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Videoausblick: Deutsche Bank schwer angezählt!

Die Deutsche Bank ist spätestens seit gestern Abend schwer angezählt: Hedgefonds haben Gelder von der Deutschen Bank abgezogen, und das ist brandgefährlich! Denn nun darf eines nicht passieren: ein bank run von Privatkunden der Deutschen Bank..

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Markus Fugmann

VOn Markus Fugmann

Die Deutsche Bank ist spätestens seit gestern Abend schwer angezählt: Hedgefonds haben Gelder von der Deutschen Bank abgezogen, und das ist brandgefährlich: wenn institutionelle Partner der Bank Liquidität entziehen, kann das schnell einen Dominoeffekt haben! All das hat gestern zu einem Abverkauf an den US-Märkten geführt, vor allem Bankenwerte unter Druck. Jetzt ist klar: die Märkte werden die Deutsche Bank so lange „grillen“, bis die Bundesregierung sagt, sie werde die Bank retten – wenn nötig. Amerikanische Finanzmedien sind sich sicher: „Germany won´t let down Deutsche“, aber die Widerstände gegen eine erneute Rettung in Politik und Öffentlichkeit hierzulande sind gewaltig – und Merkel würde das ziemlich sicher die Wiederwahl kosten!
Denn nun darf eines nicht passieren: ein bank run von Privatkunden der Deutschen Bank (Lehman hatte den Vorteil, keine Kundeneinlagen zu haben). Nichts tun geht nicht mehr – je mehr Zeit verstreicht ohne Eingreifen der Bundesregierung (oder EZB), desto gefährlicher die Lage für das gesamte Finanzsystem!

28 Kommentare

28 Comments

  1. Avatar

    KARL MÜLLER

    30. September 2016 07:57 at 07:57

    Freue mich schon heute auf das Vdeo von Herrn Riße. Tipp des Tages ist dann bestimmt der ESTX-BANKS – der sieht so recht bullisch aus 😉 Mal sehen wer schneller ist … DAX 18.000 oder DBK bei EUR 8 😀

    VG KARL

    • Avatar

      Oliver

      30. September 2016 08:08 at 08:08

      HAHAHAHA! MADE MY DAY!

    • Avatar

      bauer

      30. September 2016 12:24 at 12:24

      Riße ist schon überfällig..er wartet event.bis Dax auf 10600 notiert,lol

  2. Avatar

    bauer

    30. September 2016 08:03 at 08:03

    HRE läßt GRÜßEN…..das wird ein schöner und effektiver Zock mit der DB.
    Ich warte mal,bis zum „HEIERMAN“,und dann bin drin,im Haifischbecken,lol

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    Petkov

    30. September 2016 08:06 at 08:06

    „und Merkel würde das ziemlich sicher die Wiederwahl kosten!“

    Schade, dass solch ein Denkmal deutscher Finanzstärke wie die DeuBa tiefe Risse bekommen muss, um einer unzurechnungsfähigen, machtbesessenen Kommunistin wie der merkel den politischen Gnadenschuss zu geben. Aber langfristig zählt das Ergebnis und man muss endlich zur Vernunft zurückfinden. Alles andere kann man wieder aufbauen, aber erstmal muss sich das Bewusstsein einstellen, dass aktuell mächtig viel den Wildbach runtergerissen wird.

    • Avatar

      bauer

      30. September 2016 08:35 at 08:35

      Der war gut,lol
      „“““““um einer unzurechnungsfähigen, machtbesessenen Kommunistin wie der merkel den politischen Gnadenschuss zu geben““““““

      Denke an deine Wortwahl,nicht daß du so wirst wie ich,ha,ha

  4. Avatar

    m.d

    30. September 2016 08:06 at 08:06

    Moin. Puhh das hört sich alles nicht gut an.

    • Avatar

      bauer

      30. September 2016 09:24 at 09:24

      Bloomberg hat sich auf die DEUTSCHE eingeschossen und……9,99 EUR
      FÜR MICH SIND ES HAMMER NEWS!!
      Die Pulsfrequenz steigt bei euch…event bis zum tod!

  5. Avatar

    KARL MÜLLER

    30. September 2016 08:19 at 08:19

    Ich lach mich schlapp …

    Goldman Sachs-Analyst Jernej Omahen hält die Liquiditätssituation bei der Deutschen Bank für stabil. / Quelle: Guidants

    Ja ja – vom Gotteswerk allein lebt es sich schlecht – da muss auch der Kurs der eigenen Finanzbude wieder nach oben 😀

    GS als zuverlässiger Kontraindikator .. das wirft dann bei der DBK schon Fragen auf.

