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Wirecard: So groß sieht der Anleihemarkt die Insolvenzgefahr

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Beispiel für Börsencharts - Kursabstürze bei Wirecard-Aktien und Anleihen

Tja, was soll man zu Wirecard noch groß sagen? Die 1,9 Milliarden Euro auf philippinischen Bankkonten sind nicht vorhanden, oder sie waren auch vielleicht nie da! Der CEO Braun ist zurückgetreten, und offenbar scheint nun auch gegen den Wirtschaftsprüfer „EY“ eine Klagewelle zuzurollen. Auch ist derzeit möglich, dass ein Konsortialkredit diverser Banken an Wirecard auf der Kippe steht. Finden Sie zum Gesamtdesaster rund um Wirecard hier den gestrigen Kommentar von Markus Fugmann.

Steht die Insolvenz von Wirecard bevor? Gibt es in den Büchern des Unternehmens noch viel mehr Probleme? Müssen vorherigen Jahresabschlüsse korrigiert werden? Die Unsicherheit ist quasi zu greifen. Als Außenstehender steht man fassungslos vor diesem totalen Debakel. Und nicht nur die Aktionäre haben seit letztem Mittwoch einen Großteil ihrer Geldanlage verloren. Gut, natürlich besteht immer noch die Möglichkeit, dass sich die Aktie erholt, aber bitte schön? Wird sie wieder auf über 100 Euro steigen können? Wie groß die Gefahr einer Insolvenz von Wirecard ist, kann man immer sehr gut am Anleihemarkt ablesen. Und dort sieht das Debakel kaum besser aus als am Aktienmarkt.

Kurse von Wirecard-Anleihen stark gefallen

Nehmen wir eine Anleihe von Wirecard, die noch vier Jahre Restlaufzeit hat (hier Detaildaten). Sie notiert heute früh bei 25,11 Prozent des Nominalwerts von 100 Prozent (Anleihekurse notieren immer in Prozentpunkten). Letzte Woche lag das Kursniveau noch bei 80 Prozent, im April noch bei 90 Prozent. Wenn man bis zur Fälligkeit der Anleihe wartet und wenn das Unternehmen dann noch solvent ist, würde man 100 Prozent Rückzahlung erhalten. Dass die Anleihe jetzt am Markt für 25,11 Prozent zu haben ist, bedeutet: Die Besitzer der Anleihen haben die letzten Tage in Panik verkauft, weil sie Angst hatten alles zu verlieren. Dann lieber einen Großteil des Rückzahlungsanspruchs abschreiben, und jetzt sofort einen kleinen Rest-Erlös einstreichen? So extrem sieht der Anleihemarkt also die Insolvenzgefahr für Wirecard!

Und wer kauft so etwas? Wenn jemand sagen wir für 40 Prozent, 30 Prozent oder jetzt 25,11 Prozent Anleihen von Wirecard verkauft, muss es ja auf der Gegenseite auch immer einen Käufer geben. Diese Spekulanten hoffen entweder in nächsten Wochen und Monaten auf Kursgewinne, oder sogar auf ein Überleben von Wirecard und die volle Rückzahlung des Nennwerts der Anleihen von 100 Prozent im Jahr 2024. Alles eine Frage der Sichtweise. Wie viel Risiko geht man ein? Und wenn man Recht hat mit seiner Spekulation, winkt ein fetter Gewinn!

22 Kommentare

22 Comments

  1. Avatar

    thinkSelf

    23. Juni 2020 11:47 at 11:47

    Wer der Käufer ist? Mit einem ausreichenden Portfolio kaputter Läden kann man schon ordentliche Gewinne einfahren (wenn man tiefe Taschen und die Nerven dafür ht). Z.B. bei folgender Verteilung: 10 Positionen, 7 werden am Ende wertlos ausgebucht, 2 gehen +-0 raus und ein Treffer reicht dann für ein ordentliches Gesamtergebnis aus.
    Nach diesem Prinzip arbeitet jede Inkassobude.

