Artikel-Serie Währungshandel

Wie wird man reich durch Währungshandel? Fünfter Teil einer Serie: 23 Tradingfehler, der Turbo zum Gewinn!

5. Fehler: Fehlendes Sichern ihres Tradingkapitals

Das Geld, welches Sie bei einem Broker einzahlen, ist solange sicher, bis dieser Broker pleitegeht. Dann könnte der Fall eintreten, das man nur einen Teil wiederbekommt. Dagegen kann man sich aber absichern.
– Keine Nachschusspflicht: Je nach Wohnland und Gesetzeslage gibt es bei Brokern eine Nachschusspflicht (man kann mehr verlieren als man eingezahlt hat) oder nicht. Informieren sie sich bitte vorher darüber, damit sie hier genau Bescheid wissen.
– Sicherungsfonds: Je nach Land, Gesetz und Broker gibt es einen Sicherungsfonds (er zahlt Verluste des Kunden, die durch eine Broker-Pleite entstanden sind), der für Verluste bis z. B. 100.000 Euro je Person aufkommt. Auch hier bitte informieren Sie sich über ihren Broker.
– Bankgarantie: Investiert man mehr Geld, als der Sicherungsfonds abdeckt, dann kann eine Bankgarantie helfen. Hier bleibt das Geld bei der Hausbank, und der Broker bekommt von der Bank die Garantie, dass sie für die Summe aufkommt. Dieser Service kostet je nach Bank einen bestimmten Prozentsatz.
– Strukturierte Produkte kaufen: Man kann strukturierte Produkte (die außerhalb der Konkursmasse des Brokers sind) kaufen wie gut bewertete Bonds und Aktien, und diese im Depot halten. Bei einer Broker-Pleite würde man diese Werte ausgeliefert bekommen. Außerdem kann man bei gut bewerteten Bonds einen hohen Anteil des Wertes als Margin für den Währungshandel verwenden. Hier ist aber jeder Broker anders, und sie müssen sich informieren.

6. Fehler: Falschen Gurus/Menschen/Performance glauben – vergleichen ist der Anfang vom Ende

Der Weg zum Händler ist oft mit viel Ablenkung an jeder Ecke verbunden. Man erreicht 3% Gewinn im Monat, aber sieht bei anderen Leuten in Foren auf einmal 100% Gewinn. Man war so zufrieden mit seinen 3%, aber auf einmal sieht man die 10%/20%/100% von anderen, und die 3% kommt einem wie ein schlechtes Ergebnis vor, wertlos. Aus dem eigenen tollen Ergebnis macht man selber ein schlechtes. Und das alles nur, weil man angefangen hat sich zu vergleichen. Mal davon abgesehen, dass man niemals einfach so zwei Konten-Performances vergleichen kann, nur die gesamte Performance sämtlicher Vermögensstände einer Person. Hierauf komme ich später an einem anderen Punkt im Artikel genauer zurück. Vergleichen endet fast immer im Unglücklich sein. Das betrifft nicht nur den Handel – das ist eine Weisheit, die für das ganze Leben zutrifft. „Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.“ Diesen Spruch solltet ihr euch immer wieder ins Gedächtnis rufen, wenn ihr einmal auf andere neidisch seid, wenn ihr bei Facebook glückliche Leute seht (was sie alles machen und wie sehr alles perfekt scheint, fast keiner zeigt seine schlechten Seiten), und genauso verhält es sich, wenn ihr euch mit anderen Händlern vergleicht! Wie viele Menschen würden alleine fast Ihren gesamten Erfolg eintauschen um noch einmal jung zu sein, gesünder zu sein, glücklicher …

Beim Handeln kommt es nicht darauf an, der Beste sein zu wollen, von dem Ziel sollte man sich komplett lösen können, um realistisch an das ganze Thema heranzugehen. An der Stelle passt einer meiner Lieblingswitze ganz gut, der die Zusammenhänge beim Handeln und im Leben gut zusammenfasst.

