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Gold/Silber

Goldpreis knackt erstmals die 1.500-Euro-Marke

Hannes Zipfel

Veröffentlicht

am

Gold Barren

Die Rekordjagd beim Goldpreis setzt sich weiter fort. Heute Morgen überspringt der Kurs des gelben Edelmetalls sogar die Marke von 1.510 Euro pro Unze. Auch in US-Dollar bricht der Preis charttechnisch nach oben aus. Was sind die Gründe dafür und wie geht es nun weiter?

Goldpreis in Euro eilt von Rekord zu Rekord

Bisher war man diese Rekordjagd nur von den Aktienmärkten gewöhnt, die sich jahrelang in der besten aller Welten wähnten. Doch nun gilt dieses Szenario vor allem für den Goldpreis. Die wirtschaftlichen Risiken inkl. „Schwarzer Schwäne“ wie Coronavirus und Argentinien-Pleite treffen auf eine ultralaxe Geldpolitik. Damit reüssiert Gold nicht nur als harte Reserve- und Alternativwährung, sondern auch als „Sicherer Hafen“ zur Vermögensabsicherung. Immer mehr professionelle Vermögensverwalter, Portfoliomanager und Fondsmanager verzichten auf Absicherungen via Put-Optionen oder Short-Kontrakte aufgrund des übergeordneten Notenbank-Puts.

Stattdessen nutzen Profis ebenso wie Privatanleger Gold als Absicherung gegen Krisen, Schocks, Rezessionen, „Schwarze Schwäne“, „unkonventionelle“ Geldpolitik und Inflation. Dieses Comeback des Goldes als fester Bestandteil in den Portfolios macht sich in der stark steigenden Nachfrage nach Gold-ETF bemerkbar – und natürlich im Goldpreis. In der Gemeinschaftswährung konnte Gold im Laufe des gestrigen Handelstages erstmals in seiner Geschichte die Marke von 1.500 Euro pro Unze (31,1 Gramm) überwinden. Heute Morgen notiert das gelbe Edelmetall noch einmal 12 Euro höher.

Chart des Goldpreis in Euro

Befreit von jedweden Widerständen hängt die weitere Entwicklung des Goldpreises in Euro kurzfristig primär von der Nachfrage der Investoren und hier speziell nach physisch gedeckten ETF, sowie der Wechselkursentwicklung vom Euro zum US-Dollar ab. Die weltweiten Bestände der ETF befinden sich aktuell auf Allzeithöchstständen. Da die Daten über die Schäden, die das Coronavirus verursacht, jetzt erst langsam beginnen bekannt zu werden, so wie heute z. B. die Einkaufsmanagerindizes des Datenanbieters IHS Markit für verschiedene Regionen der Welt, kann der Lauf beim Goldpreis noch einige Wochen anhalten, bevor es zu einer weiteren Konsolidierungsphase kommt. Zudem stehen Mitte März die Zinsentscheidungen der wichtigsten Notenbanken an (Sitzungstermine siehe hier). Weitere Zinssenkungen oder die Ankündigung akkommodierender Maßnahmen können dem Goldpreis ebenfalls weitere Impulse verleihen.

Warum spielt die Währung beim Goldpreis eine Rolle?

Für Anleger aus der Eurozone macht es einen Unterschied, ob sie den Vermögenswert Gold in Euro oder US-Dollar bewerten. Wenn ein Europäer sein Einkommen in Euro bezieht und auch den Großteil seiner Ausgaben in der Gemeinschaftswährung tätigt, dann ist generell die Preisentwicklung in Euro relevant. So konnte der Goldpreis seit Jahresbeginn in Euro 10 Prozent an Wert gewinnen. Abzüglich der Teuerungsrate in der Eurozone (HVPI) für Januar in Höhe von 1,389 Prozent p. a. und Februar (e1,5 Prozent p. a.), bleibt also ein realer Kaufkraftgewinn der Unze Gold in Euro für Bürger in der Eurozone von gut 7 Prozent.

Anders sieht es für einen US-Investor aus, der den Goldpreis in Dollar bewertet – also die Währung, in der Amerikaner ihre Einkommen beziehen und ihre Ausgaben tätigen. In US-Dollar konnte der Goldpreis dieses Jahr erst 7,7 Prozent aufwerten. Die Teuerungsrate (CPI) lag im Januar bei 2,5 Prozent und wird im Februar mit 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet. Dementsprechend gewann die Unze Gold in US-Dollar in den USA seit Jahresbeginn lediglich 2,6 Prozent an Kaufkraft dazu. Die reale Gold-Rendite (realer Kaufkraftgewinn der Währung Gold) war seit Jahresbeginn in der Eurozone also fast dreimal höher als in den USA.

Vergleichbar ist die Situation mit dem Ölpreis: Steigt der Ölpreis in US-Dollar an, aber der Euro gewinnt im gleichen Maße an Wert gegenüber dem US-Dollar, dann ändert sich für Öl-Konsumenten in der Eurozone preislich nichts. Umgekehrt würde sich ein steigender Ölpreis, bei gleichzeitig fallenden Euro-/US-Dollar Notierungen doppelt in Form von steigenden Ölpreisen in Euro bemerkbar machen. Die Währung spielt also neben der Teuerungsrate eine wichtige Bedeutung bei der tatsächlichen Wertentwicklung eines Vermögenswertes oder Rohstoffs in den verschiedenen Währungsregionen. Für einen Bürger der Eurozone ist der Goldpreis in US-Dollar daher de facto irrelevant – abgesehen von der charttechnischen Bedeutung für Trader.

Auch in US-Dollar gelingt der Ausbruch nach oben

Charttechnisch ist der Preis in US-Dollar gleichwohl sehr bedeutend, da die Profihändler und Privattrader weltweit nahezu ausschließlich auf Charts mit dem Goldpreis in US-Dollar blicken. Abgesehen davon, dass Gold am Weltmarkt in US-Dollar gehandelt wird. Doch auch in der Weltleitwährung entwickelt sich der Preis des gelben Edelmetalls trotz aktueller Dollarstärke sehr positiv und erreicht mit über 1.630 US-Dollar pro Unze den höchsten Stand seit genau sieben Jahren (seit Februar 2013).

Goldpreis in US-Dollar Chartverlauf

Der nächste Horizontalwiderstand liegt nun im Bereich von ca. 1.650 US-Dollar. Diese Marke sollte in Anbetracht der aktuellen Preisdynamik zügig angelaufen werden, zumal sich an den US-Terminmärkten ein Phänomen wiederholt, das wir zuletzt währen der Gold-Rallye im Zuge der Finanzkrise gesehen haben: eine Short Squeeze der großen Investmentbanken bei Gold (Eindeckung von Verkaufskontrakten).

Fazit und Ausblick

Die aktuelle Gemengelage ist, man verzeihe das Wortspiel, ein Goldlöckchen-Szenario für das gelbe Edelmetall. Das zunehmende Bewusstsein für die aus dem China-Schock resultierenden ökonomischen Risiken und Nebenwirkungen sowie die daraufhin bereits stattfindenden und noch zu erwartenden geld- und fiskalpolitischen Gegenmaßnahmen, treiben nicht nur die Schulden weiter nach oben, sondern auch den Goldpreis.

Zudem ersetzt Gold in immer mehr Portfolios derivative Absicherungsinstrumente, wie z. B. Put-Optionen oder Short-Kontrakte.
In Anbetracht der starken Anstiege und der Tatsache, dass diese hauptsächlich durch die Nachfrage nach Gold-ETF getrieben sind, müssen sich Anleger gleichwohl auf eine erhöhte Volatilität beim Goldpreis einstellen. Auch werden die Anhänger der Fiat-Währungen, deren ganze Macht und Einfluss von der Kontrolle über diese virtuellen und ungedeckten Zahlungsmittel abhängt, nicht tatenlos zusehen, wie Gold ihre Konfettiwährungen deklassiert.

Gleichwohl muss jedem klar sein, dass Gold zurück ist in den Vermögensportfolios dieser Welt und es so schnell auch nicht mehr von dort verschwinden wird, ebenso wenig wie die ökonomischen Risiken, die erst zu dieser Entwicklung geführt haben.

59 Kommentare

59 Comments

  1. Avatar

    franko33

    21. Februar 2020 11:54 at 11:54

    Sehr gute Einschätzung !

    Wir sind definitiv im Endspiel – wie schon oft erwähnt:

    Das weitere „Gelddrucken“ bestimmt die Fallhöhe,aber wir müssen
    wahrscheinlich nicht mehr so lange warten – so hoffe ich,
    nur bitte bitte keinen „Reset Button“ !

  2. Avatar

    Segler

    21. Februar 2020 13:02 at 13:02

    Grüezi Herr Zipfel,
    Ihre Analyse gefällt mir und deckt sich in etwa mit meiner.
    „.. 1.650 US-Dollar. Diese Marke sollte in Anbetracht der aktuellen Preisdynamik zügig angelaufen werden …“
    Allerdings bin ich äusserst skeptisch was Ihre kurzfristige Einschätzung betrifft.
    Im Februarkontrakt liegen am Strike 1650 sagenhafte 17 Millionen offene Call Optionen mit Verfall kommender Woche.
    Schwer vorstellbar, dass die Big Boys es zulassen, dass ihre verkauften Optionen ins Geld laufen.
    Im übrigen liegen auf der 1600 im März-Kontrakt ca 25 Millionen (Put und Call Kontrakte) (Resthandelszeit 34 Kalendertage).
    Allein diese enorme Menge lässt auf folgendes Szenario schliessen:
    – kein kurzfristiges Anlaufen der 1650
    – Korrektur bis Mitte März Richtung 1600

    Hinzu kommt die historisch aussergewöhnlich hohe Zahl der Netto Short Positionen der Commercials. (siehe CoT-Daten).
    Sollte tatsächlich die 1650 fallen, dann ist mit einem gewaltigen short Squeeze zu rechen, der den Goldpreis regelrecht hinaufkatapultiert.

    (Für Interessierte: Ich halte seit heute morgen Bear Call Spreads in den Februar Optionen Strike 1655/1670)

    • Avatar

      Forexli

      22. Februar 2020 09:17 at 09:17

      Guten Morgen @Segler,
      danke für Ihre Analyse des Goldmarkts.
      Würde mich freuen, wenn Sie hier öfters Ihre Einschätzungen Posten.

      • Avatar

        Segler

        22. Februar 2020 13:48 at 13:48

        Hallo Forexli,
        Meine Einschätzungen und/oder konkrete Trades kann ich gern weiterhin schreiben.
        Ein Nachtrag zu meinem obigen Post:
        Es sind natürlich keine 17 Millionen, sondern „nur“ 17 Tausend Call Kontrakte auf dem Strike 1650 auf den Februar Future im Gold. Gemerkt hat es keiner ;-)
        Ein kleiner Hinweis: Der Februar Kontrakt liegt ca. 4 Dollar unter dem Preis des jetzigen Frontmonats.
        Die gestern abend veröffentlichten CoT Daten zeigen nochmals eine Ausweitung der Short Positionen der Commercials. Ein noch nie dagewesenes Extrem.
        Ich rechne mit heftigen Bewegungen – die Volatilität im Gold ist stark gestiegen.
        Ein Paradies für Trader, die Vola verkaufen :-)
        Handeln Sie Optionen ?