    VG KARL

  6. Avatar

    bauer

    30. September 2016 08:21 at 08:21

    Markus,wie immer perfekt zur akt.Marktsituation.
    Um 07:50 auf L&S DB bei 9,93
    Die Fl.Jack habe ich soeben geordert….das wird ein schöner (Black?)Friday werden.

    • Avatar

      bauer

      30. September 2016 08:52 at 08:52

      DAX L&S 10232 08:00

  7. Avatar

    bauer

    30. September 2016 09:19 at 09:19

    Was los mit euch..alle am malochen?
    Dax geht durch wie Butter und bei DB wird um die 10 gerungen,yeah
    Man kann Sorros beneiden,mit seinen 100Mio.short auf DB

  8. Avatar

    Christoph

    30. September 2016 09:29 at 09:29

    Nur ein Gedanke: Soros und Co sind short auf die DB. Das haben sie auch öffentlich gesagt (sonst sagen sie ja auch nicht immer alles). Kaum steigt die DB Aktie mal wieder ein bisschen (gestern der Fall) kommt ein „Medienbericht“ (also nichts anderes als Gerüchte) und schon ist wieder Panik angesagt (Medien springen auf den Zug auf) und der Kurs kackt ab. Und weil der Kurs abkackt, muss natürlich was dran sein. Für diese Leute ist es ja ein einfaches Gerüchte zu streuen, das kann ich auch, nur hab ich eben nicht die Beziehungen.
    Banken leben eben von dem Vertrauen. Wird dieses (vielleicht böswillig und im eigenen Interesse zerstört) hast Du keine Chance. Beschissenes System!

    • Avatar

      Volante

      30. September 2016 10:10 at 10:10

      Deutsche Bank hätte es nicht anders verdient.
      In der Vergangenheit hat Breuer über die Kirch Gruppe was gesagt …

  9. Avatar

    Jodi

    30. September 2016 09:35 at 09:35

    Allzeittief

    9,97 EUR

  10. Avatar

    bauer

    30. September 2016 09:48 at 09:48

    Könnt ihr irgendwo Frau Merkel sehen?
    Ich glaub, die Alte ist auf der Flucht und lässt das Volk mit der Bank alleine,na sowas aber auch…Das Geht Doch Gar Nicht….LOL
    Die soziale Hängematte ist in akuter Gefahr!
    Der Aufstand der Alten und Schmarotzer beginnt!
    ES BRODELT………………..
    Möchte nicht wissen,wieviele seit 24:00 Uhr einen Gerdautomaten aufgesucht haben?
    Muß mich jetzt von den hier lebenden Deutschen in acht nehmen,denn wenn die kein Geld vom ATM bekommen,dann geht hier der Punk ab….denn ich bin nicht weit weg,von der dt.Botschaft.
    Ich sag euch dann bescheid,wenn die Botschaft überfüllt ist.

  11. Avatar

    Mike

    30. September 2016 10:47 at 10:47

    Wenn Blut auf den Straßen fließt……

  12. Avatar

    Klaus

    30. September 2016 11:15 at 11:15

    Ich höre in den Nachrichten kaum etwas von der deutschen Bank. Bei Google unter der Rubrik „news“ sieht es schon ganz anders aus.

    Crasht die Kiste jetzt ?
    Diese Frage stelle ich mir gerade :).
    Aber wer nicht ?

    Um Gottes Willen, ich gehöre auch den Sozial-schwachen an, weil ich durch Krankheit schon 5 Jahre nicht mehr arbeitsfähig bin.

    Aber Blut auf den Straßen ? Naja, okay beim Bankencrash ziehts alle mit runter. Man sehe sich die Derivate der DB mal genauer an O_o.

    Viel Ahnung vom Finanzsystem hab ich jetzt nicht, aber vorgesorgt habe ich zumindest.

    Denn Vorsicht ist besser als Nachsicht.

    Mfg

    • Avatar

      bauer

      30. September 2016 11:25 at 11:25

      Ich hoffe du hast einen Bunker,es kann durchaus sein,daß man dir die Bude abfackelt!
      Weißt du was ein MOB ist,wenn Der Hunger hat….und durch die Strassen zieht?
      Das nennt man PLÜNDERUNG!!
      Leg dir einen Flammenwerfer mit ca.7m Reichweite zu…
      Zahn um Zahn, Auge um Auge!

      Gute Besserung…..