„2 Wanderer laufen im Wald und auf einmal sehen sie aus der Entfernung einen Bären immer näherkommen. Sie bekommen es mit der Angst zu tun und wollen fliehen. Einer der 2 zieht noch schnell seine Wanderschuhe aus und zieht Turnschuhe an. Der verwunderte andere Wanderer fragt: Bist du verrückt, das ist total sinnlos, der Bär ist sowieso schneller als du. Darauf antwortet der Andere: Ich muss nicht schneller sein als der Bär, nur schneller als Du.“

Und genau das ist der Witz beim Handeln und auch im Leben. Es geht nicht darum der Beste zu sein, sondern nur besser als bestimmte Menschen oder Gruppen um seine Ziele zu erreichen. Wenn Ihr besser seid als euer Gegenpart bei eurem Trade (wer auch immer das war und solange er auch dieselbe Zeit den Trade hält), dann habt ihr alles erreicht was wichtig ist. Ihr müsste nicht irgendwelche Fonds und Banken schlagen oder irgendwelche Leute, von denen ihr sowieso nur Bruchteile einer Information seht. Ihr solltet Euch immer an Euch selber messen, an euren Zielen und Plänen, denn das sind die Dinge die ihr kennt und wo ihr wirklich wisst, dass es auch stimmt.

Kommen wir zurück auf die 100% von anderen Personen gegenüber den 3%, die man selber erreichte und die ein wirklich gutes Ergebnis sind. Wenn man noch nicht die Grundlagen voll durchgearbeitet hat, wird man oft nur schwer entdecken warum der Gewinn bei der anderen Person zustande kam, oder dass bestimmte Leute sogar betrügen. Am besten ist es sich selber nicht ablenken zu lassen. Nichts schadet dem eigenen Handel so viel, wie die Meinung einer anderen Person über die eigenen Trades – war man sich vorher seines Planes sicher, so steht da jetzt eine andere Meinung, die man bewusst oder unbewusst mit einarbeitet. Haltet euch von so etwas fern, und ihr spart viel Zeit und Geld. Diesem ganzen Kapitel werde ich auch mal einen eigenen Artikel widmen, aber kurz zeige ich hier mal auf, was so die meist anzutreffenden Betrügereien sind:

– 2 Konten werden eröffnet und in beiden werden entgegengesetzte Trades gemacht. Das Konto, welches dann einen hohen Gewinn aufweist (z. B. 50%), wird präsentiert. Man verschweigt einfach das andere Verlustkonto, und dass man gesamt sogar leicht in Minus liegt aufgrund der Kosten. Deshalb ist die Kontoperformance immer ein total nutzloser Wert – immer zählt nur die Gesamtperformance von einer Person und aller seiner Gelder und Wertgegenstände – alles andere ist unvergleichbar. Niemals sollte man 2 Konten direkt vergleichen. Das kann nur zu dummen Ergebnissen und Fehlern führen. Deshalb sind sämtliche Ergebnisse die man so veröffentlicht sieht, nahezu komplett wertlos. Hier in unserem Beispiel hätte der betrügende Händler real nur ein leichtes Minus (wegen den Kosten) gemacht, während er 50% Gewinn präsentiert. Ein anderer Händler, der in derselben Zeit 1% Gewinn erreicht hat (mit kleinem Drawdown), hat ein deutlich besseres Ergebnis erreicht, aber dadurch, dass nur die 50% gezeigt werden, wirken die 1% dagegen gering. Und Leute, die die Grundlagen nicht erlernten, fallen reihenweise auf sowas rein. Selbst wenn man alles erlernt, kann es einen erwischen, dass man über den Blödsinn, wie einen Direktvergleich Konto mit Konto, nachdenkt.

