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Gold/Silber

Silberpreis steigt in Richtung zyklischer Höchststände

Hannes Zipfel

Veröffentlicht

am

Silberbarren

Mehrere Faktoren treiben den Silberpreis aktuell in Richtung der zyklischen Höchststände und sorgen für ein anhaltend konstruktives Umfeld für das weiße Edelmetall.

Silberpreis bricht aus der Konsolidierungsformation aus

Vor gut zwei Wochen stellte ich in einem Artikel noch die Frage: „Silberpreis – kommt nun endlich der Ausbruch?“. Damals sah die charttechnische Situation noch so aus:

Silberpreis in US-Dollar seit Mai

Mein Fazit für die kurzfristige Perspektive lautete damals: “Mit der Saisonalität und der Geldpolitik im Rücken sollte der Silberpreis in den letzten Tagen des Jahres den Wiedereintritt in den Hausse-Modus gelingen.“ Schaut man sich den aktuellen Silberchart an, so konnte der Preis des weißen Edelmetalls die Abwärtstrendlinie der Korrekturformation nach oben durchbrechen und bereits die Marke von 18 US-Dollar pro Unze zurückerobern:

Silber Chart

Nun gilt es, die horizontalen Widerstände bei 18,21 US$, 18,31 US$ sowie 18,73 US$ pro Unze zu überwinden, bevor der Angriff auf das zyklische Hoch bei 19,65 US$ pro Unze für den Silberpreis auf der Agenda steht. Nach einem derart starken Anstieg, wie in den letzten zwei Wochen, wäre eine Verschnaufpause normal, zumal sich die Lage am Terminmarkt in Bezug auf die Positionierung der großen spekulativen Marktteilnehmer als nach wie vor überkauft darstellt (rote Linie im Chart). Gleichwohl spricht die Gesamtgemengelage für eine Fortsetzung des Hausse-Trends in den kommenden Monaten in Richtung des zyklischen Höchststands von Anfang September letzten Jahres.

Positive Impulse überwiegen

Abgesehen der Konstellation am Terminmarkt sprechen alle übrigen Faktoren für einen weiter steigenden Silberpreis. Die Saisonalität bleibt bis weit ins zweite Quartal hinein sehr positiv. Gleiches gilt für die Geldpolitik, die den Zins niedrig hält und die Notenbankbilanzen rund um den Globus weiter aufbläht. Die Vorzeichen für die US-Konjunktur stehen zum Anfang des neuen Jahrzehnts nicht sonderlich gut, trotz möglicher Teileinigung im Handelskrieg zwischen den USA und China im Zuge eines „Phase-1-Deals“.

Vier Faktoren belasten den ohnehin bereits überreifen US-Konjunkturzyklus zu Beginn dieses Jahres stark: erstens der weiter abnehmende Basiseffekt aus der Steuerreform des Jahres 2018, zweitens die strake Verschuldung von US-Unternehmen und Haushalten, drittens die Krise des US-Flugzeugbauers Boeing, die nach Expertenschätzung das US-BIP im ersten Quartal 2020 um bis zu 0,5 Prozent belasten wird und viertens die massiv steigenden Krankenkassenbeiträge für versicherte US-Amerikaner, die zulasten des Konsums gehen.

Bitte klicken Sie hier um Teil 2 des Artikels zu lesen

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Gold/Silber

Goldpreis: Die aktuelle Lage nach Trump-Biden-Battle, BIP und ADP-Daten

Claudio Kummerfeld

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am

Gold

Der Goldpreis könne deutlich reagieren nach der Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden, so hatten wir es gestern in Aussicht gestellt. Heute Nacht dann fand die Debatte statt (hier in voller Länge ansehen). Kurz zusammengefasst: Es war Debakel, eine Schlammschlacht. Ein wirklich klarer Sieger ging aus dem Duell nicht hervor, obwohl einige Beobachter doch Joe Biden leicht vorne sehen. Finden Sie beim Klick an dieser Stelle den heutigen Kommentar hierzu von Markus Fugmann.

US-Daten ohne Wirkung

Tja, aus einer möglichen deutlichen Bewegung im Goldpreis nach diesem Rededuell wurde nichts. Notierte Gold heute Nacht um 3 Uhr zum Beginn dieser Schlammschlacht noch bei 1.895 Dollar, so fiel er bis heute Mittag auf 1.884 Dollar zurück. Der US-Dollar als in den letzten Wochen bestimmender Gegenfaktor zum Goldpreis konnte seit heute Nacht nur minimal steigen.

Dann vorhin um 14:15 Uhr wurden die wichtigen ADP-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht als Vorläufer für die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für September. Sie wurden mit 749.000 neuen Stellen in den USA besser vermeldet als erwartet (die Prognose lag bei 650.000 neuen Stellen). Eine Reaktion an den Märkten folgte daraufhin aber auch nicht.