      • Avatar

        bauer

        30. September 2016 12:11 at 12:11

        Du hörst nichts in den Nachrichten??
        seit 70 Jahren lebt ihr unter einer medialen deutschsprachigen Hülle,d.h.wenn man in DE den Fernseher einschaltet,dann NUR DEUTSCH!!!
        Wenn man Glück hat,dann event.den Schweizer od.Österreicher
        Keine Sender von zumindest den Nachbarländern od.Spanien,Frankreich,Polen od.Skandinavische Sender…
        Ihr seid ein uninformiertes gesteuertes VOLK… (ein polit.gewolltes System)

        In Südost Asien,habe ich die halbe Welt auf dem Bildschirm (ohne Internet)
        u.a.China,Korea.Japan,Australien,Thai,Malaysia,SaudiArab.,MoslemTV,France,
        Spain,BBC,Bloomberg,FOX,CNBC,RUSSIA,Holland und zu allerletzt die verlogene DEUTSCHE WELLE TV !
        Der beste ist,anhand der News , Aljazzera….(hat immer den Tod vor der Kamera)
        Und das für ca.10 Euronen per Month…..GEZ,how mutch?,but, what you get…?

  13. Avatar

    Jodi

    30. September 2016 11:18 at 11:18

    Is das normal das derf Kurs schon wieder bei 1,40 ist

    • Avatar

      bauer

      30. September 2016 11:32 at 11:32

      Bis 15:30,nennt man das Schnappatmung und dann Schlußkurs 1-stellig…

  14. Avatar

    bauer

    30. September 2016 11:46 at 11:46

    http://www.wallstreet-online.de/nachricht/8964540-commerzbank-mittelstandsvorstand-beumer-verlaesst-institut

    …und somit wird der Mittelstand auch ausradiert….man nähert sich allmälich an meine Thesen….

    Das Wort des Tages?

  15. Avatar

    bauer

    30. September 2016 13:14 at 13:14

    …müßte wieder abschalt.verheuchelt und verlogen ohne ENDE..
    Ich meinte:
    „Wer wie im 20jhr.DENKT,der hat einen an der ……“
    Rasches Umdenken ist damit gemeint!

    • Avatar

      bauer

      30. September 2016 14:22 at 14:22

      Gestern bei „Maibrit Illner“…nach 1:10min. schon der erste Schock:
      DAS LEBEN IN DEUTSCHLAND,ist wie ein LOTTOGEWINN!!!

      Wie hoch sind die Quoten auf den Untergang der BRD??
      Wie wird diese Talk.Show enden?Im Desaster?…

      Und heute die Deutsche Bank….
      Na servas.. es herrscht Krieg und keiner geht hin(finanziell)

  16. Avatar

    bauer

    30. September 2016 13:56 at 13:56

    @ Fugmann..(Dein KOMMENTAR muß noch moderiert werden)
    Warum?
    Ist die Wahrheit zu krass formuliert?
    Ist es so anständig genug,für das schlafende Gedächtnis:
    <<Die von Zeit zu Zeit fällige Rasur (z.B.Harz und Leiharbeit und günstige Steuersätze für die Eliten etc.) der abhängig beschäftigten Schichten in diesen Land ist eben nur mit einer linken Regierung möglich. nur die Zusammenarbeit und der Kauf sich anbiedernder linker Politiker ist immer die ehrlichste Machtausübung der Eliten gewesen. Wenn du dir mal die entsprechenden Einschnitte in der Gesetzgebung ansiehst, dann sage ich als jemand der immer selbst und ständig beschäftigt war, dass ich dieser Konstellation immer meinen aufrichtigen Dank ausgesprochen habe. Die erlebten Sauereien gegenüber den sogenannten Werktätigen wären mit konservativen Parteien nicht oder nur unter massiven Protesten möglich gewesen.<<

    MfG

  17. Avatar

    bauer

    30. September 2016 14:35 at 14:35

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/Dax-arbeitet-am-Aufstieg-article18757966.html

    Geier stürzen sich auf die DB
    ,die letzten Flugversuche und dann Absturz vom Allerfeisten!

    What ever we takes…
    Draghi als Fluglehrer…..

  18. Avatar

    Marko

    30. September 2016 18:57 at 18:57

    Hallo,

    genau jene Kommentare sagen mir eines :

    Die Deutsche Bank wird steigen, Börse ist Psychologie, und das wegen einem Bloomberg-Bericht ?

    Cool… 😀

    Das Geld liegt auf der Straße… 🙂 😀

    VG

    Marko

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Aktien

Warum Sie nicht jedem Börsengang hinterher jagen sollten!