      • Avatar

        Segler

        22. Februar 2020 16:16 at 16:16

        Grüezi Forexli,
        Mein Beitrag von vorhin ist vermutlich unterwegs versickert oder nicht angekommen – daher ein neuer Versuch.
        Es freut mich, wenn Ihnen meine Betrachtungen hilfreich erscheinen.
        Ich will gern weiterhin meine Ansichten und Einschätzungen posten, ggf. auch meine konkreten Handelspositionen.
        Zunächst ein Hinweis zu meinem obigen Posting:
        Es muss natürlich nicht „17 Millionen“ heissen, sondern „nur“ 17 Tausend Optionen auf dem 1650-er Strike im Februar. Hat offenbar keiner gemerkt ..
        Die bisher schon grossen Netto Short Positionen der Commercials sind bis zum reporting am Dienstag nochmals deutlich angestiegen.
        (Gestern Abend veröffenticht)
        Insofern verwundert der plötzliche Anstieg des Goldpreises. Corona lässt vermutlich grüssen.
        Die Gold-Vola ist stark angestiegen und lässt das Herz eines Optionsverkäufers höher schlagen. Ich habe die Situation genutzt und Bear Call Spreads aufgesetzt, trotz des erhöhten Gamma-Risikos in Verfallsnähe.
        Die Futures sind im sauberen Contango, das Volumenprofil lässt ebenfalls keinen nochmaligen Kaufdruck erkennen – einzig die Corona-Sorge scheint den Preis in die Höhe zu treiben.
        Für die Verkäuferseite (commercials) eigentlich ein Traumszenario, wenn sie den Preis zum Verfall knapp unter der 1650 halten können. So bekommen sie beim Verkauf der Futures die optimalen Preise UND die verkauften Optionen verfallen wertlos.
        Deren Alptraum beginnt erst, wenn die Nachfrage nach Gold unhaltbar steigt und die Massen an verkauften Calls ins Geld laufen. Dann müssen sie schnellstmöglich raus und ihre Calls zurückkaufen. Dies wäre das Szenario eines Short Squeeze mit hinaufkatapultierten Preisen.
        Aber so wie ich die Big Boys kenne, lassen die nichts anbrennen.
        Am Dienstag werden wir es wissen, ich werde vom Ergebnis berichten.
        Handeln Sie Optionen ?
        Mögen sie erzählen, nach welchen Techniken und Kriterien Sie Forex handeln ?
        Schönes Wochenende (Die Sicht ist heute grandios, die Apenkette scheint zum Greifen nah – Postkartenmässig)

        • Avatar

          Forexli

          25. Februar 2020 20:06 at 20:06

          Grüezi @Segler,
          vielen Dank für die ausführliche Antwort.
          Ich bin mehr oder minder ein Börsenneuling und kein Optionshändler. Ich handle mittels CFD’s vor allem die gängigen Währungspaare.
          Trotzdem finde ich Ihre Kommentare sehr informativ und animierend. Werde mir demnächst die komplexe Materie des Optionshandels genauer unter die Lupe nehmen.
          Sorry für die verspätete Antwort, stecke in Norditalien fest.
          Viele Grüße

    • Avatar

      Petkov

      23. Februar 2020 08:49 at 08:49

      Hallo Don Segler,

      Bear Call Spreads: du erwartest also keine zu starke Preissteigerung, deswegen gehst du Short Call, aber aufgrund der hohen Short Positionierung könnte es zu einem Short Squeeze bei 1650 kommen, deswegen machst du den Long Call als Versicherung des Short Calls?

      Gibt es ein strukturiertes Produkt mit zwei Strikes, das man auch über ein herkömmliches Depotkonto (plakativ gesagt z. B. bei der Spardose) kaufen kann oder braucht man zwangsläufig einen Broker wie IBKR etc.?
      Liebe Grüße

      • Avatar

        Michael

        24. Februar 2020 00:11 at 00:11

        @Segler und @Petkov,
        völlig verständlich, dass auf einer deutschsprachigen FME.de mit Charts von capital.com aus dem angelsächsischen Raum eine spezielle internationale Fach-Sprache trotz Globalisierungsskepsis unabdingbar ist.

        Bear Call Spreads, deshalb Short Call, aber wegen der hohen Short Positionierug könnte ein Short Squeeze folgen, deshalb evtl. der Long Call als Versicherung des Short Calls? Wobei ein strukturiertes Produkt mit zwei Strikes noch nicht völlig geklärt ist. Beachte das Prinzip des nicht-direktionalen Handels, d.h. dem Verkaufen von Zeit, von Vola und von Illusionen. Ah ja, ups, natürlich, äh, sorry, eigentlich…

        Am meisten lernt, wer lehrt. Und wer sich ständig Fragen stellt. Was wollen meine Leser und Lernenden, wo ist ihr Wissensstand, wo liegen die Interessen? Wie bringe ich FMW-Lesern verständlich in Ihrer eigenen Sprache, in ihrem Verständnis näher, dass Bear Call Spreads aufgesetzt sind, trotz des erhöhten Gamma-Risikos in Verfallsnähe? Und die Futures im sauberen Contago sind? Ist das Leser-Publikum bereit für diesen wirren Sprach-Kauderwelsch-Wissens-Flash?

        Sie beide kennen sich doch seit vielen Jahren und besitzen jeweils die e-Mail-Adresse des anderen. Ein Gedankenaustausch auf dieser professionellen, abstrakten und fachlichen Ebene in isolierter Spezialsprache war doch seither intern möglich?

        • Avatar

          Petkov

          24. Februar 2020 17:47 at 17:47

          Michael, es ist nicht verwunderlich, dass dich diese absoluten Börsenbasics überfordern. Aber nicht alles, was du nicht verstehst, ist schlimm, moralisch verwerflich, gefährlich für Gretas Kindheit und für die neue grün-sozialistische Weltordnung, die du in nassen Träumen herbeisehnst. Aber zum Glück bist du weder der Chefredakteur von FMW noch irgendein Maßstab für maximal zulässiges Wissen, dessen Überschreitung verboten gehört.

          Woher sollst du wissen, ob ich den Segler persönlich kenne oder gar seine Kontaktdaten habe?! Bist du ein Stalker?

          Und selbst wenn: wäre es nicht besser, so eine Diskussion öffentlich zu führen, damit auch andere die Antwort auf meine Fragen erfahren und die Gelegenheit bekommen, sich am Wissensaustausch zu beteiligen?

          Von deiner oberlehrerhaften Streitsucht und deiner diffusen Hetze auf den Kapitalismus (trotz deines großen Aktienvermögens), bekommt man täglich so großzügige Portionen, dass bei einem wahllosen Konsum ein pathologisch linkslastiges Übergewicht unvermeidlich ist.

          Sind in deinem Deutschland anderslautende Meinungen oder von dir nicht freigegebenes Wissen verboten? Insbesondere wenn sie von einem Osteuropäer und von einem Wahlschweizer kommen?

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            24. Februar 2020 18:05 at 18:05

            @Petkov, bitte bei sachlicher Argumentation bleiben! Sie haben häufig interessante Punkte – aber diese kann man auch ohne persönliche Attacken anbrigen!

          • Avatar

            Petkov

            24. Februar 2020 20:21 at 20:21

            Michael, du könntest z. B. ergänzende Fragen stellen, die das Thema besser verständlich für die „FMW-Leser“ machen, deren selbsternannter Vormund du zu sein scheinst.

            Oder du teilst allen mit, ob, wie und womit du in der aktuellen Konstellation tradest.
            Oder du liest den Kommentar, schüttelst den Kopf und schaltest Börse im Ersten ein, falls sie deinen Geschmack besser trifft. Oder oder oder…

            Aber dass du schäbig-arrogant eine sachliche Diskussion abwertest, Foristen nahe legst, sich privat zu unterhalten, damit deine Mandanten (sämtliche FMW-Leser) von Seglers höchst seltenem und wertvollen Wissen nicht „verwirrt“ werden…

            Was ist denn deiner Meinung nach das Niveau von den „FMW-Lesern“, so dass sie deine väterliche Bevormundung brauchen? Wolltest du in der Tat unter dem Deckmantel eines Samariters den großen Segler und meine Wenigkeit zurückpfeifen und gleichzeitig alle anderen Leser für dumm und schwer vom Begriff erklären?

            Was erlaubt sich der Schweizer Doktor, Segler, Finanzprofi usw. überhaupt?! Im FMW-Königreich von Michael zu wildern und dem gemeinen Fußvolk „wirren Kauderwelsch“ zu vermitteln? So komplett am Kultus-, Bildungs- und Moralminister Michael vorbei! So wird’s nie was mit dem herbeigesehnten grünen Kommunismus zuerst auf FMW, dann in Deutschland und dann… Weltherrschaft!

          • Avatar

            Michael

            25. Februar 2020 11:47 at 11:47

            @Petkov, erst einmal vielen Dank, dass Sie sich nach einigen Stunden wieder beruhigt haben und den Blutdruck unter 180 senken konnten. Sie besitzen wirklich die Reaktionsfreudigkeit von Wasserstoff, was ich jetzt nicht despektierlich meine. Gerne gebe ich zu, es war ein Fehler, den Segler in meinen Kommentar mit einzubeziehen. Dies bedauere ich sehr und entschuldige mich hiermit bei ihm. Denn seine ursprünglichen Kommentare waren selbst für einen Börsengegner und Kapitalismusshetzer mit linksgrün-kommunistischer Weltanschauung wie mich zum allergrößten Teil verständlich und klar formuliert.

            Den Verfall klarer und verständlicher Sprache hatte ich dann erst ab Ihrem Kommentar beklagt. Diesem Denglish konnte ich zusehends nur mehr partiell folgen, was mich zu dem Fehler verleitet hat, mein Unwissen und meine Ignoranz auch auf einige andere FMW-Leser zu projizieren. Auch das bedauere ich sehr.

            Dank an Mehmet, Stefan K., md und nicht zuletzt an Christl Leugner, deren bunte und vielfältige Persönlichkeitsmerkmale von der sachlichen Mahnerin bis zur bayerisch-satirischen Politkritikerin ich sehr schätze.

            Und vor allem Dank an den Segler, der in seiner coolen, toleranten und weltoffenen Art meinen, zugegeben in großen Teilen falsch formulierten, Kommentar als das verstanden hat, was er auch war: Ein Kommentar, eine einzelne individuelle Meinung, nicht persönlich oder beleidigend formuliert, dafür etwas voreilig abgeschickt, ohne nochmal glesen und überdacht zu werden. @Segler, vielleicht wird es ja noch mal was mit dem Bier, auch wenn ich einen guten Roten bevorzugen würde ;)

  3. Avatar

    Johannes Bauer

    21. Februar 2020 15:56 at 15:56

    Der Autor kann leider die Inflationsrate nicht richtig berechnen…

    • Avatar

      Segler

      23. Februar 2020 19:18 at 19:18

      Grüezi Herr Petkov,
      Vielen Dank für Ihre Zeilen. Sie haben meine Vorgehensweise korrekt wiedergegeben.

      Ihre Frage, ob es ein strukturiertes Produkt gibt, mit dem man meine Strategie auf einfache Weise nachbilden kann, hat mir doch ein Schmunzeln auf die Lippen gebracht.
      Ich muss Sie enttäuschen. Ins Risiko müssen Sie schon selber, wenn Sie mit dem Prinzip des nicht-direktionalen Handels, d.h. dem Verkaufen von Zeit, von Vola und von Illusionen Geld verdienen wollen ;-)

      Ein bisschen Theorie:
      Eine Option zu VER-kaufen birgt das Risiko einen hohen Verlustes. Für dieses Risiko werden sie bezahlt, weil der Käufer der Option Ihnen sein Risiko verkauft und Ihnen dafür im Gegenzug eine Prämie bezahlt. Im Prinzip ist es genau wie bei jeder Versicherung.
      Merke: Jede Option ist eine Versicherungsgeschäft. Ein grosses Risiko wird verschoben gegen Bezahlung einer Prämie.
      Diese Prämie darf der Verkäufer in jedem Fall behalten.

      Wenn Sie eine Option VERKAUFEN und Risiko übernehmen, dann müssen Sie dieses Risiko von vorneherein klein halten und anschliessend managen.
      1. Sie verkaufenidealerweise NUR Optionen die weit überteuert sind
      2. Sie verkaufen idealerweise Nur Optionen, deren Ausübungswahrscheinlichkeit nicht grösser ist als 10 Prozent.

      Konkretes Beispiel:
      Der Goldpreis steigt, die Hoffnung und die Gier vieler Menschen lässt sie einen Optionsschein kaufen für 40 Euro, in der Hoffnung auf starken kurzfristigem Anstieg des Goldpreises innerhalb von wenigen Tagen auf mindestens 1660. Ab da beginnt der Jackpot !
      Das Risiko des Käufers ist auf seine 40 Euro begrenzt, sein Gewinn theoretisch unbegrenzt.
      Damit werben die Optionsschein-VER_Käufer, genau wie es Lottogesellschaften tun.