– Hunderte Demokonten werden mit Handelsprogrammen gestartet, die alle unterschiedliche Einstellungen haben. Am Ende wird dann wieder das Konto mit dem höchsten Gewinn vorgezeigt, und der Rest verschwiegen. So sind gigantische 1000% im Monat ohne Probleme erreichbar in einem Konto, während 50 andere Konten vernichtet werden (eine Steigerung des Beispiels davor)
– Es wird mit Photoshop alles hingebaut
– Es wird ein White Label Broker eröffnet und dann beim eigenen Broker jeder Trade nachträglich korrigiert (der eigene Broker kann jeden Trade verändern wie er mag), jedes Ergebnis ist so erreichbar, ohne auch nur ein Problem
– Nur die geschlossenen Trades zeigen und die noch offenen Tradingverluste verschweigen
– In einer Blase (wie z. B. Neuer Markt) wurden gigantische Gewinne gemacht und man sagt, das war nur möglich wegen einem super genialen Handelssystem. Das verkauft man dann und gibt Seminare. Das aber zu der Zeit jede „DOT COM“ Aktie, nach egal welcher Methode gekauft, gigantische Gewinne hatte, wird einfach mal verschwiegen. Genauso wie verschweigen wird, dass sowas nur in Blasen funktioniert.

Das waren mal nur sehr kurze Beispiele. Das ist ein sehr großes Thema und müsste in einem extra Artikel bearbeitet werden, wenn es gewünscht wird. Generell gilt all das auch für den Verkauf von Handelsprogrammen – da kommen sogar noch mehr Punkte dazu, auf die man stark achten müsste. Bevor man die Grundlagen nicht erlernt hat, sollte man unbedingt die Finger von sowas lassen, da man das Angebot nicht genau beurteilen kann, und man dadurch zu leicht verarscht und einem Müll angedreht wird.

Vor allem bei der Performance von anderen Händlern sollte man immer vorsichtig sein. Niemals ist eine Kontenperformance aussagekräftig, diese kann extrem leicht hingebogen werden. Sie sagt ohne die Gesamtperformance sämtlicher Vermögensgegenstände der Person zu kennen einfach NULL aus. Würdet ihr eine Person als einen guten Händler empfinden, wenn er 20 Konten mit 1.000 Euro komplett vernichtet hat, und das letzte 21. Konto hat er mit 100% auf 2.000 Euro hoch gehandelt? Er hat real 19.000 Euro Verlust stehen (und Minus 1900% bezogen auf den Einzahlungsbetrag des letzten Kontos), wenn man alles zusammenrechnet. Zeigt er aber nur das letzte Konto (und den Rest verschweigt er, was nahezu alle tun), steht er mit 100% Gewinn und 1.000 Euro Gewinn sehr gut da. Das Leute, die etwas verkaufen wollen, natürlich immer schon das optimalste angegeben haben (wenn es gefakt ist, dann ist natürlich noch schlimmer), sollte klar sein. In der Realität (zusammen mit Allem, was nicht angegeben wurde) ist es meist deutlich schlechter. Diese Diskrepanz zwischen SEIN und SCHEIN kostet vielen Menschen die Urteilskraft, und sie verschwenden Zeit und Geld mit falschen Sachen, und lassen sich ablenken. Am besten kann man nur sich selber vertrauen – nutzt das!

