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Dax mit einem (oberflächlich) goldenen Oktober

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Dax erlebt gerade einen goldenen Oktober, aber bei näherer Betrachtung einen oberflächlichen goldenen Oktober. Denn die Aktienkurse steigen, obwohl die Konjunktur das nicht hergibt. Eine gefährliche Konstellation.

Xi-Jinping-China-Präsident hilt indirekt auch dem Dax
Chinas Präsident Xi Jinping tut alles dafür negative News mit Geld und Restriktionen zu bekämpfen.
Foto: Foto: Antilong / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Asien

In Asien wird derzeit alles dafür getan die weltweite Börsenstimmung nicht kippen zu lassen. In China z.B. wurde in den letzten Wochen alles Negative mit Geld und staatlicher Restriktion zugeschüttet. Nach knapp einer Woche Feiertag und geschlossener Börse hat die Börse in Shanghai heute ein gutes Plus von 2,97 hingelegt. Also alles gut, auf den ersten Blick. In Japan dreht die Konjunktur gerade wieder voll Richtung Rezession. Jüngst veröffentlichte Daten zeigen einen 3,5% Rückgang der Aufträge für die japanische Maschinenbau-Industrie im August (annualisiert), obwohl mit einem Anstieg gerechnet wurde. Die Notenbank „Bank of Japan“ sagte erst gestern die Konjunktur sei auf einem Weg der Erholung. Wie passt das zusammen, könnte man da fragen. Alle Welt erwartet eine neue Geldschwemme der „Bank of Japan“. Die blieb zwar erst einmal aus – die Verkündung wird aber für die nächste Sitzung noch am 30. Oktober erwartet. Die Zeichen dafür sind mehr als eindeutig, auch seitens der Regierung. Mann kann und will keine neue Rezession riskieren. Geld muss gedruckt werden, komme was da wolle.

Dax in guter Stimmung

Der Dax ist in guter Grundstimmung. Das zeigt z.B. der am Dienstag geglückte Börsengang der Bayer-Tochter Covestro (wer denkt sich diese Kunstnamen aus?). Es war der größte deutsche Börsengang seit 2007. Ein wichtiger Indikator für die positive Börsenstimmung ist immer, wie groß die Nachfrage nach Neuemissionen ausfällt. Covestro war dreifach überzeichnet. Natürlich wurde vorher nachgeholfen mit einem niedrigeren Emissionspreis und Emissionsvolumen, aber die Befürchtungen eines IPO-Desasters bewahrheiteten sich nicht.

Dax seit Anfang Oktober
Der Dax seit Anfang Oktober.

Der Dax steigt im Oktober bis dato um 3%. Selbst heute, wo er durch das Deutsche Bank-Desaster + desaströse Exportdaten eigentlich kräftig fallen müsste, hält er sich auf dem Vortagesniveau. Die deutschen Exporte fielen um -5,2% im August. Normalerweise wäre das für den Dax ein Grund um dramatisch einzubrechen. Aber wie wir heute früh schon schrieben, rückt diese Zahl völlig in den Hintergrund. Eine globale Konjunkturkrise scheint, wenn man auf die Börsenkurse guckt, nicht zu existieren. Auch treiben tut den Dax die immer größer werdende Euphorie eines ausgeweiteten Anleihekaufprogramms der EZB, das immer wahrscheinlich zu werden scheint. Denn in den letzten Wochen hörte man von EZB-Direktoren mehrfach die Worte „wir werden alles tun, was notwendig ist“, wenn es darum geht die Inflation in der Eurozone nicht absacken zu lassen. Das ist genau das, was ein Aktienmarkt als psychologischen Stimulus braucht – die Aussicht auf noch mehr Extra-Geld im Markt. Über die reale konjunkturelle Lage in Europa redet da niemand. Auch wenn sich die Konjunktur z.B. in Spanien auf dem vorsichtigen Pfad der Besserung befindet, schleicht die Inflationsentwicklung im Euroraum weiter an der Null-Linie herum.

Das Problem der aktuellen Euphorie im Dax sieht man auch gut hier.