      Was der Käufer nicht bedenkt: Die Wahrscheinlichkeit ist gegen ihn !
      Diese liegt auf Seiten des Verkäufers.
      Tatsächlich ist dies DAS Geschäftsmodell aller Banken und Emittenden von Optionen oder Optionsscheinen, auch aller Lotterien.

      Vielleicht verstehen viele Leser jetzt, warum 80 % meiner Trades in der Regel nach 20 Tagen im Plus liegen und ich sie mit Gewinn glattstelle.
      10 Prozent meiner Trades muss ich „rollen“, das heisst in weiter entfernte Strikes und/oder in zeitlich entferntere Kontrakte verlagern, um Zeit zu gewinnen.
      Das klingt schwieriger als es ist.
      Die restlichen 10 Prozent im Verlust manage ich mit dem Gegenhalten durch den zugrunde liegenden Basiswert, und/oder mit einem zusätzlichen Kalenderspread im Sinne von Schadensbegrenzung. Manchmal realisiere ich den Verlust. That’s business.
      Ansatzweise versteht manch einer jetzt auch, warum ich das setzen eines Verluststopps für ausgemachten Schwachsinn halte.
      Sowas lässt sich cleverer mit Optionen lösen, die den Trader im Spiel belassen, falls der Kurs nach einem Rücksetzer dann doch in seine ursprüngliche Richtung läuft. Welcher Charttrader hat das nicht schon erlebt ?
      Anstatt vor Frust in die Tischkante zu beissen, sollten die Kollegen sich mit Optionshandel befassen, und dann hätten sie im Idealfall aus einer starken Bewegung in die „falsche“ Richtung sogar noch einen Gewinn gemacht.

      Auf Deutsch: Ich verkaufe ein überteuertes Produkt mit ständig schwindendendem Wert, welches mindestens zwei Verlustfaktoren in sich trägt:
      Der Rückgang der Vola zum Mittelwert (Prämien fallen)
      Der Zeitwertverfall, der mir mit jedem Tag seiner verstreichenden Laufzeit ein wenig Prämie bringt (Das Theta) . Am Schluss ist sein Wert Null.

      Hierfür benötigt man ein Brokerkonto und eine Sicherheitsmargin, die man als Geldwert hinterlegen muss, bis die Versicherung (die Option) wieder aufgelöst oder am Tag X verfallen ist.
      Die Margin wird dann wieder freigegeben und meine zu Beginn vereinahmte Prämie darf ich behalten.
      Nochmal auf Ihre Frage:
      Man braucht nicht nur ein Brokerkonto – vor allem benötigt man viel Erfahrung und unabdingbar eine solide Ausbildung.
      Ob es sich lohnt, muss jeder für sich selber beantworten.

      Ganz im Ernst: Drei Prozent pro Monat ist nach einem Jahr Erfahrung durchaus machbar, bei ca. einer Stunde Arbeit pro Tag und zwei bis drei Stunden am Wochenende.
      Nach einem weiteren Jahr kann es fünf Prozent p.m. sein.

      Mir ist bewusst, dass ich aus Sicht der meisten Leser und Foristen hier ein Exot bin.
      Meine Herangehensweise steht ihnen vielfach diametral gegenüber. Die meisten handeln – wenn sie denn real handeln – nach Prinzipien der Charttechnik, nach Bauchgefühl oder nach Nachrichten. Und sie bekommen dann auch, was die meisten bekommen: Auf Dauer Verluste, Frust, Unsicherheit.

      Damit kein Missverständnis aufkommt: Dies ist keine Werbung – Ich biete keine Kurse an !
      Hier und da halte ich Vorträge bei Investorentreffen oder Tradergesellschaften.
      Auch habe ich in einer kleinen Internetgruppe von erfahrenen Optionshändlern ein oder zwei Beginner im persönlichen Coaching.
      Mir macht das Freude, denn am meisten lernt, wer lehrt :-)

      So – das war das Wort zum Sonntag.
      Herzliche Grüsse
      Der Segler

      • Avatar

        Petkov

        23. Februar 2020 21:22 at 21:22

        @Segler: großartig, fundiert, amüsant und höchst lehrreich wie immer. Danke schön.

        • Avatar

          sabine

          24. Februar 2020 22:01 at 22:01

          Auch ich finde es mal ganz nützlich, diese Short Squeeze Geschichten bzw. Gefahren zu lesen, auch wenn ich ab und zu mehr ahne als verstehe. Hab es früher schon öfters gelesen (beim Silber Papst) und so oft kommt diese konzertierte Aktion ja auch nicht vor, sondern nur, wenns mit dem Edelmetall mal wieder kräftig nach oben geht. Dies ergänzt sauber die Berichte von FMW.
          Aber natürlich nicht sich zum Spott gegen andere hinreißen lassen, auch wenn die „Gegenseite“ in diesem Bereich nicht zimperlich ist.
          Da hat Herr Fugmann sehr recht, auch wenn es schwer fällt!
          Im Zorn ist keine Gerechtigkeit.

      • Avatar

        FG-OPT

        26. Februar 2020 10:33 at 10:33

        @Segler: Gibt es die Möglichkeit an den kleinen Gruppen als Beginner teilzunehmen?

        Vielen Dank!

        • Avatar

          Segler

          26. Februar 2020 13:09 at 13:09

          Hallo FG_Opt,
          Vielen Dank für Ihr Interesse. Die kleine Gruppe von Tradern möchte ich derzeit nicht erweitern. Es sprengt einfach meinen zeitlichen Rahmen.
          Auch ist dem Handel mit Spreads für private Händler in Deutschland der Boden entzogen wegen der neuen Steuergesetze. Die Lobbby der Banken und der Emittenden hat erfolgreich ihre Latifundien gesichert, in welchem sie ihre Lizenz zum Gelddrucken staatlich garantiert gegen die verhassten privaten Konkurrenten abschotten konnten. Unfassbar !
          Inzwischen kenne ich drei Options- und Rohstoffhändler, die Deutschland verlassen.
          Allenfalls könnte ich eine Serie herausbringen, in welcher ich meine prinzipielle Herangehensweise an Börsenhandel, bzw. Trading erläutere.
          Vielleicht eine Gegenüberstellung des direktionalen Handels mit seiner Voraussetzung die Zukunft prognostizieren zu müssen mit dem Nicht-direktionalen Trading, bei dem es um Wahrscheinlichkeiten geht und dessen Grundlage darauf beruht, mit einer quantifizierbaren Wahrscheinlichkeit zu bestimmen, bis zu welchem Preis bis zu welcher Zeit ein Kurs NICHT läuft.
          Besten Gruss

          • Avatar

            FG-OPT

            26. Februar 2020 18:00 at 18:00

            Das kann ich verstehen. Vielleicht passt es ja in Zukunft einmal, wenn dann hoffentlich eine Petition (s.u.) erfolgreich, oder ein Gericht das aktuelle Steuergesetz verworfen hat und wir auch wieder handeln dürfen.

            Eine systematische Beschreibung Ihrer Herangehensweise wäre prima!
            Fragen die sich mir aktuell in Richtung Futures stellen sind z.B. Dinge wie:
            – Wie erkennen Sie die Extrempunkte im COT-Report?
            Aktuell nutze ich dazu eigene Visualisierungsformen und kann auch schon im manuellen Test recht gut Wendepunkte bei den Futures erkennen.
            Hauptsächlich nutze ich dabei den 26W Commercial-Netto in Verbindung mit den Commercial-Short-Werten und eigenen Extremmarken.
            Andere Trader nutzen scheinbar noch die Disaggregated-Reports und lasssen sich die Positionen der einzelnen Gruppen visualisieren.
            Visualisiert habe ich das auch (sieht ja schön aus), aber daraus konnte ich akut noch nicht viel schließen da die Extremas nicht
            unmittelbar die Wechsel zeigen. Man sieht natürlich Extrempositionen aber die werden dann immer wieder mal noch extremer ;) .
            Aber vielleicht haben Sie auch hier Erfahrungen? Gern schick ich Ihnen mal ein Bild davon (wohin?).

            – Nutzen Sie das Volume um Ein- und Ausstiege zu nutzen? Lediglich das Profile (mit VPOC etc.) um Wendepunkte vorherzusagen
            oder Numbered Bars? Wenn ja wie? Gibt allgemeingültige (ich ahne es schon – eher nicht) oder bekannte Muster?

            – Zur Terminkurve und Backwardation bzw. Contango habe ich mich bereits informiert.
            Eventuell gibt es ja noch Informationen wie man bei der Entstehung besser vorhersagen kann ob es eine Backwardation wird…

            – Bei den Seasonals würde mich interessieren mit ob und mit welchen historischen Werten sie hier arbeiten (5Jahre, 10Jahre …).

            Weiter bin ich aktuell noch nicht eingestiegen. Wen man sich mal Preischart, COT-Charts, Seasonal und Terminkurve
            in ein Bild rendert und mal Tag für Tag durch geht sieht das schon recht beeindruckend/interessant aus.

            Ich würde mich freuen mehr über Ihren Handel zu erfahren.

            Vielen Dank, auch für Ihre Antwort zu den Advance/Declines im anderen Thread =D !

            @Redaktion: Es ist zwar mittlerweile schon die x-te Petition, aber es wäre schön wenn Sie die folgende Petition auf Ihrer Seite hervorheben könnten. Mitllerweile ist schon 1/3 für ein Quorum zusammen gekommen. Eventuell hilft es ja ;) :
            https://www.openpetition.de/petition/online/initiative-ruecknahme-der-steuerlichen-benachteiligungen-privater-anleger

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      Segler

      24. Februar 2020 21:49 at 21:49

      Nun lassen wir es mal gut sein !
      @Petkov
      Ihre Fürsorge und Ihr Bemühen um Beistand in Ehren – Ich bin seit 1987 im Börsenhandel, mithin 33 Jahre.
      Ich habe in dieser Zeit die gesamte Palette an Erfahrungen gemacht, die vermutlich alle Trader durchmachen, wenn sie lange genug im Geschäft sind. Auch emotional hab ich alles durch.
      Ich habe MEINEN Weg des Börsenhandels gefunden.
      Ob irgendein Michael oder wer auch immer in irgendeinem Blog mit irgendwelchen Kommentaren sich an mir reibt – in dieser Hinsicht erinnere ich an das Zitat mit der deutschen Eiche und einem Borstentier .. ;-)
      Ich muss niemandem etwas beweisen, muss niemanden bekehren.
      Es ist schlicht die Begeisterung an dieser Materie und am Geldverdienen, die ich gern anderen vermitteln möchte.
      Ich sehe so unendlich viele Händler, die völlig ahnungslos und naiv sich in dem hochwirksamen Spinnenetz der Finanzindustrie mit ihren selbsternannten Gurus, Börsenratgebern, Coaches, Tradingausbilder usw. verstricken.
      Fast jeder von diesen Leuten will ihnen weis machen, wie es geht.
      Jeder will Ihnen ein Abo verkaufen, Kurse, Datenfeed, Bücher, Lehrvideos usw.
      Und so laufen sie von einem Kurs zum nächsten, aber werden dennoch keine erfolgreichen Händler. Dies möchte ich gern ändern. Ich möchte Anregungen geben und Mut machen, HINTER die Kulissen zu blicken.
      Ich möchte, dass ein Händler sich die Frage stellt:
      Wer verdient denn an all dem ganzen Trading ?
      Wer sind diejengen Marktteilnehmer, die diese unfassbar grosse Menge an Geld verdient, welches die meisten Trader verlieren ?
      Und vor allem: Wie machen die das ?
      Sie ahnen es: Es sind die Bankhäuser und die Emittenden von Optionen, bzw. Optionsscheinen !
      Und Sie ahnen noch etwas:
      Von diesen Leuten auf der Gewinnerseite hat NIEMAND ein Interesse daran, dass Sie ihnen auf die Schliche kommen. NIEMAND will, dass SIE das System durchschauen, geschweige denn ebenfalls so zu handeln !
      Und dies ist auch der wahre Grund, weshalb die Finanzindustrie bei der Politik erfolgreich antichambriert und erreicht hat, dass die grosse Masse der kleineren Trader keine Chance mehr hat – Ich meine die neuen Steuergesetze !
      Vor diesem Hintergrund versteht man auch, weshalb von Seiten der Banken keinerlei Kritik zu vernehmen war. Schliesslich waren sie es, die diese neuen Gesetze bei der Politik auf den Weg gebracht haben.
      Unter dem Mäntelchen der Fürsorge hatte die Politik vor zwei Jahren bereits den äusserst lukrativen Shorthandel mit Vola-Produkt VXX unterbunden.
      Ich bin dankbar, dass in der Schweiz die Uhren noch anders ticken.
      Ach Petkov – Contenance !
      Lassen Sie die Michaels dieser Welt dies Forum, bzw. diesen Blog bunt beleben.
      Irgendwie mag ich ihn, und ganz ehrlich – ich würde gern mal ein Bier mit ihm trinken :-)

      Stay cool !
      Der Segler

  4. Pingback: Gold price breaks the 1,500 euro mark for the first time | En24 News

  5. Avatar

    Michael Dr Martzak-Goerike

    22. Februar 2020 07:50 at 07:50

    Schlecht recherchiert…der Goldpreis ist in € & $ bereits weit über 1.600,-
    Wenn sich die Corona-Hysterie wieder gelegt hat, geht’s ganz normal weiter…

    • Avatar

      leftutti

      22. Februar 2020 12:28 at 12:28

      Aber, aber, Herr Doktor, der Goldpreis in € liegt weit über 1.600?
      Evtl. schlecht recherchiert?

