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Lagarde knickt ein: EZB, Zinsen, Negativzinsen! Marktgeflüster (Video)

EZB-Chefin Christine Lagarde knickt ein und kündigt für Juli die erste Anhebung der Zinsen an (die zweite im September?), dann soll ab Septemer die acht Jahre währende Ära der Negativzinsen beendet werden. Faktisch ist das ein Eingeständnis eines Scheiterns: was haben etwa die Negativzinsen wirklich gebracht – ausser den Banken-Sektor zu ruinieren? Resultat der Geldpolitik der EZB (und auch der Fed) ist eine toxische Inflation, nun müssen die Notenbanken eine Vollbremsung hinlegen. Das Experiment der ultralaxen Geldpolitik ist gescheitert – man hat den Geist aus der Flasche gelassen und versucht, ihn nun wieder in die Flasche zu bringen. Daran werden die EZB und Christine Lagarde aber sehr wahrscheinlich scheitern. Goethe dichtete einst:
„Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
Werd ich nun nicht los.“

Hinweise aus Video:

1. Was passiert mit der Wirtschaft 2022? Markus Fugmann im Gespräch mit Roger Bittel

2. China Lockdown: Ein Blick in den Maschinenraum der Wirtschaft



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7 Kommentare

  1. Anscheinend hilft nichts mehr.
    3. Weltkrieg, begrenzt ,wird kommen.
    Lenkt wunderbar ab vom Ende des Geldsystem, das natürlich ein SCHMARRN ist.
    Vermutungen sind alles was bleibt.
    Friede wer schöner, aber in unseren Wohlstand sind viele Unzufrieden.
    Warum?
    FRAFEN SIE EINEN NEUROWISSENSCHAFTLER, ARZT ODER APOTHEKER.

    1. @Albi

      Die deutsche Sprache ist wohl nicht Ihre Stärke.
      Schreiben Sie ruhig in Ihrer Muttersprache. Es gibt genug Übersetzungstools im Netz.

  2. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Ich denke das der Markt immer wieder zurück kommt liegt an der negativen Realverzinsung. Die Rendite der Staatsanleihen ist einfach zu gering.

    Das war im Jahre 2000 ganz anders. Die Realverzinsung lag damals mit plus 3 Prozent im positiven Bereich, heute klar negativ.

    Die Überbewertung ist heute doppelt so hoch wie damals, aber die negative Realverzinsung stützt die Märkte.

  3. Um bei Goethe zu bleiben:
    Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

    Auch mir fehlt der Glaube, dass die EZB erfolgreich die Inflation bekämpfen kann, oder auch überhaupt will.
    Dem süßen Gift des billigen Geldes, wird nun eine längere Phase der Geldvernichtung durch Inflation folgen.
    Und zwar solange, bis der verfügbaren Ware, wieder nur knapp gewordenes Geld gegenübersteht.
    Die Menge des Geldes ist dabei nicht so ausschlaggebend, sondern sein Wert.
    Und der Wert des Geldes wird nun durch die Inflation entwertet.
    Und bei allen Kapitalsammelstellen wurden ja auch schon die ersten hunderte von Milliarden Euros durch den Kaufkraftverlust vernichtet.
    Auch Löhne, Gehälter und Sozialgelder, schmelzen in ihrer Kaufkraft dahin.
    Und es glaubt doch wohl Niemand im Ernst, dass die Zinsen über die Inflationsrate angehoben werden, und Löhne, usw. soweit erhöht werden können, dass der bereits vorhandene Kaufkraftverluste ausgeglichen werden. Genauso wenig wie zukünftige Kaufkraftverluste ausgeglichen werden können.
    Es wird ein Sammelsurium von Entlastungszahlungen gegen, die sich wegen ihrer möglichst hohen Undurchsichtigkeit, nach Belieben schönrechnen lassen.
    Ja, die große Masse wird ärmer werden.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  4. Ich bin gespannt, wann der breite Markt endlich schnallt, dass die Notenbanken im
    Rahmen des derzeitigen Geld- und Finanzsystems nur noch ganz wenig ausrichten
    können. Man kann nur versuchen „Zeit zu gewinnen“ und die Marktteilnehmer (temporär)
    hinter die Fichte zu führen. Der Markt glaubt den Notenbanken noch viel zu sehr.

    Für die ganz Einfältigen: Mega-Preissteigerungen und im Euro-Raum derzeit bisher
    noch keine Zinserhöhungen (bei der FED zu spät). Deutlicher kann das Wetter-
    leuchten wohl nicht mehr sein.

  5. Putin blockiert Getreidelieferungen an Afrika und destabilisiert mit den kommenden Flüchtlingsströmen Europa, das war in seinem Sinn…

  6. Die Bauzinsen hatten ihr absolutest Tief 2016 mit 0,26 %. Heute liegen sie bei 3 %.
    Wo werden die Bauzinsen sein, wenn die LZB die Zinsen auch noch erhöht?
    Nicht das ich das für falsch halte, aber wer kann dann noch bauen?

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