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Marktgeflüster (Video): Gold stürzt ab!

Gold stürzt ab, Silber stürzt ab (letzteres 10% seit Freitag, der größte Abverkauf seit dreieinhalb Jahren) – alles, was Zins-sensitiv ist bzw. auf eine Veränderung der derzeitigen Politik der Notenbanken reagiert, hat derzeit ein Problem..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Gold stürzt ab, Silber stürzt ab (letzteres 10% seit Freitag, der größte Abverkauf seit dreieinhalb Jahren) – alles, was Zins-sensitiv ist bzw. auf eine Veränderung der derzeitigen Politik der Notenbanken reagiert, hat derzeit ein Problem. Das gilt auch für europäische Staatsanleihen, deren Renditen weiter steigen, weil am Markt sich nach wie vor die Auffassung hält, dass die EZB doch „tapern“ wird (also die Anleihekäufe perspektivisch im Volumen reduziert). Gold und Silber hingegen unter Druck nach den heute sehr starken Daten vom US-Arbeitsmarkt (Erstanträge), nun müssen die Bullen auf schwache US-Arbeitsmarktdaten morgen hoffen. Vor diesen US-Arbeitsmarktdaten die Aktienmärkte sowohl in Europa als auch in den USA weitgehend richtungslos..

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27 Kommentare

27 Comments

  1. Avatar

    bauer

    6. Oktober 2016 18:47 at 18:47

    @Markus,
    …die 200 tagelinie bei GOLD muß HALTEN!
    …und sie wird halten!

    • Avatar

      gerd

      6. Oktober 2016 20:20 at 20:20

      @Bauer
      Ist die nicht schon bei rund 1275-1280 nach unten durchschritten worden?

      Wie schon mal geschrieben, ich hätte auch gerne ein paar Goldstückchen. Aber noch nicht zu dem jetzigen Preis.
      Am liebsten natürlich so um die 1100, wo Gold am Jahresende schon mal war. O.k, das Niveau werden wir wohl vorerst nicht mehr sehen.

      • Avatar

        bauer

        6. Oktober 2016 21:38 at 21:38

        …nein,ist sie nicht!
        wir kleben da nur drauf!
        Wunschkontert 1100?
        NEVER…

        • Avatar

          m.d

          6. Oktober 2016 23:26 at 23:26

          @bauer
          wo ist denn die 200 tagelinie bei Gold.

          • Avatar

            bauer

            7. Oktober 2016 08:21 at 08:21

            Wenn Fugmann nicht soviel zensieren würde,dann wüstest du es…
            bei ca.1254…

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            7. Oktober 2016 08:33 at 08:33

            @Bauer, es wird nix zensiert, nur Kommentare bzw Texte von anderen, die schon zweimal wortgleich als Kommentar gemacht wurden, müssen ja nicht ein drittes Mal erscheinen..

  2. Avatar

    gerd

    6. Oktober 2016 19:09 at 19:09

    Harter Brexit

    Na, da wird sich die Industrielobby ja insgeheim freuen,
    dass Frau Merkel schon in einem Jahr nicht mehr das Sagen haben wird.

  3. Avatar

    bauer

    6. Oktober 2016 20:07 at 20:07

    …und jetzt nach oben bitte….
    morgen 1290 event 1312

    • Avatar

      bauer

      6. Oktober 2016 22:01 at 22:01

      Mal sehen,was sie morgen über Gold berichten……..?
      @Fugmann….Moderieren bitte…

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        6. Oktober 2016 22:02 at 22:02

        @Bauer, recht unwahrscheinlich, dass wir morgen wieder über 1300 sind..

        • Avatar

          bauer

          6. Oktober 2016 22:26 at 22:26

          Da bei mir schon Freitag ist,meinte ich nat.Montag.

  4. Avatar

    jo

    6. Oktober 2016 21:04 at 21:04

    Herr Fugmann, ihr Marktgeflüster schätze ich normalerweise sehr – nur heute die Begründung, warum die Edelmetalle fallen (angebliches Tapering, angebliche Zinserhöhungchen), ist ehrlich gesagt Unsinn. Der Fall wurde an der COMEX ausgelöst, was man am Chart von Dienstag klarstens sehen kann, und geht ausschließlich auf die Bereinigung der Spekulationen zurück. Gold und Silber sind fundamental ohne Alternative und werden bald schon wieder zu neuen Hochs ansteigen.

    • Avatar

      bauer

      6. Oktober 2016 21:40 at 21:40

      YES SIR…Fugmann ist z.Z.mit der DB beschäftigt und somit ist er mit Gold überfordert…

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        6. Oktober 2016 21:43 at 21:43

        @Bauer, der Tiefsinn ihres Kommentars hält sich sehr in Grenzen..