  6. Avatar

    Mehmet

    24. Februar 2020 12:23 at 12:23

    @Michael
    Zwei Profis tauchen sich in einem Börsenforum über Börse in einer Börsensprache aus. Wenn Sie von der Börse kaum Ahnung haben und sich mit simpelsten Dingen nicht auskennen, dann googeln Sie doch Mal, aber unterstellen Sie nicht allen FMW-Lesern Ihre blanke Inkompetenz.
    Ihr Moto und Ihre Beweggründe verstehe ich nicht so recht.
    Wenn Sie Ihre kaum kaschierte Abneigung Herren @Segler und @Petkov (also den Foristen, die einfach mehr Ahnung haben als Sie) auf diese ungeschickte Weise zum Ausdruck bringen und versuchen es so aussehen zu lassen, ob das hier auf @FMW der Grundton wäre, dann ist es nicht in Ordnung und beschämend.
    BITTE meine Herren @Petkov und @Segler schreiben Sie und verröffentlichen Sie Ihre Einschätzungen, Sichtweisen, Analysen etc. Sie sind ein Gewinn für eine Börsenseite wie @FMW und für dieses Forum.

    • Avatar

      Segler

      24. Februar 2020 16:34 at 16:34

      Hallo Mehmet, Danke für Dein Statement.
      Wie schon geschrieben: Ich bin mit meinem Optionshandel in diesem Haus ein Exot.
      Ich sehe es nicht als Problem – schliesslich folgt Herr Fugmann mit dieser FMW-Seite ja selber nicht dem Mainstream der üblichen Börsenmedien. Das zeichnet ihn aus und macht ihn erfolgreich.
      Ein Nachtrag zu meiner Position im Gold:
      Es ist tatsächlich das zweite Szenario eingetreten, dass die 1650 gefallen sind.
      Um die erwartete katapultartige Kursentwicklung mitzugehen und meine Position zu sichern, bin ich sofort seit Handelsbeginn um Mitternacht mit der entsprechenden Anzahl Futures long im GC, (Aprilkontrakt)
      Neben Gold halte ich übrigens Bear Call Spreads in Kakao und im Zucker.
      Beste Grüsse

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    Stefan K.

    24. Februar 2020 14:32 at 14:32

    @Mehmet. Merci vielmal. Endlich sagt jemand diesem links-grünen Michael, dass FMW ein Finanzportal ist und nicht vorwiegend ein Kapitalismus/Politik- und Staatskritik-Forum, in dem sich Interessierte informieren, ob man besser long, short oder mit Optionsstrategien aufgestellt ist. Nicht das Dauerlamento von Seiten derjenigen, die gar nicht am Aktienmarkt investiert sind und nur über das Spielcasino und die blöden Investoren lästern. Ich hoffe auch, dass wieder mehr über Börsenthemen diskutiert wird, wie technisch sie auch sein mögen und nicht über GEZ, die AfD oder die korrupte Politikergilde. Hoffentlich schreibt dieser Segler weiter und lässt sich nicht von Michael vertreiben, der eigentlich ein Börsengegner ist. Eine Frechheit, sich über Kommentare aufzuregen, die man gar nicht lesen muss.

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      Christl Leugner

      25. Februar 2020 20:14 at 20:14

      @Stefan K., ein wahrhaft weiser Spruch, dem ab sofort und jederzeit Allgemeingültigkeit zugesprochen werden sollte: „Eine Frechheit, sich über Kommentare aufzuregen, die man gar nicht lesen muss“. Haben Sie auch eine weise Lösung parat, worüber in Herrn Kummerfelds regelmäßigen Rundfunkbeitrags-Skandal-Artikeln diskutiert werden sollte, wenn nicht über die GEZ? Worüber sonst, als über korrupte Politiker, wenn Artikel und Headlines die Einmischung des Herrn Trump in die Aktienmärkte oder des Herrn Scholz in die Altersvorsorge thematisieren? Wenn dessen fragwürdige Steuergeschenke an die Cum-Ex-Kriminellen Thema diverser Artikel sind?

      Auch @ „Christl Leugner“ habe ich eine Frage: Finden Sie es irgendwie originell, lustig oder hilfreich, unter meinem Namen zu schreiben? Sie finden, FMW soll bunt bleiben, da wäre es doch ein erster hilfreicher Schritt, wenn sich jeder eine eigene, für alle unterscheidbare Identität zulegen würde. Oder sehen Sie das anders?

      Meine Meinung:
      Entweder bleiben wir „bunt“, individuell, divers, natürlich auch kritisch, dabei gleichzeitig gelassen, sprachlich und emotional im Rahmen, höflich, gerne ironisch und auch zynisch und gestehen allen das Recht auf Meinungsfreiheit zu. Ohne natürlich dadurch andere Grundrechte wie die Menschenwürde zu verletzen. Also keine Beleidigungen, Schimpfworte, persönlichen Attacken, kein Identitätsdiebstahl.
      Oder man wird analog zum politischen Alltag und täglichen Plenarsitzungen in allen Landesteilen zunehmend restriktiv-intolerant, offen beleidigend und unhöflich. Ein „Recht“, das wiederum auch für alle gelten müsste. Sehr zum Leidwesen der Moderatoren und der kompletten Leserschaft. Des wär dann des CSU-Modell, boarische kosmobolittische G’lassenheit und Toleranz ganz ob’n beim Schmid, a bisserl Strenge und de oane oder andre Fotzn für’s Schmidl, des unten im Misthaffa manchmoi z’frech und z’laud wiad.

  8. Avatar

    Cristl Leugner

    24. Februar 2020 18:08 at 18:08

    @Mehmet @Stefan K.-völlige Zustimmung und absolut richtig, in einem Blog eines Portals, das sich FinanzMarktWelt nennt darf auch über die Börse kommuniziert werden und nicht nur über Türkei, AfD, Gretha oder GEZ und natürlich auch in Börsenfachjargon. Nicht vorhandenes nahezu elementares Börsenwissen ist nicht das Problem des Verfassers sondern des Lesers. Man fragt nach oder informiert sich, aber derartige Intoleranz gerade den Profis gegenüber, die in dieser turbulenten Börsenphase, wo die klassische Charttechnik versagt, ihr Wissen, das man überwiegend in teuren Abos findet, kostenfrei mit der Allgemeinheit teilen, ist nöchstgradig arrogant.
    @Michael-Vielleicht überfliegen Sie ihre Kommentare ganz einfach, wie ich z.B. Ihre Kommentare überfliege ohne ausfallend zu werden, aber sprechen Sie hier nicht für alle Foristen, die Ausgrenzung ist nicht der richtige Weg.
    Ich finde, FMW soll bunt bleiben.
    Ich hoffe, @Segler und @Petkov bleiben der FMW noch lange erhalten…!

    • Avatar

      Petkov

      24. Februar 2020 22:03 at 22:03

      DANKESCHÖN @MD, Mehmet, Cristl und Stefan und… Es ist schön, Sie alle in diesem Forum zu wissen.
      @md: großes Kompliment für die Erkenntnis, dass Michael oder wofür er steht ebenfalls dazu gehört. Wir alle tun es. Es gibt keine nachhaltige Harmonie ohne Gegensätze.

  9. Avatar

    md

    24. Februar 2020 19:14 at 19:14

    @petkov und andere, ich gebe euch recht. sorry michael, du hast wirklich einige fehler. zb kannst du nicht mit kritik umgehen, kannst fehler nicht zugeben, bischen nazistisch veranlagt kommt dazu. das zeigt deine charakterschwäche. nichtsdestotrotz gehört so einer wie du aber einfach in so einem forum dazu. auch wenn ich mehr auf petkov’s seite stehe.
    vg md

  10. Avatar

    Segler

    25. Februar 2020 13:45 at 13:45

    Tauwetter und Friedenspfeife nach Walpurgis

    Chapeau !
    @Michael und @Petkov
    Ich freue mich, dass Sie nach dem Ausflug zum Rumpelstilzchen wieder zurückgekehrt sind.

    Wann treffen wir uns und wo ?
    Hat Wolfgang nicht mal etwas organisieren wollen ?
    Hab da ganz dumpf etwas in Erinnerung.
    Besten Gruss

    • Avatar

      Michael

      25. Februar 2020 17:46 at 17:46

      @Segler u.a.
      Vorhin war ein Kommentar zu lesen, der inzwischen gelöscht ist. In diesem wurde die Frage gestellt, warum ich zurückrudere. Nicht, dass ich missverstanden werde, ich finde die verwendete Terminologie natürlich nach wie vor verwirrend, übertrieben und als ziemliches Kauderwelsch, weit entfernt von elementarem Börsenwissen und simpelsten Basics. Auch wenn oder gerade weil die darin versteckten Inhalte und Aussagen per se nicht allzu schwer zu begreifen sind, wundere ich mich, weshalb sie derart kompliziert verpackt werden müssen ;)

      Herr Fugmann zeigt uns doch auch täglich aufs Neue, dass man Sachverhalte auch einfach, verständlich und zudem unterhaltsam präsentieren kann. Wie ich schon geschrieben habe, meine ich damit speziell in erster Linie Petkovs Antwort auf Ihren Kommentar, Sie haben ja zuvor und danach in klarer und verständlicher Sprache gepostet. Mein einziger Fehler war es, Sie da etwas undifferenziert und unüberlegt mit einzubeziehen. Vom Rumpelstilzchen war und ist mein Kommentar weit entfernt, dahingehend haben sich einige andere in ihren Antworten deutlich mehr hervorgetan.

      Ich bin gespannt, ob diejenigen nun auch die Größe besitzen, sich für nasse Träume, oberlehrerhafte Streitsucht, diffuse Hetze, schäbig-arrogante Bevormundung, Moralminister, linksgrünen Sozialismus und eine nazistische ;) Charakterschwäche zu entschuldigen. Mal ehrlich: Empfinden Sie meinen Kommentar selbst auch als derart schlimm, persönlich und beleidigend, dass er solche Attribute für meine Person rechtfertigt? Nicht, dass mich das persönlich treffen oder sonderlich beeindrucken würde, stellt sich mir dennoch die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer derartigen Verrohung der Sprache…

      • Avatar

        Hesterberg

        25. Februar 2020 21:37 at 21:37

        @Michael
        Segler u. a. wollen sich eben hier wichtig machen. Und mit Abkürzungen, englischen oder sonstigen Fachbegriffen glauben sie, Eindruck schinden zu können. Angehende Ärzte müssen auch jahrelang eine tote Sprache erlernen, um später mit lateinischen Fachbegriffen um sich werfen zu können, die ihre Patienten nicht verstehen. Wer von solchen Minderwertigkeitsgefühlen nicht heimgesucht ist, kann sich auch mit umgangssprachlichen Begriffen allgemeinverständlich ausdrücken.

