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Coronakrise und die Zeit danach – wer am Ende die Zeche zahlt

Claudio Kummerfeld

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Heute gab es nach dem optimistischen Ausblick des DIW aus letzter Woche einen weiteren Konjunkturausblick, der Hoffnung gibt. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) verkündet, dass die deutsche Wirtschaft in 2020 aufgrund der Coronakrise insgesamt „nur noch“ 6,25 Prozent schrumpfen wird, und 2021 dann wieder 4,5 Prozent zulegen wird. Das wirtschaftliche Vorkrisenniveau werde Deutschland zum Jahreswechsel 2021/2022 wieder erreichen.

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Nach der Coronakrise läuft wieder alles wie vorher?

Gut, nehmen wir mal an, dass es so kommt. Dann könnte man als geneigter Leser oder Zuhörer denken, dass ab Anfang 2022 die Volkswirtschaft als Ganzes wieder im Zustand wie vor der Krise ist. Aber nein, dem wird nicht so sein, so meine Meinung. Was die letzten Monate passiert ist: Viele, sehr viele Unternehmen, Kleinstbetriebe und Selbständige wurden nicht nur mit staatlichen Zuschüssen versorgt, sondern auch in gigantischem Umfang mit günstigen Krediten der Staatsbank KfW sowie mit günstigen Bankkrediten. Dazu kommt, dass viele Zombieunternehmen ohnehin schon mit sehr hohen Kreditsummen belastet waren.

Selbst wenn die Umsätze dieser vor der Krise noch funktionierenden Unternehmen wieder auf Normalniveau zulegen sollten. Die Kreditbelastung, die man sich in den letzten Monaten aufgeladen hat, bleibt. Dadurch hat jeder dieser Betriebe und Selbständigen eine erhöhte monatliche Last zu tragen, die aus den monatlichen Umsätzen bezahlt werden muss. Und alle Selbständigen, die vor der Coronakrise schon finanziell an der Null-Linie hingen, sind dann dank dieser zusätzlichen Kreditraten im Minus. Hinzu kommt noch: Monatelang gab es zwecks Entlastung in der Coronakrise Stundungen bei alten Kreditraten und vor allem bei fälligen Mietzahlungen. Gewerbemieter werden also nach der Krise diese nicht gezahlten Büro- und Ladenmieten zusätzlich zur normalen Miete auch noch abstottern müssen.

Man sieht: Nach der Coronakrise wird die monatliche Kostenbelastung für sehr viele Selbständige deutlich höher sein als vor der Krise. Das bedeutet: Selbst wenn die Wirtschaft wieder genau so läuft wie noch 2019, und selbst wenn die Konsumenten in 2021 und 2022 wieder wie im Jahr 2019 die Restaurants, Cafes und Hotels auslasten, werden viele, sehr viele Selbständige und Kleinstbetriebe diese höhere monatliche Belastung wohl kaum tragen können. Was wird man also tun? Betriebe werden (wenn die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht endet) in die Insolvenz gehen. Und zahlreiche selbständige (zum Beispiel Gastronomen), die ihre Gewerbe ja in der Regel als persönlich haftende Einzelunternehmer betreiben, werden in die Privatinsolvenz gehen. So darf man es vermuten.

Wer die Zeche zahlen wird

Nach meiner Meinung werden zwei große Gläubiger-Blöcke die Zeche zahlen, wenn reihenweise Unternehmen und Selbständige nach der Coronakrise pleite gehen. Zahlen werden letztlich die Steuerzahler und die Banken. Denn bei einer Pleite kommt es ja letztlich zu einer Entschuldung. Bei überschuldeten Unternehmen, die dicht gemacht werden, und bei denen noch Bankkredite offen waren, müssen die Banken diese verlorenen Forderungen als Verluste abschreiben, wodurch ihre Kapitalbasis geschwächt wird (derzeit müssen Banken gestundete Kredite nicht als Verluste abschreiben, aber hier reden wir ja über Kreditausfälle nach Insolvenzen). Bei zahlreichen Selbständigen findet die Entschuldung über die Privatinsolvenz statt, weil man ja immer für alles privat haftet. Mehrere Jahre nach Anmeldung der Privatinsolvenz befinden sie sich in der sogenannten Wohlverhaltensphase, wo sie alle Einnahmen über einer Mindeststumme an die Gläubiger abführen müssen.