Auch die US-Konjunktur lahmt. Das haben die desaströsen US-Arbeitsmarktdaten vom letzten Freitag gezeigt, aber auch das scheint jetzt niemanden mehr zu interessieren. Die amerikanischen Aktien haben diese Nachricht hinter sich gelassen. Es reicht anscheinend aus, dass sich der Ölpreis ein paar Dollar erholt, schon kann sich der Aktienmarkt an diese „Story“ klammern als Zeichen dafür, dass sich die Rohstoffe und damit die Weltwirtschaft wieder erholen. Eine recht dünne Story. Am 27./28. Oktober findet die nächste Fed-Sitzung statt. Es ist aufgrund der Arbeitsmarktdaten extrem unwahrscheinlich, dass dann schon die Zinsen angehoben werden. Die „Fed Fund-Futures“ weisen eindeutig den Weg: Erst in 2016 wird die Fed die Zinsen anheben. Auch das befeuert den Aktienmarkt in den USA erst einmal, und damit auch die Kurse der Dax-Unternehmen.

Das viele Geld treibt die Kurse, nicht die Konjunktur

Was ist der Hauptgrund dafür, dass die Aktienmärkte besser laufen als es die aktuelle Konjunkturlage und auch die Konjunkturaussichten hergeben? Die globale Geldschwemme! Die Fed legt beim Gelddrucken seit gut einem Jahr eine Pause ein, aber dafür sprang ja im März 2015 die EZB ein und flutet aktuell Europa mit zusätzlichen Notenbank-Euros. Die Banken, die sich (wen wundert´s) nicht wirklich um die Realwirtschaft scheren, wissen nicht wohin mit dem Geld und pumpen es in die Kapitalmärkte. Die EZB trocknet den Anleihemarkt aus, bleibt also nur noch der Aktienmarkt, um sein Geld arbeiten zu lassen. Mangels Alternative steigen Aktien, obwohl das die Realwirtschaft nicht hergibt.

Solange die Notenbanken weitermachen mit ihrer Geldschwemme, kann das noch eine ganze Weile so weitergehen. Dass Staaten und Notenbanken in der Tat dauerhaft so weitermachen können, zeigt Japan. Dort ist man in einer Verschuldungs-Sackgasse gelandet und macht nichts anderes mehr als neue Staatsschulden + Gelddrucken.

Das Nullzins-Umfeld sorgt dafür, dass der Privatanleger ebenfalls mangels Anlagealternative in Aktien gehen muss. Wohin sonst mit dem Geld? Lebensversicherungen, Anleihen? Da bleibt in der Tat nur der Aktienmarkt. Eine gefährliche Konstellation, dass private wie institutionelle Investoren Aktien eigentlich nur kaufen, weil es keine Anlagealternative gibt. Nullzinsen bringen eben auch Probleme mit sich! Die Party kann noch eine ganze Weile so weitergehen, wenn die Notenbanken es denn wollen bzw. zulassen!

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Jörg

    8. Oktober 2015 12:26 at 12:26

    1.) Die Geldschwemme zwingt zur „“Zockerei“. Und diese fährt zumeist Verluste ein. Das ist so wie beim Roulette: „Die Bank gewinnt am Ende immer“. Der Hauptgrund für die Richtigkeit dieser Regel scheint darin zu liegen, daß alle Spieler (auch die Größten) immer nur über begrenzte Mittel verfügen (unlängst laß ich hier die richtige Bemerkung, daß ein „blow off“ immer solange dauert, bis die Shorties kein Geld mehr haben. Anschließend geht’s dann so, wie die Shorties es voraussahen – aber die mußten ihre Positionen längst auflösen).
    Und diese Regel scheint auch auf die Börse zuzutreffen (zumindest auf eine „verzockte“ Börse, wie wir sie in diesen Tagen der Geldschwemmen haben). Denn vor etwa einer Woche war zu lesen: „GROSSE HEDGEFONDS ERLEIDEN REKORDVERLUSTE“ – http://www.dasinvestment.com/investments/alternative-investments/news/datum/2015/10/02/grosse-hedgefonds-erleiden-rekordverluste/ .

    2.) Seit Jahresbeginn müssen viele ‚Investoren‘ auch Verluste abseits der Aktienmärkte eingefahren haben . Nämlich bei Spekulationen mit …
    a) Öl (http://www.ariva.de/wti_rohöl_nymex-kurs/chart?t=year&boerse_id=126)
    b) Gold (http://www.ariva.de/goldpreis-gold-kurs)
    c) Rohstoffe allgemein (Kohle, Metalle etc.)
    d) Auslandsdevisen (ohne $)

    3.) Hinzukommt, daß sich div. Großanlegern ‚flüssig machen‘, d. h. Anlagen verkaufen müssen
    a) Norwegen muß Aktien (viele deutsche)verkaufen
    b) Saudi-Arabien macht sich fortlaufend liquide und verkaufte z. B. im August Anlagen für 5 Mrd. (Reserven SA: 600-650 Milliarden Dollar)

