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Märkte in Wartestellung: Heute Abend Apple, morgen Abend Fed – Öl fällt weiter

Der kann ein wenig im Plus bleiben mit +60 Punkten gegenüber gestern Abend. Damit hat er nach gestern die interessante Marke von 10.200 zum zweiten Mal leicht nach oben durchschritten, und hat etwas…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Dow ist vorhin, nachdem er seit gestern Abend relativ unverändert gegenüber vor sich hin dümpelte, in einer schlagartigen Bewegung vorhin 100 Punkte gefallen – ohne wirklichen Grund, denn das Verbrauchervertrauen von 16 Uhr gab keinen Anlass hierzu. Außerdem setzte der Einbruch erst um 16:30 Uhr ein. Tja, so ist das eben manchmal! Dennoch sind die Amerikaner momentan genau so in Wartestellung wie der Dax.

Der kann ein wenig im Plus bleiben mit +60 Punkten gegenüber gestern Abend. Damit hat er nach gestern die interessante Marke von 10.200 zum zweiten Mal leicht nach oben durchschritten, und hat etwas Luft nach oben bis 10.330. Aber wirklich Action ist nicht zu sehen. Wie gestern auch schon überwiegt heute noch mehr das Warten auf die morgige Fed-Entscheidung, obwohl man keine großen Neuigkeiten erwartet.

dax
Der Dax seit Mitte Juni.

Gemäß Fed Watch Tool der Terminbörse CME steht die aktuelle Wahrscheinlichkeit dafür, dass morgen um 20 Uhr deutscher Zeit die Zinsen in den USA angehoben werden, bei 2,4%. Für den September-Termin liegt die Wahrscheinlichkeit schon bei 25%.

EURUSD hatte über den Tag heute einen kleinen wie auch kurzen Ausflug über die 1,10 gemacht im Umfang von lauen 30 Pips. Hat sich aber schon erledigt. USDJPY hat sich nach dem Abfallen knapp über 104 auch kaum noch bewegt. Der Ölpreis ist seit Freitag Abend bis jetzt um knapp zwei Dollar gefallen und tendiert momentan Richtung 42 Dollar. Er kann dieser Tage keine Stütze für den Aktienmarkt sein. Und Gold? Naja, aktuell nicht erwähnenswert.

Apple meldet heute um ca. 22:30 Uhr seine Quartalszahlen. Kann man bei den Verkaufszahlen wieder ein Wachstum hinlegen? Die Börsenwelt guckt gespannt auf die Zahlen für das iPhone! Vor allem interessant dürfte werden, wie sich die Verkäufe in China weiterentwickelt haben.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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