7. Fehler: Zu geringe Bildschirmerfahrung, und Demokonto falsch nutzen

Ein Demokonto kann man für zwei Dinge benutzen: Man kann seine Handelsprogramme auf Fehler und Funktionen testen, und man kann alle Funktionen des Brokers und der Handelsplattform erlernen und durchtesten. Und das war´s fast schon! Man kann auch noch eine Woche lang darin üben, aber dann sollte man auf ein reales Live-Brokerkonto wechseln (wir reden hier von einem mit extrem wenig Geld befüllten Cent-Account!), denn die Unterschiede zwischen Demo und Realkonto sind groß. In einem Realkonto hat man folgende Sachen anders als in einem Demokonto:
– Man lernt den Broker kennen, liest sich den gesamten Kontoeröffnungsantrag durch, sämtliche AGB, Zusätze, …. man lernt was man braucht zur Depoteröffnung, wie schnell es geht, wie das Serviceteam funktioniert, wie lange Überweisungen dauern und auch eventuell Abhebungen, …
– Man hat reale Spreads, die sich auch in Newszeiten real verhalten
– Man hat eine Slippage (also den Unterschied zwischen gewolltem und realem Ausführungskurs), und man erlebt dadurch den realen Handel mit sämtlichen Kostenfaktoren
– Man handelt auf dem Live Kursserver. Die Demoserver sind oft schnell mit der Ausführung, ständig gibt es das volle Volumen und alles wird perfekt ausgeführt zum genau gewollten Preis in schneller Zeit. Beim Live-Server bekommt man das Volumen das gerade da ist, zu dem Preis der gerade noch da ist (oder der Trade wird einfach abgelehnt) und mit einer oft langsameren Ausführungsgeschwindigkeit, da es anders als beim Demokonto keinen Gegenpart gibt.
– Man kann alle Strategien testen und sehen ob sie wirklich gehen. Viele Strategien haben im Demokonto wegen den genannten Unterschieden tolle Gewinne, die im Realkonto gar nicht mehr existieren.
– Probleme mit dem Broker werden erkannt, man kann sogar verschiedene Broker testen und vergleichen kann (ein Demokonten-Vergleich ist nahezu wertlos)
– Emotionen spielen eine Rolle: Natürlich wird nur ein total unbedeutender Betrag eingezahlt, aber selbst dieser spornt mehr an als irgendein Spielgeld
– Man trainiert seine Gier zu kontrollieren: Während man übt und versucht seinen Plan prozentual umgerechnet auf dieses kleine Konto durchzuziehen (bis man einige Monate stabil alles erreicht, genau wie geplant), wird man leicht merken, dass die Gewinne in Geld natürlich ein Scherz sind. Man wird drauf und dran sein alles beschleunigen zu wollen, und von seinem Plan abzuweichen (ist ja auch leicht, man muss nur bisschen mehr Geld einzahlen), weil man ja so viel besser ist als alle anderen, und einen selber wird es schon nicht erwischen. Man kann’s ja schließlich und tradet schon zwei Wochen. Hält man es durch mit diesen Minibeträgen seinem Plan zu folgen und gibt der Gier nicht nach, dann hat man seine Emotionen gleichzeitig schon gut trainiert, und seine Gier deutlich unter Kontrolle gehalten. Und glauben sie mir, die Gier muss man unter Kontrolle halten, jeden Monat aufs Neue. Und von dem gesparten Geld, das sie wahrscheinlich anfangs verlieren werden (deshalb lasst die Beträge so klein am Anfang!) wollen wir noch gar nicht reden.

Wer also gerne Zeit verschwendet, kann gerne im Demokonto monatelang traden. Ich würde immer davon abraten. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Allerdings, im Demokonto traden ist immer besser am Anfang als im großen Realkonto anfangen, und auch besser als im mittleren Realkonto anzufangen, aber deutlich schlechter als im sehr kleinen Realkonto anfangen.

Noch ein ganz wichtiger Punkt: Als Anfänger verwendet man niemals die Gesamtwerte-Variante (diese wird noch genauer erläutert im Artikel) zur Berechnung des Stop Loss einer Position (und damit der Risiken). Man verwendet immer nur die Kontogröße selbst aus Ausgangswert. Also zahlen sie auch nur sehr wenig ein! Erst wenn Sie einige Monate lang erfolgreich nach einem Tradingplan arbeiten, ihm vertrauen, mit dem Ergebnis zufrieden sind und nicht vom ihm abweichen, dürfen Sie auf die Gesamtwerte-Variante wechseln oder bei der Kontogrößenvariante bleiben.

Was auf jeden Fall wichtig ist für einen erfolgreichen Händler: „Bildschirmerfahrung“. Wissen anzulesen ist absolut notwendig, aber dieses anzuwenden muss auch geübt werden, und man muss sich die Kurse oft anschauen um leichter Zusammenhänge zu sehen. Also sind ein paar Monate Einübungszeit (manchmal Jahre) unerlässlich, bis man sich einige Monate sauber an seinen gesetzten Plan hält, und seine Handelssysteme perfektioniert hat, und Ihnen vertraut. Wer hier am falschen Ende Zeit sparen will, wird dafür später mit noch mehr Zeitaufwand und Geld bezahlen.