    Gewinne, die man noch im Mitte des Jahres hatte bei US-EU-Japan-China-Aktien, sind wieder vollständig weggeschmolzen

    4.) Investoren aus der 2.+3.-Welt fallen wegen katastrophaler Währungs- und Wirtschaftsentwicklungen in den „emerging markets“ aus bzw. diese müssen auf den Markt werfen, was sie haben

    5.) Bei den meisten großen Spekulanten/Investoren dürften neue Zuflüsse zunächst für die Verlustdeckung verwenden werden – und eben nicht für Aktienkäufe.

    • Avatar

      Chris

      8. Oktober 2015 13:29 at 13:29

      Kompliment Jörg!Du sprichst mir aus dem Herzen!Leider gelingt es nicht deinen Artikel auf die Titelseite des Neuen Deutschland(ehemals Bild) zu hieven.Auch alle anderen Staatsmedien zeigen sich abweisend.So werden die Schlafschafe auch weiterhin vom Endsieg träumen!Ich werde mal probieren in Australien oder Neuseeland einen Asylantrag zu stellen,da ich in meinem Heimatland bald zu einer diskriminierten Minderheit gehören werde.

  2. Avatar

    Michael

    8. Oktober 2015 14:31 at 14:31

    Beim besten Willen. … Die Kursmakelautomaten bewegen den DAX. Im Takt der Wall Street. Das „viele Geld“ wird durch extrem geringe cash-Quoten der Fonds, sinkende Wertpapierkredite und zurueckgehende Aktienrueckkaeufe gekennzeichnet.

    Da versucht jemand eine Bearmarktralleye anzuschubsen. Gute Gelegenheit fuer echte Anleger auszusteigen. Die meisten werden sich ja schon aus dem Staub gemacht haben.

    Die Vorturner interessieren BoJ oder EZB nicht das Schwarze unter dem Fingernagel. Interessanter waere die Entwicklung bei Junk Bonds. Der Trend ist eindeutig.

  3. Avatar

    Jörg

    8. Oktober 2015 16:41 at 16:41

    Auf https://www.stlouisfed.org/ findet man was St. Louis Fed President James Bullard vor ca. 1 Studne gesagt hat – herunterladbar unter https://www.stlouisfed.org/~/media/Files/PDFs/Bullard/remarks/Bullard-SOMC-2-Oct-2015.pdf .

    Ich bin aber zu faul das durchzulesen (15 Seiten!)

  4. Avatar

    Jörg

    8. Oktober 2015 19:56 at 19:56

    „FINANZKRISE IN DEN USA? WELTWEIT VERKAUFEN NOTENBANKEN US-STAATSANLEIHEN“ – http://de.sputniknews.com/wirtschaft/20151008/304798093/finanzkrise-usa-notenbanken.html

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Aktien

Tesla mit Aktiensplit – der nächste Griff in die Trickkiste

Claudio Kummerfeld

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Tesla-Auto Innenansicht

Die Tesla-Aktie steigt heute um 5,7 Prozent auf 1.454 Dollar. Das liegt an der Ankündigung von Tesla gestern Abend nach Börsenschluss. Man führt einen Aktiensplit durch. Für eine bisherige Tesla-Aktie gibt es fünf neue, und somit wird der Aktienkurs durch 5 geteilt. Für den Aktionär eigentlich ein Nullsummenspiel. Also wo soll da ein Vorteil sein? Nun, bei sagen wir mal 1.500 Dollar Aktienkurs hat man dann bald einen Aktienkurs von „nur noch“ 300 Dollar. Kleinstanleger und auch Mitarbeiter bei Tesla haben dann die Möglichkeit auch mal eine oder ein paar Aktien zu kaufen. Das fällt einem schon viel einfacher als bei einem Aktienkurs von weit über 1.000 Dollar.

Tesla mit alt bewährtem Psycho-Trick des Aktiensplits

Auch ist es für aktivere Investoren psychologisch immer gut, wenn die Aktienkurse günstig sind. Dann kann man leichter runde Blöcke von sagen wir mal 10, 50 oder 100 Aktien hin und her handeln. Und grundsätzlich ist es immer besser, wenn ein Aktienkurs optisch günstig aussieht. Da geht es wohl in die Tiefenpsychologie. Was extrem teuer aussieht, wirkt weniger attraktiv. Da spielt es überhaupt keine Rolle, dass die Marktkapitalisierung in beiden Fällen exakt die selbe ist.