  2. Avatar

    Hesterbär

    23. Juni 2020 13:52 at 13:52

    Ich habe gestern Aktien von Wirecard gekauft. Die Märkte kaufen derzeit alles hoch, sie werden auch Wirecard hochkaufen. Bei einem Kurs von 35 EUR nehme ich meine Gewinne aus der Kursverdopplung allerdings automatisch mit.

    • Avatar

      Sven

      24. Juni 2020 17:08 at 17:08

      @HESTERBÄR
      Sind Sie immer noch in Wirecard long? Wo liegt denn Ihr Stop, die Aktie wurde heute schon wieder zerlegt…

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    Hesterbär

    24. Juni 2020 21:29 at 21:29

    @SVEN
    Aber ja! Wenn es keine entscheidenden Gründe gibt, meine Betrachtungen zu ändern, halte ich an meinen Entscheidungen fest und meine Long-Position bei Wirecard entweder solange, bis das Unternehmen definitiv pleite ist und ich meinen Einsatz verliere oder er sich bei einem Kurs von 35 EUR verdoppelt hat. Das ist der Deal.

    Ich setze nur selten Stopps und bei Wirecard habe ich auch keinen gesetzt. Wer immer und überall Stopps setzt, verbrennt nur Geld. Setzt man die Stopps zu eng, werden sie fast immer abgegriffen, setzt man sie zu weit, sind die Verluste bei Erreichen des Stopps groß und die sehr ärgerliche Konsequenz ist oft die, dass die Kurse dann doch wieder in die ursprünglich angedachte Richtung laufen, man aber nicht mehr dabei ist.

    • Avatar

      Adam Ziepfel

      25. Juni 2020 10:39 at 10:39

      @Heaterbär
      Wahnsinn! Verstehe die Strategie nicht. Ihr Verlust muss inzwischen gewaltig sein! Haben Sie vor, Ihr Depot zu ruinieren?

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    Hesterbär

    25. Juni 2020 13:08 at 13:08

    Ich weiß, nicht jeder kann die Strategie verstehen und muss dann erst ein paar Jahre eigene Erfahrungen sammeln.

    Nur ein Anfänger ruiniert sich mit einem solchen Zock das Depot.

    • Avatar

      SVEN

      25. Juni 2020 15:30 at 15:30

      @hesterbär „Zock“? Selten so einen Blödsinn gelesen. Das klingt viel eher nach null Ahnung und null Erfahrung, Herr Profi. Die Aktie war schon zeitweise bei 2,50 und ist heute nur 70% in Minus!

      • Avatar

        Columbo

        25. Juni 2020 16:39 at 16:39

        Wird eh nur im unteren vierstelligen Bereich sein, nicht so tragisch😁.

        • Avatar

          SVEN

          25. Juni 2020 18:11 at 18:11

          @Columbo
          Der war gut!
          Hab den Mist ab 110,50 leerverkauft. Hätte ich nur einen größeren Hebel genommen. Trotzdem BigShort meines Lebens!

          • Avatar

            Toptrader

            26. Juni 2020 10:07 at 10:07

            @Sven – Seit wann bist du denn Shortseller? Wenn du angeblich short in Wirecard warst, warum fragst du dann Hesterbär, der long ist, wo er seinen Stop gesetzt hat? Sieht eher danach aus, als hättest du dir mit einer Longposition mächtig die Finger verbrannt und willst es nicht zugeben. Nur wenn man selbst long ist, fragt man nach dem Stop bei einer Longposition. Damit hast du dich verraten. 😂

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    Hesterbär

    25. Juni 2020 16:37 at 16:37

    Das klingt ja ganz so, als hätten Sie sich bei Wirecard so richtig verzockt. Das tut mir echt leid für Sie. Hat da ihr Notenbanken-Auffangnetz, von dem Sie immer schreiben, nicht gehalten? Ist es gerissen? :-)))