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Nicht jedem Börsengang hinterher rennen - New Yorker Börse

2019 war ein gutes Jahr für Investmentbanken in den USA. Das Klima für einen Börsengang war phantastisch, legten doch die US-Indizes fast 30% zu. Obwohl die Zahl der Börsengänge verglichen mit 2018 sank, konnten die Banken mehr Geld bei Anlegern locker machen und so die für sie maßgebliche Provisionsbasis vergrößern. Für die neuen Aktionäre muss das nicht unbedingt ein gutes Geschäft bedeuten.

Leicht war es für die Banken nicht, 2018 zu übertreffen. Schließlich konnte fast einen vollen Monat lang gar kein Börsengang geplant werden. Der in Folge des Haushaltsstreits verhängte Government Shutdown im Januar 2019 brachte die Securities and Exchange Comission, die Börsenprospekte vor einem Börsengang absegnen muss, zum Stillstand. Der Rückgang von 14% bei der Anzahl der Börsengänge ist also zu 60% bereits durch die verkürzte Zeit erklärbar, die den Banken für das bürokratische Procedere blieb. In insgesamt 235 IPOs konnten die Unternehmen zusammen 65,4 Milliarden US-Dollar einnehmen. Das waren 3% mehr als im Jahr 2018. Und hätten die Banken mehr Anleger überzeugen können, We Work Aktien zu kaufen, hätte das Volumen dieses letztendlich geplatzten Börsengangs gereicht, um das Vorjahresergebnis zu übertreffen.

Börsengänge können auch Pleite-Unternehmen planen

Apropos We Work: Dass die Banken, die in der Regel einen prozentualen Anteil vom eingenommenen Geld eines Börsengangs erhalten, ein Rekordjahr feiern konnten, heißt nicht, dass auch die Anleger ein Rekordjahr für sich verbuchen konnten. We Work wäre vermutlich das größte Desaster des Jahres geworden. Vor dem Börsengang hofften die Beteiligten auf eine Bewertung von fast 50 Milliarden US-Dollar. Nachdem der Börsenprospekt veröffentlicht wurde und potentielle Käufer sehen konnten, was sie kaufen sollten, fanden sich jedoch nicht genügend Interessenten. Auch nicht nach mehr als einer Halbierung des Preises. Letztendlich stand We Work wenige Wochen nach dem geplanten Börsengang vor der Pleite und musste vom Gesellschafter Softbank mit einer neuen Einlage in Milliardenhöhe gerettet werden.

Etliche Unternehmen, die es im Gegensatz zu We Work an die Börse schafften, waren ein Flop. Wer zum Beispiel die Aktien von Lyft und Uber nach dem Börsengang kaufte, steht nun mit satt zweistelligen, prozentualen Verlusten da. Auch die IPOs von Pinterest und Chewy dürften kaum glücklich sein mit ihren Käufen. Das waren vier der zehn größten IPOs des Vorjahres. Auf der anderen Seite stehen Kursraketen wie Beyond Meat, die binnen Wochen das Geld der Käufer vervielfachten.

Wenn Sie beim Börsengang kaufen wollen, dann möglichst diversifiziert!

Die Beispiele zeigen, dass der Kauf eines Börsenneulings alles andere als eine sichere Bank ist. In der Regel werden bei Börsengängen keine neuen Aktien ausgegeben, sondern Anteile von Altinvestoren verkauft. Diese frühen Investoren, die besser wissen als jeder andere, was sie da in Händen halten, wollen also zum Preis des Börsengangs verkaufen. Neue Anleger sollten das stets im Hinterkopf behalten. Die wenigen Investoren eines nicht börsennotierten Unternehmens haben deutlich besseren Einblick in die Geschäfte des Unternehmens als Aktionäre. Wenn die zum IPO-Preis verkaufen wollen, dann hat das Gründe.

Diese Gründe müssen nicht zwingend in einer Überbewertung des Unternehmens bestehen. Es kann auch schlicht sein, dass die Venture Capital Unternehmen lohnenswertere Investitionen für ihr Geld glauben zu kennen. Wie Uber, Lyft und We Work zeigen, sind die Unternehmen jedoch beim Börsengang oft bereits überbewertet.

Statistiken zeigen, dass es trotz allem eine Überrendite ermöglicht, wenn Sie Aktien gleich nach dem Börsengang kaufen. In den ersten Jahren der Börsennotiz entwickeln sich die Aktien statistisch gesehen besser als der Gesamtmarkt. Doch um diese Überrendite zu erzielen, sollten Sie auch möglichst das gesamte Portfolio neuer Aktien kaufen und nicht nur einige wenige, ausgewählte Unternehmen. Sonst stehen Sie am Ende mit Aktien von Uber und Pinterest auf verlorenem Posten.