Tesla sagt selbst in seiner aktuellen Mitteilung, dass die eigene Aktie Mitarbeitern und Anlegern leichter zugänglich gemacht werden soll. Wer am Stichtag 21. August Aktionär ist, erhält vier zusätzliche Aktien zum Handelsschluss 28. August. Und ab dem 31. August wird die Tesla-Aktie dann zu einem durch 5 geteilten Kurs gehandelt. Die psychologische Wirkung einer optisch günstigeren Aktie sollte man nicht unterschätzen. Gerade viele Anleger, die völlig unbedarft und hohe Fachwissen in die Börse stolpern, können sich davon beeindrucken lassen.

Anreiz für die „Robinhooder“?

Und mal ehrlich. Seit Ausbruch der Coronakrise stürmen vor allem in den USA Millionen der sogenannten „Robinhooder“ (weil viele Anleger beim Broker „Robinhood“ ein Konto aufmachen und dort kräftig zocken) die Börsen. Damit bezeichnet man Erstanleger, die mit sehr kleinen Geldbeträgen und oft ohne jegliches Börsenwissen wild drauf los handeln. Der Turbo-Booster für diese Personengruppe (Millionen neu eröffneter Börsenkonten in der Coronakrise) liegt darin, dass die großen US-Onlinebroker unlängst Tradinggebühren komplett abgeschafft hatten. Damit ermöglicht man es auch den Kleinstanlegern mit winzigen Aktienpositionen hin und her zu handeln, ohne dass die Gebühren die Kontoguthaben auffressen. Für Tesla könnte der Aktiensplit als weiterer Push für die Aktie funktionieren.

Beim Klick an dieser Stelle finden Sie ein hochinteressantes Video zu möglichen Monopolen, die Tesla gerade aufbauen könnte.

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Aktien

Markus Koch LIVE zum Handelsstart in New York – keine Argumente für Rauf und Runter

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE zum Handelsstart in New York. Für den gestrigen Abverkauf und die heute wieder steigenden Kurse gab es laut seiner Meinung keine Gründe.

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Markt im Höhenrausch: Jetzt noch einsteigen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Bilanz ist ziemlich klar. Corona-Virus hin und her, der DAX ist in den letzten 12 Monaten um über 10 % gestiegen. US-Standardaktien gemessen am S&P 500 verteuerten sich um über 16 %. Zum Vergleich: Im Durchschnitt legen Standardaktien pro Jahr langfristig rund 7 bis 8 % zu. Zu Deutsch: Die letzten 12 Monate waren also ziemlich gut für uns.

Noch besser sieht die Bilanz für Wachstums-Investoren aus. So machte der NASDAQ 100 in diesem Zeitraum satte 44 %. Und meine Indikatoren zeigen an, dass der Aktienmarkt – mit wenigen Ausnahmen wie vielleicht China – mittelprächtig überkauft ist. Kurzum: Die Stimmung auf dem Parkett ist ziemlich gut, während der große Boom der Realwirtschaft bis dato bekanntlich ausbleibt.

Meine Strategie in den beiden Börsendiensten ist deshalb: Wir schonen derzeit unseren Orderfinger und warten darauf, dass sich das Marktumfeld aufklärt. Kaufen wir ganz ausnahmsweise doch zu, haben wir vorher entsprechend verkauft, damit die Aktienquote netto nicht steigt.

Ganz konkret: Im gegenwärtigen Marktumfeld halte ich eine Aktienquote von etwa 75 % für völlig ausreichend.

Für die Neubörsianer unter Ihnen: Was ist eigentlich eine Aktienquote? Ein einfaches Beispiel: Sie halten ein Depot (inklusive Depotkonto) in Höhe von 100.000 Euro. Davon haben Sie 65.000 Euro in Aktien angelegt, dann halten Sie zwei Rentenfonds im Wert von 10.000 Euro und den Rest von 25.000 Euro in bar auf dem Depotkonto.

Daraus errechnen sich dann logisch folgende prozentuale Quoten:

– Aktien: 65 %

– Anleihen: 10 %

– Cash: 25 %

Nun, dieses Depot ist also eher defensiv aufgestellt und sollte selbst einen Crash vergleichsweise gut überstehen. Die Kehrseite der Medaille: Zieht der Markt richtig an, holt sich der…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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