Nur durch viel Bildschirmerfahrung lernt man wie Kurse sich bewegen, welche möglichen Handelssysteme nutzbar wären, …. Genau wie in jedem Beruf oder Sport wird man nur durch Wiederholung immer besser. Bis man nach viel Übung sich den Chart anschaut und man die meisten möglichen Bewegungen schon grob mit Erwartungswerten für zukünftige Bewegungen versehen kann. Die Zeit bis dahin ist für jeden anders – es könnte auch tausende Stunden dauern.



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20 Kommentare

  1. Dieser Artikel beschreibt die Realität. Jeder der mit dem Kurzfristhandel anfangen möchte, sollte diese 23 Punkte wie eine Checkliste beachten. Dabei darf man keinen Punkt beugen, oder auslassen. Zu diesem Artikel gibt es ein passendes Sprichwort „der intelligente lernt aus seinen Fehlern, der weise aus den Fehlern anderer“ Bitte mehr davon.

  2. Danke für deine Antwort.

    So lange Artikel sind recht zeitaufwendig. Und ich bin nicht ganz sicher, ob genug Nachfrage besteht nach tieferen Informationen. Den meisten wird das zuviel sein an Informationen und sie geben schon beim lesen von den 8 Seiten auf.
    Ich werde wohl wieder umsteigen, mehr auf die wesentlich inhaltsleereren kurzen Artikel, wo man dann nicht so in die Tiefe gehen kann.

    Es war eben ein Versuch herauszufinden, wie die Resonanz auf größere und tiefere Informationen ist im Vergleich zu kurzen Artikeln mit weniger tiefen Informationen. Und die kurzen scheinen besser anzukommen, zumindest lesen die Leute bis zum Ende und kommentieren dann öfters. Eine andere Resonanzmessung hat man ja nicht.

    1. Könnte man aber auch anders interpretieren.
      Die kurzen Artikel werfen viele Fragen auf oder geben bei Unklarheiten Anlass für ein Gegenargument. Also postet man Kommentare.
      Bei den Ausführlichen bleibt keine Frage offen und selbst eventuelle Ungereimtheiten werden im weiteren Verlauf des langen Artikels dann doch noch angesprochen. Fazit: Kommentare überflüssig. Außer vielleicht ein Danke.
      Aber wenn Sie jetzt Hundert Kurzkommentare mit dem Wort „Danke“ bekämen, wäre das für Sie zwar angenehm einerseits, aber evtl. dennoch langweilig.

      Gehen Sie davon aus, dass sehr viele Leser Ihnen gedanklich „Danke“ sagen und Ihnen Anerkennung zollen.

      P.S.:
      Ich danke Ihnen. Und persönlich habe schon noch eine Frage, die muss ich aber erst noch formulieren und verschiebe sie auf nächste Woche.

      1. Ein kurzen Feedback hilft schon.
        Am meisten würde es helfen, wenn noch offene Fragen gestellt werden oder eventuelle Themenwünsche.

    2. Forex-Stratege,

      bleiben sie bitte bei ihren tieferen Artikeln, inhaltsleere kurze Artikeln gibts im Web zuhauf.
      Wenn 3 bis 5 Personen durch ihre Artikel wirklich und überprüfbar bessere Trader geworden sind, dann ist es doch besser als wenn 1000 Personen ihre Artikel lesen und keinen Mehrwert davon gezogen haben.
      ich persönlich habe vor ihren Artikel auszudrucken und mit einem Textmarker bewaffnet alles durchzustudieren, Betonung auf STUDIEREN.

      Danke für die Flut an Informationen, Forex-Stratege.