        • Avatar

          Columbo

          25. Februar 2020 23:21 at 23:21

          @Hesterberg

          „…Angehende Ärzte müssen auch jahrelang eine tote Sprache erlernen, um später mit lateinischen Fachbegriffen um sich werfen zu können, die ihre Patienten nicht verstehen…“

          Das ist der größte Unsinn, den ich je gehört habe. Si tacuisses, philosophus mansisses.

          • Avatar

            Johan

            26. Februar 2020 13:25 at 13:25

            @Columbo

            Der war richtig gut👍

        • Avatar

          Michael

          25. Februar 2020 23:57 at 23:57

          @Hesterberg, persönlich möchte ich den Segler von u. a. gerne differenzieren. Offensichtlich hat er einen Weg gefunden, die Komplexität der Anlagemärkte zu entschlüsseln und seinen Weg durch das chaotische Labyrinth hin zu Wissen, Wohlstand zu finden. Allem Anschein nach versucht er, sein erworbenes Wissen mit anderen zu teilen.

          Bleibt noch die Frage nach den von Ihnen (nicht von mir) in den Raum gestellten Minderwertigkeitsgefühlen bei u. a.. Ich empfehle: Lassen Sie die Finger davon, Sie stechen in ein Wespennest. Ich erlaube mir, dahingehend den Segler zu zitieren: Bösartige Kommentare stammten durchweg von Menschen, die ihre Frustration kaum verbergen konnten und die in Foren eine Heimstatt suchten, um ihre Fehl- und Vorurteile bestätigt zu sehen.

        • Avatar

          Stefan K.

          26. Februar 2020 06:50 at 06:50

          Das war doch klar, dass sich Mr. Hiob auch zu dem Thema äußern muss. Als Arzt muss ich feststellen, dass Apokalypse- H. wirklich von großer Ahnungslosigkeit gesegnet ist [Medizin ohne Fachsprache?] Aber stets bemüht, fundierte Kommentare abzugeben.

      • Avatar

        Segler

        25. Februar 2020 21:40 at 21:40

        Hallo Michael,
        Ich hatte das Thema für mich längst abgeschlossen.
        Nun da Sie mich direkt ansprechen, möchte ich Ihnen auch persönlich antworten.
        Vorab: Ich hege keinerlei Groll gegen Sie.
        Ich weiss selber, dass man gelegentlich Dinge schreibt, die man hinterher anders sieht.
        Sie dürfen mir glauben, dass auch ich so manchen Bock im Leben geschossen habe ;-)
        Wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf:
        Ich habe den Eindruck, dass Sie Äusserungen oder Postings in diesem Blog zu hohen Stellenwert beimessen. In deutschen Foren ist der Stil und der Ton zuweilen rüde, im Gegensatz zu angelsächsischen Foren.
        Ich bin es in vielen Jahren des Postens gewohnt gewesen, verletzende Tiraden über mich, meine Wortwahl, meine Ausdrucksweise lesen zu müssen.
        Ich habe einige Jahre in einem bekannten grossen Forum über den Handel nach Volumenprofilen und Footprints geschrieben, und vor allem über den Handel mit Volaprodukten.
        Bösartige Kommentare stammten durchweg von Menschen, die ihre Frustration kaum verbergen konnten und die in Foren eine Heimstatt suchten, um ihre Fehl- und Vorurteile bestätigt zu sehen. In denen sie sich wohl fühlten.
        Neu hinzukommende Teilnehmer, welche von einer bisher unbekannte Sicht auf Börse berichteten (Selling Options, Volumenprofile ..) wurden als unbequem empfunden.
        Ich weiss natürlich, dass ich als „Andersdenkender“ eine ideale Projektionsfläche abgebe.
        Es ist immer einfach, jemanden als Grossmaul, als Aufschneider oder als arrrogant zu titulieren, wenn er sich (notwendigerweise) einer Terminologie bedient, die nicht ins erlente bis dato gewohnte Börsenvokabular passt.
        Es hiesse vor allem die eigene Tradingwelt in Frage zu stellen !
        Es hiesse insbesondere zu erkennen, dass man möglicherweise jahrelang etwas falsch gemacht hat. Diese Ahnung dämmert bei offenen Geistern recht schnell, denn meine Argumente, meine Beispiele, meine Trades waren nicht wegzuwischen.
        Inzwischen schreibe ich nirgendwo mehr. Es ist mir verleidet.
        FMW ist der einzige Blog, den ich verfolge oder wo ich manchmal etwas schreibe.

        Sie fragten, ob es nicht möglich ist, einen komplexen Sachverhalt wie Optionshandel auf der Shortseite nicht einfacher darzustellen.
        Das ist es durchaus. Man kann es gut mit Videos machen.
        Ein Blog wie dieser ist hingegen ein denkbar ungeeignetes Medium.
        Im übrigen empfehle ich die umfangreichen öffentlich zugänglichen Videos meines Kollegen aus Zwickau. Einfach googlen.
        An dieser Stelle kann ich bestenfalls Anregungen geben, Mut machen zum umdenken, Gedanken anstossen.

        Allen einen schönen Abend
        Der Segler

        • Avatar

          Michael

          25. Februar 2020 23:25 at 23:25

          @Segler, Sie können aber eine einfache Frage zu einer höchst diffusen Antwort „entschärfen“ und verschleiern! ;) Einem Konditor gleich, der einen nicht aufgegangenen, halb rohen Teig mit viel Sahne und viel Deko ins rechte Licht zu rücken sucht.

          Sie weichen mir etwas zu sehr auf Ihre Person und Ihre Erfahrungen aus, ohne konkret zu werden.

          Ich erlaube mir deshalb, meine einfache Frage zu wiederholen:
          Empfinden Sie meinen Kommentar selbst auch als derart schlimm, persönlich und beleidigend, dass er solche Attribute für meine Person rechtfertigt?

  11. Avatar

    Marktbeobachter

    26. Februar 2020 09:51 at 09:51

    @MARLKARX. Klasse, dass das auch ein Neuer einmal klarstellt. Wir sind hier in einem Finanzforum und da geht es um Börse und Geldverdienen und nicht ständig um das Schlechtreden des Kapitalismus. Dieser Michael hat jetzt schon Jahre nichts als gelästert über das System, die Politik, den Kapitalismus und geglaubt, er würde so etwas wie ein spezielles Forum bilden. Ständig das System Börse attackieren, in einem Börsenentwicklungsland wie Deutschland, in dem es nur acht Prozent direkte Aktionäre gibt. Da brauchen wir noch Leute, die den Jungen vom Alterssystem Aktienanlage abraten. Zitat Michael: „Der Dax hat doch seit 2000 nur Gebühren produziert.“ Es gibt doch genügend linke Satireseiten, aber doch nicht bei FMW.
    Grüezi

  12. Avatar

    MarlKarx

    26. Februar 2020 10:59 at 10:59

    @Redaktion
    Ich finde es schade, dass Sie mein Kommentar zensiert haben.
    Die Reflexion hat noch niemanden geschadet, schade!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      26. Februar 2020 11:32 at 11:32

      @MarlKarx, da haben Sie völlig recht mit der Reflexion! Ich veröffentliche Ihre Kommentare gerne, wenn sie keine persönlichen Angriffe auf andere Nutzer enthalten. Ich muß hier einfach eine Grenze ziehen, sonst schaukeln sich die Dinge auf persönlicher Ebene immer mehr auf – und die eigentliche Reflexion gerät in den Hintergrund..

      • Avatar

        MarlKarx

        26. Februar 2020 12:43 at 12:43

        @MARKUS FUGMANN
        Ist der Gedanke, sich auf Ihrer (Finaz)Seite über die Finanzen zu unterhalten ohne ständig angegriffen zu werden so verwerflich?

        • Avatar

          Michael

          26. Februar 2020 13:36 at 13:36

          @MarlKarx, jetzt lassen Sie es mal wieder gut sein. Wenn Sie schon von Reflexion und Angriffen schreiben, reflektieren Sie doch bitte auch die Tatsachen. Ich glaube, in dem „zensierten“ Kommentar haben Sie geschrieben, ich würde andere angreifen, beleidigen und bedrohen (!!!)

          Tatsache ist, ich habe etwas satirisch über die Ausdrucksweise und Terminologie geschrieben, ohne jegliche persönliche Beleidigung, Attacke oder gar Bedrohung. Danach habe ich mich sogar entschuldigt, etwas unbedacht auch den Segler adressiert zu haben. Im Prinzip war es ein einzelner, relativ harmloser Kommentar. Und dann wurde aus einer Mücke ein Elefant gemacht, ein kleiner Shitstorm brach los und Beleidigungen wurden reihenweise durchs Forum geschleudert. Wenn mir schon immer nahegelegt wird, die Kommentare anderer doch einfach zu überlesen und zu ignorieren, stellt sich doch die berechtigte Frage, warum das nicht auch für andere hinsichtlich meiner Kommentare gelten sollte? Mit Ausnahme der von mir adressierten Personen natürlich.

          Ohne die Einmischung so vieler zorniger und frustrierter Menschen wäre mein Kommentar das geblieben, wofür er ursprünglich gedacht war: Ein kleiner harmloser, einzelner und satirischer Hinweis in der großen Masse täglicher Kommentarfluten.

          Jetzt läuft die Gaudi schon fast drei Tage, irgendwann sollte es mal wieder gut sein. Ich habe mich entschuldigt und die Sache mit dem eigentlichen Adressaten geklärt. Und mit den Aktienmärkten geht es auch bald wieder bergauf, versprochen! ;)

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            MarlKarx

            26. Februar 2020 15:35 at 15:35

            @Michael
            Gut, dass Sie mein Kommentar gelesen haben, schlecht, dass Sie nichts verstanden haben, noch schlimmer ist, dass Sie es so tun, ist auch egal.
            Wie gesagt, wenn Ihrerseits das Interesse die Börse zu lernen besteht, dann helfen hier Ihnen „viele zornige und frustrierte Menschen“ gern, bei denen Ihre „kleine harmlose, einzelne und satirische Hinweise“ ein Fragezeichen aufwerfen. Wir haben alle irgendwann mal gelernt, den Erfolg kann beibringen, glauben Sie mir.
            Wenn Sie kein Interesse haben, was nach alldem, was Sie in diesen „drei Tagen Gaudi“ an Börsenkompetenz von sich gegeben haben, für Sie sehr schade wäre, dann lassen Sie wenigstens diese „zornige und frustrierte Menschen“, die es verstehen an der Börse Geld zu verdienen einfach nur in Frieden, nicht mehr und nicht weniger. Recht haben Sie, irgendwann sollte es mal wieder gut sein.

    • Avatar

      Lausi

      26. Februar 2020 19:31 at 19:31

      @Marlkarx, bei so einem bescheuerten Namen würde ich auch die Kommentare sperren! :-) So, und jetzt lasst das ewige Hick-Hack was absolut nichts bringt, sonst kommt ihr alle noch in die Psycho-Abteilung! ;-)

  13. Avatar

    Segler

    26. Februar 2020 19:40 at 19:40

    Wow – Jetzt wird es fundiert hier im Blog.