Nach Ablauf einer Frist sind die Schuldner dann schuldenfrei. In der Regel wird es so aussehen (das zeigen die Erfahrungswerte), dass nur wenige Prozente der offenen Forderungen zurückfließen, und die Gläubiger den allergrößten Teil der Forderungen als Verlust abschreiben müssen. Die KfW hat in der Coronakrise gigantische Milliardensummen als Kredite vergeben, oder auch als Vollhaftung über Geschäftsbanken herausgereicht. Fallen diese Kredite aus, verliert die KfW viel Geld. Und da die KfW im Besitz der Bundesregierung ist, verliert hier automatisch der Steuerzahler Geld. Oder anders gesagt, die Staatsverschuldung steigt, wenn der Bund ein mögliches Milliarden-Defizit der KfW ausgleichen müsste.

Die große Entschuldung

Noch ist es nur ein Szenario, da ich hier über die Zukunft spreche. Aber es scheint rein realistisches Szenario sein. Denn die Mehrbelastungen, die vor allem für Selbständige und Kleinstunternehmer nach der Krise anstehen, werden langfristig wohl kaum tragbar sein, selbst wenn die Einnahmeseite wieder anzieht. Pleite bedeutet letztlich immer Entschuldung, und die muss am Ende irgendwer zahlen, der diese Forderungen als Vermögenswerte bislang in seinen Büchern stehen hatte. Das sind entweder die Banken oder die Steuerzahler. Und… naja… werden die Verluste bei den Banken zu groß, werden deren Verluste ja irgendwann auch auf den Steuerzahlen umgewälzt. Man denke dazu nur an die Finanzkrise ab 2008, und welche gigantischen Summen für HSH, WestLB, HRE etc aufgewendet werden mussten. Die Einlagensicherungssysteme der Banken, die reichen nicht mal ansatzweise aus, wenn es wirklich ernst werden sollte.

Da gäbe es übrigens noch eine Handlungsoption. Bevor zahlreiche Selbständige, die sich nun im Schuldturm der KfW befinden, reihenweise pleite gehen und zum ernsthaften Problem für die Volkswirtschaft werden, könnte der Gesetzgeber noch auf eine Idee kommen. Nämlich in dem man ein Gesetz erlässt oder die KfW anweist, dass den Schuldnern der Coronakrise ihre Schulden ganz oder teilweise erlassen werden, oder dass sie erstmal ein paar Jahre Zahlpause oder reduzierte Monatsraten erhalten. Wie auch immer man so was ausgestaltet. Bevor es zu massiven Verwerfungen kommt, könnte sich der Bund zu so einer Maßnahme durchringen, um die ganz große Pleitewelle zu verhindern, und dann lieber die Milliardenschulden allen Steuerzahlern aus Auge drücken.

By the way… die bisherigen und aktuellen staatlichen Zuschüsse an Selbständige sind eh eine große Farce gewesen. Mehr dazu finden Sie hier.

Stiller Protest von Gastronomen mitten in der Coronakrise
Protest „Leere Stühle“ in Detmold mitten in der Coronakrise im April. Foto: Thorsten Krienke from Detmold, Germany – P1300262 Leere Stühle CC BY-SA 2.0

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Pessi- Mist

    14. September 2020 15:32 at 15:32

    Diese Knallfrösche des DIW ( Deutsche Intelligenz Wunder) sind entweder Lügner oder Nichtwisser um auf solche Prognosen zu kommen , oder sagen sie die Unwahrheit um Panik zu vermeiden? Bekanntlich hinterlassen insolvente Firmen auch noch einige Arbeitslose die nur so schäumen vor Konsumwut.

  2. Avatar

    Axel

    14. September 2020 22:14 at 22:14

    Oder es wird über die Inflation versucht…falls nicht vorher wie von D. Zetsche und anderen in unendlicher Weisheit prophezeit die Zuwanderung zu einem neuen Wirtschaftswunder führt und Deutschland güldenen Zeiten entgegenschwebt.

    Schüttelt der Michel seine Untertanenmentalität jedoch ab, könnte es zu sozialen Unruhen führen. Die „Hartarbeitendemittellschicht“ ist immer weniger geneigt, einen stetig wachsenden Wohlfahrtsstaat zu alimentieren!!!

  3. Avatar

    Axel

    14. September 2020 22:15 at 22:15

    Oder es wird über die Inflation versucht…falls nicht vorher wie von D. Zetsche und anderen in unendlicher Weisheit prophezeit, die Zuwanderung zu einem neuen Wirtschaftswunder führt und Deutschland güldenen Zeiten entgegenschwebt.