      1. Also einen Mehrwert versuch ich bei kurzen Artikeln auch immer zu bieten, aber durch die Kürze ist der natürlich wesentlich geringer. Man kann bei kleinen Artikeln nicht durch Querverweise so leicht ineinander übergreifen und ein Thema großflächlich abarbeiten zum leichteren Verständnis. Dies ist ein so wichtiges Thema „Tradingfehler“, ich habe es schon extrem gekürzt auf diese Version, da sind erstmal nur die großen erwähnt. Ähnlich große Themen sind die Grundlagen Schritt für Schritt lernen (da könnte man ein ganzes Buch schreiben), wie man Handelssysteme findet, Wie man Tradingrisiken kontrolliert, wie man SL richtig setzt, Handelsplatform benutzen (hier wollte ich Metatrader 4 nehmen, da es noch die meistbenutzte Platform ist), Tricks der Betrüger, …..

        Ich glaube mit den Grundlagen oder der Handelsstation fortzufahren wäre das sinnvollste.

  3. @Forex-Stratege, ich kann mich dem Kommentar von @Andreas nur anschließen. Ich fand den Artikel ebenfalls sehr gut und hilfreich und werde ihn mir auch ausdrucken.
    Bzw. werde ich mir alle Ihre Artikel kopieren, dann inhaltlich sortieren nach Basics, Fehler, Strategien und was da noch so kommen mag. Also quasi ein kleines Buch daraus erstellen, eine PDF-Datei erzeugen und diese dann ausdrucken, wenn Ihre Serie vollendet ist.

    1. Danke. Was oft sehr hilfreich ist:
      – wenn man mal einen Punkt nicht versteht oder ihn anders sieht, direkt einfach fragen: es gibt nie dumme Fragen. Eine geklärte Frage wird sofort zu Wissen und prägt sich ein.
      – alles was mathematischen Bezug hat, für sich selber einmal nachrechnen mit anderen Zahlen als im Beispiel, so bleiben Informationen länger gespeichert , man erkennt oft kleiner Zusammenhänge leichter und man kann daran auch leichter überprüfen ,ob jemand Recht hat.

      Wenn man z.B. Fragen zu eigenen Tradingfehlern hat und wie man sie vermeiden könnte, dann kann man jederzeit das auch in den Kommentaren fragen.

  4. Hallo Forex Stratege,

    super Artikel. Man merkt, daß hier ein echter Trader am schreiben war.
    Ich hoffe nur, es hilft einigen Leuten diese Fehler zu vermeiden oder wenigstens einige davon.
    Meine Erfahrung ist leider, daß nur die Schmerzen einiger vernichteter Depots die gedankliche Wende bringen. So wars bei mir am Anfang.

    1. Du hast Recht. Die Variante „es selber durchzumachen in real“ prägt sich viel mehr ein. aber sie ist auch die zeitaufwendigste und teuerste Variante, die einen oft Jahre zurückwirft (wegen Zeit und Geldverlust). Wenn man es real erfahren möchte um es sich dauerhaft einzuprägen, dann sollte man wenigstens mit so wenig Geld beginnen, das man sich das Problem mit den hohen Geldverlusten erspart, und nur die Zeit verliert.

      Es heißt ja immer, „wer nicht hören will, muss fühlen“. Das gilt beim Traden zu 100%.
      So verrückt wie es klingt, wenn jemand es schafft am Anfang die Finger vom Handel zu lassen (=keine Trades setzen mit dem Ziel Gewinne zu machen) und nur 2 Dinge lernt (Wie lernt man; Grundlagen Schritt für Schritt mit Demo zum Handelsplattform kennenlernen) wird er einfach oft Monate (oder Jahre) und viel Geld sparen. Gerade das „Lernen , wie man lernt“ ist oft das wichtigste, was man anfangs tun kann. man muss es sich ermöglichen, aus Primär (eigene Erfahrungen) und Sekundärerfahrungen (Erfahrungen Anderer) zu lernen, und man muss erlernen zwischen guten und schlechten Sekundärerfahrungen zu unterscheiden.

