Gold/Silber

Goldpreis steigt weiter? Warum es aktuell einen guten Nährboden gibt

Mehrere Barren Gold

Der Goldpreis hat Auftrieb. Gestern sprachen wir über die Gründe. Vor allem der US-Dollar schwächelt seit Tagen spürbar, und die Renditen für US-Staatsanleihen fielen – auch wenn sie aktuell wieder minimal steigen. Im Hintergrund freuen sich die Anleger, dass dank schlechter US-Arbeitsmarktdaten wohl die Zinswende in den USA weniger wahrscheinlich ist, und dass man dennoch eine höhere Inflation erwartet – eben weil EZB, Fed und Co die Teuerung nicht mit höheren Zinsen abbremsen wollen.

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Wichtigkeit des Realzinses für den Goldpreis

Dies ist ein richtig guter Nährboden für einen steigenden Goldpreis. Angst vor Inflation und nicht steigende Zinsen bringen den Realzins weiter in den negativen Bereich. Dies macht das zinslose Gold nur noch attraktiver, weil es seit Menschen Gedenken als echter Wertspeicher angesehen wird. Unser Autor Hannes Zipfel hatte letzte Woche eine hochinteressante Analyse veröffentlicht mit dem Titel „Warum der Realzins weiter abstürzt und wer davon profitiert“ (hier nachzulesen). Also, ist die Zeit der Gold-Bullen jetzt (endlich?) gekommen?

Nachdem man am letzten Freitag bei 1.842 Dollar das letzte Hoch gesehen hatte, konnte der Goldpreis gestern auf 1.845 Dollar klettern. Dann kam der Markt minimal zurück, und aktuell mit einem Kurs von 1.841 Dollar wirkt es fast so, als könnten die Bullen versuchen den Kurs noch höher zu pushen. Denn die allgemein zu beobachtende Stimmung scheint weiterhin für Gold zu sprechen (das ist natürlich keine Kaufempfehlung!).

Analystenkommentar

Die Analysten der Commerzbank (CoBa) sprechen in ihrem aktuellen Kommentar zur Entwicklung im Goldpreis wie Hannes Zipfel auch von den negativen Realzinsen – also Anleiherenditen, der niedriger liegen als die Inflationsrate. Somit erhält man effektiv Negativzinsen (der Realzins). Die US-Renditen liegen laut der CoBa deutlich unter den aktuellen US-Inflationsraten, selbst wenn man die volatilen Energie- und Nahrungsmittelpreise heraus rechnet. Die Realzinsen seien negativ und dürften dies auch noch lange Zeit bleiben. Denn die Zentralbanken würden weiterhin keine Anstalten machen um aus ihrer ultralockeren Geldpolitik auszusteigen.

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1 Kommentar

  1. hahaha – ich würde so ein Kommentar nie vor 14:30 Uhr schreiben ;)

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