    Schüttelt der Michel seine Untertanenmentalität jedoch ab, könnte es zu sozialen Unruhen führen. Die „Hartarbeitendemittellschicht“ ist immer weniger geneigt, einen stetig wachsenden Wohlfahrtsstaat zu alimentieren!!!

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Neofiskalismus – die Zeit für größere Regierungsaktivitäten ist gekommen

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Eine neue Ära vermehrter Regierungsaktivitäten hat begonnen und wird sich wahrscheinlich noch über Jahrzehnte fortsetzen, so die Analyse des Global Macro Research Teams von Insight Investment. Das Insight’s Global Macro Research Team hat für dieses Phänomen einen neuen Begriff eingeführt: „Neofiskalismus“. Damit soll eine sich abzeichnende Ära beschrieben werden, in der Regierungen durch ihre Finanzpolitik eine noch direktere und offensivere Rolle in der Wirtschaftspolitik und -steuerung ausüben. Dies steht in starkem Kontrast zu dem gegenwärtigen Modell, unter dem Zentralbanken weitestgehend in der Lage waren, geldpolitische Entscheidungen ohne politische Intervention zu treffen.

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Das neoliberale Paradigma reduzierter Regierungsinterventionen in der Wirtschaft ist in Gefahr. Längerfristige Trends gingen bereits in diese Richtung, aber die Notfallpolitik, die zur Bewältigung der COVID-19-Krise angewandt wurde, hat einen möglichen Wendepunkt geschaffen. Das Global Macro Research Team hat fünf Folgen für die Märkte identifiziert:

1)
Die Anleihenmärkte könnten für einen langen Zeitraum ähnlich wie in Japan werden. Eine im historischen Vergleich relativ geringe Volatilität könnte dazu führen, dass die Suche nach Renditen die Spreads verringert und die Zinskurven abflacht.

2)
Ein Anstieg der Inflation könnte Anleiherenditen kurzfristig nach oben treiben, wenn sie eine Abschwächung der quantitativen Lockerung bewirkt. Solche Gelegenheiten dürften attraktive Einstiegspunkte sein, solange längerfristig erwartet wird, dass die Inflation nach den Finanzierungsengpässen in der Wirtschaft wieder auf den Zielwert zurückkehrt.

3)
Für Staaten ohne vollständige Kontrolle über die Währung, in der sie ihre Emissionen tätigen, sollte die Wirksamkeit der Regierung von entscheidender Bedeutung sein. Effektiv handelnde Regierungen, die in der Lage sind, die Produktivität und das Trendwachstum zu steigern, könnten das Verhältnis Schulden/BIP rascher reduzieren.

4)
Das Identifizieren von Regierungen, die in der Lage sind, das Trendwachstum zu maximieren, dürfte für die Aktienmärkte wichtig werden, da dies zu einem wichtigen Ertragsmotor wird.

5)
Unternehmen mit staatlicher Unterstützung dürften in Perioden mit Finanzierungsengpässen einen Vorteil haben.

Experte erklärt neues Phänomen des Neofiskalismus
Gareth Colesmith, Head of Global Rates and Macro Research bei Insight Investment

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Glas halb voll oder halb leer? 21 statt 33 Prozent der Betriebe stark von Corona betroffen

Claudio Kummerfeld

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Zahl von Corona stark beeinträchtigter Betriebe sinkt

Der eine sagt das Glas ist halb voll, der andere sagt es ist halb leer. Ansichtssache! So wohl auch in diesem Fall. Denn ab wann kann man sagen, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage so weit gebessert hat, dass die Coronakrise im großen Bild überstanden ist? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, hat heute aktuelle Umfrageergebnisse veröffentlicht. Regelmäßig befragt man 1.500 Betriebe.

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Demnach berichteten für den Monat Mai 33 Prozent der Betriebe von starken negativen Corona-Auswirkungen auf das eigene Geschäft. Heute meldet das IAB, dass noch 21 Prozent der Betriebe von starken negativen Auswirkungen sprechen. Also ein Fünftel der Unternehmen ist immer noch ernsthaft von Corona beeinträchtigt, und das laut Bundesregierung vier Monate nach dem wirtschaftlichen Tiefpunkt der Krise. Der eine erachtet dies als großen Schritt in die richtige Richtung, der andere sieht darin ein Desaster, dass immer noch so viele Betriebe ernsthafte Probleme haben. Dazu hier einige Aussagen des IAB im Wortlaut:

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die wirtschaftliche Situation der Betriebe sehr deutlich gegenüber dem Höhepunkt der Krise im Frühjahr verbessert hat“, erklärt IAB-Forscher Jens Stegmaier.