    @FG-OPT
    Ich bin in Zeitdruck, will Ihnen aber gern auf die Schnelle antworten:
    1) Extrempunkte in den Netto Positionen der Commercials sind immer nur grob beurteilbar. Es gibt keine fixen oberen oder unteren Werte. Ich nutze eine Relation des aktuellen Wertes bezogen auf die vergangenen 26, bzw 52 Wochen. (Also ein Oszillator). Es muss dabei gar nichts heissen, wenn dieser Oszillator einen Wert von Null oder 100 Prozent erreicht, wenn der zugrunde liegende Basiswert noch weiter ins Extrem läuft (siehe aktuell Gold).
    Man kommt nicht drum herum: Es braucht Erfahrung, gesunden Menschenverstand und Hinzuziehen weiterer Informationsquellen, um aus den Werten eine Tradingentscheidung abzuleiten.
    Im Fall solcher Extremwerte wie im Gold warte ich entweder auf einen Squeeze im Preis (im Gold ist vorgestern und gestern ein regelrechter Blow Off passiert), ich betrachte das Tailverhalten im Volume profile (Der Goldpreis lief mit ständig dünner werdenden Volumen in eine Spitze und machte keinerlei Anstalten oben eine Distribution aufzubauen, sondern fiel nach kurzer Zeit ins Value Area zurück), und vor allem die Extremwerte in der Volatilität der zugehörigen Optionen.
    All diese Gesichtpunkte trafen gestern auf Gold zu.
    Aus diesem Grund bin ich synthetisch short mit verkauften Calls. Ein Teil meiner Positionen (vorgestern eröffnet) liegen auf dem Strike 1715, eine zweite Tranche auf auf der 1820.
    Die vereinnahmten Prämien waren gestern exorbitant und summieren sich auf 30.000 Dollar.
    Trader, die nach klassischer Charttechnik den Ausbbruch getradet hatten, hat es übel erwischt.
    Es klingt zynisch, aber es entlockt mir zuweilen ein breites Grinsen, wenn ich im Profil genau sehe, wo die Stopps der Chart-Trader liegen, und wie ausgestoppt werden.
    Aber sie wollen es halt nicht anders :-)
    2) Ja, ich betrachte durchaus die Muster im Profil. Details führen hier zu weit, zumal ich kein Bild zur Illustration einstellen kann.
    3) Ich lege in der Tat den Preischart, die CoT Charts und das Sentiment in meiner Software übereinander (Genesis, TradeNavigator)
    Wenn ich auch sonst kein Freund von Indikatoren bin, so nutze ich im Fall der Commodities gern den Wyckhoff und die True Range, ggf auch ADX.
    4) Ich setze meine Trades nicht direktional um, sondern mit Hilfe von Optionen, indem ich eine möglichst hohe Vola nutze (und somit hohe Prämien vereinnahme), und warte auf ein Reversal To The Mean in der Vola und lasse beinah genüsslich den täglichen Preisverfall (Theta) für mich arbeiten.
    5) Achso, die Seasonals – damit stehe ich auf Kriegsfuss.
    6) Backwardation, bzw. dessen Beginn und Ende kann man einigermassen erkennen beim durchsrollen der täglichen Terminkurven (Adrian und sein Kollege Toby haben eine geradezu geniale Seite, auf der man das kostenfrei tun kann. (Die Seite ist ein absolutes MUSS für Commodity Freaks !) Unbedingt googeln.

    Good Trades, der Segler

  14. Avatar

    FG-OPT

    27. Februar 2020 16:11 at 16:11

    Die Hauptinformationen habe ich bislang tatsächlich aus den vielen Videos vom Adrian gezogen. Setzt man sich damit mal auseinander und das ganze zu einem „Bild“ zusammen erschließt sich, auch dank visueller Betrachtung, einiges.

    Beim Gold sehe ich im Volume-Profile den POC des April Kontrakts am Montag (ein B wenn ich Adrians Beschreibung vom VP aus dem Video auf der Seite richtig verstanden habe) bei ca. 1685, erst am Dienstag erkenne ich, dass es am oberen Ende sehr dünn (sieht aus wie ein P mit oberen „kurzen“ Spike) wird. Heißt das, nach einem Hoch schauen Sie in den Folgetagen auf einen solchen Spike um zu sehen ob nach oben Schluss ist?

    Aktuell sehe ich im April-Kontrakt bei den Calls bei 1800 eine „Klumpung“ von 12K Kontrakten, auf der Put-Seite ist das breiter verteilt. Wenn man solche Klumpen erkennt kann man dann sagen hier liegen die großen und der Preis wird vermutlich darunter bleiben? Ich würde gern mehr erfahren wie man eben solche Informationen wie von Ihnen beschrieben aus der Chain ableiten kann.

    Beim COT sehe ich auch die Verknüpfung mehrerer Parameter auch als zielführend. Da steige ich nochmal tiefer ein. Da ich bei den Seasonals auch noch nicht schlauer wurde zielte meine Frage genau darauf ab :D .
    Vielen Dank für die Vorschläge mit den Oszillatoren!

    Zum Volume Profile bin ich brennend interessiert. Da findet man zwar auch etliches im Netz aber irgendwie erscheint mir das nicht selten wenig durchdacht. Bestimmte Patternfolgen und Deltas wären durchaus interessant für mich. Also falls Sie mal etwas mehr Zeit haben würde sich vielleicht auch der eine oder andere darüber freuen (obwohl es hier ja nur wenig Anfragen an Ihr handeln gibt – komisch).

    Bei der Backwardation schaue ich nochmal genauer hin.

    Erneut Vielen Dank für Ihre Antworten und die Zeit die Sie sich hier nehmen! Selbstverständlich ist das nicht!

    Viele Grüße in die Schweiz!
    FG-OPT

    • Avatar

      Segler

      27. Februar 2020 21:46 at 21:46

      Hallo FG,
      Du bist ja bereits weit fortgeschritten und auf einem guten Weg.
      Kompliment !
      Um die Profile wird viel Wind gemacht. Kaum einer hat aber fundierte Erfahrung, fast niemand nutzt sie.

      In den Profilen erkennt man extrem viel. Es eröffnet sich eine neue Dimension.
      Man erkennt die naked POC’s und die Value Areas und und und ..
      Ausserdem erkennt man, wo die Volumina in den Extrema dünn werden.
      Im Vergleich mit den reinen Preischarts, nach denen die Normalen Trader handeln, erkennt man jene Stellen, die diese wählen, um einen Ausbruch zu handeln.
      Heute war ein Paradebeispiel im Gold zu sehen:
      Oben lagen die Einstopp-Limits bei oder knapp oberhalb der 1660.
      Die Amateure liessen sich hier einstoppen in der Erwartung eines Ausbruchs nach oben.
      Der Kurs lief mit stets geringer werdendem Volumen hoch bis an die 1660, die Vola folgte jedoch nicht, sondern stagnierte im Upmove. DAS (!) klassische Signal, dass die Profis sich mit Vola-Produkten auf einen Downmove vorbereiten und dass gleich die Angeln ausgeworfen werden, damit die Masse der kleinen Trader wie ein Schwarm Fische anbeissen kann.
      Man konnte genüsslich zusehen, wie der Preis kurz einmal hochgepusht wurde und anschliessend liess man ihn fallen.
      Prompt sassen die Amateure in einer Verlustposition.
      (An dieser Stelle habe ich meine Shortposition vergrössert)
      Für sie beginnt nun die Zeit des Wartens, des Hoffens, des Bittens.
      Immer weiter ging der Goldpreis zurück – bis an den VPoc.
      Michael Vogt lehrt, an dieser Stelle einzusteigen. Herzlichen Glückwunsch !
      Nun schieben sie den Preis tatsächlich höher – immer mehr kaufen nach. Schliesslich haben sie brav die Charttechnik gelernt.
      Micha hat es Ihnen so beigebracht. (Gruss nach Plauen, by the way .. )
      Dann beginnt das Spiel in die Gegenrichtung nach unten.
      Das Volumen nimmt ab, der Preis fällt, der Stop Loss der Amateure rückt näher, sie werden nervös und – Zack ! ein Move nach unten über die Stoplinie lässt eine grosse Menge Verkaufsorders triggern. Die Falle schnappt zu !
      Im Chart sieht man den Spike.
      Profis steigen hier ein, anstatt auszusteigen.
      Wer diese Hintergründe durchschaut und wer als Trader sich über die Eindimensionalität der Charttrader hinaus ins Dreidimensionale begibt, dem fallen die Schuppen kiloweise von den Augen.
      Tausende Male habe ich dieses Spiel in den vergangenen Jahren gesehen.
      In allen grossen Märkten.
      Am besten funktioniert das „Abledern“ der Charttrader im FDAX und im emini SP.
      „Königsdisziplin“ nennen es die Futures Trader.
      Die Realität:
      Heerscharen von Charttechnik-Gläubigen legen sich freiwillig auf eine bereitgestellte Schlachtbank. Unfassbar !
      Immer wieder bin ich fassungslos, dass offensichtlich alle tatenlos zusehen, fatalistisch immer und immer wieder dieses gleiche Spiel wiederholen, nichts hinterfragen, schon gar nicht sich selbst oder das eigene Glaubensgebäude.
      Ergeben hängen sie statt dessen an den Lippen vom Wellen-Robby aus Südoldenburg, an CNN Nachrichten, oder Tom Mc Clellan, oder an wen auch immer.
      Nicht nur das – sie verteidigen sogar noch ihr desaströdes System, faseln von Chance-Risiko-Verhältnis.
      Was für ein Bullshit !!
      Ich weiss, wovon ich rede. Habe ich doch selber viele Jahre nach Charttechnik gehandelt.
      Wie gesagt, Du bist auf einem guten Weg.
      Falls Du mit Adrian in Kontakt bist, frag ihn nach der email vom Schweizer Medico.
      Beste Grüsse

      • Avatar

        Hinterfrager

        28. Februar 2020 03:37 at 03:37

        @Segler
        „Immer wieder bin ich fassungslos, dass offensichtlich alle tatenlos zusehen, fatalistisch immer und immer wieder dieses gleiche Spiel wiederholen, nichts hinterfragen, schon gar nicht sich selbst oder das eigene Glaubensgebäude.
        Ergeben hängen sie statt dessen an den Lippen vom Wellen-Robby aus Südoldenburg, an CNN Nachrichten, oder Tom Mc Clellan, oder an wen auch immer.
        Nicht nur das – sie verteidigen sogar noch ihr desaströdes System, faseln von Chance-Risiko-Verhältnis.
        Was für ein Bullshit !!“

        Ein paar Zeilen weiter oben wollten wir noch alle neutral, sachlich und analytisch bleiben, niemanden beleidigen, für allgemeinen Erkenntnisgewinn sorgen, unsere dreidimensionalen Erkenntnisse mit allen Börseninteressierten teilen. Und jetzt „BULLSHIT, Amateure, abledern?“

        Jovi und Bovi, zweierlei Maßstäbe?

        • Avatar

          Lausi

          28. Februar 2020 08:08 at 08:08

          Mein Gott, das ist seine persönliche Meinung, und gehen Sie mal davon aus, dass es sich bei @Segler um einen Vollprofi handelt. Also lassen Sie das Segler-Bashing und legen Sie nicht jedes Wort auf die Goldwaage! Wenn Sie mit den traditionellen Trading-Methoden glücklich sind, dann ist doch alles paletti, oder?

        • Avatar

          Segler

          28. Februar 2020 11:39 at 11:39

          Hallo Hinterfrager,
          Ihr Nickname gefällt mir ausnehmend gut :-)
          Ich möchte Ihnen auf die Frage nach unterschiedlichen Massstäben humorvoll antworten.
          Bovi plus Jovi ergibt Bonjovi :-)
          Anders formuliert:
          Börse und Börsenhandel hat durchaus Ähnlichkeiten mit Sex.
          ‚Dirty Talk‘ als ein Ausdruck des Animalischen kann zuweilen sehr passen ;-)

          Aus meinen Worten entnehmen sie sowohl eine Art diebischer Freude, Mitleid, Bedauern und doch den Wunsch aufzurütteln, um hinter die Kulissen der Trading-Industrie zu blicken.
          Sagen wir so – Meine Wortwahl war ungewohnt unakademisch.
          Sie hatten sogar den Anflug von Zynismus.
          Den ‚bullshit‘ dürfen Sie ersetzen durch ‚fragwürdig‘.
          „Amateur“ ist keineswegs neagtiv. Mein Neffe spielt Fussball in einer oberen Liga und doch bezeichnet er sich selbst als Amateurfussballer. Er hat halt seinen Hauptberuf in der Assekuranz. Und so verhält es sich mit den meisten Tradern. Sie haben in der Regel einen Beruf und betreiben den Börsenhandel nebenher. Amateur – so what ?
          In diesem Sinn bin auch ich ein Amateur.
          „abledern“ ist ein -zugegeben derber- Ausdruck für „jemanden das Fell über die Ohren ziehen“. Dazu stehe ich, denn genau DAS passierte den Charttradern gestern im Goldfuture, bzw. in den Gold-ETF’s.
          Zum Hintergrund meiner deutlichen Sprache möchte ich eine kleine Geschichte erzählen.
          Vor einigen Wochen traf ich vorm Haus meinen Nachbarn. Er war lange Zeit Chef einer grossen Psychiatrischen Klinik in der Schweiz und hat jetzt eine Privatpraxis.
          Er fragte nach meinem Börsenhandel und wie es mit den Optionen so läuft, etc.
          Dann fragte er mich, ob er einem seiner Patienten meinen Kontakt geben dürfe.
          Ich bejahte, und gestern nachmittag und abend war eben jener Mann bei mir zu Gast.
          Er brachte seinen Laptop mit Tradingsoftware mit und er berichtete mir von seinem Werdegang. Sein Bücherregal sei voll mit Tradingbüchern, er habe über viele Jahre viele tausend Franken für Kurse ausgegeben und gab unumwunden zu, dass er – trotz aller zwischenzeitlichen Erfolgserlebnisse – unterm Strich nicht nur erfolglos geblieben war, sondern tief enttäuscht über sich selbst sei, sich therapeutische Hilfe gesucht habe und mittlerweile seine Ehe daran zu zerbrechen drohe.
          Er zeigt mir mit duchaus vorhandenem Stolz seine ausgefeilte Chartsoftware mit einem der teuersten Datenfeeds und erläuterte mir sein exzellentes systematisches Vorgehen.
          Zusätzlich hörte er CNN, las eine Unmenge abonnierter Push Nachrichten usw.

          Seit Beginn seiner Therapie handelte er nicht mehr aktiv.
          Da ich den Goldchart offen hatte, mit Charts, mit Volumenprofilen, mit den Volatilitäten, Optionen, CoT-Daten, Sentimentcharts etc.
          öffnete er zum Vergleich ebenfalls seine Charts.
          Der Klassiker: Tagescharts, Stundencharts , Minutencharts, Linien, Indikatoren, gleitende Durchschnitte, eingezeichnete „Widerstände“, „Unterstützungen“, unten drunter die Volumenbars, etc.
          Er war long eingestellt und nannte mir als Einstiegstrigger die Marke von 1661 im Aprilfuture. Wir gingen dann über zum Betrachten des Voluenprofiles.
          Er verfolgte das Austrocknen des Volumens, den schlagartigen Anstieg der Putkäufe (statt dem Anstieg der Calls), wurde long getriggert und anschliesssend fiel der Preis. Letzlich auch durch seinen Verluststopp.
          Plötzlich begriff er, WARUM er sich so unzählige Male „das Fell über die Ohren“ hat ziehen lassen. Mit dem gestrigen Abend hatte sich für ihn eine Tür geöffnet.
          Ich sah mich im Spiegel, denn mir war es vor Jahren ganz genauso ergangen.

          So Freunde – der Zug ist angekommen. Das Wetter ist grandios, die Aussicht kaum zu toppen :-)
          https://www.rigi.ch/Webcams

          Schönes Wochenende wünscht
          der Segler

      • Avatar

        FG-OPT

        1. März 2020 11:25 at 11:25

        @SEGLER:
        Zunächst vielen Dank für deine Antwort!

        Ich sitze gerade über dem Volume-Profile vom Gold aber es gibt ja etliche Tage wo das Volumen nach unten/oben austrocknet. Betrachtest du dies im Footprint, also die numbered Bars? Da sieht man tatsächlich das nur noch wenige Kontrakte in den Tails hin- und hergehen. Im Replay (10 min Chart) sieht man den kurzen Spike über die „Chart-Linien-Ausbruch-Marke“ 1660, allerdings bin ich mir unsicher ob das als Indikator genügen würde. Auch das Delta hat gerade mal positive knapp 7% erreicht. Aber eventuell deute ich das auch falsch und wenn die Kontrakte in der Spitze mehr gewesen und das Delta größer höhere Preise wahrscheinlich sind? Adrian beschreibt leider den Footprint mit dem Delta auf seiner Seite nicht, aber ich denke das hat es „in sich“. Darin gibt es bei einer Bar ein positives Delta von 35% und jede Menge Kontrakte in der Spitze. Vermutlich geht’s dann weiter nach oben?

        Habe auch noch nie die Chain nebenbei beobachtet (siehe deine Antwort an Hinterfrager). Das hört sich interessant an. Leider kann man das (zumindest nicht in meiner Anwendung) nicht im Replay analysieren.
        Das muss ich wohl mal live erleben. Gibt es eigentlich eine Möglichkeit die Gesamtanzahl der aktuell gehandelten Optionen in der TWS darzustellen? Man kann ja im jeweiligen Kontrakt nur nach Basispreis/Strikes sortieren?

        Adrian hatte ich nur ganz kurz kontaktiert, aber er scheint sehr beschäftigt zu sein (meine 2te Mail war zu lang), was ich auch durchaus verstehen kann. Wer weiß wie viele Anfragen täglich bei ihm eintrudeln.
        Wäre eine temporäre Wegwerf-Mailadresse eine Lösung? Ich habe eben mal nurkurzezeit@die-optimisten.net hinterlegt.
        Ansonsten könnte vielleicht auch die Redaktion den Kontakt herstellen, meine richtige Mail-Adresse ist ja mit meinen Beiträgen verknüpft.

        Schoenen Sonntag noch
        FG-OPT

  15. Avatar

    Segler

    1. März 2020 18:36 at 18:36

    Hallo FG,
    Inzwischen ist dieser Blog ellenlang und unübersichtlich geworden.
    Zu den einzelnen Punkten:
    – Ein Volumen Profil basiert auf Tickdaten. Wenn Du diese Tickdaten über Deinen Broker beziehst, musst Du wissen, dass sie stark gefiltert sind.
    Zum einen, weil die komplette Datenmenge kaum sinnvoll übertragbar ist
    zum zweiten, weil es zentral wichtige Programmteile möglicherweise verlangsamt
    zum Dritten, weil Dein Broker den Datenfeed gar nicht 1:1 weitergeben DARF, wegen der Lizenzverpflichtungen gegenüber den Datenanbietern (CME, NYSE .. etc.)

    Footprints habe ich früher intensiv beobachtet, als ich relativ viel Daytrading gemacht habe, in Kombination mit Volume Pressure, Delta Bars und dem Tape.

    Gehandeltes Gesamt Volumen in den Optionen kann man sich in der TWS nicht ansehen.
    Diese Informaionen findest Du nur auf der Seite der CBOE. Allerdings mit Verzögerung.

    Sehr hilfreich finde ich den GVZ. Das ist die kontinuierlich laufende Darstellung der Vola im Gold. Sehr auffällig sind die Vola Peaks !
    Kannst Du Dir in der TWS anzeigen lassen.

    Deren Auftreten ist nicht häufig, aber sie kündigen eine Bewegung sehr zutreffend an !
    Mit ihr ist es ähnlich wie mit den Volaprodukten, speziell den VXX.
    Divergenzen zwischen VXX und ES future geben Sekunden vor einem grossen Move bereits die Richtung vor.
    Schon aus den gefilterten Daten der TWS kannst Du das erkennen.
    Im Chartprogramm ist es dann offenichtlich. Brauchst halt einen sehr guten Tickdatenfeed (nicht ganz billig)
    Hinweis für jene, die hier nur „Bahnhof“ verstehen;
    Wegen der Finanzkrise 2008 wurde ein grosser Bedarf an hochliquiden schnell verfügbaren Absicherugen notwendig. Man packte die Optionen von den 500 Wertden des S&P in einen Korb und schuf darauf einen (bzw. mehrere) Futures, jeweils mit einer Laufzeit auf den dritten Mittwoch des Monats. Daraus generierte man wiederum ein Derivat, welches zu jeder Zeit gut handelbar ist und eine Liquidität besitzt, die selbst in extremen Moves nicht austrocknet.
    VXX, SVXY.
    Normale Börsenbeteiligte sind der Meinung, dass die Bewegung der Aktien die Futures bewegt, im Anschluss die Optionen, daraufhin folgen die Volaprodukte und zum Schluss der VXX – Weit gefehlt – Es läuft haargenau andersherum !
    Hier ein Tipp für Daytrader, der Euch sehr viel Geld einbringt:
    Es gibt zwei Szenarien
    A) „Normaler“ Markt, relativ kleines Volumen. Abwesenheit grosser Spieler
    In solchem Märkten zocken zumeist die kleinen Spieler, die nur nach Charttechnik handeln und auf „Marken“ starren, an denen sie sich jeweils ein- oder ausstoppen lassen.
    Wenn der Kurs in die Nähe solche Marken läuft, dann wird der Markt gern ein wenig heiss gemacht. Teasing !
    Er tickert langsam wieder Richtung „Marke“ – und Zack:
    Die Hedger verkaufen mit einem Schlag grosse Mengen VXX und Sekunden oder Sekundenbruchteile später gehen automatisiert Kauforders raus.
    Die Masse der kleinen Fische ist eingestoppt und hängt an der Angel.
    Anschliessend läuft das Spiel wieder umgekehrt.
    Auf diese Weise verdienen die Hedger viel Geld in den von Kleintrader gefürchteten Range Märkten.
    Szenario B)
    Grosse Teilnehmer im Markt, hohes Volumen
    In der Regel werden vor geplanten grösseren Verküfen im Index grosse mengen /VXX akkumuliert, one dass der Index im Preis sonderlich schwankt.
    Solches Akkumulieren kann sich über eine Viertelstunde hinziehen.
    Sobald die grossen Teilnehmer ihre Sicherungspositionsgrösse erreicht haben, beginnt der Markt zu fallen – Verkaufsdruck kommt auf.
    Bei entsprechender Absicherung hat der Preisverfall den grossen Marktteilnehmer nicht einmal einen finanziellen Nachteil gebracht.
    Ich könnte noch einiges mehr aus dem Nähkästchen erzählen ;-)
    Zum Beispiel, dass niemand von den grösseren Spielern sich für „Marken“ interessiert.

    Um kein Missverständnis zu erzeugen:
    Ich wettere nicht gegen Charttechnik oder gegen „Markttechnik“
    Wer damit erfolgreich ist – Glückwunsch !
    Ich habe mit meinen Beiträgen die Augen für eine andere Marktbetrachtung öffnen wollen und Anregeungen geben wollen, um tieferes Verständnis zu bekommen, wie und mit welchen Hilfsmitteln man hinter die Kulissen blicken kann.
    Immerhin – zum kleinen Teil ist es mir gelungen :-)

    Ich werde mich wieder zurückziehen und nur noch hin und wieder etwas zum Marktgeschen schreiben.
    Erstens hat Herr Fugmann mit dieser Seite eine ganz andere Intention
    zweitens ist die Zielgruppe eher das breite Publikum, welche zwar in Aktien investiert, vielleicht Optionsscheine kauft, aber keinesfalls an Tradingtechniken interessiert ist, die bestenfalls von drei Prozent aller Händler verstanden wird.
    So lukrativ sie auch sein mögen.

    Viel Erfolg weiterhin
    Herzliche Grüsse aus der Schweiz

    • Avatar

      Marathonleser

      1. März 2020 20:59 at 20:59

      @Segler, „Inzwischen ist dieser Blog ellenlang und unübersichtlich geworden“.
      Das ist korrekt, wobei vermutlich mindestens 50% auf das Konto Ihrer eigenen ellenlangen Vorträge gehen, inkl. derer, die sich nicht oder nur peripher mit den Märkten und Börsen beschäftigen, sondern vielmehr mit Ihrer Person, über die Sie offensichtlich auch ganz gerne referieren.