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    SVEN

    26. Juni 2020 13:32 at 13:32

    Mein lieber @Floptrader bitte nix reininterpretieren🤥🤥🤥🤥🤥
    Und nicht neidisch sein😝 um so einen Trade zu landen mußt du erst ein paar Jahre eigene Erfahrungen sammeln☝️
    Ich wollte nur wissen, bis wohin Mr. Konterindikator sich gegen den Markt stellt, wie bei seiner seit etwa 4Mo. NASDAQ laufenden Short-Wette😵
    Icke nix Wirecard Long-icke Wirecard Short💪💪💪 Icke jetzt viel Monetas haben 🤘🤑🤘

    • Avatar

      Toptrader

      26. Juni 2020 13:45 at 13:45

      @Sven – Wer es glaubt, kann ja seelig werden

    • Avatar

      Koch

      26. Juni 2020 15:43 at 15:43

      Es war einmal…So beginnen die meisten Märchen,manche enden sogar mit Happyend.Ich wünsche mir sehnlichst,dass Sven-Roland,der Laberbulle schlechthin, mit seinem total nachvollziehbarem WC-Short,mächtig viel Kohle gemacht hat!Der internationale Jet Set wartet auf solch tolle Hengste und wir hier bei FMW müssen uns nicht mehr seinen Bullshit vom „Buy the fucking Dip“anhören.eine klassische Win-Win-Situation.

      • Avatar

        SVEN

        26. Juni 2020 19:29 at 19:29

        @KOCH hätten Sie die Dips gekauft, stände Ihr Depot jetzt bei…?
        Ich musste mir im Übrigen 4 Mo.lang Märchen, Paranoia-Bullshit und sonst was über fucking Short von verzweifelten „Börsenprofis“😂😂😂😂😂 anhören.
        Na, wer hat sich bis auf die Hose verzockt und sein Depot ruiniert? Los, wer ist ehrlich, Hand hoch😂
        So für ALLE zum mitschreiben: ☝️JETZT☝️ ist Crash angesagt!
        Bullerei taugt nix mehr.
        Richtiges Timing!!!!!!

        • Avatar

          Michael

          26. Juni 2020 20:25 at 20:25

          @Sven, oh jeh, oh je!!!
          ☝️JETZT☝️ ist Crash angesagt, nur weil Wirecard Pleite ist, was lange Zeit schon absehbar war?
          Sie mussten sich 4 Monate lang Short-Bullshit anhören?
          Ok, gehen wir 4 Monate zurück:
          DOW: 27.539 (aktuell 25.111)
          DAX: 12.852 (aktuell 12.090)

        • Avatar

          Lausi

          26. Juni 2020 21:39 at 21:39

          @Sven, ich gönne dir von Herzen deine Gewinne, aber wenn ich mich richtig erinnere, hast du noch kurz vor dem Feb/März-Crash für „strong long“ bzw. „buy the dip“ propagiert. Nicht von ungefähr wurdest du hier ja mit dem Namen „Fahnenstangen-Sven“ geehrt, und als Dauer-Bulle wahrgenommen. Schön, dass du jetzt auch mal die Bären-Seite einnimmst, was ja ganz neue Töne sind. Freue mich schon auf deine weiteren Timing-Ratschläge, denn – wie du ganz richtig erkannt hast – Timing ist (fast) alles an der Börse! :-)

    • Avatar

      Forexli

      26. Juni 2020 16:38 at 16:38

      @SVEN auch von mir Glückwunsch zum gelungenen Wirecard-Trade, riesen Kompliment!
      Deine BuyTheDip Tipps waren echt Goldwert.
      Lass dich nicht Ärgern, die Leute sind nur neidisch und geniesse deinen Erfolg.
      Gruß