Von den im Mai stark negativ durch die Corona-Krise betroffenen Betrieben sind 49 Prozent weiterhin stark betroffen. 25 Prozent der im Mai stark negativ betroffenen Betriebe geben aktuell geringe negative Auswirkungen an, 23 Prozent keine oder gleichermaßen positive wie negative Auswirkungen und 3 Prozent überwiegend positive Auswirkungen.

Am heftigsten wurde das Gastgewerbe von der Corona-Krise getroffen: Im Mai lag der Anteil der Betriebe mit starken negativen Auswirkungen bei 78 Prozent und der Anteil mit geringen negativen Auswirkungen bei 17 Prozent. Aktuell sind 45 Prozent stark negativ betroffen und 17 Prozent gering negativ betroffen.

Im Bereich Information und Kommunikation waren im Mai dagegen nur 3 Prozent der Betriebe stark negativ betroffen. Gering negativ betroffen waren 25 Prozent. Aktuell sind 5 Prozent stark negativ und 29 Prozent gering negativ betroffen.

Das Verarbeitende Gewerbe liegt dazwischen: Für den Mai berichteten 37 Prozent der Betriebe von starken negativen und 28 Prozent von geringen negativen Auswirkungen. Aktuell sind 29 Prozent mit starken negativen Auswirkungen und 24 Prozent mit geringen negativen Auswirkungen konfrontiert.

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Geldpolitik: US-Notenbank macht Nullzins langfristig fest – Werbung

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Lieber Börsianer,

gestern haben sich im Rahmen ihres turnusmäßigen Treffens die US-Notenbanker nochmals zur Geldpolitik eingelassen. Dabei verzichtete man erstmals auf jede Geheimniskrämerei und garantierte dem Kapitalmarkt, den gegenwärtigen Leitzins von Null langjährig beizubehalten. Die Fed wird dabei auch zumindest vorübergehend Inflationsraten oberhalb der bisher starren Inflationsgrenze von 2 % akzeptieren.

Das war nicht der ganz große Wurf der Fed. Am Aktienmarkt hatte man doch auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik gehofft. So hofften die Börsianer, dass die Notenbanker nächstens ihre Anleihenkäufe nochmals ausweiten und künftig auch im Junk-Bereich (Anleihen mittlerer und schlechter Qualität) einkaufen werden. Diese Phantasie ist nach der gestrigen Notenbank-Sitzung erst einmal vom Tisch.

Trotzdem hatten die Währungshüter rund um Jerome Powell auch positive Nachrichten für uns. Mittlerweile wissen wir, die Pandemie hat sich nicht so zerstörerisch auf die US-Volkswirtschaft ausgewirkt wie zuvor befürchtet. So rechnen die Analysten der Fed nun damit, dass die Arbeitslosenrate in den USA Ende des Jahres zwischen 7 und 8 % liegen wird, aktuell übrigens 8,4 %. Zuvor war man noch von einer Rate in der Spanne zwischen 9 bis 10 % ausgegangen.

Vor diesem Hintergrund sah der Offenmarktausschuss – das oberste Gremium der Fed – keine Notwendigkeit, kurzfristig weitere Mittel in den Markt zu pumpen. Folglich schwächelten die Aktienmärkte rund um den Globus zum Wochenausklang.

Eine Frage: Warum ist eigentlich die Geldpolitik der Fed, aber auch der EZB so immens wichtig für uns als Anleger? Warum reagieren die Märkte jedes Mal nahezu prompt auf die Einlassungen der Geldpolitiker?

Hierzu einige Hintergrund-Informationen: Die Geldpolitik bestimmt vereinfacht gesprochen, wieviel Geld die Wirtschaftssubjekte wie Unternehmen, Verbraucher und auch Investoren in der Tasche haben. Und je lockerer oder expansiver eine Geldpolitik, desto mehr Kapital befindet sich im Wirtschaftskreislauf. Und viel Geld bedeutet letztlich immer steigende Aktienkurse.

Damit ist die Geldpolitik neben der fundamentalen Entwicklung in den Unternehmen der große und entscheidende Faktor für die Aktienmärkte. Ich behaupte, dass die Börsenhausse der vergangenen Jahre ganz wesentlich auf der lockeren…..

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