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Rettet Jerome Powell die Aktienmärkte? Videoausblick

Jerome Powell ist heute in einer ausserordentlich schwierigen Lage: er darf die Aktienmärkte nicht schocken wie einst im Dezember 2018 (kurz danach mußte er zurück rudern) – aber geichzeitig muß der Fed-Chef dennoch klar machen, dass die US-Notenbank es ernst meint mit der Bekämpfung der Inflation. Warum? Weil sonst die Inflationserwartungen weiter steigen und damit die Wahrscheinlichkeit einer zukünftig höheren Inflation weiter steigt. Es ist für Jerome Powell also der vielleicht schwierigste Balanceakt seiner Karriere. Gleichzeitig stehen die Aktienmärkte und viele der Mega-Aktien wie Microsoft (gestern schwächster Tag seit Oktober 2020) an zentralen Unterstützungs-Marken – hop oder top lautet nun das Motto. Powell muß heute die Weihnachstrally retten, indem er eine hawkishe Mitteilung in dovishes Papier verpackt..

Hinweis aus Video: „Aktienmärkte: Fürchtet euch nicht – die Jahresendrally kommt!“



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2 Kommentare

  1. Im letzten Video auf Mission Money hat der Baader Bulle m.E.einen echten Widerspruch geäussert.Einerseits sagte er wie immer ,dass die Notenbanken Gewehr bei Fuss immmer weiter retten werden und er hat genau dies als Risiko gesehen, dass bei einer solchen Konstallation die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft nachlassen könnte.( Also Schwächung statt Rettung der Wirtschaft )
    Da die jetzige Falle,in der die Notenbanken sitzen, selbstverschuldet ist, müsste dem Robert zwingend die Frage gestellt werden wie er es sieht ,wenn die gleiche schädliche Medizin weiter verabreicht wird und Verschuldung ,Inflation und Börsenkurse noch extremer steigen würden.Nach gesundem Menschenverstand wäre später alles viel schlimmer und genau darum werden die Amis die Zündschnur jetzt verkürzen und einen kleineren Knaller der Riesenexplosion vorziehen.Übrigens waren die Amis auch immer gegenüber Negativzinsen
    skeptisch und marktnäher als die linksgefärbten Europäer.

  2. Wenn die Notenbanken (FED und EZB) jetzt tatsächlich richtig nachhaltig tapern und die Leitzinsen so erhöhen, dass es weh tut, ist dies m.E. so wie wenn ein schon Schwerkranker zu spät zum Arzt geht.
    Man hat die Asset-Inflation einfach zugelassen und glaubt jetzt wo die Inflation das Fussvolk tangiert, den Hebel noch umlegen zu können. Was man macht, die Decke ist immer zu kurz oder anders aus-
    gedrückt man versucht die Quadratur des Kreises erstmals hinzubekommen. Die Zwickmühlen sind überall gegenwärtig und gigantisch. Letztlich wird es m.E. darauf hinauslaufen, dass man die Schulden weginflationieren wird und Finanzforderungen und Sparbücher sich atominisieren. Sehe keine Lösung, die nicht große Schmerzen bereiten wird.

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