    • Avatar

      Adam Zipfel

      26. Juni 2020 18:53 at 18:53

      @Sven auch von mir Glückwunsch zu dem Wahnsinns-Trade!!!
      14 Emoticons in 5 kurzen Kommentarzeilen und wochenlange Abwesenheit legen die Vermutung nahe, dass du diesen Trade lange, mit viel Erfahrung und intensiv geplant hast. Oder dass deine übliche, etwas stupide Fahnenstangen-Dauer-Long-Strategie gewaltig in die Hose ging und du dein Konto so gerade mal noch retten konntest.
      Glaubwürdig sieht jedenfalls anders aus ☝️

    • Avatar

      Adam Zipfel

      26. Juni 2020 23:03 at 23:03

      @Sven auch von mir Glückwunsch zu dem Wahnsinns-Trade!!!
      14 Emoticons in 5 kurzen Kommentarzeilen und wochenlange Abwesenheit legen die Vermutung nahe, dass du diesen Trade lange, mit viel Erfahrung und intensiv geplant hast. Oder dass deine übliche, etwas stupide Fahnenstangen-Dauer-Long-Strategie gewaltig in die Hose ging und du dein Konto so gerade mal noch retten konntest.
      Glaubwürdig sieht jedenfalls anders aus ☝️

  7. Avatar

    Outsider

    26. Juni 2020 20:02 at 20:02

    Sven Fahnenstäng ist selber schuld wenn ihm niemand glaubt. Ist er doch bei sämtlichen anderen hunderten von Aktien ,deren Kurse auch beschissen sind ,trotzdem immer bullisch. Sollte er dann gerade diese Wirecard Machenschaften gesehen haben.Vielleicht ist er Insider u.wird nächstens eingelocht?
    Es erstaunt überhaupt, dass alle Schlaumeier, die sich als Wirecard -Shorter outen eigentlich alles Permabullen sind . ( Risse, Leber u.Co.) ( ausser Hesterbär)
    Sie sollen den Erfolg geniessen u.können die nächste Luftnummer ( Tesla) angreifen. Und wenn sie dann merken dass es noch viele andere Luftikkusse hat u. merken ,dass die Notenbanken nie u.nimmer auf Dauer Alles retten können ,können sie dann den Gesamtmarkt shorten u.bei der nächsten Baisse als Gewinner auftreten.

  8. Avatar

    SVEN

    26. Juni 2020 22:39 at 22:39

    Danke ihr Lieben, ihr seid Spitze😘😘😘
    An die jenigen☝️ die auf mich nicht gehört haben und den schnellsten Rebound in der Menschheitsgeschichte verpeilt haben oder gar leerverkauft haben😨 an die Trolle und Neider-Leute, ich bin euch nicht nachtragend 🤑🤑🤑 shortet die Märkte, was das Zeug hält und ihr werdet reich👌
    Nichts zu danken und gern geschehen☝️

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Aktuell ist die Hoffnung vorhanden auf gute Quartalszahlen der großen Tech-Konzerne heute Abend.

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Ist das der Tag der Entscheidung? – Werbung

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Lieber Börsianer,

bekanntlich haben die Griechen das Drama erfunden. Aber auch im Land von Schiller und Goethe beherrschen wir diese Literaturgattung. So setzte das ZDF ein Spezial mit dem Titel „Tag der Entscheidung“ auf. Ähnlich wuchtig formulierte heute Morgen unsere Kanzlerin in einer Regierungserklärung: Wir befinden uns in dramatischer Lage. Ist Deutschland also wieder einmal im Endkampf? Was ist passiert?

Gestern einigten sich die 16 Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin auf einen „Lockdown light“. Nun, ganz „light“ wird diese Veranstaltung nicht, vor allem nicht für Gastronomen, Hotelliers, Betreiber von Saunen oder etwa Fitnesseinrichtungen. Die haben nämlich wieder einmal frei. Auch der ein oder andere Vermieter wird sich nochmals auf Mietausfälle einstellen dürfen.

