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Marktgeflüster (Video): Diese Woche schreibt Geschichte!

In dieser Woche wurde Geschichte geschrieben! Heute politische Geschichte durch die Unabhängigkeitserklärung Kataloniens, die die Märkte erst einmal eher Schulter zuckend zur Kenntnis nehmen – jetzt aber könnte es bald unschöne Bilder geben, wenn Madrid mit Gewalt gegen die Separatisten vorgehen sollte! Gestern dagegen schrieb die EZB Finanzgeschichte durch den vermutlich letzten großen Schuß in Sachen Anleihekäufe (QE), das wirkt auch heute beim Dax und dem Euro stark nach..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

In dieser Woche wurde Geschichte geschrieben! Heute politische Geschichte durch die Unabhängigkeitserklärung Kataloniens, die die Märkte erst einmal eher Schulter zuckend zur Kenntnis nehmen – jetzt aber könnte es bald unschöne Bilder geben, wenn Madrid mit Gewalt gegen die Separatisten vorgehen sollte! Gestern dagegen schrieb die EZB Finanzgeschichte durch den vermutlich letzten großen Schuß in Sachen Anleihekäufe (QE), das wirkt auch heute beim Dax und dem Euro stark nach. Donald Trump „neigt“, wie Insider berichten, zu Jerome Powell als neuen Fed-Chef, die US-Märkte machten mit dieser Aussicht den nächsten Freuden-Sprung nach dem vorherigen Schub durch die gestrigen nachbörslichen Zahlen der US-Tech-Giganten. Man hat den Eindruck, dass es jetzt gar nicht mehr besser kommen kann..

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    Michael

    27. Oktober 2017 19:37 at 19:37

    Bis die Auswirkungen der Hurricanes, die übrigens klimatisch bzw. wettertechnisch zum Südosten der USA gehören, seit es diese unglückselige Nation gibt (und vermutlich bereits seit vielen Jahrhunderten zuvor) und kein außerordentliches Phänomen des Jahres 2017 sind, statistisch erfasst sind, muss bereits wieder ein extrem milder oder kalter Winter berücksichtigt werden. Das erinnert mich an ein Asterix-Comic, das ich in jungen Jahren mal gelesen habe: Der Boden war viel zu hart, die Wildschweine haben irgendwelche Schweinereien zu fressen bekommen… ;)
    Was soll noch Besseres für die Feierbiester kommen? Das nächste NFP-Märchen in einer Woche, nachdem man die schlechtesten Zahlen seit 7 Jahren (erstmals negativ) den bösen Hurricanes zuschieben konnte.
    Der erste Erde-Mars-Aufzug von Elon für Milliardäre, der gerade von Hand zusammengeschweißt wird.
    Weiteres sinnloses Gesülze von Super-Italo-Macho-Mario…
    Wer feiern will, der feiert, da bedarf es keiner verständlicher Grundlagen. Oane geht no, oane geht oiwei! ;)

  2. Avatar

    leo

    27. Oktober 2017 19:42 at 19:42

    Der Wahnsinn geht weiter.
    Leute wie ich ,die Selbstständig sind, werden weiter ihr Geld
    für 0 % bei der Bank anlegen können damit es später im Rentenalter
    nicht mehr reicht. Es werden immer mehr Menschen vom Staat abhänig
    werden. Es wird wie in Südeuropa eine Schuldenmentalität entstehen.
    Am besten übernehmen meine Kinder nicht den Betrieb sondern gehen
    besser zum Staat- allein wegen der Pension, dem Urlaub und dem 13.
    Monatsgehalt. Das alles hätte ich in good old Germany früher nicht für
    möglich gehalten.