Investmentbanken prüfen für Sie nicht die Qualität vor dem Börsengang

Auf die Arbeit der Investmentbanken dürfen Sie sich als Anleger übrigens keinesfalls verlassen. Goldman und Co. tun alles mögliche, nur nicht die Käufer der neuen Aktien schützen. Das ist nicht deren Aufgabe. Die Investmentbanken werden von den Unternehmen dafür bezahlt, Käufer für ihre Aktien zu finden, und zwar zum bestmöglichen Preis. Bei WeWork hatten JPMorgan, Goldman Sachs, Bank of America, Citigroup und Barclays Käufer für Schrott-Aktien eines praktisch insolventen Unternehmens gesucht. Morgan Stanley hätte auch gern mitgemacht, aber nur, wenn sie Kopf der Verkäufertruppe hätten sein dürfen.

Insofern sollten Sie Äußerungen von Goldman Sachs nicht sonderlich ernst nehmen, die in diesen Tagen verkündeten, nur noch Börsengänge von möglichst divers aufgestellten Unternehmen zu begleiten. Unternehmen, die im Management nicht wenigstens eine Frau und eine nicht heterosexuelle Person hätten, würden von Goldman Sachs nicht mehr an die Börse gebracht. Die sexuelle Orientierung des Managements ist für Goldman also wichtig, die Werthaltigkeit der angebotenen Aktien nicht!

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Wirecard-Aktie: Letztes FT-Gap geschlossen, aktuell tolle Euphorie

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Die Wirecard-Aktie ist das Schmankerl der Woche im Dax. Um 14 Euro oder 11% auf aktuell über 141 Euro steigt die Aktie von letztem Freitag bis heute. Die Financial Times hatte in den letzten zwölf Monaten Wirecard diverse Male in Artikeln Manipulation bei der Buchhaltung etc vorgehalten. Die letzte heftige Reaktion zeigte die Wirecard-Aktie im Oktober 2019, als sie von 140 Euro schnell auf 108 Euro fiel. Im Chart sieht man den Verlauf der Wirecard-Aktie seit November 2018. Heute hat sie nun dieses im Chart gut sichtbare Gap wieder aufgeholt und geschlossen mit aktuell 141 Euro. Schaut man links in den Chart, sieht man die ersten drei Einbrüche in der Aktie im Frühjahr 2019.

Der heftigste Absturz fand vor ziemlich genau einem Jahr statt, wo die Aktien von Wirecard von 167 auf bis zu 86 Euro abstürzten. Bis 167 Euro ist derzeit noch etwas Luft nach oben, aber man wird sehen.  Alleine jetzt Januar konnte die Aktie von 107 Euro Ende Dezember kräftig zulegen. Immer noch wartet der Markt gespannt auf die Untersuchungsergebnisse der Bilanz-Sonderprüfung von KPMG. Sie sollen im ersten Quartal veröffentlicht werden, also bis Ende März. Warum dann jetzt schon diese große Euphorie in der Aktie? Nun, Wirecard konnte auch bis zu den jüngsten Vorwürfen aus Oktober die FT-Artikel letztlich gut verkraften. Und wichtig ist, dass die Analystengemeinde der Wirecard-Aktie treu und positiv zur Seite steht.

Von der Commerzbank gab es laut Berichten jüngst die Bestätigung des Kursziels für die Aktie von 230 Euro. Morgan Stanley sieht das Ziel bei 205 Euro, Berenberg bei 210 usw. Also gibt es einen gefühlten Support durch jede Menge gute Analystenlaune! Auch mit Spannung schaut der Markt auf die Quartalszahlen, die Wirecard laut Yahoo Earnings am nächsten Donnerstag veröffentlichen wird. Gibt es gute Quartalszahlen und einen positiven Prüfungsbericht von KPMG, kann die Wirecard-Aktie dann vielleicht sogar über die alten Höchstkurse von vor den ersten FT-Berichten bei 167 Euro laufen? Gut denkbar. Bei negativen Ergebnissen könnte die aktuelle Euphorie schnell wieder einen Dämpfer bekommen.

Wirecard-Aktie im Verlauf seit November 2018

Die Wirecard-Zentrale in München
Firmenzentrale in München. Foto: Kaethe17 CC BY-SA 4.0 – Ausschnitt aus Originalfoto

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Aktien

Markus Koch LIVE zum Handelsstart in New York: Tolle Zahlen

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Handelsstart an der Wall Street. Hervorheben tut er die phantastischen Quartalszahlen bei Intel, sowie generell die guten Daten auch anderer Chiphersteller. Auch erwähnt er die enorme Kurssteigerung bei der Apple-Aktie.

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