        • Avatar

          bauer

          6. Oktober 2016 21:57 at 21:57

          …Moderieren sie bitte meine Komment!
          Das ist der moment.Fakt…
          …und Gold prallt bei der 200er ab
          Danke
          MfG

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      6. Oktober 2016 21:42 at 21:42

      @jo, woher wissen Sie das? Ich hatte darauf hingewiesen (in Videos sowie in Artikeln über die Positionierungen am Futures-Markt), dass es sich um Stop-Loss-Lawinen handelt, weil bes. bei Gold die Long-Überhänge extrem sind; aber solche Lawinen haben oft einen Auslöser, und das sind nun mal die Erwartung, dass die Fed doch bald agiert..

  5. Avatar

    Marko

    6. Oktober 2016 22:11 at 22:11

    Genau,

    da werden einige Gold-und Silber Fuzzies schön gegrillt, seid Ihr immer noch sicher, dass die Deutsche Bank der „schwarze Schwan“ ist ?
    20 % Kursgewinn vom Tief ? D
    Es gibt Leute , die beim SSV der Deutschen Bank zugegriffen haben.

    VG
    Marko

  6. Avatar

    Marko

    6. Oktober 2016 22:30 at 22:30

    Ein kleiner Tip,

    auf den Ölpreis schauen.
    T.
    Marko

  7. Avatar

    Marko

    6. Oktober 2016 22:43 at 22:43

    „…Gold und Silber sind fundamental ohne Alternative und werden bald schon wieder zu neuen Hochs ansteigen…“

    Wie Gold über 1900 USD ansteigen sollte würde mich interessieren ?
    Fundamental sind die Aktienmärkte eine mehr als knallharte Alternative, aber : ich lass es lieber.
    Bringt doch sowieso nix. :D
    Gold-und-Silber… ;) :D

  8. Avatar

    LookOut

    6. Oktober 2016 23:28 at 23:28

    Bei 2,3 % Inflation in Amerika ist doch selbst bei 0,5% Zinsen in den USA Gold das bessere Investment.
    Schade das die Rohstoffe mittlerweile mehr ein Kasino-Faktor haben.
    Morgen wird sich zeigen ob die Zinsanhebung im Dezember überhaupt Diskussions würdig ist.

    Lg

  9. Avatar

    Emm wie Meikel

    6. Oktober 2016 23:53 at 23:53

    Die einen reduzieren ihre Positionen und warten mit allerelei Cash auf eine längst überfällige Korrektur der durch Zentralbanken künstlich aufgepumpten Preise (und warten, und warten, und warten…). Die anderen wiederum stürzen sich verzweifelt auf alles, was noch irgendwie ein paar Krümelchen Rendite verspricht, ungeachtet aller Risiken (die in keinerlei Verhältnis mehr zum Ertrag stehen). Egal ob Immobilien, Aktien oder Anleihen – die Rendite sinkt immer tiefer.

  10. Avatar

    KSchubert

    7. Oktober 2016 06:38 at 06:38

    Guten Morgen Herr Fugmann,

    könnten Sie bitte heute im Videoausblick mal auf den Absacker von knapp 600 Pips heute Nacht im GBP/USD eingehen?

    Beste Grüße!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      7. Oktober 2016 07:23 at 07:23

      Guten Morgen @KSchubert, das wird das Hauptthema sein!

  11. Avatar

    bauer

    7. Oktober 2016 10:27 at 10:27

    @Fugmann,
    ich denke,daß ihr Hauptthema am Montag wieder das „GOLD“ sein wird,denn der Chinese ist dann wieder mit an Bord!

  12. Avatar

    Marko

    7. Oktober 2016 11:43 at 11:43

    Der Witz ist doch, dass da alles Pyschologie ist, Gold bringt keine Zinsen, aber die Zinsen werden (wohl) im Dezember angehoben ?
    Gold ist natürlich eine Krisenwährung und als Beimischung im Depot durchaus empfehlenswert, aber dass wir durch die Deutsche Bank ein „Lehman 2.0“ sehen, und dass man keine Derivate der Deutschen Bank kaufen sollte , weil der CDS-Spread, sprich der „Angst-Faktor“ bei der Aktie so hoch ist, das ist Schwachsinn.
    Der Markt weiss, dass die Deutsche Bank systemrelevant ist, Punkt.
    Und vielleicht ist der Abverkauf der Aktie doch etwas übertrieben ?

    VG

    Marko

    • Avatar

      bauer

      7. Oktober 2016 13:06 at 13:06

      @Fugmann,
      bist überfordert??
      Jetzt gerade wieder im DW-TV….
      DB wackelt!
      Lagarde macht sich wichtig!!!

      muß alles sehr sehr schnell gehen!!