    • Avatar

      Michael

      27. Oktober 2017 20:38 at 20:38

      @leo, da kann ich Ihnen nur zu 100% zustimmen. Ich habe mich in den frühen 1990ern selbständig gemacht und einige private, von Staat empfohlene und steuerlich geförderte Vorsorgeverträge abgeschlossen.
      Danach kamen Riester und Rürup, Schäuble und die Bürgerentlastung. Seither wurden meine Einzahlungen in die damals steuerlich geförderten Vorsorgeaufwendungen pervertiert, steuerlich bestraft und ins Gegenteil verkehrt.
      Auch ich mute keinem meiner Kinder zu, den Betrieb zu übernehmen. Sie haben vollkommen Recht, Ihren Kindern eine Beamtenlaufbahn zu empfehlen. Diese losgelöste Kaste lebt doch nach wie vor wie die Made im Speck. In good old Germany gab es mal eine kurze Zeit, in der die Leistungsbereitschaft der Beamten zur Debatte stand, in der diese mal mit etwas Ähnlichem wie Druck und Stress konfrontiert wurden. Eine kurze Zeit, wie gesagt…
      Drei meiner Nachbarn sind Lehrer, Pädagogen, Betreuer für schwer erziehbare Jugendliche, bis zu 3 Monate im Urlaub, bezahlen dabei keine Beiträge für ihre spätere generöse Altersvorsorge, erhalten 1/3 ihrer Beiträge in die private Krankenvorsorge erstattet und können sich ab spätestens 15 Uhr im Garten beschäftigen. Meistens bereits ab 13 oder 14 Uhr.
      Alleine die etwas mehr als 100 sinnlosen überhängenden neuen Politiker im Bundestag kosten uns Steuerzahler um die 300 Millionen mehr, ein jeder dieser verfassungsrechtlich umstrittenen Quatschköpfe am 3-Sterne-Buffet 3 Millionen pro nutzlosem Kopf.

      • Avatar

        Gixxer

        29. Oktober 2017 23:12 at 23:12

        Ganz so ist es nicht. Nicht alle Beamte sind Lehrer. Es gibt auch andere.

        • Avatar

          Gerd

          30. Oktober 2017 11:03 at 11:03

          Das ist klar.
          Aber auch nicht alle Lehrer sind Beamte.

    • Avatar

      Hanz

      27. Oktober 2017 20:40 at 20:40

      Ja dann heul halt !!!

      • Avatar

        Michael

        27. Oktober 2017 21:44 at 21:44

        @Hanz, wen und was meinen Sie mit diesem erhellendem Kommentar? Die vielen kleineren Selbständigen, die seit den 1990er Jahren vom Staat betrogen wurden. Oder nur @leo? Oder mich (@Michael). Wollen Sie uns etwas mitteilen? Oder nur auch eine Zeile schreiben?

      • Avatar

        Trigo

        27. Oktober 2017 22:11 at 22:11

        Hans, sieht fühlen sich wohl angesprochen?

  3. Avatar

    Marko

    27. Oktober 2017 21:51 at 21:51

    Bei den Nasdaq 100 Werten – Respekt !

    Da sieht man Industrie 4.0 !

  4. Avatar

    Marko

    27. Oktober 2017 22:02 at 22:02

    „Es werden immer mehr Menschen vom Staat abhänig
    werden. Es wird wie in Südeuropa eine Schuldenmentalität entstehen.“

    Falsch, wir in Deutschland werden niemals eine „Schuldenmentalität“ entwickeln, weil : Kreditkarten sind uns Deutschen fremd. Ein Kauf auf „Pump“ ? ;)

    Seltsamerweise ist ein bargeldloser Kauf in Skandinavien gang und gäbe ?

  5. Avatar

    m.d

    27. Oktober 2017 22:06 at 22:06

    lebbe geht weiter. (stepanovic)
    in diesem sinne schönes erholsames wochenende.

  6. Avatar

    Strunz

    28. Oktober 2017 17:15 at 17:15

    Ihr denkt mir zuviel nach. Ihr müsst kaufen, kaufen, kaufen. Es ist doch vollkommen egal, was passiert. Die Baisse von heute ist ein temporäres Seitwärtslaufen der Kurse, Rückgänge gibt es nicht mehr.

    Kauft, Kinder kauft! So billig kommt Ihr nie mehr dran! Der Dax muss die 14.000 an Weihnachten sehen!

    • Avatar

      sabine

      29. Oktober 2017 20:17 at 20:17

      Was soll ich mit dem Schrott? Es war schon immer sah, daß nach einer geplatzten Blase man leer dasteht. Nur Sachwerte zählen dann. Und zwischenzeitlich sollte man einfach nur leben. Nicht in Saus und Braus, aber vorsichtig. Auf die Seite legen bringt überhaupt nichts. Da hat Michael ganz genau recht. Ich schmeiß meine Rentenzettel immer in den Ordner, ohne sie anzuschauen.
      Billiarden-Schulden gehen nur im Reset weg. Und dann sind angesparte Jahre nur Blablabla.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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