Die Begründung für diese Maßnahmen: Das deutsche Krankenhaussystem steht vor einem Kollaps. Ohne Frage, das Infektionsgeschehen ist derzeit ernst. So zählte das Robert Koch-Institut zuletzt rund 16.000 neue Infektionen pro Tag. Es gibt allerdings auch noch andere Zahlen.

So infizieren sich derzeit vorwiegend jüngere Menschen, die mit großer Wahrscheinlichkeit nie eine Arztpraxis geschweige ein Krankenhaus von innen sehen werden, weil sie die Infektion ohne oder mit geringer Symptomatik überstehen werden. Folglich arbeiten auch die deutschen Krankenhäuser derzeit im Regelbetrieb. Dabei verfügen wir über rund 28.000 Intensivbetten, von denen gegenwärtig etwas über 21.000 belegt sind. Rund 7,2 % dieser Betten sind mit Corona-Patienten belegt.

Daneben halten die Krankenhausbetreiber eine Notfallreserve von knapp 13.000 Betten vor, die binnen von 7 Tagen aktiviert werden kann. Zu Deutsch: Das System steht. Die nun eingeleiteten Maßnahmen sorgen dafür, dass es auch in 8 Wochen noch stehen wird, selbst wenn die Anzahl der Infizierten kurzfristig sicherlich weiter zunehmen wird. Von Endkampf kann also keine Rede sein.

Wir werden mit dem Virus vorerst leben müssen

Wir haben auch heute keinen Tag der Entscheidung. Absehbar wird uns das Virus auch im kommenden Jahr, wenn wir dann die dritte Welle erleben werden, beschäftigen. Es besteht leichte Hoffnung, dass in den USA Anfang des kommenden Jahres ein Impfstoff bereitsteht. Bis damit Mitteleuropa halbwegs durchgeimpft sein wird, werden viele Monate vergehen. 2022 werden wir dann die sog. Herdenimmunität erreicht haben, so das derzeit wahrscheinlichste Szenario.

Das hatten wir uns anders vorgestellt, vor allem als Börsianer. Aber auch an der Börse wird man lernen, mit dem Virus, mit den neuen Realitäten umzugehen. Derzeit preist der Markt diese mittelprächtige…..

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Apple, Amazon & Co: Ist die Tech-Party vorbei – SAP als Warnsignal?

Markus Fugmann

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Heute endlich ist es so weit: die großen US-Tech-Konzerne Apple, Amazon, Alphabet und Facebook berichten heute nachbörslich über ihre Zahlen aus dem 3.Quartal. Alleine die vier Tech-Riesen bringen 5,2 Billionen Dollar auf die Waage.

Apple und Tech-Werte zu teuer?

Aber sind bereits  Optimal-Szenarien in Aktien wie Apple eingepreist? Wolfgang Müller hat es in seinem heutigen Artikel so formuliert:

„Die besseren Wachstumsaussichten der Hightech-Werte sind zum jetzigen Zeitpunkt schon in den Kursen enthalten. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der FAANG-Aktien betrug vor Kurzem etwa 61, damit hat es das Dreifache des KGVs des Gesamtmarktes erreicht. Was nichts anderes bedeutet, als dass die Firmen in Zukunft dreimal so gute Geschäftszahlen bringen müssen, als der Gesamtmarkt, um nur die Bewertung zu erhalten. Sollte dies nicht geschehen, wäre eine Korrektur des Nasdaq unausweichlich.“

Nun hat die Senkung der Prognose von SAP eine Art Schockwelle ausgelöst – die Aktie war am Montag um 22% eingebrochen. Ist das ein böses Omen für Apple & Co – oder unterscheidet sich der deutsche Software-Konzern einfach zu stark von den US-Tech-Riesen?

Markus Koch hat darüber mit dem Tech-Investor Thomas Rappold diskutiert:

Sind Tech-Aktien wie Apple inzwischen zu teuer?

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