Folgen Sie uns

Aktien

Videoausblick: Sommermärchen an den Märkten

Es herrscht eine Art vorgezogenes Sommermärchen an den Märkten – aber wir stehen doch eigentlich erst am Beginn des Frühlings, also einer Periode, die für wechselhaftes April-Wetter bekannt ist. Das dürfte auch die Märkte gelten, die derzeit alles ausblenden, was ausblendbar ist. Das kann noch ein bißchen so bleiben – ergo die Märkte also noch weiter steigen – aber das nächste Gewitter ist nicht mehr weit weg!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es herrscht eine Art vorgezogenes Sommermärchen an den Märkten – aber wir stehen doch eigentlich erst am Beginn des Frühlings, also einer Periode, die für wechselhaftes April-Wetter bekannt ist. Das dürfte auch die Märkte gelten, die derzeit alles ausblenden, was ausblendbar ist. Das kann noch ein bißchen so bleiben – ergo die Märkte also noch weiter steigen – aber das nächste Gewitter ist nicht mehr weit weg! Die US-Berichtssaison ist bislang zwar optisch erwartungsgemäß gut – aber die Aktien von drei der vier Konzerne aus dem Dow Jones, die ihre Zahlen gemeldet haben, sind gefallen (so gestern nachbörslich vor allem IBM). Die US-Futures aber mit starkem Nikkei höher, weil die USA direkt mit Nordkorea Gespräche führen. Das hilft dem Dax zum Start..

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Jesse

    18. April 2018 08:53 at 08:53

    Hallo Herr Fugman,
    ich schaue mir sehr gerne Ihre täglichen Videos zu den Märkten an.
    Allerdings glaube ich, das Sie mit Ihren kommentaren bezüglich der „Baustellen“ zwar die allgemeine wirtschaftliche und politische Situation erklären, aber nicht damit begründen können ob die Börsen genau aus diesen Gründen steigen oder fallen.
    Es erinnert mich sehr stark an die Zeit ganz kurz nach der Wahl von Trump. Es gab von allen Seiten der Kommentatoren nur negative Einschätzungen. Und diese waren genauso wie ihre jetzigen „Baustellen “ sehr plausibel und verständlich.
    Da war aber nur das Problem, das die Märkte dies komplett anders bewertet haben.
    Das Ergebnis kennen wir.
    Ich vermisse daher in Ihren Kommentaren die Wahrscheinlichkeit das die Märkte die „Baustellen“ mit dem jetzigen Tief eventuell eingepreist haben und sich auf dem Weg machen neue Höhen zu erklimmen.
    Es würde ja reichen wenn Sie auf diese Möglichkeit hinweisen, denn sonst finde ich das sehr gefährlich.
    Ich habe gelernt solche Kommentare für mich einzuschätzen, aber es gibt sehr viele Menschen die dies eventuell nicht können weil ihnen die notwendige Erfahrung fehlt.
    Viele Grüße aus Berlin
    Jesse

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. April 2018 09:51 at 09:51

      @Jesse, danke für Ihren Hinweis. Ich verstehe meine Videos als „fortlaufende Erzählung“ über die großen Zusammenhänge in Politik, Wirtschaft und Finanzmärkten, wobei ich auch (subjektive!) Prognosen abgebe. Ich kann aber gar nicht anders als mit diesem Ansatz voraus zu setzen, dass die Zuseher sich eine eigene Meinung bilden – das Wichtigste ist mir aber nicht, Prognosen abzugeben, sondern „das, was die Welt im Innersten zusammen hält“ möglichst gut auf den Punkt zu bringen. Und ich bin davon überzeugt, dass die „Baustellen“ eben nicht eingepreist sind, sondern derzeit einfach nur temporär ausgeblendet werden – wobei die Wahrscheinlichkeit, dass diese Ausblenden dauerhaft funktioniert, meiner Meinung nach extrem gering ist..