  5. Ziehen sie ihr Projekt durch. Mein Dank im voraus. Die Ausführlichkeit sprengt zwar ein wenig den Rahmen der FMW, aber Sie können es ja als Vorarbeit zu einem Booklet oder E-Book sehen. Vieles was bislang (treffend) beschrieben wurde gilt ja allgemein für das Trading. Den forexspezifischen Teil erwarte ich mit Vorfreude.

    1. Danke.

      Es ist eben noch viel Grundlagenwissen integriert.
      Forex und z.B. Aktienhandel Handel sind ja auch nicht total verschieden, sehr viele Punkte gelten sogar gleich und kann man in beiden gleich verwenden.
      es gibt aber auch einige Unterschiede :
      – Marktspezifische Gegebenheiten zb.beim Aktienmarkt könnte theoretisch sogar jeder gewinnen (wenn Kurse ansteigen auf lange Sicht), beim Forexmarkt ist das einfach nichtmal theoretisch denkbar
      – Der Währungshandel ist viel volatiler (von NewsZeiten mal abgesehen in Einzel-Aktien)
      – es gibt Volumenunterschiede
      – Manipulationsunterschiede
      – Insider Unterschiede
      – Unterschiede bei der Sicherheit der Anlage (strukturierte Produkte vs. OTC)
      – Unterschiede bei den Handelssystemen
      – Handelszeitenunterschiede
      ……

      So direkt auf die Unterschiede wollte ich garnicht so eingehen, da ich mich direkt auf den Währungshandel nur beziehen wollte. Aber wenn es gewünscht wird, kann man es sich später auch mal machen.

      1. „kann man es sich später auch mal machen“ sollte heissen “ kann man es sicher später auch mal machen“. Nicht das es hier zu leichten Verwechslungen kommt :-)

  6. Unter „Kommentare“ im Munü kann man die „Serie Währungshandel“ übrigens auch seid dieser Woche aufrufen, falls man nochmal einen Artikel davon lesen will und nicht erst alle Artikel durchsuchen möchte.

  7. Wieviele von Euch verwenden denn den Metatrader 4 als Handelsplattform? Lohnt sich da ein extra Artikel dazu?

    1. Ich verwende den MT4

      1. ok danke, irgendwelche Wünsche auf was ich genau eingehen soll?

        1. Also, was ich immer noch nicht ganz verstanden habe, ist die Programmierung von Algos über den MetaQuotes Language Editor. Bzw. die Einbindung von brauchbaren vorhandenen Algos, denn für die Programmierung habe ich den A…. zu weit unten ;)
          Kennen Sie empfehlenswerte Quellen für solche Algos, und wenn ja, wie binde ich sie ein?
          Steht die Schaltfläche „AutoTrading“ damit im Zusammenhang?
          Und zuletzt: Es gab einmal die Möglichkeit, beim Schließen eines Trades (z. B. EURUSD) auszuwählen, dass alle entprechenden Trades dieses Währungspaares geschlossen werden.. Ist das nun komplett entfallen oder nur besser versteckt?

          1. Ich komme im Artikel dann genauer darauf, aber vorab:
            – ja , „Autotrading“ Button ist nur ein Zusatz Sicherheitsschalter (oder übers Optionsmenü aktivierbar) , das du schnell siehst, ob Programmen das setzen von Orders erlaubt ist oder nicht
            – die Möglichkeit alle zu schließen kenne ich nicht (über „closeby“ maximal alle offenen miteinander verrechnet): ich würde empfehlen hierfür ein gutes Script zu verwenden, das alle Orders schliessen kann einer Währung (oder Aller), aber besten getrennt, nach Market Orders und Pending Orders oder alle Orders. Solltest du keine Scripte dazu finden im mq5 Market, dann kann man dazu auch was fertiges programmieren
            – über die Optionen kannst du den 1-Klickhandel aktivieren, und dann über das Kreuz am Zeilen ende der order kannst du sie schnell schließen. Aber achte auf Fehlklicke dann, auch bei den Ordereingaben gilt dann 1 Click Trading.

  8. wem das zu viel Stoff ist und mit dem lesen aufhört, der macht den 24. Fehler;-)

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