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Inflation in der Eurozone: Das sieht finster aus!

Morgen um 14 Uhr werden die deutschen Verbraucherpreise für Juli vermeldet. Sie sind der Hauptfaktor für die Entwicklung der Inflation in der gesamten Eurozone. Aber zählt man andere große Volkswirtschaften zusammen, sind sie für die Entwicklung doch gewichtiger als nur der deutsche Wert. Also, was erwartet uns? Man bedenke nämlich, was hatte Mario Draghi letzten Donnerstag mehrmals betont? Die EZB werde diese niedrige Inflation (also den aktuellen Stand von 1,3% im Juni) nicht tolerieren! Wird es denn nun besser oder schlechter mit der Teuerungsrate?

Sehr schwache Inflation in Mittelmeer-Ländern

Wir haben fast Monatsende, und somit stehen für den Monat Juli wieder die nächsten Daten zur Inflation an. Für Deutschland wird für morgen ein Wert von 1,5% erwartet. Für Italien gibt es für die Meldung am Mittwoch eine Erwartung von gerade mal 0,5% (alle Werte im Vergleich zu Juli 2018). Und Spanien? Madrid hat heute bereits seine Daten zur Inflation vermeldet mit gerade mal +0,5% nach +0,4% im Juni. Schaut man nur mal an, wie weit Spanien und Italien im Keller liegen mit ihrer Inflation, dann werden sie den Schnitt wohl runterziehen. Am Mittwoch um 11 Uhr vermeldet Eurostat die Inflationsrate als Gesamtschnitt für die Eurozone.

Bei 1,3% im Juni erwartet der Markt für Juli für die Eurozone nur noch 1,1% Inflation. Fällt der Wert in Ländern wie Spanien und Italien noch schwächer aus? Die Wahrscheinlichkeit steigt wohl noch weiter an, dass die EZB sich genötigt fühlt am 12. September die Zinsen weiter zu senken. Oder vielleicht schon früher? Denn warum noch sechs Wochen lang warten?

Diese Grafik aus Spanien seit Anfang 2018 zeigt: Die Entwicklung der Inflation sieht wirklich schwach aus. Es geht eher Richtung Null-Linie!

Inflation in Spanien



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