Was den Goldpreis aktuell steigen lässt

Dann um 14:30 Uhr wurden in den USA Daten zum Bruttoinlandsprodukt veröffentlicht, die aber ebenfalls so langweilig waren (3. Veröffentlichung der BIP-Daten), dass sie den Goldpreis nicht bewegen konnten. Laut aktuellen Berichten, die seit 14:35 Uhr kursieren, soll der Chicago-Einkaufsmanagerindex besser ausfallen als gedacht (wir werden um 15:45 Uhr über die offizielle Veröffentlichung berichten). Bessere Konjunktur in den USA gleich höhere Inflationserwartung (durch das Anziehen der Nachfrage), was wiederum für Gold spricht – zumal die Fed die Garantie gegeben hat, bis zum Jahr 2023 die Zinsen nicht anzuheben. Seit 14:38 Uhr steigt der Goldpreis von 1.887 Dollar auf aktuell 1.897 Dollar!

Goldpreis im Verlauf der letzten zehn Tage

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Gold/Silber

Aktienmärkte und Gold: Nach der Erholung geht es wieder bergab!

Redaktion

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Von

Sowohl die Aktienmärkte als auch Gold und Euro-Dollar konnten sich zuletzt nach der Schwäche im September wieder erholen. Aber wie weit geht die Erholung? Derzeit ist ja eines auffallend: entweder die Aktienmärkte, Gold und der Euro steigen – dann fällt der Dollar. Oder der Dollar steigt – dann fallen die Aktien-Indizes, Gold und eben auch der Euro.

Chris Zwermann blickt auf die charttechnische Ausgangslage bei diesen Märkten – und sagt: nach der Erholung geht es für Indizes wie den Nasdaq 100 und den Dax weiter bergab. Dazu blickt Zwermann noch auf die Aktienindizes von Brasilien, Hongkong und den heimlichen Star der Aktienmärkte, den OMX in Kopenhagen- sowie auf interessante Aktien im Bereich Erneuerbare Energien:

Nach der Erholung geht es für die Aktienmärkte und für Gold wieder bergab, so Chris Zwermann

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Gold/Silber

Goldpreis steigt – aber Vorsicht Gold-Bullen, heute Nacht wird es spannend

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Der Goldpreis steigt etwas an nach dem kräftigen Absturz in der letzten Woche. Verlor das Edelmetall mehr als 100 Dollar und fiel im Tief bis auf 1.848 Dollar bis gestern früh, so hat sich Gold bis heute wieder etwas erholt auf aktuell 1.884 Dollar. Dies liegt wie so oft in den letzten Wochen am US-Dollar. Die negative Korrelation zwischen US-Dollar und Goldpreis zeigt sich einmal mehr. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) verliert seit Freitag von 94,78 im Hoch auf aktuell 94,15 Indexpunkte. Dies stärkt derzeit den Goldpreis, aber auch nur ein wenig. Um wieder Richtung 2.000 Dollar-Marke schielen zu können, ist noch ein guter Weg zu gehen.

Ereignisse in den USA halten den Goldpreis unter Hochdruck

Der Goldpreis wird gerade am heutigen Dienstag möglicherweise noch einigen Schwankungen ausgesetzt sein. Da wären zunächst die Reden von drei verschiedenen Fed-Bankern, die nach deutscher Zeit Nachmittags und Abends stattfinden. Ihre Aussagen können den US-Dollar und somit auch den Goldpreis beeinflussen.

Aber mit Abstand das wichtigste Ereignis heute ist das erste Rede-Duell zwischen Donald Trump und seinem Kontrahenten um die Wahl zum US-Präsidenten Joe Biden. Nach deutscher Zeit findet die Debatte morgen früh um 3 Uhr statt. Also können wir morgen früh zum Handelsstart erblicken, welche Auswirkungen diese Debatte auf Aktienmärkte, US-Dollar und Goldpreis haben wird. Bei solchen Ereignissen gilt stets: Sie können gravierende Auswirkungen auf die Kurse haben, oder auch gar keine.

Und dann gibt es da noch das nächste Corona-Hilfspaket der Demokraten in Höhe von 2,2 Billionen Dollar, welches gerade vorgelegt wird. Es gehe um neue Mittel, die erforderlich seien um eine Katastrophe in vielen Bereichen von öffentlichem Leben und Privatwirtschaft (unsere Kurzformulierung) abzuwenden. Die Demokraten teilten gestern aber nicht mit, wann über diesen neuen Rettungspaketvorschlag abgestimmt wird. Es ist also völlig unklar, was in dieser Hinsicht passieren wird. Jetzt aktuell scheint der Fokus auf der Trump-Biden-Debatte zu liegen!

Im Chart sehen wir den Verlauf im Goldpreis seit dem 21. August. Noch ist es nur eine kleine Erholung in diesem größeren Bild. Der US-Dollar müsste noch stärker zurückkommen, wenn Gold klettern soll. Also, Obacht was heute Nacht bei der Trump-Biden-Debatte herauskommt!

Chart zeigt Kursverlauf im Goldpreis seit dem 21. August

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