      • Avatar

        Erbsenzähler

        2. März 2020 13:14 at 13:14

        Marathonleser, gut geraten!
        Laut Word steht es im Champions-Finale Segler : Rest (uninteressiertes breites Publikum) in Wörtern 4690 : 4397 für den Segler.

    • Avatar

      Andreas. M.

      2. März 2020 10:52 at 10:52

      Schade Segler, ich habe Ihre Beiträge sehr gern gelesen. War sehr spannend und hat sicher nicht nur mich neugierig gemacht. Vielen Dank dafür.

  16. Avatar

    Toptrader

    2. März 2020 12:24 at 12:24

    @Segler – Sich wieder in Ihre Welt zurückzuziehen halte ich für eine sehr weise Entscheidung!

  17. Avatar

    Kommunikationsberater

    2. März 2020 14:41 at 14:41

    Ich hätte gedacht @Segler hätte sich gebessert u.seine Einschätzungen wären sicher interessant gewesen.
    Etwas kürzer u. einfacher wäre wünschenswert.Ich hätte ihn fast loben wollen.
    Jetzt verzieht er sich wieder, aber nicht ohne den 97% Minderbemittelten zu sagen ,dass ER UNTER DEN 3% BESTEN IST. Ich finde das nicht sehr geschickt.
    P.S.Er ist auch Arzt wie Stefan K.
    Hat diese Berufsgattung ev. ein Kommunikationsproblem? ( IRONIE)

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Gold/Silber

Goldpreis steigt nicht – Gründe, aktuelle Lage, Expertenkommentar

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Gold und US-Dollar mit Adler

Der Goldpreis war letzte Woche wacklig unterwegs (wir berichteten). Das gilt auch für diese Woche. Wird die runde Marke von 1.900 Dollar zur Dauer-Qual für die Gold-Bullen, weil der Goldpreis immer und immer wieder hierhin zurückfällt? Ganz aktuell fällt der Goldpreis wieder zurück von 1.910 Dollar heute früh auf jetzt 1.901 Dollar.

Zwar sind die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen seit letztem Freitag wieder gesunken von 0,86 auf 0,80 Prozent. Aber der US-Dollar (in Form des Dollar-Index) zeigt sich seit Freitag relativ stabil auf Niveaus um die 93 Indexpunkte. Der Rückfall im US-Dollar konnte letzten Mittwoch gestoppt werden, und ist seitdem abgesagt. Dies ist schlecht für den Goldpreis.

Goldpreis-Anstieg bei Verschärfung der Corona-Lage?

Wir empfehlen beim Klick an dieser Stelle die gestrige Analyse von CMC Markets-Analyst Jochen Stanz zu Gold. Er bespricht ausführlich die Frage, ob im Goldpreis der große Knall bevorsteht. Was, wenn der zweite globale Lockdown umfassend durchgeführt wird? Die Staatsausgaben zur Stützung von Bevölkerung und Wirtschaft überall auf der Welt würden die Staatsverschuldungen immens nach oben treiben, was eine große Chance für Gold darstellen könnte.

Aber im Augenblick klebt der Goldpreis weiter an der 1.900 Dollar-Marke. Die Aktienmärkte fallen, und der US-Dollar sackt nicht weiter ab. Wir erinnern uns. Im März, wo die Corona-Panik weltweit am Schlimmste war, schoss der Dollar-Index von 95 auf 103 Indexpunkte nach oben (Flucht in den Sicheren Hafen US-Dollar), und zwar sehr schnell. Der Goldpreis fiel von 1.700 auf 1.464 Dollar. Also: Könnte der Goldpreis bei einer dramatischen Verschärfung der Corona-Lage erneut nicht profitieren, weil der steigende US-Dollar Gold ausbremst?

Heutige Konjunkturdaten

Derzeit jedenfalls kann der Goldpreis als sicherer Fluchthafen in unsicheren Zeiten nicht von den weltweit stark zunehmenden Corona-Infektionszahlen profitieren. Heute um 13:30 Uhr werden in den USA die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter veröffentlicht, und vermutlich um 12 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht der weltweit größte Baumaschinenhersteller Caterpillar seine Quartalszahlen. Beide Ereignisse könnten Aktienkurse und US-Dollar in Bewegung bringen, wie auch den Goldpreis. Genauso kann auch das um 15 Uhr veröffentlichte US-Verbrauchervertrauen die Kurse bewegen.

Aktueller Analystenkommentar

Die Experten der Commerzbank haben vor wenigen Minuten einen Researchbericht auch zu Gold veröffentlicht. Hier auszugsweise im Wortlaut:

Heute Morgen notiert Gold weiter in unmittelbarer Nähe der 1.900 USD-Marke, die eine starke Anziehungskraft auf den Preis ausübt. Gold in Euro gerechnet notiert seit etwa vier Wochen knapp oberhalb von 1.600 EUR je Feinunze. Eine nennenswerte Preiskorrektur wird unseres Erachtens durch die anhaltend solide Investmentnachfrage verhindert. Gestern verzeichneten die von Bloomberg erfassten Gold-ETFs Zuflüsse von 3,5 Tonnen. Auch wenn die Dynamik der Zuflüsse in den letzten Wochen nachgelassen hat, erachten offenbar viele Marktteilnehmer den aktuellen Goldpreis noch als attraktive Kaufgelegenheit. In China hat sich die Goldnachfrage gemäß Angaben des Verbands der chinesischen Goldproduzenten zuletzt offenbar erholt: Sie ist demnach im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 29% gestiegen. Der Verband führt dies auf die Erholung der Wirtschaft und auf eine schnelle Rückkehr des Hochzeitsmarktes zurück.

Chart zeigt Kursverlauf im Goldpreis in den letzten 30 Tagen

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Gold/Silber

Gold: Die Korrektur ist noch nicht vorbei, ausser das passiert..

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Veröffentlicht

am

Die sehr schwache Performance, welche sich in der vergangenen Handelswoche bei Gold eingestellt hat, konnte die jüngste Betrachtung gut nachvollziehen. Mit dieser Performance folgt das Edelmetall meiner letzten Sichtweise, wie diese im Chart dargestellt ist. Das Tragische daran ist, dass sich Gold nach wie vor im Korrekturmodus befindet und aller Voraussicht nach diesen Zustand zeitnah auch nicht verlassen wird. Die im Chart dargestellte größere Trendwende ist mit der aktuellen Korrektur noch nicht gemeint.

Ausblick für Gold:

Das mehrfache Überschreiten des Widerstandes bei 1.910 USD (0.50-Retracement) ist für sich genommen ein positives Vorzeichen auf die zu erwartende Entwicklung. Doch wurden diese Schritte immer wieder abverkauft, sodass sich der positive Effekt in sehr engen Grenzen hält. Im weiteren Verlauf von Welle (x) wird Gold noch bis zur 0.76-Linie (1.943 USD) steigen; für wesentlich mehr wird die Kraft indes nicht reichen. Die auf dem gleichen Niveau liegende Trendkanallinie unterstützt dieses Szenario zusätzlich und zudem noch sehr massiv.

Gold befindet sich nach wie vor in der Korrektur
Mit der sich anschließenden zweiten Welle (a), der komplexen Korrektur (abc-x-abcde), wird der übergeordnete Abwärtstrend bei Gold wieder aufgenommen. Das Potenzial dieser Korrektur wird sich nicht dramatisch darstellen und sollte bereits auf dem Niveau des 0.38-Retracements (1.810 USD) erschöpft sein. Andererseits würde sich erst durch einen signifikanten Sprung über den 0.76-Widerstand bei 1.943 USD ein positives Signal generieren. Diesen Schritt erwarte ich für den hier abgebildeten Zeitraum nicht.

Fazit:

Die derzeit noch laufende Korrektur steht einem Engagement bei Gold, besonders auf längere Sicht, entgegen. Ein kleines Signal würde über der 0.76-Linie (1.943 USD) entstehen.

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Aktien

Dax-Wochenausblick: Test der 1.000 Punkte Range – folgt bald der Ausbruch?

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

Im folgenden Video bespricht Marius Schweitz von Projekt30 die abgelaufene Woche im Dax und gibt einen ausführlichen Ausblick auf die kommende Handelswoche. Dabei geht er konkret auf die übergeordnet Seitwärtsrange ein und zeigt mögliche Szenarien auf, wie sich die ausgebildete 1.000 Punkte Range auflösen könnte. Im deutschen Leitindex haben sich sehr spannende Chart-Formationen herauskristallisiert, die auf eine große Bewegung hindeuten. In dem Video sehen Sie aber nicht nur einen Dax-Ausblick, sondern auch noch weitere Einschätzungen zum Dow Jones, Bitcoin, Gold, Euro, Softbank und Deutsche Bank.

Die Setiwärtsrange im Dax von Juli bis Oktober

Im März startete die rasante Corona-Rally, die viele Anleger als die „meistgehasste Rally aller Zeiten“ betiteln, aber seit ein paar Monaten ist sie ins Stocken geraten. Zwischen März und Juli kannte der deutsche Leitindex im Grunde nur eine Richtung – nämlich gen Norden. Im Juli hat der Anstieg aber erstmals ein abruptes Ende gefunden, nachdem der Dax das Hoch bei 13.315 Punkten erzielt hatte. Seitdem konnte er diesen Bereich nur zweimal wieder erreichen. Zum einen am 03.09. mit dem Hoch bei 13.460 und schließlich noch einmal am 14.09. bei 13.339.

Demgegenüber stehen zusammen mit dem Tief vom letzten Donnerstag drei Marken, die die Unterkante der Range bilden. Die drei Punkte setzen sich aus dem August-Tief (03.08.) bei 12.365, dem September-Tief (25.09.) bei 12.341 und schließlich dem Oktober-Tief (22.10.) bei 12.345 zusammen. Aus diesen drei Marken hat sich ein starker Unterstützungsbereich gebildet. Als zusätzliche Unterstützung kann man noch das Tief von Anfang Juli bei 12.254 hinzuzählen. Ein Bruch der Range-Unterkante dürfte folglich einem kräftigen Impuls auf der Unterseite auslösen. Erfahrungsgemäß wird die gleiche Höhe der Range in die entsprechende Richtung abgearbeitet. Angenommen, dass der Ausbruch im Dax auf der Oberseite gelingt, dann ergibt sich daraus ein Ziel bei 14.340 Punkten. Dementgegen liegt das Ziel bei einem Ausbruch auf der Unterseite bei 11.340 Punkten.

Dax-Wochen-Ausblick KW44 - 1.000 Punkte Seitwärtsrange von Juli bis Oktober

Aktuelle Chart-Fomationen im Dax

Auf verschiedenen Zeitebenen haben sich im Dax interessante Chart-Formationen entwickelt. Zum einen hat sich im 10-Minuten-Chart ein Descending Broadening Wedge (DBW) ausgebildet, das eine bullische Formation darstellt. Im Stundenchart ist zudem ein großes DBW-Wedge aktiv, das bei einer Auflösung hohe Ziele auf der Oberseite ermöglicht. Auf der bärischen Seite sehen wir außerdem noch eine aktive Wolfe Wave (Keil), die den bärischen Trigger bei 12.341 auslösen könnte. Dadurch würden sich Kurse unter der 12.000 Punkte-Marke ergeben. Auf Tagesbasis hat sich zwischen Juli und Oktober zusätzlich eine SKS gebildet. Sowohl die genannten Formationen, als auch die wichtigen charttechnischen Marken für die kommende Woche werden ausführlich und für jeden verständlich im Video erläutert.

Fazit

Der Dax steht vor einer ausschlaggebenden Richtungsentscheidung, diese kann eine Bewegung von mehr als 1.000 Punkten einleiten. In dem Video-Ausblick wird ausführlich auf die möglichen Szenarien eingegangen. Insbesondere die von Marius Schweitz herausgearbeiteten Chart-Formationen sind sehr sehenswert und zeigen die Möglichkeiten auf, wie es im Dax in der nächsten Woche und darüber hinaus weitergehen kann. Zudem erscheint für alle Leser und Leserinnen von Finanzmarktwelt ab Montag wie gewohnt der DAX daily. Viel Spaß beim schauen des Videos.

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