  13. Avatar

    Marko

    7. Oktober 2016 12:13 at 12:13

    „Die einen reduzieren ihre Positionen und warten mit allerelei Cash auf eine längst überfällige Korrektur der durch Zentralbanken künstlich aufgepumpten Preise (und warten, und warten, und warten…). Die anderen wiederum stürzen sich verzweifelt auf alles, was noch irgendwie ein paar Krümelchen Rendite verspricht, ungeachtet aller Risiken (die in keinerlei Verhältnis mehr zum Ertrag stehen). Egal ob Immobilien, Aktien oder Anleihen – die Rendite sinkt immer tiefer.“

    Hallo Emm,

    ein guter Kommentar, durch die künstlich (aber wohl eher durch Lehman) nach unten gedrückten Renditen, kann man aber trtozdem den ein oder anderen „Schnapper“ machen, bei Immobilien wohl eher nicht, bei den Anleihen auch nicht, bei Aktien aber schon, gerade bei Banken, und diesmal meine ich Bank-Aktien, die Ihnen eine Dividendenrendite-Rendite von ca.4-5 % pro Jahr versprechen sollten, und das sind „große Werte“, keine Pennystocks.
    Natürlich nicht aus Europa oder dem Ami-Land, immer die Augen offen halten. ;) :D

    VG

    Marko

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

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Aktien

Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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IHS Markit-Kauf für 44 Milliarden Dollar – wie man gigantisch wächst ohne neue Schulden

Claudio Kummerfeld

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New York Downtown bei Nacht

In der Branche für Finanzdaten, Börsendaten und ökonomischen Analysedaten nimmt die Konzentration auf wenige große Anbieter immer mehr zu. Es gibt Bloomberg, Reuters, große Börsenanbieter wie die Deutsche Börse oder Euronext, und es gibt gerade den Versuch der London Stock Exchange den Datenanbieter Refinitiv für 27 Milliarden Euro zu übernehmen. Jetzt legt S&P Global (gehört zur Standard & Poors-Gruppe) nach und kauft den Datenanbieter IHS Markit. Und das für satte 44 Milliarden Dollar.

IHS Markit war Ende letzter Woche an der Börse noch 37 Milliarden Dollar wert. S&P Global lag bei 82 Milliarden Dollar. Wie schafft man es so viel Geld auszugeben, mal eben 44 Milliarden Dollar? Nun, in diesem Fall ist das gar kein Problem. Man „kauft“ per Aktientausch. Ein richtiger Kauf ist es dann gar nicht. Man fusioniert, und der „Käufer“ erhält an der neuen Firma die Aktienmehrheit. Oder besser gesagt, die bisherigen Aktionäre des größeren Fusionspartners halten dann später auch die Mehrheit am neuen Unternehmen.

So kommt es, dass die bisherigen Aktionäre von S&P Global an der neuen Firma 67,75 Prozent der Anteile halten werden, und die bisherigen Aktionäre von IHS Markit 32,25 Prozent. So haben alle was davon, und die Firma hat keine gestiegene Verschuldung durch diese Transaktion. So können große Konzerne schnell weiter wachsen, ohne sich zu verschulden.

Ganz anders lief es vor vier Jahren bei Bayer, wir erinnern uns alle mit Grausen an die Zeit danach. Die Leverkusener kauften Monsanto für 66 Milliarden Dollar in Cash. Dafür musste man damals eine Brückenfinanzierung über 57 Milliarden US-Dollar aufnehmen, also Kredite. So brockt man sich jede Menge Probleme ein, wenn man seine bisherige Aktionärsstruktur beibehalten will.

Will man extern kräftig zukaufen, muss man sich dann wie Bayer massiv verschulden. Um die Last zu reduzieren, muss man dann brutal einsparen, einzelne Sparten verkaufen usw. Gerade große Konzerne mit stark steigenden Aktienkursen können sich über den Weg des Kaufs mit eigenen Aktien (Fusion) andere Unternehmen einfach und bequem einverleiben. Dann werden die Aktionäre der bisherigen Konkurrenzfirma einfach zu Miteigentümern des eigenen Unternehmens gemacht. Und zack, der Konzern wächst kräftig, ohne dabei neue Schulden machen zu müssen. Natürlich hat der einzelne Altaktionär nach der Transaktion weniger Eigentum am Konzern. Aber dafür ist der Konzern an sich ja auch spürbar gewachsen, wodurch eine Kompensation stattfindet. Langfristig können über diese Methode die ganz großen Konglomerate entstehen.

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