert von 23,6 Milliarden Euro (+ 2,8 %) exportiert und Waren im Wert von 19,0 Milliarden Euro (+ 8,5 %) von dort importiert.
In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im November 2016 Waren im Wert von 45,2 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 28,9 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber November 2015 stiegen die Exporte in die Drittländer um 7,6 % und die Importe von dort um 3,9 %.

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Steven

    9. Januar 2017 21:17 at 21:17

    Juhu ..wieder auf pump verkauft

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone: Deflation im Westen – Inflation nur in Osteuropa

Redaktion

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Soeben wurden für die Eurozone für den Monat September die Verbraucherpreise veröffentlicht (2.Veröffentlichung). Sie gehen im Jahresvergleich um -0,3 Prozent zurück, nach -0,2 Prozent im August und +0,4 Prozent im Juli. Auffallend: Inflation gibt es nur im Osten, während der Westen eher unter Deflation leidet.
Zum Vormonat steigen die Verbraucherpeise um +0,2%, ebenso in der Kernrate (ohme Nahrung und Energie) um +0,2%.

Dazu schreibt Eurostat, das die Daten erhebt:

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im September 2020 bei -0,3%, gegenüber -0,2% im August. Ein Jahr zuvor hatte sie 0,8% betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im September 2020 bei 0,3%, gegenüber 0,4% im August. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,2% betragen. .
Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Griechenland (-2,3%), Zypern (-1,9%) und Estland (-1,3%) gemessen.
Die höchsten jährlichen Raten wurden in Polen (3,8%), Ungarn (3,4%) und Tschechien (3,3%) gemessen.

Die Verbraucherpreise in den jeweiligen Ländern

 

Gegenüber August ging die jährliche Inflationsrate in dreizehn Mitgliedstaaten zurück, blieb in sieben unverändert und stieg in sieben an.
Im September kam der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (+0,34 Prozentpunkte, Pp.), gefolgt von Dienstleistungen (+0,24 Pp.), Industriegütern ohne Energie (-0,08 Pp.) sowie Energie (-0,81 Pp.).

Die Verbraucherpreise in der EU und der Eurozone

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Europa

Aktuell: ZEW-Index schwach – neuer Realismus?

Markus Fugmann

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Jeden Monat wird der ZEW-Index vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung erhoben. Der Index gilt daher als ein wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die gerade veröffentlichten Daten sind wie folgt ausgefallen:

Der ZEW-Index (Konjunkturerwartungen Oktober) ist mit +56,0 Punkten deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +73,0; Vormonat war +71,5).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei -59,5 (Prognose war -60,0; Vormonat war -66,2) – damit sehen wir erneut eine starke Divergenz zwischen Erwartung und der Einschätzung der aktuellen Lage, wobei die aktuelle Lage nun jedoch skeptischer gesehen wird.

Dazu das ZEW: Erwartungen gehen erheblich zurück, große Unsicherheit wegen steigender Corona-Zahlen, dazu Unsicherheit vor US-Wahl..

Der ZEW-Index ist nach dem ifo Index der wichtigste Indikator für die deutsche Wirtschaft

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Devisen

Industrieproduktion in Italien: Ist das die große Wende für Europa? Euro steigt

Claudio Kummerfeld

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Italien-Flagge

Offizielle Daten zur Industrieproduktion in Italien für August wurden heute veröffentlicht. Und siehe da, was für eine Überraschung. Das übelst gebeutelte Italien feiert (zumindest gemäß dieser Daten) ein Comeback. Die Industrieproduktion steigt im Vergleich zu Juli um satte 7,7 Prozent, während ein Plus von lediglich 1 Prozent erwartet wurde. Im Durchschnitt der letzten drei Monate steigt sie im Vergleich zum Durchschnitt der vorigen drei Monate um 34,6 Prozent. Aber noch deutlich wichtiger ist, dass sie im Jahresvergleich zu August 2019 nur noch um 0,3 Prozent gesunken ist. Damit kann man sagen, dass die Industrie in Italien das Corona-Tal verlassen hat.


source: tradingeconomics.com


source: tradingeconomics.com

Gleich nach Veröffentlichung der Zahlen zur Industrieproduktion in Italien machte der Euro gegen den US-Dollar einen Sprung nach oben, von 1,1775 auf 1,1801. Das ist zwar nicht viel, aber bei der minimalen Volatilität der letzten zwei Handelstage war der Ausreißer nach oben direkt ab 10 Uhr heute Vormittag klar erkennbar. Der Devisenmarkt zeigt sich freudig überrascht von den Italien-Daten. Der kleine Euro-Anstieg ist derzeit auch ein Grund dafür, dass der US-Dollar heute insgesamt weiter fällt, was man in Form des US-Dollar-Index gut erkennen kann. Er ist ein Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen, wo der Euro das Hauptgewicht darstellt.

Frage: Wenn schon Italien mit seiner Industrieproduktion glänzen kann, schafft es dann ganz Europa in diesem Herbst wirtschaftlich wieder nach oben? Man weiß es immer erst hinterher.

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