      • Avatar

        Jesse

        18. April 2018 11:04 at 11:04

        @Hr. Fugmann
        ich verstehe sehr gut was Sie meinen Herr Fugmann. Deshalb schaue ich auch gerne bei Ihnen rein.
        Es geht nur darum dass sehr viele Trader, die „Baustellen“ als Hinweis zum traden nehmen und sich dann wundern warum der Markt nach oben geht, obwohl doch alles so schlecht ist.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          18. April 2018 12:12 at 12:12

          @Jesse, aber ich hatte explizit darauf hingewiesen, dass im kurzen Zeitfenster (nach meiner Einschätzung) noch etwas Luft nach oben ist und eben nicht davon gesprochen, dass es sofort nach unten rauscht!

  2. Avatar

    centime

    18. April 2018 09:55 at 09:55

    Gibt es was langweiligeres wie den DAX ?

  3. Avatar

    Beobachtet

    18. April 2018 12:10 at 12:10

    Die schlauen westlichen Politiker haben noch nicht gemerkt, dass Sanktionen gegen Russland immer kontraproduktiv sind.Wenn die westliche Wirtschaft durch teurere Rohstoffe nur 0,5% Wachstum verliert ist das rezessiv u.die Börsen könnten crashen.Russland ist leidensfähig, wenn die Wirtschaft 5% einbricht saufen die höchstens einen Wodka mehr u.es geht weiter auf tiefem Niveau.

  4. Avatar

    Marko

    18. April 2018 13:58 at 13:58

    „@Hr. Fugmann
    ich verstehe sehr gut was Sie meinen Herr Fugmann. Deshalb schaue ich auch gerne bei Ihnen rein.
    Es geht nur darum dass sehr viele Trader, die „Baustellen“ als Hinweis zum traden nehmen und sich dann wundern warum der Markt nach oben geht, obwohl doch alles so schlecht ist.“

    Aber genau das macht den Markt doch aus, Ihr solltet sowas wie ein „eigenes Marktgefühl“ entwickeln, weil Miss Börse, das ist sehr sehr viel Psychologie, da kann man mir einer Storys von Algos erzählen wie er will, es sind wir Menschen, die manchmal chaotisch reagieren, eigentlich immer… ;)

    Der Markt eröffnet Euch jeden Tag Chancen, definitiv ! Wenn mich irgendwelche Nachrichten verwirren, lese ich eben kein Lokus-Money usw..

    Legt Euch eine Strategie zurecht, als Beispiel gestern:

    der Dax rennt natürlich allen davon, ich schaue mir die schwächerern Märkte an.
    Mir fiel auf, dass der USD/YEN kurz vorm Drehpunkt steht. Hat er auch gemacht, der Nikkei hängt gelangweilt herum (im Vergleich zum Daxl und den Amis) , was habe ich gemacht ? :D

    • Avatar

      Andreas

      18. April 2018 15:22 at 15:22

      @Marko
      Dann nehmen sie sich ein Beispiel an Losless und posten hier bitte etwas mit konkreten Zielen beim DAX, etc… Und bitte auch posten BEVOR etwas geschieht, nicht erst im nach hinein schreiben, wenn die Bewegung an der Börse sowieso schon vorzogen ist.
      Ich lerne gerne dazu.
      Schade, dass PK und der Segler weg sind. Vor allem PK hatte eine hohe Trefferquote.
      PK, falls sie das hier lesen, wann gedenken sie zurückzukehren, zum Fugmann-Club?

      Und wenn ich schon dabei bin großes Dankeschön an Losless für seine sehr guten Prognosen.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – „Ob gut oder schlecht – Sell the News!“

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Auch wenn es wie bei Microsoft gute Zahlen gab – der Markt ist derzeit negativ eingestellt.

weiterlesen

Aktien

Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

Gesponserter Inhalt

Wollen Sie aktiv Devisen oder Rohstoffe handeln? bietet ein besonders hochwertiges Trading-Tool für Sie! Je enger die Spreads sind, also je geringer der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, desto schneller kommen Sie bei einem positiven Trade in die Gewinnzone. Sichern Sie sich für bestimmte Märkte besonders günstige Sonderkonditionen für ihren aktiven Börsenhandel, . Eröffnen Sie hier ein Konto und starten Sie Ihr Trading. Viel Erfolg!

Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

weiterlesen

Aktien

So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen