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DeSantis nun wahrscheinlicher Präsidentschafts-Kandidat Donald Trump verliert die US-Zwischenwahlen

Donald Trump US-Zwischenwahlen

Ist Donald Trump der eigentliche Verlierer der US-Zwischenwahlen? Eigentlich war die Ausgangslage klar: Selbst der demokratische Senator von Kalifornien, Gavin Newsom, sprach davon, dass die Demokratische Partei bei den US-Zwischenwahlen „zerstört“ werden würde. In der Generic Ballot, also der generellen Stimmungslage waren die Republikaner vor den Demokraten. Es schien sicher, dass die Republikaner das Repräsentantenhaus deutlich gewinnen würden und wahrscheinlich auch die Wahl um den Senat für sich entscheiden könnten. Eine „Red Wave“ erschien am Horizont.

Republikaner gewinnen das Abgeordnetenhaus, aber wahrscheinlich nicht den Senat

Es kam anders. Die Republikaner werden aller Voraussicht nach zwar das House gewinnen, aber mit einem deutlich geringeren Abstand als erwartet. Den Republikanern gelang es bisher nur neun Sitze von den Demokraten zu gewinnen, während diese von den Republikanern drei gewinnen konnten. Dies entspricht genau den fünf zusätzlichen Sitzen, die die Republikaner benötigen. Es könnten noch einige Sitze in Kalifornien hinzukommen.

Im Senat zeichnet sich ein Fortbestehen des Patts ab, auch wenn wahrscheinlich Stichwahlen in Nevada und Georgia notwendig werden. Dort scheint keiner der Kandidaten 50% der Stimmen auf sich vereinigen zu können. In Nevada liegt der republikanische Kandidat Adam Laxalt vorne. Dies würde bedeuten, dass er hier einen Wechsel schaffen könnte. In Georgia liegt dagegen Raphael Warnock von den Demokraten knapp vor Herschel Walker. Zünglein an der Waage ist der liberale Kandidat Chase Oliver, der 2,1% der Stimmen holen konnte und damit dafür sorgt, dass keiner der beiden Kandidaten 50% der Stimmen gewinnen kann.

Sollte in den Stichwahlen der gegenwärtige Trend beibehalten werden, würde das Patt im Senat weiterbestehen, dass durch die Stimme des Vorsitzenden des Senats gebrochen wird. Die Vorsitzende des Senats aber ist die Vizepräsident, die Demokratin Kamela Harris.

Republikaner mit falschen Themen und falschen Kandidaten

Die Republikaner setzten bei den US-Zwischenwahlen auf die falschen Themen und die falschen Kandidaten. Neben der Inflation spielte bei der Wahlentscheidung das Recht auf Abtreibung die zweitwichtigste Rolle während des Wahlkampfes. Dieser kann klar in zwei Hälften geteilt werden: Die Zeit vor der Entscheidung des Supreme Courts, die Entscheidung im Fall Roe vs. Wade zu ändern und damit das Recht auf Abtreibung stark einzuschränken. Hier ist sich das Land aber relativ einig, während die USA ansonsten politisch sehr gespalten sind. Fast 60% der Wähler sind für die Beibehaltung des Rechts auf Abtreibung, nur 40% dagegen. Dies wurde schon in den Nachwahlen zum Repräsentantenhaus deutlich. Hier gewann in Alaska zum ersten Mal seit 1972 eine Demokratin gegen eine Republikanerin. Sarah Palin, eine getreue Anhängerin von Donald Trump, verlor gegen Mary Peltola. Im 19. Distrikt von New York gewann ebenfalls ein Demokrat, Pat Ryan, gegen den Republikaner Marc Molinaro. Der 19. Distrikt ist ein Swing-Seat, also ein Sitz, der zwischen den zwei Parteien hin- und herpendelt.

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Der zweite Faktor waren die republikanischen Kandidaten. Sowohl Pennsylvania also auch Georgia sind Swing-States. Hier gewinnt mal die eine, mal die andere Partei. In beiden Staaten setzte sich in den Vorwahlen der Kandidat von Präsident Donald Trump durch; in Georgia Herschel Walker, in Pennsylvania Dr. Oz.

Herschel Walker ist ein in Georgia bekannter, ehemaliger NFL-Profi. Seine Kampagne war gezeichnet durch zahlreiche Skandale. Der Höhepunkt war aber, als im Oktober herauskam, dass er zwei Frauen die Abtreibung bezahlte und mindestens ein uneheliches Kind hat. Im Wahlkampf bezog er eindeutig Stellung zur „Pro-Life“-Position der Republikaner.

Dr. Oz ist ein emeritierter Professor der Medizin. Bis zu seiner Bekanntgabe der Kandidatur hatte er eine tägliche TV-Show. Seine Positionen waren umstritten. So hatten in der Show die alternative Medizin, wie Geistheilung oder Homöopathie einen festen Platz. Auch er ist ein Trump-Believer, der den Positionen des Präsidenten fast blind folgt.

Republikanischer Gewinner: Ron DeSantis – nicht gut für Donald Trump

Als gestärkt fühlen kann sich nach den US-Zwischenwahlen der Gouvernor aus Florida, Ron DeSantis. Er ist in Florida mit klarer Mehrheit wiedergewählt worden. Damit hat er seine Chancen deutlich erhöht, bei den Präsidentschaftswahlen als Kandidat der Republikaner anzutreten. Dagegen hat Donald Trump deutlich an Attraktivität verloren. Er schleppt als Malus mit sich herum, dass er die Wahlen 2021 verloren hat (auch wenn viele Republikaner bis heute glauben, die Wahlen wären gefälscht und Trump der wahre Sieger). Nun zeigt sich, dass „seine“ Kandidaten nicht gewählt werden. Amerikaner lieben aber Siegertypen, keine Verlierer. Trump warnte am Wahlabend schon einmal DeSantis davor, bei den Vorwahlen gegen ihn anzutreten.

Wichtige Ankündigung Trumps am 15. November

Donald Trump hat für den 15. November eine wichtige Erklärung angekündigt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird er hier offiziell seine Kandidatur zu den Präsidentschaftswahlen bekannt geben. Dabei ist noch nicht klar, ob er überhaupt kandidieren darf. Denn auf Trump warten etwa ein halbes Dutzend Prozesse. Beruflich dürfte der Zivilprozess um die Trump Company ihm am meisten schaden. Der Trump Company wird vorgeworfen, ihr Vermögen je nach Bedarf aufzublähen oder kleinzurechnen. Dieser Prozess könnte aber weitere Straf- und Zivilprozess nach sich ziehen.

Für seine Freiheit am gefährlichsten werden dürften die Ermittlung um die Dokumente aus seiner Zeit als Präsident, die in Trumps Residenz Mar-a-Lago gefunden wurden. In den USA werden verurteilten Straftätern nicht unbedingt die bürgerlichen Ehrenrechte und damit das aktive und passive Wahlrecht entzogen. Doch in diesem Falle hat Trump selbst als US-Präsident 2017 die Gesetze verschärft und neben einer Geld- oder Haftstrafe wird der Verurteilte von allen Ämtern in den USA auf Lebenszeit ausgeschlossen.

Zwei interessante Trends bei den Zwischenwahlen

Einige interessante Trends haben die US-Zwischenwahlen auch gebracht. Ohio ist nicht mehr die Glaskugel Amerikas. Schon bei den Präsidentschaftswahlen wählte Ohio nicht, wie die Mehrheit der amerikanischen Staaten. Seit 1960 war der Wahlsieger in Ohio auch der Wahlsieger der Präsidentschaftswahlen. Nun wandelt sich Ohio in einen republikanisch-freundlichen Staat. Den umgekehrten Weg geht Arizona. Einst war der Grand-Canyon-Staat fest in republikanischer Hand. Nun wird er demokratisch.



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90 Kommentare

  1. Bevor der republikanische Extremist die Bildschirme und Schlagzeilen zu sehr füllt und die Presse das wirklich Wichtige komplett aus den Augen verliert, ein Wort dazu:
    Die russischen Clowns und Stümper versuchen plump wie immer und durchsichtiger als eine perfekt polierte und geputzte Glasscheibe, den genialen Schachzug der Ukraine vor einigen Wochen zu kopieren. Eine typisch grobschlächtige Finte à la Russland, intelligent und elegant wie ein Flusspferd auf der Jagd nach Geiern in der Wüste.
    Ein angeblicher Rückzug in der Oblast Cherson mit menschenverachtenden „Material“verlusten in persona zwangsrekrutierter Bauernopfer sollen Verluste in der Gegend vortäuschen. Welche billige und offensichtliche false-flag Operation soll wohl danach folgen?
    Es gibt drei denkbare Szenarien:
    Die atomare Verseuchung durch eine schmutztige Bombe, vor der man schon seit einiger Zeit warnt.
    Die Sabotage und Teilzerstörung des Atomkraftwerks Saporischschja, das man seit Monaten beschießt, sabotiert und als Drohung benutzt.
    Die Sprengung des Kachowka-Staudamms, den man schon längst komplett vermint hat.

    Ein Möchtegern-Zar und seine dümmlichen Vasallen, die ihr angebliches „Brudervolk“ wegen ein paar „Nazis“ in der Regierung über den Winter durch Vernichtung der Energiequellen und lebensnotwendigen Infrastruktur mit Genozid überziehen, deren Land und Städte für Jahrzehnte auf das eigene Niveau zurück bomben, haben nur eine Antwort verdient: Leopard, Marder, F-22 Raptoren, HIMARS, IRIS-T SLM, und das alles in rauen Mengen.
    Eine Demonstration von Stärke, die einzige Antwort, die halbstarke Primaten wie Putin verstehen.

    1. Lieber Rasputin,

      ich gratuliere zu dieser vorbildlich unausgewogenen Meinungsäußerung ganz im Sinne der vorgegebenen Meinung. Damit vermeiden auch Sie sicher eine Strafe von bis zu drei Jahren.

      Nur Ihr Lösungsvorschlag scheint nicht ganz im Sinne der Regierung zu sein, da man einer Atommacht nicht mit Panzern beikommt.
      Vielleicht haben Sie da noch bessere Ideen?

      Das war Ironie.

      1. Mann, Felix
        Ihr unverbindliches Geplapper verstehe ich nicht so ganz.
        Welche vorgegebene Meinung und welche Regierung meinen Sie konkret? Sie wissen, was konkret bedeutet? Es gibt mehrere Regierungen, auf die Sie anspielen könnten. Etwa die russische, die ukrainische, die amerikanische, die deutsche. Sie sind ganz offensichtlich inzwischen bekannt für diffuse Anspielungen mit offenem Ausgang und vielen Optionen für Sie. Ich bin nur ein dummer Russlanddeutscher mit ukrainischer Frau, zwei Kindern und ehemaligem Haus in Ukraine. Also da müssen Sie schon etwas konkreter werden. Könnten Sie es auf zwei Regierungen und zwei Meinungen eingrenzen, um meine Lotteriechancen etwas zu erhöhen?

        Viel höhere Chancen gibt’s bei einer Atommacht. Der kommt man sehr wohl mit Panzern, Mut, Hirn, Eiern und guten Partnern bei. Mit Atomwaffen kann man zwar diffus wie Felix drohen, aktiv agieren aber nicht.
        Daher meine noch besseren Ideen: Noch mehr Leopard, Marder, F-22 Raptoren, HIMARS, IRIS-T SLM

        Das war keine Ironie, die von Ihnen war schon unoriginell, unangebracht und unlustig genug.

    2. Wladimir, die kleine feige Kremlratte, wagt sich erwartungsgemäß nicht einmal mehr auf den G20-Gipfel nach Bali. Es würde auch einiges an Mut und Charakter erfordern, sich der Kritik als Verantwortlicher für unzählige Kriegsverbrechen zu stellen. An seiner Statt entsendet er den bärbeißigen Bullterrier Sergej, der dort erneut monoton seine verlogene Propaganda ablesen und danach wortlos aus dem Saal verschwinden kann.

  2. Respekt. Ein Artikel auf FMW, der genau so auf ARD oder ZDF hätte veröffentlicht werden können. Congress klar rot, Senat (wie erwartet) eng, aktuell eher rot.

    Tagesschau.de heute morgen: Ein Grinsender Biden mit der Aussage „Ein Guter Tag für Amerika“.

    Qualitätsjournalismus, für den ich zum Glück seit Jahren nicht mehr zahle :-)

    Dieses Land ist so komplett verblöded, dass es Spass macht. Weiter so FMW! Dann habt ihr bald nur noch Staatsgetreue Besucher. Ggf. könnt ihr euch dann durch eine Stiftung finanzieren lassen?

    1. @dontspeak
      Wie ich das sehe, haben die Dems den Senat erfolgreich verteidigt und könnten sich sogar noch um einen Sitz gegenüber den letzten Wahlen verbessern.
      Und selbst das Repräsentantenhaus ist für die Reps noch nicht in trockenen Tüchern. Nichts ist es geworden mit einem „Erdrutschsieg“ der Gerrymanderer in beiden Kammern des Kongresses.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:How_to_Steal_an_Election_-_Gerrymandering.svg

      Der Kongress besteht übrigens aus den beiden Kammern Repräsentantenhaus und Senat. Ganz offensichtlich haben Sie nicht die geringste Ahnung davon, aber Hauptsache, man macht es wie Trump: Immer schon im Vorfeld seinen unqualifizierten Senf mit weit aufgerissener Klappe von sich geben.
      Denn heutzutage ist es vor allem ja wichtig und hip, der Welt alles mitzuteilen, auch dass man seine Rundfunkgebühren nicht bezahlt. Ein echter Superheld!
      Make Germany Great Again!

      Doch den Vogel schießen Sie mit Ihrem letzten Satz ab. Sie tun gerade so, als würde die FMW von Leuten wie Ihnen finanziert. Keine Ahnung, vielleicht überweisen Sie ja tatsächlich illegale Spenden, wie es auch bei der AfD Usus ist. Doch im Allgemeinen glaube ich eher, die FMW ist nicht auf radikale Minderheiten angewiesen und kann auch mit den „Staatsgetreuen“ ganz gut überleben.

  3. Und kein Wort über die auf Twitterdokumentierten Probleme mit den Dominion Wahlmaschinen ( mal wieder ).

    Ach so Twitter ist ja auch böse und unglaubwürdig jetzt.

    1. @Der Micehl: hat the Donald jetzt schon wieder eine Wahl verloren die er eigentlich gewonnen hat? :)

    2. @Micehl
      Aber aber, das sind doch Verschwörungstheorien wie unsere seriösen Medien sagen, alle auf demokratischer Seite. Wenn Gerichte Beweise und eidesstattliche Aussagen einfach nicht zulassen, na dann kann man sagen Trump hat vor Gericht verloren. Ist genauso als wenn man die Indizien, und eidesstattlichen Aussagen zur Überführung eines Mörders einfach ignoriert bzw. weglässt, nicht nachforscht.

  4. Der Wahlausgang in den USA ist ein wichtiges Thema für FMW. Keine Frage.

    Eine Frage ist aber, wieso ausgerechnet unser politisch und geostrategisch eher unbedarfter Hilfsautor aus China diesen Artikel verfassen darf?

    Inhaltlich wirkt er dementsprechend auch, als ob er von einem der üblichen Trump-Hasser von ganz Links oder von einem sehr unkritischen Konsumenten der westlichen Leitmedien stark beeinflussten Menschen geschrieben wäre.

    Was man bisher festhalten kann:

    1. Die Kandidaten, die sagten, dass die Wahl 2020 gefälscht war, sind zu ca. 75% in ihren Wahlen erfolgreich gewesen. Das deutet auf eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft hin. Es wäre offensichtlich auch besser gewesen, diesen Sachverhalt gründlich zu untersuchen, anstatt ihn sofort ins Reich der Legenden zu verweisen.

    2. Das Thema „Abtreibung“ hatte in Umfragen nur ein absolutes Minderheitsinteresse von ca. 6% erhalten. Hier irrt der Autor und hat vielleicht doch Recht. Möglicherweise haben die Frauen insgeheim Angst bekommen? Ich habe mehrfach selbst erlebt, dass auch konservative Frauen, und Frauen mit sehr hohen Bildungsabschlüssen für die eine Abtreibung nicht in Frage käme, bei dem Thema die Angst äußern, dass sie dann ja auch nach einer Vergewaltigung nicht abtreiben dürften. Das ist natürlich Unsinn, zeigt aber, dass eine mangelnde politische Bildung heute normal ist. Das hätte womöglich von Seiten der GOP intensiver kommuniziert werden müssen.

    3. Sind einige Kandidaten gewählt worden, die ein Bürger einer Republik im Grunde nicht ernsthaft hätte wählen dürfen. Hier zeigt sich nochmals sowohl die Verhärtung der Fronten, als auch die mangelnde Bildung und Ernsthaftigkeit der Wähler. Das ist ein Krisensymptom unserer Tage, dass die Menschen Leute wählen, einfach weil sie sie irgendwie „nett“ finden und dabei dann Menschen in Verantwortung kommen, denen man privat nicht mal die Müllsortierung anvertrauen würde.

    1. Sie sollten Ihre Worte vorsichtiger waehlen.
      Der „politisch und geostrategisch eher unbedarfter Hilfsautor aus China“ hat einen Magister in Politikwissenschaften und „Wahlen in den USA“ waren zufaelligerweise sein Examensthema. Note: 1.0. Welche Qualifikatiion haben Sie, um ein politisches Thema zu kommentieren?

      Ad 1) Es gab 63 Gerichtsverfahren, die sich mit den angeblichen Wahlfälschungen beschäftigt haben. Es gab nicht ein einziges Urteil, dass eine Wahlfälschung festgestellt hat. Die drei Nachzählungen in Georgia haben keine signifikanten oder gar wahlentscheidende Abweichungen gezeigt. Gefälschte Präsidentschaftswahlen sind erwiesenermaßen Märchen.
      Hier eine kurze, unvollständige Liste von Trumper, die nicht erfolgreich waren:
      Senate:
      – Mehmet Oz, PY
      – Don Bolduc, NH
      – Leora Levy, CT
      – Gerald Malloy, VN
      House:
      – Bo Hines, NC 13
      – Steve Chabot, OH 1
      – Madison Gesiotto Gilbert, OH 13
      – John Gibbs, MI 3
      – Yesli Vega, VN 7
      – Karoline Leavitt, NH 1 (verloren gegen Chris Pappas (R))
      – J.R. Majewski, OH 9
      – Sandy Smith, NC 1
      – Robert Burns, NH 2
      – Sarah Palin, AL 2
      – Jim Bognet, PY 8
      Governor:
      – Tudor Dixon, MI
      – Doug Mastriano, PY
      – Lee Zeldin, NY
      – Dan Cox, MD
      – Geoff Diehl, MA
      – Tim Michels, WI.
      – Darren Bailey, IL
      – Scott Jensen, MN
      – Mark Ronchetti, NM
      – Derek Schmidt, KS

      Ad 2) So, so, Abtreibungen waren also kein Thema?
      Wichtigste Themen bei den Midterms:
      Inflation: 32%
      Abtreibung: 27% (Erlaubt in allen Fällen: 29%, in den meisten Fällen: 30%, illegal in den meisten Fällen 26%, in keinen Fällen: 10%; also 59%:36%)
      Waffengesetze: 12%
      Kriminalität: 12%
      Einwanderung: 10%

      In Zahlreichen Staaten gab es Abstimmungen, ob das Recht auf Abtreibung bzw. dessen Verbot Teil der jeweilen Verfassungen sein sollen, so u.a. in Montana, Kentucky, Michigan, Kalifornien, Vermont.
      Die Behauptung, eine Abtreibung sei auch bei Vergewaltigung möglich, ist ebenfalls falsch. Das Ohio fetal heartbeat law hat keine expliziten Ausnahmen für Schwangere durch Vergewaltigung oder Inzucht. Es gibt folgende Ausnahmen (ich hoffe, Ihr Englisch ist gut genug, diese im Original zu lesen):
      “to prevent the death of the pregnant woman” or
      “to prevent a serious risk of the substantial and irreversible impairment of a major bodily function of the pregnant woman”.
      Es ist interessant, ist also Fox News also jetzt plötzlich links? Deren „Five Takeways“ sind so ziemlich die gleichen, die ich auch beschrieben habe:
      1. Trump had a bad night
      2. Democrats emboldened for 2024
      3. Pro-life loses at the ballot box
      4. Florida goes deep red
      5. Georgia headed to a runoff
      Ad 3) Wer bestimmt, wer ein „Bürger einer Republik im Grunde nicht ernsthaft hätte wählen dürfen“? Sie? Trumper? Republikaner? Demokraten? Es gibt in jedem Staat der USA (und auch in D) formale Anforderungen an Bürger, die sich zur Wahl aufstellen lassen dürfen. Wenn diese erfüllt sind, steht einer Wahl nichts entgegen. Sie sollten erst einmal die Grundlagen der Demokratie lernen, bevor sie so einen Satz absondern.

      Fazit:
      Ihre Behauptungen sind faktisch falsch. Es gab keine WahlfFälschungen. Das Thema „Abtreibungen“ hat in der Tat eine Rolle bei den Midterms gespielt. Der Trump Kandidat Dr. Oz hat eine der wichtigsten Wahlen verloren. Es gibt im fetal heartbeat law keine Aussnahmen fuer Abtreibungen. Gesetzteste lesen hilft.
      Sie sollten also erst einmal lernen, Fakten zu recherchieren, bevor Sie weiterhin einen solchen Schwachsinn schreiben. Und bitte: Sofern Sie nicht mindestens einen Magister/Master in Politikwissenschaften nachweisen können, sind wohl kaum formal qualifiziert, eine Meinung zu äußern, oder?

      1. Immer langsam, mein Lieber. Ihr Abschluss zählt hier genau so wenig meine diversen Qualifikationen. Mit einem einfachen Magister sollte man aber nicht hausieren gehen. Das ist der unterste Einstieg in die akademische Welt. Nichts dagegen, aber wenn man damit prahlt, finde ich das schon mal seltsam und erwähnenswert.

        Hier geht es um Logik.

        Sie sind jetzt sehr viel ausführlicher, als zuvor im Artikel. Kürzer und stärker wäre besser. Ich habe z.B. andere Umfragestatistiken gesehen, in denen Abtreibung kein großes Thema war. Es ist sinnlos, sich so zu streiten. Lesen kann jeder selbst, aber man muss auch bereit sein, sich darauf einzulassen.

        Gehen wir in die Sachthemen.

        Zum Ersten: Es gab kaum Gerichtsverfahren. Praktisch alles, was man als Mensch, der sich täglich mehrere Stunden informiert (in dem Fall natürlich US-Originalquellen) lesen konnte war, dass der Fall vom Gericht gar nicht angenommen wurde. Und es gab tausende Anträge wegen mutmaßlicher Wahlfälschung.

        Es gab einzelne Fälle, in denen ein unteres Gericht den Fall zuerst annahm, dann aber die nächsthöhere Instanz entschied, das Verfahren einzustellen. Das ging so bis zum Supreme Court.
        Im Wesentlichen wurde daher nichts untersucht.

        Das in unseren Medien verbreitete Bild, dass die Gerichte in Verfahren zum Schluss gekommen wären, dass an den Vorwürfen nichts dran gewesen wäre, ist also schon einmal völlig falsch. Oder soll ich sagen, Propaganda?

        Deswegen wollten die Republikaner ja auch am 6. Januar 2021 wenigstens über eine nachträgliche Untersuchung abstimmen lassen. Das war natürlich mit den Ereignissen dann erledigt. Der „Sturm“ auf das Capitol hat also den Demokraten genutzt.

        Und kommen wir noch zu Ihrem Vorwurf zum Abschluss, dass durch Formalien festgelegt wird, wer wählt.
        Stimmt. Das kommt hinzu. Komischerweise wollen die Linken das an der Stelle doch immer weiter absenken.
        Aber unabhängig davon ist es eben auch unstrittig so, dass die Ausübung des Wahlrechts mit einem hohen Maß an Verantwortung und Wissensaneignung einhergehen muss, wenn dieses Wahlrecht nicht in ein Desaster ausarten soll.
        Jeder einschlägige Magister sollte die historischen Beispiele von Athen bis heute eigentlich kennen.

        1. Aha, Sie haben also gar keine Qualifikation. Interessant. Dann waere ich ja mal ganz leise.

          Tja, warum wurden wohl die Verfahren abgelehnt? U.a. abgelehnt weil „frivolous“ and „without merit“, um mal ein Urteil zu zitieren.
          Wenn ein Gericht ein Verfahren ablehnt, dann waren offensichtlich die Argumente/Beweise nicht stichhaltig. Aber Sidney Powel und Rudy Giuliani werden sicher im Dominion Gerichtsverfahren unfehlbare Beweise vorlegen, dass es Wahlfaelschungen gegeben hat. Bisher sind ja offensichtlich keine einzigen sichhaltigen Beweise aufgetaucht. Ich darf dann auch daran erinnern, dass die GOP-nahestehenden Cyber Ninjas die Auszaehlung in Arizona bestaetigt haben.
          Kaum Gerichtsverfahren? 63. Sind ja nicht viele…

          Also hoeren Sie endlich auf mit dem Quatsch. Es sind einfach nur Maerchen.

          Mal ein wenig Verfassungslehre: Am 6. Januar wurden die Abstimmungsergebnisse der Wahlmaennergremien gesammelt und verlesen und vom Vizepraesidenten zertifiziert. Das wars.Mke Pence verfassungsrechtliche Rolle beschraenkte sich allein darauf. Es gab am 6. Januer keinerlei Moeglichkeit, dort eine Untersuchung auf den Weg zu bringen, Sollten Sie eigentlich wissen.

          Nun, welche Quellen Sie auch immer gelesen haben wollen, das Abtreibung kein Thema war: Das ist einfach das Problem mit Menschen, die nie gelernt haben, ordentliche Quellenkritik zu betreiben. Alle Exit Polls von Rechts bis Links kommen da zu dem gleichen Ergebnis. Ich streite mit Ihnen auch nicht darueber. Sie haben Unrecht, Nachweislich.

          Ich habe keinen Vorwurf geaeussert hinsichtlich der Formalien des passiven Wahlrechts. Ich habe Sie gefragt, wer denn die festlegt, wass denn unsinnige Kandidaten sind. Sie? Trump? Republikaner? Demokraten? Darauf haben Sie nicht geantwortet. Wer die formalen Anforderungen erfuellt, darf gewaehlt werden. So ist das in einer Demokratie.

          1. Sie sind ja sehr theoretisch veranlagt. Es ist Ihnen aber schon klar, dass die bisher üblichen Massenmedien dem Zweck dienen, das gewünschte Narrativ unter die Leute zu bringen, oder?

            Heute gibt es massenhaft alternative Medien. Dazu kann jeder sich in das WWW einschalten und jeden anderen, der will, zum Augenzeugen machen. Quellen in der klassischen Form, folgen dagegen leider meist noch dem Narrativ.

            Wenn Sie früher eine kleine Thesis bearbeitet haben, stützten Sie sich dabei vielleicht auf ein Dutzend einschlägige Monografien und zusätzlich aktuelle Aufsätze. So kann man Politik theoretisch lernen, dass hat aber mit dem Leben nichts zu tun.

            Wie falsch Ihre Ausführungen hier sind, sieht man schon an Ihrer Darstellung des 6. Januar 2022. Dort sind natürlich Diskussionen und Anträge möglich, und sie waren auch so vorgesehen, wie ich schrieb. Und besser noch: sie fanden sogar so statt. Nur hatte aufgrund der Ereignisse an diesem Abend nur noch eine Handvoll Politiker die Eier dazu, dass zu tun,

            Ein vernünftiger politischer Kommentar dazu war, dass es falsch war, die Abstimmung noch so schnell über das Knie zu brechen.

            Die Folgen haben wir jetzt: die Zustimmung in der Bevölkerung, dass die Wahlen 2020 teilweise gefälscht und manipuliert waren, hat sich erhärtet und ausgebreitet.

            Dass es erhebliche Probleme im US-Wahlsystem schon länger gibt – wie wir sie kürzlich ja auch in Berlin beobachten konnten – wissen Sie natürlich, als fleißiger ehemaliger Student.

            Aber politisch kommt es Ihnen nicht in den Sinn, dass man vor so einem Hintergrund besonders vorsichtig agieren sollte?

            Letztes Wort: „Märchen“. Jeder konnte sich jede Menge „Märchen“ ansehen und so zum Augenzeugen werden. Auch wenn durch die Plandemie-Maßnahmen, die Wahlüberwachung erheblich eingeschränkt war, blieb doch mehr als genug übrig.

            Ich kann nur empfehlen, dass Internet selbständig zu nutzen und sich die Welt durch die Menschen überall auf der Welt anzueignen. Dann haben die großen Lügenmärchen die sich meist gegen alle Menschen richten, keine Chance mehr.

        2. Zustimmung. So ausführlich wollte ich mich oben gar nicht ausdrücken

          1. Mein lieber Felix,
            Bevor Sie sich in die Weiten des Internets aufmachen und dort Informationen suchen, sollten Sie erst einmal die Grundlagen lernen. Z.B. Verfassungslehre der USA oder Quellenkritik.

            Lesen Sie mal in Ruhe den Electoral Count Act. Dann verstehen Sie, warum da kein Raum fuer eine Diskussion oder einen Ausschuss ist.

            Und so lange Sie lernen gehen, habe ich hoffentlich Ruhe vor Ihnen.

  5. Ist Dói Ennoson, „unser Mann in Peking“, nun auch in Washington unterwegs? Wie Schade für den Mythos, wenn er irgendwo in Berlin rumhängt und seine zahlreichen Insider-Informationen über die bröckelnde KPC und dem nahen Sturz Xi Jinpings aus der Westnetz-Propaganda herausfischt, so wie alle anderen auch.

    Die erste Frage, die man sich bei den Zwischenwahlen in Bezug auf Trump stellen sollte, ist die, inwieweit MAGA überhaupt noch relevant ist für die Republikanische Partei. Der ganze „Pro Life“ Kram, geht ja MAGA voraus und hat allenfalls indirekt mit der neu aufgeflammten Nationalbewegung zu tun. Ohne die ist die Republikanische Partei einfach die Partei der Handelskammer, die ein paar konservative Christen über sich selbst beruhigen kann.

    Vielleicht finden sich die US-Amerikaner aber auch einfach mit der nüchternen Einsicht ab, dass sie das Zentrum eines „woken“ Imperiums und keine Nation mehr sind. Das Imperium wirkt sonderbar führungslos, agiert aber so geschlossen, wie nie. Nachdem es aus Afghanistan rausgeworfen wurde, geht es gleichzeitig auf Konfrontation mit Russland und China, schwächt dabei seine treuen Vasallen in der EU und verliert u.U. auch noch Saudi Arabien als Partner. Es steht bei weitem nicht mehr so gut da, wie noch unter George W.Bush, aber allenfalls zuckt mal der eine oder andere friedensbewegte Politiker, so wie Tulsi Gabbard, die sogar aus der Demokratischen Partei ausgetreten ist, weil sie die Pro-Krieg und Anti-Diplomatie Haltung des Imperiums nicht mehr mittragen will. Von ein paar Dissidenten abgesehen, steht die politische Klasse geschlossen hinter Team Biden, auch wenn der nicht mehr gescheit vom Teleprompter ablesen kann und in Umfragen unbeliebt ist. Für den Wähler bedeutet das, dass eine Bewegung zur nationalen Erneuerung, bei den großen Parteien erst einmal nicht auf der Agenda steht und „weiter so“ angesagt ist.

  6. „Schwächt seine Vasallen“?
    Bereits 1992 brachte Paul Wolfowitz, Mitbegründer der Neocons, ein strategisches Papier heraus das – nach dem Fall der SU – Europa, vor allem Deutschland, als Gegner Nr1. sah.
    Das Schwächen sehe ich als Langfristplan an.

    Konfrontation mit Russland und China ist seit Jahren Politik der USA. Jedes Jahr ein bißchen mehr. Und dabei ist es vollkommen egal ob Republikaner oder Demokraten regieren. Die USA merken doch auch seit Jahren, daß sie immer schwächer werden, die anderen immer stärker – wirtschaftlich – und sich die Bevormundung nicht mehr gefallen lassen. Auch China vergißt die versuchte Kolonisierung durch die Briten und militärischen Auseinandersetzungen mit den USA vor 150 Jahren nicht.
    Und was war im Koreakrieg ? Die USA waren in Nordkorea, waren am gewinnen, und ruhten sich für den Winter aus. Und da geschah das Unvorstellbare : Die Chinesen ließen in dieser Zeit 400.000 Soldaten incl. Bewaffnung absolut unbemerkt von den US Soldaten in Nordkorea einsickern und schlugen dann gewaltig los. Sie trieben die US Armee die große Verluste erlitt vor sich her. Es war das größte Debakel der US Armee. Truman rief den nationalen Notstand aus. Es sind in der Kälte mehr erfroren wie im Kampf umgekommen. Das US TV stellte den Rückzug als geordnet dar.! In dieser drohenden Niederlage schlug die US Regierung vor chinesischen Städte mit Atombomben zu belegen. Die militärische Führung aber war dagegen. Das änderte sich 1953, als die Lage prekärer wurde. Jetzt wollte das Militär 20 !! chin. Städte mit Atombomben belegen, allerdings war jetzt der neue Präsident Eisenhower dagegen. (Quelle : youtube : ZDF „Der vergessene Krieg“ 3.Teil) Der 3. Teil ist neu (aber aktuell ohne Ton). (Im alten 3. Teil den ich runter geladen hatte wurde der Atomangriff ausführlicher dargestellt).

    Gegen Ende der 40 iger, genauer 1949 rannte eine gewisser Curtis LeMay (in der Cubakrise Gegenspieler von JFK), Luftwaffenchef und Kommunistenhasser in den USA rum und warb für einen Atomkrieg gegen die SU bevor die Atomwaffen haben. Er wollte das ganze Arsenal von 133 Atombomben auf 70 Städte in der SU werfen.

    Man sollte doch nicht glauben das die Welt, und vor allem China und Russland, dies vergessen haben ? Die USA hatten nach dem 2.WK ihr Augenmerk auf China gelegt und wollten es in ihren Einflussbereich holen. Allerdings war Mao erfolgreicher. Es war für die USA ein Mißerfolg ihnen blieb nur Tschiang Kai Chek und Taiwan. Und die SU sollte erledigt werden. Die USA wollten sie – wie jetzt immer noch.
    Und diese Geostrategien, Langzeitstrategien, sind bis heute geblieben. Vernunft hat da keinen Platz.

  7. Man konnte sich die Ereignisse und die ganze Veranstaltung am 06.01.2021 via Internet ansehen und ich habe es getan. Sie finden das bestimmt immer noch im Netz. Wahr ist, was war, und nicht was Sie mal gelesen haben, wie es sein sollte.

    Wenn Sie meinen, Ihre Fähigkeit zu lesen allein würde Sie über andere erheben, bleiben Sie ruhig bei Ihrem Glauben.
    Hauptsache andere Menschen beginnen sich ein eigenes Urteil zu bilden.

    Und ich finde, Sie leisten dazu einen überzeugenden Beitrag!

    1. Herr Ennoson beherrscht die Rede von oben herab recht gut, gelernt und praktiziert. Er erklärt die Realität über Gesetze

  8. Ganz objetiv muss man ja sagen: Der einzig angemessene Ort für Trumpyboy ist in der Psychiatrie…

  9. Soso, Sie haben also die ganze „Veranstaltung“ gesehen.

    Kommen wir erst mal auf Ihre vorherigen beiden Antworten: Erst behaupten Sie, es hätte keine Diskussion über die Wahlergebnisse gegeben, dann doch. Wie denn nun?

    Konsistente Argumentation ist wohl nicht so Ihre Stärke, oder?

    Gucken wir uns mal „die Veranstaltung“ an:
    Bei der Aussprache hat Nancy Pelosi den Vorsitz geführt. Im Electoral Count Act steht, dass der Vorsitzende des Senats, damit der Vizepräsident der Zertifizierung der Wahlen durch die Wahlmänner vorsteht. Nancy Pelosi ist Vorsitzende des Repräsentantenhauses, nicht des Senats. Es hat sich also um zwei Sitzungen gehandelt: Eine Joint Session und anschließend der Electoral Count.

    Sie sollten präziser werden, von was Sie eigentlich reden.

    Aber kommen wir doch zurück zu den Wahlfälschungen. Die gab es nämlich tatsächlich. 84 Republikaner aus den Staaten Arizona, Georgia, Michigan, Nevada, and Wisconsin haben gefakte Wahlzertifikate an den Kongress übermittelt. Die Vorlage zu diesen Fake Zertifikaten kamen direkt aus dem Weißen Haus. Diese Aktion wurde von Robert Giuliani koordiniert. Also, wenn wir von Wahlfälschung, besser von Wahlbeeinflussung reden, dann reden wir über Donald Trump und sein Team.

    Ich sprach nicht vom Lesen, ich sprach davon, dass Sie erst einmal Grundlagen erwerben müssen, um dass,
    was Sie im Internet so alles finden, auch zu verstehen. An diesen Grundlagen mangelt es Ihnen. Und damit an dem Verständnis.

    Sie sind nicht in der Lage, konsistent zu argumentieren.
    Ihre Aussagen halten einer Überprüfung nicht stand.
    Von Quellenkritik scheinen Sie keine Ahnung zu haben.

    1. Ich wusste gar nicht, dass im Capitol auch Joint-Sessions abgehalten werden… ;-) Aber offenbar nicht genügend oft, wenn ich mir so die Politiker und deren Handeln ansehe…

      1. Fuer diesen Erkenntnisgewinn nehme ich 5 Euro, Paypal-Link folgt ;-)

        Ja, wo sollten sie sich denn sonst treffen? Dafuer ist doch das Kapitol erbaut worden!

        Vielleicht sollten wir mit FMW ein Seminar vor den naechsten US-Wahlen machen, wie das da funktioniert. @Fugi besorgt einen Raum in der HH-Boerse ;-)

  10. @Doi Ennoson
    Ich möchte mich an dieser Stelle einmal für die fundierten Artikel bedanken, die Sie seit einiger Zeit auf FMW veröffentlichen. Damit haben Sie endlich im Sinne journalistischer Ausgewogenheit ein längst überfälliges und ausgleichendes Element zu der schleichend forcierten Entwicklung einer politisch und ideologisch motivierten Kritik-Blase eines neu erwachenden wertkonservativen, mitunter religiös bis klerikal inspirierten Alternativ-Mainstreams geschaffen.
    Ein Mainstream fernab jeder Kritik der reinen Vernunft, die als objektive und selbstreflektierende Instanz Kläger, Angeklagter und Richter zugleich repräsentieren sollte. Stattdessen erschreckend real manifestiert als Kläger und Scharfrichter in persona, niedergeschrieben in vernichtenden, subjektiven und erzkonservativ inspirierten Urteilen von Autoren, die jahrhundertealte Heilsimperative und kirchliche Prinzipalien über die drängenden essenziellen Probleme der Gegenwart stellen.

    Und das natürlich unter tosendem Beifall des allgegenwärtigen Omniprotests von Seiten eines seltsamen, beinahe schon skurril anmutenden Bündnisses säkularer und klerikaler, esoterischer und rechtsnationalistischer, erzkonservativer und neoliberaler Strömungen.

    Womit wir beim nächsten Punkt wären, für den ich Ihnen meinen tiefsten Dank und Respekt aussprechen will: Die bewundernswerte Art und Weise, wie Sie mit umfangreicher Fachkenntnis und Faktenwissen einem gefährlichen Populisten und Meisterdemagogen wie @Felix Paroli bieten.
    Der besetzt seit längerem die Funktion des Propagandachefs einer kleinen, aber lautstarken Gruppierung und verkörpert zutiefst den Archetypus des perfiden Pseudointellektuellen im wissenschaftlichen Deckmäntelchen. Dabei bedient er sich einer glitschigen, kaum zu greifenden, weil oftmals in sich widersprüchlichen, Ausdrucksweise, mit der er laufend seine entschiedene Weigerung zu kaschieren versucht, auch nur eine Quelle, einen einzigen Beleg für seine zumeist abstrusen Thesen zu nennen.
    Ein Blender vor dem Herrn, ein Täuscher und Hochstapler Felix auf den Spuren seines berühmten Vorgängers Krull.

    1. Vielen Dank fuer dieses Kompliment :-)
      Eine Korrektur: (In)Felix hat in der bisherigen Konversation nicht eine einzige Quelle oder Beleg geliefert.

      1. @Doi Ennoson
        Felix hat noch nie – zu keinem Thema in irgendeinem Beitrag – eine Quelle oder Belege geliefert. Nur immer den diffusen Verweis auf alternative Informationsquellen im großen weltweiten Internet. Dafür umso mehr geschickt eingestreute Unverschämtheiten wie „Hilfsautor, Erzähler von Lügenmärchen oder Falschdarsteller.“

    2. @Anna Luisa, mit dem Kompliment für Doi Ennoson haben Sie absolut recht. Aber ihre Formulierung:

      „schleichend forcierten Entwicklung einer politisch und ideologisch motivierten Kritik-Blase eines neu erwachenden wertkonservativen, mitunter religiös bis klerikal inspirierten Alternativ-Mainstreams geschaffen“

      ..halte ich fast schon für eine Frechheit!
      Sie repräsentieren eine Generation, die fast religiös auf das fraglos wichtige Thema Klima fixiert ist – aber das mit einer Apokalyptik kombiniert, die selbst in ihren Strukturen religiös ist. Dies gibt es in der ausgeprägten Form so eigentlich nur in Deutschland. Sie merken dabei gar nicht, wie religiös Sie eigentlich selbst in Ihren Denkstrukturen sind, nur haben Sie sich gewissermaßen eine andere Gottheit als Ersatzreligion gewählt..

      1. Lieber Herr Fugmann,

        Sie kennen mich doch gar nicht, und doch stecken Sie offensichtlich mich und meine komplette Generation in eine Schublade voller Festkleber und Bilderstürmer. Ich kann Ihnen versichern, dass ich mich von Gruppierungen wie Last Generation ausdrücklich distanziere und auch keine ausgeprägte Affinität zu FFF empfinde. Ich befinde mich im Abschlusssemester zum M.Eng. Maschinenbau mit Schwerpunkt Umweltingenieurwesen und habe für mich seit jeher die technologischen und naturwissenschaftlichen Aspekte an Lösungsmöglichkeiten statt religiöser Ersatz-Apokalyptik oder fragwürdiger Protestformen in den Fokus meines Interesses und Engagements gestellt.

        Was Sie als Frechheit bezeichnen, ist Ihre ganz persönliche legitime Empfindung aufgrund der subjektiven Interpretation meiner Worte. Für mich ist es Meinungsfreiheit und gleichberechtigter Ausdruck meiner ganz persönlichen Empfindungen, die sich durch meine subjektive Interpretation des einen oder anderen Artikels sicherlich nicht ganz zu Unrecht einstellen.
        Wenn Sie die Bemerkung erlauben, bei den zahlreichen Frechheiten und Unverschämtheiten anderer Kommentatoren lassen Sie deutlich mehr Milde und Toleranz walten.

        Da Sie mich nicht kennen, würde mich nun tatsächlich interessieren, aufgrund welcher Erkenntnisse Sie mich als Apokalyptikerin mit (ersatz)religiös beeinflussten Denkstrukturen einschätzen. Nach dem Ausschlussprinzip kann eine derartige Einordnung prinzipiell nur auf zwei Faktoren beruhen:
        1.) Der undifferenzierten Pauschalisierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer unbeliebten Generation wegen meines Alters. Diese wäre allerdings nichts anderes, als die von mir genannte politisch und ideologisch motivierte Kritik eines Alternativ-Mainstreams.
        2.) Oder – was ich vielmehr hoffe und für wesentlich wahrscheinlicher halte – auf irgendwelchen Äußerungen in Kommentaren von mir. Könnten Sie mir dahingehend bitte auf die Sprünge helfen?

        Ich kommentiere vergleichsweise selten, sodass ich Ihnen einen ziemlich umfassenden Überblick darüber als Vorauswahl anbieten kann. Sieht auf den ersten Blick nach viel aus, ist aber in etwa mein gesamter Jahresinput und entspricht in der Summe ungefähr dem Tagesdurchschnitt von @Helmut oder @ottonorma. Auch in der Retrospektive finde ich darin nichts ausgeprägt Religiös-Apokalyptisches:

        https://finanzmarktwelt.de/inflation-zinsen-schulden-was-werden-notenbanken-tun-videoausblick-230680/
        https://finanzmarktwelt.de/russland-exportiert-in-eu-laender-oel-und-gas-auf-hochtouren-deutschland-zahlt-244124/
        https://finanzmarktwelt.de/gas-gaspreis-pipeline-224377/
        https://finanzmarktwelt.de/energiekrise-entscheidender-tag-fuer-gaspreis-und-strompreis-videoausblick-245282/
        https://finanzmarktwelt.de/deutschland-die-duemmste-energiepolitik-der-welt-222819/
        https://finanzmarktwelt.de/fed-bremst-ezb-pennt-china-in-panik-videoausblick-223141/
        https://finanzmarktwelt.de/inflation-unzuverlaessige-us-daten-boerse-wird-gluecks-spiel-videoausblick-239708/
        https://finanzmarktwelt.de/gaskrise-deutschland-stuerzt-sich-von-einer-abhaengigkeit-in-die-naechste-245439/
        https://finanzmarktwelt.de/italien-am-sonntag-vor-grossem-rechtsruck-blick-auf-euro-renditen-aktien-246757/
        https://finanzmarktwelt.de/zinsen-schulden-inflation-ueber-die-grosse-enteignung-226074/
        https://finanzmarktwelt.de/es-rumort-in-shanghai-und-china-ich-kann-nicht-glauben-dass-unser-land-so-ist-231892/
        https://finanzmarktwelt.de/russland-china-usa-finanzmaerkte-tektonische-beben-marktgefluester-video-235003/
        https://finanzmarktwelt.de/ezb-inflation-und-rezession-pest-und-cholera-videdoausblick-245121/
        https://finanzmarktwelt.de/inflation-fed-aktien-abverkauf-chronik-einer-katastrophe-marktgefluester-video-245818/
        https://finanzmarktwelt.de/die-ezb-laesst-den-euro-crashen-marktgefluester-video-232896/
        https://finanzmarktwelt.de/strompreis-steigt-kraeftig-1-000-prozent-241588/

        1. Herr Fugmann beurteilt sie – wie ich und andere auch – auf Grund der Inhalte ihrer Schreiben Inwieweit sie FfF etc. verurteilen ist daraus nicht erkenntlich, der Kommentarinhalt ließe dies aber vermuten,
          Sie ziehen über andere her, und das recht straff, wie z.B. über mich – natürlich auf Grund meiner Worte – kennen tun Sie mich aber auch nicht, beanspruchen aber diese Rücksichtnahme für sich. Ich verorte Sie aber trotzdem in die Richtung FfF, eben auf Grund ihrer klimasektiererischen Worte die nur die einseitige staatlich alimentierte Wissenschaft kennt. Klima ist eine politische Angelegenheit, seitdem Margaret Thatcher das Klima in die Energiediskussion brachte und seitdem damals 1988 der US Kongress, mit Hilfe von Al Gore, den Kampf beschlossen. Seitdem beeinflussen staatliche Stellen die Klimaberichte, vor allem die Zusammenfassung für die Politik die vor deren Ausgabe von ausgewählten Politikern der beteiligten Nationen besprochen werden. Deren Inhalte in Teilen vom Langtext erheblich abweichen können.
          Umweltschutz ist gut, aber der hat nichts mit Klima zu tun. Man kann das im Radio, Presse und TV jedoch so hinbiegen.

          1. @Ottonorma
            Ich habe in diesem Thread mit keiner Silbe das Wort Klimawandel auch nur angedeutet. Und bin auch mit keiner Silbe irgendwo ansatzweise über Sie „hergezogen“. Die einzige Erwähnung am Rande fanden Sie bei der Anzahl der Kommentare. Wenn Sie also kein Alias von Felix oder Young Global Leader sind, haben Sie auch keinen Grund für solche seltsamen Themenwechsel, Vorwürfe und Unterstellungen.
            Da es nun schon wieder mehr als seltsam wird, war es das für mich mit dieser Diskussion.

      2. Fugi, da bist aber etwas unfair. Anna Luisa hat nichts über den Klimawandel gesagt.

        Mit dem Halbsatz „schleichend forcierten Entwicklung einer politisch und ideologisch motivierten Kritik-Blase“ kann man die gesamte politische Diskussion (nicht nur) in Deutschland beschreiben. Und ehrlich gesagt, nervt mich das wirklich an. Und beide Seiten sind mit „mitunter religiös bis klerikal inspiriert” wirklich gut umschrieben. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine totale Spaltung kommen, wie wir sie in den USA sehen. Auf der anderen Seite muss uns aber bewusst sein, dass eine MehrParteien-Demokratie, wie die unsere, qua definitionem ein Wettkampf der Ideologien ist.

        Ich würde mir wünschen, dass beide Seiten diese Debatte weniger Ideologiebelastet führen würden und mehr auf wissenschaftliche Erkenntnisse setzen würden. Das würde uns allen helfen. Dafür mehr sachlich und zielorientiert.

        Und auch da gebe ich Dir recht: Wir müssen vom Deutschlandzentrismus weg. Wir können die Probleme nicht allein in Deutschland lösen. Das wird aber umso schwerer, wenn wir wieder anfangen, in Blöcken zu denken. )

        Und Kriege sind dabei auch wenig hilfreich, die sind ziemlich schlecht für die CO2-Bilanz. 😉

        Anna Luisa hat aber insofern mit Sicherheit recht, dass solche Leute wie Felix eine „kleine, aber lautstarke Gruppierung (verkörpert) und verkörpert zutiefst den Archetypus des perfiden Pseudointellektuellen im wissenschaftlichen Deckmäntelchen“ sind. Wobei Felix nicht im Ansatz irgendetwas mit „Wissenschaft“ zu tun hat. Mit ihnen zu diskutieren ist normalerweise ein einfach sinnloses unterfangen.

        Die Klimaterroristen der Marke „Letzte Generation“ sind ja durchaus in der Lage, wissenschaftliche Erkenntnisse zu erfassen und auch zu begreifen, welche Konsequenzen diese Erkenntnisse für ihr Leben hat. Sich das Recht daraus abzuleiten, andere zu Nötigen und Kunstwerke zu beschädigen, ist aber völlig illegitim und lenkt von der inhaltlichen Debatte ab.

        Kehren wir doch alle einfach zu mehr Sachlichkeit und gegenseitigem Respekt zurück!

        1. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine totale Spaltung kommen, wie wir sie in den USA sehen.“

          Wer ist „wir“ und wie wollen Sie das verhindern, wenn Sie selbst Partei sind?

          Die Politisierung aller Lebensbereiche, geht ja gerade von unserer amerikanischen Leitkultur aus, nicht von China, Ihrem Steckenpferd, in Deutschland natürlich auch von den Grünen und so ergeben sich naturgemäß zwei Parteien, die eine, die alle Lebensbereiche umwälzen will und die andere, die in Anna Luisas Kritikblase und Alternativ-Mainstream enthalten, aber nicht mit ihm identisch ist und die versucht das wieder einzuhegen. Zwischen diesen beiden Polen, dem linken und dem rechten kann es keinen Frieden geben. Es gibt nur die temporäre Herrschaft des einen oder des anderen.

          Die Spaltung ist notwendig und sie durchläuft nicht nur die Politik, sie durchlief lange zuvor auch schon die Religion. Die steht hier in der Diskussion stellvertrend für irgendetwas Verrücktes, das außer Rand und Band ist, wie eine Geißlerbewegung zur Zeit der großen Pest, aber jedes Kirchengebäude / jeder Tempel ist schon Stein gewordener Versuch der Einhegung der irrlichternden Psyche und die besonders prachtvollen unter ihnen, sublimieren die Religion zur Kunst. Das allein hat noch nie etwas verhindert, auch keine Kirchenspaltung oder einen Glaubenskrieg. Die „Letzte Generation“ hat schon ganz gut erkannt, dass die Gemälde der Hochkunst, ob nun das schöne „Mädchen mit der Perle“ von Vermeer oder die „Sonnenblumen“ des armen Van Gogh, für uns Moderne, Götzenbilder sind, die uns bei ihrer Betrachtung vom Wesentlichen ablenken, nämlich ihrem Verständnis des Klimawandels und neuerdings auch wieder vom notwendigen Umsturz des Kapitalismus ( siehe die jüngste Warhol-Schändung ), dem großen Drachen und Hindernis auf dem Weg zum irdischen Heil. Die Welt muss brennen, damit sie gereinigt werden kann.

          1. @Young Global Leader

            Sie scheinen von Demokratie genauso wenig Ahnung zu haben, wie Ihr Kollege (In)Felix).
            Das Wesen der deutschen Demokratie ist der Ausgleich der Interessen, und nicht die Herrschaft einer Gruppe ueber eine andere.

            Das bediingt sich zu einem aus der Tatsache, dass in einer Vielparteiendemokratie eine Alleinherrschaft einer Partei relativ unwahrscheinlich ist. Zum anderen daraus, dass wir ein Foerderales System haben. Dass eine Partei in allen 16 Parteien eine Mehrheit hat, ist so ziemlch ausgeschlossen.

            (Exkurs, da Sie davon offenbar auch keine Ahnung haben: In den USA steht der Alleinherrschaft einer Partei die „Check and Balance“, sowohl auf Bundesebene, als auch innerhalb der Staaten und der Staaten gegen den Bund.)

            Der Ausgleich begruendet sich nicht nur in der Verteilung der Macht, sondern auch durch unsere Soziale Marktwirtschaft, die sich z.B. in der Lohnautonomie widerspiegelt, die die USA nun nicht gerade haben und in einer sehr starken Judikative, die ebenfalls als Macntbegrenzung und Ausgleich innerhalb der Gesellschaft dient.

          2. @Doi Ennoson
            Auch hier liegen Sie völlig richtig.
            @Young Global Leader ist neben seinem kongenialen Partner Felix die zweite Säule des pseudowissenschaftlichen Fundaments einer völlig beleg- und quellenfrei argumentierenden Gruppierung. Nur dass der sich gerne einen eher philosophischen Anstrich verleiht.

            Alleine schon der Nickname ist nichts anderes, als eine sarkastische und spöttische Anspielung auf ein Netzwerk um Klaus Schwab, um seiner Verachtung gegenüber jüngeren Menschen in Führungspositionen adäquat Ausdruck zu verleihen. Das behaupte oder interpretiere ich nun nicht einfach, vielmehr hat YGL aus dieser Haltung bereits mehrfach in wiederkehrenden Kommentaren keinen Hehl gemacht.
            Man muss dieses elitäre Förderprinzip und ihren Gründer nun wirklich nicht kritiklos gut finden, das steht völlig außer Frage. Aber man muss seine persönliche Verachtung anderen Menschen gegenüber auch nicht schon im Namen wie eine Monstranz vor sich hertragen. Schließlich handelt es sich um eine äußerst heterogene Gruppe von Individuen aus aller Herren Länder und aus den unterschiedlichsten Fachbereichen. Eine derartige Vielfalt (das Wort könnte mir nun zum „woken und bunten“ Verhängnis werden 😉) an Menschen über einen Kamm zu scheren, repräsentiert für mich in Reinform die Bedeutung der Begriffe Ideologie und Vorurteil.

            Umso erfreulicher finde ich Ihr Engagement, den beiden Leadern eine kostenlose Auffrischung in Demokratie, Politik und Staatskunde zu spendieren.
            Ich hoffe, Sie bleiben in diesem Forum noch lange aktiv.

          3. @Doi, wir haben keine Denokratie, sondern eine parlamentarische Republik mit ein paar plebiszitären Elementen, wie der Möglichkeit Parteien zu wählen, die die Regierung stellen. Letzteres ist das, was das moderne Deutschland vom Kaiserreich unterscheidet, wo die Leute auch Parteien wählen konnten und Interessenausgleich betrieben wurde, aber die Regierung vom ungewählten Herrscher eingesetzt wurde. Die Parteienlandschaft war da auch noch ein wenig bunter als in unserer bunten Republik, aber sie waren auch nicht so bedeutsam. Die Parteien dürfen gegeneinander kämpfen, wenn auch nur verbal und nicht mit dem Schwert. Ich halte zwar nicht viel davon und empfinde Wahlkämpfe als Zumutung für Geschmack und Intellekt, aber der Staat funktioniert halbwegs, trotz seiner Politiker.

            Es gibt tatsächlich Möglichkeiten, einen Interessenausgleich zu erzwingen bevor eine verbindliche Entscheidung getroffen wird, ein Einstimmigkeitsprinzip, wie in der EU, aber ob die Abgeordneten das im Deutschen Bundestag tun, bleibt ihnen überlassen. Sie sind ihrem Gewissen verplichtet, ihren Wählern, Sponsoren oder halt Weltpräsident Zelensky und Vizepräsident Biden. Vielleicht treibt auch die Presse sie vor sich her. Das hängt ganz davon ab, ob die eigenen Leute oder Sympathisanten dort tragende Funktionen besitzen oder … wem Twitter gehört. Die Nervosität wächst, der Zufall entscheidet, es bleibt für alle spannend. Leider.

            Was die Chimäre von der „Alleinherrschaft der Partei“ betrifft, so ist den meisten Leuten doch klar, wer im Politbüro sitzt und wer die Fäden in der Hand hält und der Wechsel an der Spitze ist oftmals auch ein viel erhoffter oder gefürchteter Richtungswechsel. Die Partei zerfällt in Fraktionen und Seilschaften, wie ein großer Hofstaat und wenn der König tot ist und ein neuer König ausgerufen wird, werden die Karten neu gemischt und Fleisch und Posten verteilt. Umgekehrt versichern sich mitunter notorische Autokraten gern über Abstimmungen ob alle noch an Bord sind. Manager statt Hitler.

            Die gewaltigen Massenparteien, deren Einheit immer schon fraglich ist, sind eine Erscheinung des Zeitalters der „Volksrepräsentation“. Sie haben die Herrschsucht vom Königshaus in die Allgemeinheit getragen, d.h. eine an sich schlechte Eigenschaft popularisiert, Nach der Legende, an der Sie mitstricken, ist das auch notwendig, für den „Interessenausgleich“, oder in eher linker Diktion, die Sie nicht verwenden, „um gehört zu werden“. Alle wollen gehört werden. Wer nicht gehört wird, ist diskriminiert. Nun wollen einige vielleicht doch nicht gehört werden, sondern unter sich bleiben. Andere, die sich Gehör verschaffen und die sich nicht von jedem Dummerchen den Mund verbieten lassen, landen auf irgendeiner Shitliste und werden beschimpft. Sie sollen nicht gehört werden. Deren Interessen lassen sich offenbar nicht ausgleichen und würde man sie berücksichtigen, dann wäre die Gesellschaft gespalten. Gut, dass wir darüber gesprochen haben.

        2. Hi Markus,

          in diesem Punkt tendiere ich ebenfalls eher zu dem Standpunkt von @Doi Ennoson. Anna Luisa hat an dieser Stelle mit keinem Wort den Klimawandel erwähnt. Ich habe mir einmal stichprobenmäßig ein paar ihrer verlinkten Kommentare durchgelesen. Dort distanziert sie sich explizit von radikalen Klimaprotesten und pflegt allgemein einen sachlichen und höflichen, wenn auch durchaus bestimmten und selbstbewussten Kommunikationsstil. Selbst bei wiederkehrenden persönlichen Attacken bleibt sie angemessen ruhig und kompromissbereit, wo so mancher „reife und lebenserfahrene“ Kommentator schon längst das ganze Repertoire an Beleidigungen und Herabwürdigungen ausgepackt hätte.

          Dass sie sich als angehende Maschinenbauingenieurin mit Schwerpunkt Umwelt- und Klimatechnik für das Klimathema interessiert und engagiert, ist nur allzu verständlich und alles andere als verwerflich. Mit Klimareligion hat das meiner Meinung nach nicht das Geringste zu tun. Anna Luisa formuliert ihre Standpunkte nicht beleidigend, persönlich oder gar ideologisch, sondern respektabel untermauert mit einem technischen Fachwissen und seriösen Quellenangaben, von denen sich so mancher selbstdenkende „Spezialist“ eine monsterdicke Scheibe abschneiden könnte.

          Was @Doi Ennoson weiter thematisiert, finde ich gut: Weniger ideologiebelastet … mehr wissenschaftliche Erkenntnisse … Das würde uns allen helfen. Dafür mehr sachlich und zielorientiert. Dass wir uns alle – du und ich eingeschlossen – immer wieder mal zum Gegenteil hinreißen lassen, liegt zweifellos in der zunehmenden Schärfe und Menge der Kommentare provokanter Aggressoren begründet, hier auf FMW und auch überall sonst in Foren und Social Medias. Das nervt und zermürbt auf Dauer, was ja auch genau der Zweck solcher Trollattacken ist.

          Wer hier maßgeblich und ursächlich so gut wie immer dafür verantwortlich ist, ist täglich nachlesbar und liegt offen auf der Hand.
          Mit maßgeblich meine ich 90+ Prozent.
          Mit ursächlich meine ich die erstmalige und auslösende Beleidigung bzw. Provokation – sei es durch Eröffnung eines entsprechend formulierten Threads, in dem etwa Einzelpersonen bis hin zu ganzen gesellschaftlichen und politischen Gruppen als eine Art „Idioten und Nutztiere“ diskreditiert werden, oder die entsprechend unverschämt formulierte Antwort auf einen sachlichen Thread der „Gegenseite“.
          Dass man auf andauernde persönliche Provokationen irgendwann einmal entsprechend reagiert, ist akzeptabel und nur allzu verständlich. Die Lösung liegt in einem „Wehret den Anfängen“.

          1. Hi Markus,

            ich weiß jetzt nicht so ganz, was ich mit diesem Kommentar und dem verlinkten Artikel anfangen soll. Anna Luisa hat doch gerade nicht von Klimawandel und Aktivisten geschrieben.
            Manchmal beschleicht mich ganz leicht das Gefühl, du siehst dieses Thema inzwischen etwas zu verbissen und interpretierst manchmal Motive und Intentionen in die Aussagen von Leuten, die diese so gar nicht abgesendet haben. Und du schießt bei dem Thema ganz im Ggs. zu deiner sonstigen Art gerne über das Ziel hinaus, wirkst sehr schnell leicht gereizt und auffallend emotional. Und du verwendest immer häufiger sehr persönliche und unfeine Begriffe wie Klimareligion oder Klimasekte.
            Die gibt es als eher radikale Minderheit natürlich auch, doch längst sind doch nicht alle, die sich für das Thema interessieren und engagieren, in solchen Schubladen zu verorten.

            Was übrigens den Artikel betrifft, überzeugt mich der nicht im Geringsten. Was soll die konkrete Botschaft darin sein? Weil zwei bekannte deutsche Klimawissenschaftler Unmengen an Likes und Followern haben, sind hunderttausende Wissenschaftler weltweit ebenfalls nur unseriöse Aktivisten und Sektenprediger? Und was mir – wie immer – fehlt, sind eigene Ideen und Lösungsvorschläge, wenn die der Wissenschaftler schon nichts taugen.
            Ok, es ist streng genommen kein Artikel, sondern ein persönlicher und subjektiver Kommentar. Daher gilt in dem Fall für den Autor auch nicht das heilige journalistische Gebot, das er selbst anführt: Für Journalisten sollte Objektivität oberstes Gebot sein.

            Was ich am Ende aus dem Kommentar herauslese: Wir wissen ja eh noch gar nichts, denn die Klimaforscher haben sich auch schon ein, zwei Mal geirrt. Jetzt hört mal auf zu warnen und Druck zu machen, so schlimm wird es schon nicht werden. Also warten wir einfach mal wieder noch länger ab, schau ma mal, dann seh ma scho.
            Und dann am Ende noch der Satz: Dass sich Klimaneutralität auf verschiedenen Wegen erreichen lässt, lassen sie außer Acht. Klingt toll, nur leider lässt seinerseits der Autor außer Acht, auch nur ansatzweise einen der alternativen Wege aufzuzeigen.

      3. @Markus Fugmann
        Die von ihnen zitierte Satzkonstruktion – wie auch der ganze Kommentar von Anna Luisa – kommt mir vor wie ein Schimpfartikel aus der ZEIT, SZ oder sonstigen sogenannten Leitmediej. Für mich ist das satzkonstruktiv umständlich hoch angesiedelt mit vielen persönlich wertenden Adjektiven versehen. Für mich ein Hinweis auf eine professionelle Schreiberin.

        Ja, die Klimareligion, der Klimasekte, hat vornehmlich in Deutschland Fuß gefasst. Und im ganzen Westen. Diese 1 Milliarde will jetzt wissen wer das Klima beeinflusst. Die Sonne oder das bißchen CO2 : 0,042% wovon der Mensch einen ca. Anteil von 3% von mir aus 4% hat.
        Wer die Idee dazu – aus dem Westen – hatte interessiert niemanden mehr.
        Der große Rest der Welt denkt überhaupt nicht daran bzw. deren Wissenschaften haben eine „andere Ansicht darüber“. Derartig freundlich hatte sich schon vor Jahren die chin. Akademie der Wissenschaften geäußert.

        1. @ottonorma

          Mir ist schon mehrfach aufgefallen, dass Sie bei den verwerflichen Leitmedien nie die BILD, die WELT oder den FOCUS anführen. Sind die noch akzeptabel?
          Dafür immer die SZ, die ZEIT, den SPIEGEL, ab und an auch die FAZ. Sind das die ganz bösen Buben von der ganz linken Seite?

          1. Meine Güte, ja gut, dann führ ich eben die auch an. Ich schreib doch nicht jedesmal jede Zeitung hin. SZ, Spiegel und ZEIT sind mir geläufiger weil ich die früher mal gelesen habe. Es sind Systemmedien. Die sich halbieren könnten weil inhaltlich gleich. Wäre nachhaltiger. Würde Papier und somit Bäume sparen. Es ist deren Aufgabe den Willen der Regierung dem Bürger zu erklären, schmackhaft zu machen, die Bürger darauf positiv einzustimmen was sie erwartet. Und um Versagen der Regierung zu vernebeln, zu verharmlosen. Oder auch um die Bevölkerung auf Krieg einzustimmen, indem Hass verbreitet wird. In Autorkratien wie in Demokratien..
            Oder wollen Sie hier erzählen die Medien seien die 4. Gewalt ? Was haben sie denn für eine Aufgabe ?

  11. @Ennoson
    Demokratie
    Hören Sie auf mit ihrer Theorie. Ich lebe hier seit Jahrzehnten.

    „Die „Letzte Generation“ kann wissenschaftliche Erkenntnisse zu erfassen und zu begreifen“
    Das andere ist wieder Diffamierung und Diskreditierung.

    jetzt kann ich fast nur lachen über so einen Kommentar.
    Dann weiß ich wie ich ihre anderen Kommentare einzuordnen habe.

    1. @Doi Ennoson
      Das war jetzt der dritte der Fantastischen Vier 😉
      Mehr so der Typ Straßenkämpfer aus der Schnellen Eingreiftruppe, der überall Verschwörung und Hinterhalt unter dem Oberkommando der USA wittert.

      Der vierte meldet sich eigentlich nur zu Wort, wenn er mit Farbnamen getriggert wird. Solange also nichts von „Grün“ oder „Gold“ geschrieben wird, geht von No. 4 kaum Gefahr aus.

      1. @Anna Luisa: Nur vier? Ich glaube da verschätzen Sie sich… Für mich sind mindestens die Hälfte der Kommentatoren hier stramme AfD-Wähler. Zu mindestens scheinen diese mit Demokratie und Menschenrechte und erst recht mit Klimawandel wenig am Hut zu haben…

        1. „Demokratie und Menschenrechte“
          immer wieder das gleiche Gesülze um diese Monstranz des Hegemoniewillens vor sich herzutragen. Der große Rest der Welt hat diese Heuchelei schon erkannt. Das sind aber keine AfD Wähler. Und auch dieser Vergleich ist wieder billig. Und an den vom Menschen gemachten Klimawandel glaubt auch nur eine Minderheit. Deutschland ist wahrhaftig nicht die Welt.

        2. @Lausi
          Ich schätze nicht, ich rechne und gebe Wahrscheinlichkeitsverteilungen wieder 🤔
          *Spaß und Ironie beiseite oder auch nicht*
          Ich meine damit natürlich nicht jeden einzelnen Superhelden aus dem Osten, sondern die tatsächlichen, die wahren, die einzigen, die großartigen Fantastischen Vier:

          1. Den fast flüssigen, dehnbaren „Mr. Fantastic“
          2. Den durchsichtigen „Unsichtbaren“
          3. Die brennende „Menschliche Fackel“, die unkontrolliert und erratisch in allen Zweigen lodert
          4. „Das Ding“ mit seiner steinernen Haut, das träge und behäbig wie Schwermetall sein Prepper-Ding abspult

          Persönlich bin ich Marvel-Fan. Die strammen AfD-Halbhelden sind ähnlich langweilig und vorhersehbar, wie die düsteren Antihelden von DC Comics mit ihren immer gleichen Stories von Gut und Böse. Und spätestens seit dem Klimathema, das ich in diesem Thread mit keiner Silbe auch nur angedeutet habe, bin ich aus dieser seltsamen Comic-Episode ausgestiegen.
          Ich freue mich auf den nächsten Band, möge die Macht bis dahin mit uns sein, lebe lang und in Frieden! (Ich bin auch SciFi- und Fantasy-Fan).

          *Spaß und Ironie wieder off oder an*

      2. Sie kommen sich wohl auch schon recht groß und überlegen vor ? Weil Sie sich auf der Spur der Mehrheit befinden ? erlauben Sie sich sich über andere lustig zu machen ? Dazu sind Sie schlichtweg zu jung. Auch wenn man das natürlich nicht hören will.
        Und : die USA WILL Hegemon bleiben ! und sie tut was dafür um den Status nicht zu verlieren.

        1. @ottonorma
          Mit anderen Worten: Man muss ein gewisses Alter erreicht haben, bis man andere tagtäglich mit demagogischer „Kritik“ und unbewiesenen Äußerungen überziehen darf. Kritik darf erst ab dem 50. Geburtstag geäußert werden, so steht es in der Verfassung des deutschen Reichsbürgertums. Was erlaubt sich die kleine Rotzgöre eigentlich, kein Respekt mehr vor der Obrigkeit! Oder besitzt die Leserin einfach nur das falsche Geschlecht?

          1. @Waldyra
            „… andere tagtäglich mit demagogischer „Kritik“ und unbewiesenen Äußerungen überziehen darf… “
            Ist das nicht ein bißchen dick aufgetragen ?
            Und genau solche übertriebenen Äußerungen kritisiere ich auch und lehne sie als indiskutabel ab.
            Sie kennen sich mit Reichsbürgern aus ? Ich überhaupt nicht. Informieren Sie weiter.
            Wer spricht von Rötzgöre ? Frechheit. Sollte das eine suggestive Unterstellung sein ?
            Und dann die mehr als billige Anmerkung mit dem Geschlecht. Ihr Niveau ist noch niedrig.

            Natürlich hat ein junger Mensch weniger Erfahrung und Lebensübersicht wie ein Älterer. Hatte mir mein Vater schon in vielen Diskussionen vermittelt. Und im Rückblick erkenne ich das ich in jüngeren Jahren das Leben allgemein, Politik zu naiv zu unwissend beurteilte.
            Nach ihrer Lesart müsste ja dann ein Ingenieur oder Arzt oder Absolvent einer Hochschule nach Beendigung des Studiums sofort in einer verantwortungsvollen Leitungsposition beginnen können und diejenigen mit 20 Jahren Berufserfahrung dirigieren. Weiß ein Medizinstudent, gerade fertig studiert wie er Menschen behandeln soll ?
            Man lernt sein Leben lang. Und es kommt immer was hinzu. So wie in der Schule wie beim Studium.
            Und wenn Frau Luisa mal 20 Jahre Beruf hinter sich hat wird sie sich bestimmt nicht von einem Youngster erzählen lassen wo es lang geht.
            Auch mit 15 denkt man man weiß ES, man weiß worauf es im Leben ankommt und wie es verlaufen müsste. Würden Sie sich von einem 15 jährigen was erzählen lassen ?
            In jeder Kultur gab es einen `Rat der Ältesten´. Warum wohl ? waren die damals alle a bisser´l überheblich ?

          2. @Norma
            In Anbetracht der Essenz Ihrer bisherigen Kommentare der letzten Monate drängt sich der Verdacht auf, dass Sie sehr fragwürdige und nicht die besten Erfahrungen im Leben gemacht haben.

            „Und im Rückblick erkenne ich das ich in jüngeren Jahren das Leben allgemein, Politik zu naiv zu unwissend beurteilte.“
            Tun Sie das jetzt nicht mehr?
            Unter Umständen haben Sie sich ja auch einfach in einer Sackgasse des Dogmatismus verrannt, die Sie im Nachhinein als Lebenserfahrung umdeuten, um nicht den beschwerlichen Rückweg in eine vielschichtige, sich rasch wandelnde gesellschaftliche Realität antreten zu müssen. In eine überfordernde Komplexität, die Sie lieber mit den Worten „bunt und woke“ ins Lächerliche abkanzeln.

            Sie sollten Ihre individuelle „Lebensübersicht“ nicht als eine Art Evangelium und Weisheit durch Erfahrung hochmütig auf andere, egal welchen Alters, projizieren. Frau Anna Luisa erscheint mir trotz ihrer jungen Jahre deutlich reifer, weltoffener und geistig wendiger als Ihre Wenigkeit mit Ihren immer gleichen Vorurteilen.
            Ich habe es schon länger akzeptiert, dass meine Töchter deutlich klüger sind als ich 😏
            Haben Sie Kinder?

  12. Genau.

    Gut das es da „bessere“ Menschen gibt (zumindest halten die sich dafür).

    In einer guten Demokratie muss ja auch Friede Freude Eierkuchen herrschen und andersdenkende muss man zunächst einmal bekämpfen und dann haben sich alle Lieb und alle sind Wohlhabend und retten nebenbei den Planeten.

    Die andere hälfte sind richtig gute grüne Kommunisten.

    Mit Demokratie und Menschenrechte haben die zwar auch nicht viel am Hut, nur der Klimawandel wird von denen gerne für politische (bzw. eigene) Ziele benutzt. Für die Rettung der Menschheit nach deutschem Vorbild ist da jedes mittel Recht. So spielen diese grünen Kommunisten mit der Angst vorm Klimatod und der Klimaapokalypse.

    Gut das diese „Kämpfe“ der Ideologien in Internetforen ausgetragen werden und nicht wie in den 20’er 30’er Jahren des letzten Jahrunderts auf der Straße mit den bekannten Ergebnissen…

    1. Nett ausgedrückt. Zustimmung

      Die „Kämpfe“ können aber ohne weiteres passieren wenn sich die Gegensätze verschärfen, wenn die Maßnahmen für die „Rettung“ unangenehmer werden. Es ist eine Ideologie und somit fernab von Rationalität. Vernunft spielt dabei keine Rolle. Allein solche Bezeichnungen wie „Letzte Generation“ zeugen von einer Irrationalität und maßlosen Übertreibung. Jutta Ditfurth bezeichnete die Gruppe XR im Spiegel als „esoterische Weltuntergangssekte“ mit „Hyperemotionalisierung“ und der Anschlussfähigkeit nach rechts. (nachzulesen bei wiki)
      Und diese Bewegung ist auch radikal.

      1. @ottonorma

        Ihre Kommentare sind inflationär. Das ist wie mit dem Gelddrucken: Je mehr, desto wertloser.
        Der Torero hat das hingegen rechtzeitig erkannt und druckt zum Glück etwas weniger.

        1. @Columbo

          Nur in diesem Thread, ansonsten erfüllt der Torero allemal sein Tagessoll und liegt ganz gut im üblichen Schnitt 😃

    2. @Zeitgeistbeobachter,

      „Gut das diese „Kämpfe“ der Ideologien in Internetforen ausgetragen werden und nicht wie in den 20’er 30’er Jahren des letzten Jahrunderts auf der Straße mit den bekannten Ergebnissen…“

      Wenn die das nicht auf der Staße oder in den Museen austragen würden, würde sie keiner beachten und es gab ja schon den Fall, dass die Klimakleber einen Rettungswagen behindert hatten. Aktive Behinderung von Einsatzkräften gilt als schwere Straftat, die man auch dann nicht begehen darf, wenn in 10 Jahren die Welt untergeht.

      A pro pos 10 Jahre. Ich hab mir noch nicht die Zeit genommen, den jüngsten IPCC Bericht für „Policy makers“ durchzulesen

      https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg3/downloads/report/IPCC_AR6_WGIII_SPM.pdf

      Nach meinem Verständnis ist dieser Bericht der Grund, warum der IPCC überhaupt existiert und unter der UNO aufgehängt ist. Es ist ja sonst eher unüblich, dass nach einem „wissenschaftlichen Konsens“ verlangt wird, aber Entscheider wollen ja nicht wissen, ob es da draußen viele lustige und geschlechtich diverse Teams gibt, die an vielen tollen Sachen herumforschen und so ihre Meinungsverschiedenheiten haben.

      Eine Frage an die, die ihn schon gelesen haben: gibt der Bericht Anhaltspunkte dafür ( ist ja alles durchnummeriert ), dass ich in Panik geraten soll? Wenn nicht, welcher Wissenschaft folgen dann Greta & die Fridays, die Aussterberebellen, die Klimakleber usw? Gibt der Bericht was her oder muss man den Weltuntergang außerhalb des Mainstreams suchen?

  13. Aha, ein beleidigter alter, weisser Mann, dessen ego es nicht vertragen kann, wenn eine junge Frau ihn nicht fuer voll nimmt.
    Wie putzig…

    1. Der gute Mann gibt sich 24/7/365 auch alle Mühe, nicht für voll genommen zu werden.

  14. Die Entwicklung dieses Kommentarstrangs spiegelt einmal mehr einen Klassiker moderner Meinungsbildung wider.
    Obwohl ursprünglich mit keinem Wort das Klimathema erwähnt wird, triggert ein Redakteur sein Lieblings-Reizthema gleich doppelt, und das bedauerlicherweise mit bestenfalls marginalem Bezug zur bisherigen Diskussion. Bis dann endlich die wütende Volksseele dankbar das Thema aufgreift und mit platten Reizvokabeln den zuvor durchaus spannenden und interessanten Diskurs über Wahlen und Demokratie vernebelt und letzten Endes ins Unkenntliche verzerrt. Beispiele für die Plattitüden und Kampfbegriffe gefällig? „Planeten retten, grüne Kommunisten, Klimatod und Klimaapokalypse, Ideologie, Irrationalität, esoterische Weltuntergangssekte, Klimakleber, Aussterberebellen“. Und das gebündelt und konzentriert auf kleinstem Schreibraum.

    Es steht außer Zweifel, die ursprüngliche Kritik der Leserin kann mit viel gutem (oder schlechtem?) Willen als kleinere Provokation, vielleicht sogar als „Frechheit“ empfunden und interpretiert werden. Doch sollte ein erfahrener Moderator und langjähriger Redakteur nicht über solchen Dingen stehen? Zumindest steht es ihn nicht gut zu Gesicht, in deutlich gesteigerter Intensität zurückzuschlagen, mit unterstellender Prädikation und pauschalisierender Kategorisierung einer ganzen Generation, die in diesem Fall jeder Grundlage und Rechtfertigung entbehren.

    In diesem Sinne möchte ich in doppelter Hinsicht noch in aller Kürze auf den verlinkten Kommentar der Wirtschaftswoche eingehen: „Für Journalisten sollte Objektivität oberstes Gebot sein. Deswegen sollten sie […] sich aktivistische Bemühungen, über die sie schreiben, nicht zu eigen machen.“
    Das ist soweit natürlich richtig und gilt für alle Journalisten. Aber die sollten auch nicht kritiklos und unreflektiert das weiterverbreiten, was ihnen eine Energie-, Öl- oder Autolobby in breit angelegten, millionenschweren Kampagnen und lukrativen Anzeigekampagnen nahelegt.

    1. Es erbaut mich immer wieder zu lesen – nicht nur bei Ihnen jetzt – wenn sich jemand berufen fühlt einem Moderator zu erzählen wie sich ein zu verhalten hat. Ich sage, der Moderator, oder wer auch immer, wird sich so verhalten wie er es der Situation gebührend empfindet. Er wird nicht die Erwartungshaltung anderer befriedigen. Und er braucht sich auch nicht unbedingt an die Themenüberschrift halten – mach ich auch nicht – wenn der Diskussionsinhalt in eine andere Richtung weist. Das ist kein Schulaufsatz, sondern Forum der freien Rede.
      Intensität in Worten bedeutet Engagement zeigen mit den Worten. Intensität drückt auch die Ernsthaftigkeit von Worten und der eigenen Einstellung aus. Iswt gut so. Zeigt eindeutige Klarheit.
      Hier kann man nur lesen. Im gesprochenen Wort würde man die Stimme heben oder verstärken. Kommt natürlich heutzutage bei den ganzen Sensibelchen auch nicht an. (wird natürlich auf Gegenrede stoßen, aber ich benutze den Ausdruck meiner früheren Sekretärin zu Männern)

      Zur Wirtschaftswoche (hatte das Magazin 25 Jahre abonniert bis 2008, damals noch Roland Tichy Chefredakteur) : „Für Journalisten sollte Objektivität oberstes Gebot sein“ welche Journalisten spricht die WW hier an ? ich finde seit Jahren keine in den Propagandamedien. Aber klar, WW forderte auch „es sollte…“

      Immerhin wurden Sie bisher nicht gerügt und angegangen, so wie ich, weil Sie sich eingemischt haben.

      1. Ein Forum der freien Rede, hört, hört!
        Wenn dem so ist, sollten Sie sich nicht zum opportunistischen Sensibelchen (eine Ausdruck Ihrer früheren Sekretärin, nicht meiner) erheben, sondern allen dieses Privileg der „freien Rede“ zugestehen. Freie Rede bedeutet allerdings nicht völlige Narrenfreiheit in Wortwahl und Tonlage. Sie ist in gleichem Maße verknüpft mit Werten wie Gleichberechtigung, Toleranz, Respekt und Würde. Verschiedene Aussagen, die ich weiter unten zitieren darf, tendieren leider in die entgegengesetzte Richtung.

        Was Ihre persönliche Definition von „Intensität in Worten“ angeht, erscheint mir das nicht ganz zu Ende gedacht. Beherrsch(t)en nicht gerade die übelsten Demagogen der Geschichte* diese Kunst der Intensität und des Engagements geradezu meisterhaft? Und doch gelang es ihnen nur allzu oft – gerade dank ihrer rhetorischen Intensität – , die wahren Motive und Intentionen hinter Worten zu verschleiern, was Ihrer hochstilisierten „eindeutigen Klarheit“ diametral entgegen läuft.

        Ein spannender Diskurs lässt sich nur mit einem Mindestmaß der o.g. Werte am Leben erhalten. Stellt sich die Frage, ob das überhaupt erwünscht ist. Mit Totschlagargumenten und Unverschämtheiten wie den folgenden aus diesem Kommentarstrang ist dieses Unterfangen sicherlich zum Scheitern verurteilt:

        „Dieses Land ist so komplett verblöded, dass es Spass macht. Weiter so FMW!

        Eine Frage ist aber, wieso ausgerechnet unser politisch und geostrategisch eher unbedarfter Hilfsautor aus China diesen Artikel verfassen darf?

        Mit einem einfachen Magister sollte man aber nicht hausieren gehen. Das ist der unterste Einstieg in die akademische Welt. (Übrigens eine Falschaussage, da dies der Bachelor ist. Der darauf aufbauende Master ist als vertiefendes Zusatzstudium gedacht, in dessen Verlauf (2 bis 4 Semester) derselbe Wissensstand wie beim früheren Magister oder Diplom mit einer Regelstudienzeit von 9 Semestern erreicht werden soll).

        Wie Schade für den Mythos, wenn er irgendwo in Berlin rumhängt und seine zahlreichen Insider-Informationen über die bröckelnde KPC und dem nahen Sturz Xi Jinpings aus der Westnetz-Propaganda herausfischt, so wie alle anderen auch.

        Herr Ennoson beherrscht die Rede von oben herab recht gut, gelernt und praktiziert. Er erklärt die Realität über Gesetze.

        Ich verorte Sie aber trotzdem in die Richtung FfF, eben auf Grund ihrer klimasektiererischen Worte die nur die einseitige staatlich alimentierte Wissenschaft kennt.

        Das andere ist wieder Diffamierung und Diskreditierung. Jetzt kann ich fast nur lachen über so einen Kommentar. Dann weiß ich wie ich ihre anderen Kommentare einzuordnen habe.

        „Demokratie und Menschenrechte“, immer wieder das gleiche Gesülze um diese Monstranz des Hegemoniewillens vor sich herzutragen.

        Die andere hälfte sind richtig gute grüne Kommunisten.“

        * Um Missverständnissen vorzubeugen: Damit ist ausdrücklich NICHT der Moderator dieses Forums gemeint.

        1. Na, welch hochwertig intellektuelles Traktat, bzw. Geschreibe dies hier ist. War das ein Rundumschlag gegen mehrere Personen ? Ich bin ja schon beruhigt das es nicht mich betroffen hat. Der Schlaf ist gesichert und die freie Rede auch, auch wenn das anscheinend nicht gemocht ist.
          Immerhin bemüht man sich aufwendig meine Worte mit persönich wertenden Adjektiven – eine bevorzugte Spezialität auch der Berufsschreiber – einzuordnen und zu werten.
          Ich lass die Leutchen mal machen.
          FfF ?? sollte das was zum Lachen sein ?

          grüne Kommunisten ??

          1. Leider ist die Kommentarfunktion seit vielen Stunden selektiv eingeschränkt.
            Zumindest für einen Teil der Leser, die sich aktiv an der Diskussion beteiligen wollen.
            Ich versuche es ein drittes und letztes Mal:

            @ottonorma
            Worauf wollen Sie eigentlich hinaus?
            Erst pflaumen Sie mich an, weil ich es wage, den Moderator zu erwähnen.
            Als nächstes ziehen Sie sich so halb beleidigt ins Bett zurück.
            Und dann die Beschwerde über Mitbürger, die ihre Muttersprache passabel beherrschen und auf anderem Niveau kommunizieren, als von Twitter, Telegram oder exxpress.at gewohnt. Dazu wiederholt die seltsame Andeutung von irgendwelchen staatsgesteuerten Berufsschreibern.
            Wenn Sie die Ausdrucksweise von mir und anderen Personen als „intellektuelles Traktat, bzw. Geschreibe“ empfinden, ist das natürlich Ihre Sache, aber noch längst kein Grund für beißenden Sarkasmus. Oder erwarten Sie etwa, dass wir beim Schreiben die Erwartungshaltung anderer befriedigen?

            „FfF“ haben Sie höchstselbst zweimal geschrieben. Ich habe nur zitiert. Keine Anhnung, ob das etwas zum Lachen sein sollte oder was auch immer.

            „Grüne Kommunisten“ ist ebenfalls ein Zitat eines Ihrer Vorredner, dem Sie explizit zugestimmt haben.

            Mein Lieber, Sie scheinen mir ein tieferliegendes Problem zu haben…

  15. @oung Global Leader
    Begreifen Sie eigentlich, wie Sie sich selbst widersprechen?
    Sie schreiben:
    #wie der Möglichkeit Parteien zu wählen, die die Regierung stellen“.
    Mit anderen Worten: die klassische Definiton einer parlamentarischen Demokratie.

    „so ist den meisten Leuten doch klar, wer im Politbüro sitzt und wer die Fäden in der Hand hält“
    Klassische Verschwoerungsmythos.
    Beweise/Belege?
    Keine.

    Sorry, mit Ihnen zu diskutieren, ist eine Beleidigung meines Intellekts.

    1. @Doi Ennoson
      Bitte lassen Sie sich nicht von solchen virtuellen Cyberkreaturen provozieren. Dafür ist jede Sekunde und jedes Byte Speicherplatz zu schade.

      An dieser Stelle erlaube ich mir, Wikipedia zum Begriff Trolling zu zitieren: „Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die im Internet vorsätzlich mit „zündelnden“ Flame-Kommentaren einen verbalen Disput entfachen oder absichtlich Menschen im Internet verärgern will. Dies geschieht zur Unterhaltung des Trolls normalerweise durch das Posten entzündlicher und abschweifender, irrelevanter oder nicht themenbezogener Nachrichten und Beiträge in einer Online-Community (beispielsweise einer Newsgroup, einem Forum, einem Chatroom oder einem Blog). Ihre Kommunikation in diesen Communitys ist auf Beiträge beschränkt, die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielen. Dies erfolgt mit der Motivation, eine emotionale Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen.
      Forschungsergebnisse zu der dunklen Tetrade (Dark Tetrad) zeigen, dass Menschen mit einer Neigung zum Trolling-Verhalten hohe Psychopathie- und Sadismuswerte aufweisen und sich als Zielscheibe ihrer Provokationsversuche tendenziell Menschen aussuchen, die beliebt sind und einen höheren sozialen Status besitzen.“

      Kreml-Trolle sind ausgewiesene und bestens ausgebildete Vertreter dieser Spezies.
      Also lassen Sie sich bitte nicht auf eine persönliche Ebene ziehen. Ihre journalistischen Beiträge sind eine wunderbare und erfreuliche Bereicherung einer ohnehin schon sehr hochwertigen Finanzmarktwelt. Auch Ihre bisherigen Kommentare in der Leserspalte verdienen Lob und Respekt.
      Doch nun scheint leider der Point of no Return erreicht zu sein, das oberste aller Trollziele, an dem die Diskussion vergiftet und der Fokus erfolgreich vom ursprünglichen Sachinhalt auf eine persönliche und toxische Ebene transformiert wurde.

  16. @Daniel Windisch
    Danke fuer das Komliment.
    Nein, mit Menschen, die Verschwoerungsmythen (die pot. alle antisemitisch sind, beschaeftige ich mich nicht.

    Bei (In)Felix war es mir allerdings ein inneres Vergnuegen, ihn durch die Manege zu ziehen. :-)
    Viele Gruesse,
    Doi Ennoson

    1. @Doi Ennoson
      Auch ich habe Ihren Disput genossen und möchte ihn nicht missen. Bitte gerne mehr davon! 👍
      Wichtig ist nur, am richtigen Punkt aufzuhören. Diesen haben Sie perfekt getroffen.

      Um den Kreis zu schließen und an Ihr eigentliches Thema des Artikels anzuknüpfen: Auch diese Diskussion hat gezeigt: Erratische Narzissten, Volksverhetzer und Populisten wie D.J. Trump spalten Gesellschaften nicht nur auf einer Seite des Atlantiks.

      1. „Wichtig ist nur, am richtigen Punkt aufzuhören. Diesen haben Sie perfekt getroffen.“

        Sagen wir mal so, die Redaktion hat den Punkt getroffen, da sie meine Replik zensiert hatte. Ist natürlich einfacher, wenn die Autoren einen Freischein bekommen, die Leser zu beschimpfen und zu beleidigen und den Sinn ihrer Texte zu entstellen und damit die „Debatte gewinnen“. Ich respektiere das natürlich auch, denn das Magazin ist schließlich ihr Eigentum. Dass Sie dadurch mehr von der „Debatte genießen werden“ ist dann aber doch unwahrscheinlich, denn das ist ja kein Akt der Selbstbefriedigung.

        1. Sind schon lustig die Jungs hier. Beleidigen diffamieren, natürlich in wohl sortierten und wohl gewählten Worten, elegant klingend und beschweren sich gleichzeitig sie würden provoziert.
          Es sollte doch hier aber über Finanzen und angelehnte Themen gehen.
          Ich bin jetzt seit 19 Jahren, mal mehr mal weniger in Foren, aber solche Denunziation solche Diffamierungen, Beleidigungen und Schlecht – Machereien hab ich noch nicht erlebt. Dabei dachte ich, ich komme in ein sachliches Forum – was es auch großteils ist

  17. @Waldyra
    Ich lese hier zum ersten Mal etwas von Ihnen. Immerhin kann ich es dann als Würdigung betrachten wenn Sie sogar die ganzen letzten Monate meiner Kommentare betrachten.
    Spekulieren Sie ruhig weiter, zerlegen Sie meine Sätze bis Sie was finden über das man herziehen kann Philosophieren Sie weiter über Dogmatismus, Überforderung, reihen Sie Ihre despektierlichen Worte aneinander. ich jedenfalls weiß was ich bin, was ich weiß und was ich tun muss. Behalten Sie also ihre Spekulationen und wenden Sie diese lieber auf sich an.
    Wenn Ihre Töchter schlau sind ist ja gut, freut einen Vater. Aber schlauer wie der Vater selber ? dann hat er zu wenig gelernt – logisch. wenn jemand schlauer ist wie der andere ist einer dümmer, oder hat weniger gelernt, war in der Schule nicht anders, ebenso wie in der Schule des Lebens.

    1. @Norma
      Gut und richtig beobachtet, auch von Austria aus verfolgt man Ihre penetranten Interventionen in alle möglichen Unterhaltungen, die Sie als Meinungsfreiheit deklarieren. Und das in einem Stil und Umfang übrigens, der parallel den sinnlos übersteigerten Freiheitsbegriff der USA und die inakzeptable propagandistische Einmischung russischer Diktatur in sich vereint.
      Betrachten Sie es als Würdigung, warum nicht? Sie schaffen es fraglos, die Aufmerksamkeit weg von Inhalten, hin auf sich und Ihre ferngesteuerten Narrative zu lenken.

      Dass Sie zum ersten Mal etwas von mir lesen, mag zweierlei Gründe haben.
      Erstens, dass ich nur dann schreibe, wenn ich auch wirklich etwas zum Thema zu sagen habe.
      Zweitens, dass Sie nicht wirklich vieles lesen, sondern spontan und instinktiv auf Reizbegriffe anspringen.

      Soll ich nun ruhig weiter spekulieren und philosophieren, oder meine Spekulationen für mich behalten?
      Sie wirken ständig zugleich etwas widersprüchlich, dünnhäutig, leicht reizbar und mimosenhaft pikiert.
      Im Austeilen spielen Sie Champions League, im Verarbeiten und Reflektieren von Kritik eher Kreisklasse.

      Meine Töchter haben ihr Potenzial sicher von der Mutter geerbt 😘 Und im Vergleich zu uns beiden alten Dackeln eine völlig andere Realität in einem unvergleichlich vielschichtigen Sozialisierungs- und Bildungsprozess voller Peer-Groups, technologischer Revolution, unvorstellbarer Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten in frühesten Lebensjahren internalisieren müssen/dürfen/können.

      Ich erkenne das neidlos an und freue mich vielmehr darüber. Kann ich doch dadurch einen Großteil an Verantwortung und Sorgen viel früher als gedacht aufs Nebengleis legen und auf die Unterstützung, Kompetenz und Dynamik junger Menschen bauen.
      Wichtig waren und sind mir immer Solidarität und Loyalität, Unterstützung und Hilfsbereitschaft, Vertrauen und Ehrlichkeit. Mit all den Rechten, Verpflichtungen und Wechselwirkungen, die damit verbunden sind.

      Sie hingegen scheinen mir in einem patriarchalischen Spinnennetz archaischer Werte und Narrative gefangen. Töchter dürfen niemals schlauer als der Papa sein. Ansonsten muss der dumm oder lernfaul sein, war auch schon in der Schule nicht anders.
      Naja, bereits damals, als ich zur Schule ging, gab es soziale und wirtschaftliche Unterschiede und Voraussetzungen, die die Entwicklung schlauer Köpfe hemmten und den Durchschnitt protegierten.

      P.S. Wo wir schon bei schlau und lernen sind. Es heißt „schlauer als“, nicht „schlauer wie“.
      Ganz einfach: Komparativ = als. Bei ungesteigertem Adjektiv, also dem Positiv = wie.

      1. Einen schönen guten Morgen Herr Bernhard Waldyra
        Jetzt frag ich mich schon wer reizbar ist und mimosenhaft, diese Eigenschaft mir andichtet sich selber aber in wohlgeformten Sätzen sehr mit mir beschäftigt. Mir wird die Exclusivität Ihrer seltenen Anwesenheit im Forum zuteil Und dann betrifft Ihr Kommentar nicht mal das Finanzwesen sondern eine Person.
        Schwurbelei wie im ersten Absatz gehört natürlich dazu. Haben viel geschrieben. Das verdien ich doch gar nicht.
        Glückwunsch für Ihre Töchter. Es ist auch Sinn und Zweck der Erziehung im Sinne der Evolution das die Kinder besser werden wie ihre Eltern. Pauschal gesagt halte ich Frauen sowieso für schlauer wie Männer.

        „Sie hingegen sind in.einem patriarchalischen Spinnennetz archaischer Werte und Narrative gefangen. Töchter dürfen niemals schlauer als der Papa sein…“
        jetzt hab ich schon lachen müssen. Was phantasieren Sie sich hier zusammen ? Daraufhin würde ich Sie als vorurteilsfreudigen Menschen einordnen, in die Richtung latenter Verleumdungsneigung Und Sie stellen sich selbstverliebt auf das erhöhte Podest der edlen Eigenschaften beginnend mit `Solidarität´ etc.

        PS : ich hab schon immer „schlauer wie“ gesagt und dabei wird es bleiben. Vielleicht war das auch in meiner Umgebung so üblich. Schön wenn Sie wissen was wie heißt. Dann benimmt sich ein Österreicher wie echter Deutsche und übt sich in Besserwisserei. Ja, „als“ steht für Ungleichheit und „wie“ für Gleichheit.
        Aber Respekt, Sie sind geistig so flexibel meine grammatikalische Verdrehung richtig einzuordnen. Weiter so.

  18. Ja, Respekt. Das ist ja hier spannender als die früheren Tatorte im TV :-)
    Wenn man nicht selber an der Diskussion beteiligt ist, kann einem schon ein Lächeln auf die Lippen gelangen.
    Ist nur etwas anstrengend zu lesen. Jeder versucht hier Goethe mit seinen Formulierungen zu schlagen ;-)

    Vielleicht wäre es hilfreicher und würde viele Worthülsen ersparen, wenn man zu Beginn seines Kommentars einige vorgegebene Fragen beantwortet hat. Z.B. :

    Demokrat ja nein
    Corona-Leugner ja nein
    Klimawandel-Leugner ja nein
    Trumpanhänger ja nein
    Reichsbürger ja nein
    usw.

    @ Fugi
    Wenn jemand den Klimawandel gemäß den wissenschaftlichen Erkenntnissen als sehr wahrscheinlich ansieht, so muß er nicht zwangsläufig Fanatiker sein. Ich halte es da wie Prof. W. Sinn. Er sieht den Klimawandel als gegeben an, hält aber den bisher eingeschlagenen Weg für nicht praktikabel.

  19. Schön, dass es hier immer noch lebhaft zugeht. Unbefriedigend, dass jeder nur auf seiner Linie beharrt.

    Dem Autoren möchte ich sagen, dass ich ihn zu persönlich angegangen bin. Der Grund ist, dass ich seine Meinungen für fast durchgehend falsch halte. Das er gut gebildet ist, macht die Sache mE nur schlimmer, weil gute Bildung dazu dienen soll, sich gedanklich freier zu machen, nicht dazu, irgendeine Linie zu verfestigen.

    Gelingt das immer? Nein, niemanden. Aber der völlige Mangel daran wirkt auf mich dogmatisch. Wer immer die politisch korrekte Meinung hat und auch nicht zu erkennen gibt, dass die schon mal anders war und sich durch Lebenserfahrung entwickelt hat, erscheint mir als schwache Stimme.

    Beim Autor sehe ich viel Theorie verbunden mit einer Meinung die man gemeinhin als „links“ verortet. Alle eingehenden Fakten werden immer in diesem Schema eingeordnet:

    Klimawandel – 99,99%ige Einigkeit.

    China betreibt die Lockdowns z.B. auf gar keinen Fall als Maßnahme des Wirtschaftskriegs gegen die USA?

    Die Ablehnung von Atomwaffen durch China richtet sich klar nur gegen Russland?

    Der mangelnde Erfolg der REPs bei den den Midterms liegt an Trump? Auf keinen Fall daran, weil ein Teil der Wähler eher die RINOs loswerden will, die er nur als einen Arm einer Einheitspartei ansieht?

    Die Wahlauszählung am 06.01.2021 ist nur ein formaler Akt? Auch wenn mehrere Staaten eigene Wahlmänner mit abweichendem Votum zugunsten Trump gesendet haben? Auch wenn es Präzedenzfälle in der US-Geschichte gibt, an denen anders entschieden wurde?

    Nun, die aktuellen Ereignisse kann sich ja jeder selbst ansehen.

    Fakt ist, jeder kann lesen, was in China oder in den USA gesagt und geschrieben wird. Jeder kann heute sogar zum Augenzeugen fast überall und fast zu jeder Zeit werden.

    Wie man dazu eine sinnvolle Quellenkritik durchführt hatten wir hier schon öfter: die Quelle sollte möglichst qualifiziert sein und keine oder bekannte Interessenkonflikte haben. Quellenkritik ist im übrigen wie die Fallschule im Judo. Jeder der einen Abschluss hat, kennt das.

    Heute erfordert Quellenkritik natürlich etwas mehr Studium als die reine Feststellung, welche formale Qualifikation eine Quelle vorweisen kann, und welchen Einflüssen sie unterliegt.
    Im Zeitalter des Internet beginnt die Quellenkritik mit dem Netz und der Software selbst. Was man sicher sagen kann, ist das der Grundsatz, dass mehr Quellen sicherer sind als wenige, eine größere und andere Bedeutung erhält: es ist viel wichtiger geworden, viele individuelle Eindrücke von direkt Betroffenen zu sichten, weil in den alten Medien tendenziell nurmehr die gleichen Agenturberichte wiederverwertet werden und weil Wissenschaftler finanziell weniger unabhängig sind als früher und mehr unter Konformitätsdruck stehen.

    Leider zeigt die Erfahrung hier immer wieder, dass jeder Hinweis auf einen Artikel oder einen Vortrag eines Professors, die eine nicht-linke Position in konzentrierter Weise darstellen, unabhängig von deren offensichtlicher und unstrittiger Bedeutung (ich nenne hier nur zwei Schwergewichte: Noam Chomsky und Mearsheimer) zuverlässig mißachtet werden, wenn sie den Mainstream nicht bedienen.

    Hinzu kommt, dass inzwischen die Nennung von Quellen strafbar sein kann, wenn diese Quellen irgendetwas sagen, dass zwischenzeitlich strafbar geworden ist. Linke Positionen haben das Problem derzeit nicht.

    Aber es führt dazu, dass ich auch weiterhin keine Quellen nennen werden. Und alle anderen kann ich nur warnen: wenn sich eine Gesellschaft einmal auf so einen Weg begibt, kann dass für alle nur schlecht sein.

    Die Linken früherer Tage haben sich jedenfalls immer gegen Krieg, gegen Armut und für mehr Freiheit eingesetzt.

    1. Jeder kann eine „Meinung“ zu irgendwas haben. Bauarbeiter, Lehrer, Malermeister, Heizungstechniker oder Barbesitzer.
      Dieselben erreichen aber niemals den Wissensstand, den Mediziner, Virologen, Biologen oder Klimatologen besitzen.
      Da können sie noch so lange im Netz nach Quellen suchen, es nützt nichts, sie finden nichts, weil sie niemals gelernt haben, wie Forschung und Quellensuche wirklich geht. Das lernt man mühsam jahrelang(jahrzehntelang) auf der Uni und nicht am Bau.
      Das ist dasselbe, wie wenn ein Patient voll mit Google-Wissen zum Arzt geht und erkennen muß, dass er mit seiner Verdachtsdiagnose völlig falsch war.
      Was übrig bleibt, sind Meinungen, Glauben, Vermutungen, Theorien, die nicht wahrer werden, weil sie im Netz stehen.

      1. Hallo Columbo,

        Sie legen offenbar großen Wert auf die Qualifikation von bestimmten Studienrichtungen. Nichts dagegen. Ich habe auch mehrere abgeschlossen. Ich halte das für nichts besonderes. Es ermächtigt mich nicht, meiner Meinung einen besonderen Wert beizumessen. Ich messe meiner Meinung einen Wert bei, der sich daraus ergibt, was ich dafür geleistet habe, mir eine Meinung zu erarbeiten und inwieweit ich schon Gelegenheit hatte, mit meinen Meinungen zu Erfolg oder Mißerfolg zu gelangen.
        Das kann ich generell empfehlen. Man lebt besser, wenn man Irrtümer abstellt, und man macht anderen auch weniger Ärger.
        Und ich höre gerne auf die Besten. Das ist immer ein Indiz, dass es nicht ganz abwegig ist. Und bei unserem „Spezialthema“ waren gerade die Besten gegen die experimentelle Behandlung.

        Quellenkritik ist etwas, was jeder in jedem Studium erlernen muss und in den Gesellschaftswissenschaften ist dies naturgemäß am ausgeprägtesten.

        Aber das ist immer nur eine erste Basis, damit die später gesammelten Erkenntnisse eben nicht in einem „die Wissenschaft sagt!“ verenden.

        Letztlich ist Quellenkritik aber auch nur ein technischer Begriff für etwas, dass alle Menschen bewußt und unbewußt machen: sie prüfen Güter, Dienstleistungen, Lebensweisen, politische Konzepte und alles mögliche andere auf Wert und Tauglichkeit.

        Dabei gibt es natürlich viele Unterschiede, aber Ihr Kommentar würde ja z.B. einem erfolgreichen Unternehmer ohne Studium die Fähigkeit absprechen, die Aussagen von Politikern oder NGO-Vertretern über sein ureigenes Tätigkeitsfeld zu bewerten.

        Und zum Google-Beispiel: psychologisch ist es vermutlich ungünstig, aber viele machen es doch und forschen nach, was sie haben könnten. Ich erinnere mehrere Fälle, in denen mich Kollegen informiert haben, dass sie zum Arzt müssen und laut Internet wahrscheinlich dies oder das haben. Manchmal ging es auch um das Haustier. Und wissen Sie was? Das war immer richtig.
        Vielleicht waren das alles Zufälle, aber es widerspricht jedenfalls Ihrer Zufallsauswahl.

        1. @Felix

          „… dass sie zum Arzt müssen und laut Internet wahrscheinlich dies oder das haben…und wissen Sie was? Das war immer richtig…“

          Nein, es war immer, wirklich immer falsch! Meine persönliche, direkte, berufliche Erfahrung!

          Wir haben nur die Wissenschaft, nur diese eine, leider. Die ist nicht perfekt, aber beschert uns wenigstens eine hohe Wahrscheinlichkeit.
          Alles andere sind Meinungen, Vermutungen, Annahmen, Möglichkeiten, Gerüchte, Theorien, Verschwörungstheorien, paranoide Fantasien…und dieser ganze Käse wird dann noch mit „Quellen“ belegt, die ebenfalls Käse sind.
          Das Netz ist voll davon, die FMW Kommentare sind nur ein Ausschnitt. 99% ist Bullshit, belangloses, langweiliges Geschreibsel.
          Und wenn einer mal was Vernünftiges bringt, wird er von „Meinungsmachern“ zugeschi…n.

      2. Es war einmal ein Mann, der zum Uhrmacher ging, um sich die Uhrzeit sagen zu lassen. Wenn jemand etwas von der Zeit versteht, dann sicher ein Uhrmacher. Freilich verstehen die Physiker noch mehr davon, aber einige behaupten, es gäbe die Zeit gar nicht und das hatte den Mann verwirrt. Also ließ er ab von den Physikern. Der Uhrmacher, den er zu Fuß erreichen kann, hat leider nur von 9:00 – 12:00 Uhr Mo+Di. Sprechstunde und so bleibt ungewiss, ob er ihn antreffen wird. Der Mann hat sich deswegen ein Handy gekauft, mit dem er den Uhrmacher anrufen könnte, aber nachdem er es erhalten hatte, packte er es nicht aus und ließ es liegen . Stattdessen bittet er einen Nachbarn oder seine Tochter, eine Anwältin, wenn sie da ist, und die er dabei beobachtet hatte, wie sie telefoniert und auf die er stolz ist, weil er sie ür eine Expertin im telefonieren hält, den Uhrmacher für ihn anzurufen.

        „Was willst du denn wissen?“
        „Ja, die Uhrzeit natürlich!“
        „Die kann ich dir auch sagen. Es ist 16:30“

        Da lacht der Mann nur und sagt „nein, so geht das nicht, Du bist doch keine Uhrmacherin!“.

    2. @Felix
      Ob Sie meine Meinung für falsch halten oder nicht, bleibt Ihnen überlassen.
      Mir mangelnde Qualifikation vorzuwerfen, war und ist eine Frechheit. Zumal Sie, offensichtlich, keinerlei Qualifikation besitzen und offenbar auch mangelndes Wissen haben.
      Zu aller erst, was China angeht. Solange Sie nicht ein fundiertes Wissen und jahrelang, wenn nicht jahrzehntelang, in diesem Land gelebt haben, haben sie keinerlei Qualifikation, mit mir ueber China zu diskutieren. Die Lockdowns als Wirtschaftskrieg darzustellen, ist lächerlich und es ist schlichtweg menschenverachtend. Wie ich schon mehrmals ausführlich dargestellt habe, gibt es wesentlich effektivere und vor allem einfachere Methoden des Wirtschaftskrieges, die China auch durchaus anwendet. Es fehlt Ihnen einfach an dem dezidierten Wissen, wie Chinas Wirtschaft und Wirtschaftspolitik funktioniert. Shanghai, z.B., unter Lockdown zu stellen, hat im Sinne eines Wirtschafskrieges praktisch keinen Sinn – bis auf den Hafen. Und selbst da gibt es wesentlich effektivere Methoden, wie ich aus leidiger Erfahrung weiß.
      Ihre These, dass das relativ schlechte Abschneiden des GOP bei den Midterms daran lag, die RINOs loszuwerden, ist mittlerweile lächerlich. Die entscheidenden Rennen haben Trump-Vertraute verloren:
      Dr. Oz, PA: Hier haben die Demokraten den Sitz vom GOP erobert und damit den Grundstein gelegt, ihre Mehrheit im Senat zu verteidigen.
      Don Bolduc, NH (Key Race)
      Leora Levy, CO
      Gerald Malloy, VT
      Blake Masters, AZ, (Key Race)
      Adam Laxalt, NV (Key Race)
      Herschel Walker, GA (auch wenn es da jetzt ein run-off gibt)
      Vier der Schlüsselwahlen auf Senatsebene haben Trump-Vertraute verloren und der Trump-Vertraute Walker hat sich grad und soeben in den run-off gerettet. Auf Senats- und Abgeordnetenseite sieht es nicht viel besser aus.
      Mehrere Staaten haben abweichende Voten geschickt? Nein, haben sie nicht. Es waren Fälschungen. Durch nix und niemanden legitimiert. Diese angeblichen Wahlmänner waren von niemanden ernannt worden. Sie waren nicht die offiziellen Wahlmänner. Nein, und die Staaten haben dies nicht eingereicht. In den USA werden die Stimmen des Electoral College eines jeden Staates durch den Governor des jeweiligen Staates, bzw. Bürgermeister vom District of Columbia (3 U.S.C. §§ 6–14 und Electoral Count Act). Die Fake-Dokumente wurden nicht vom Governor der Staaten eingereicht.
      Dass Sie keine Quellenkritik können, haben Sie im Verlauf der Diskussion eindrucksvoll gezeigt. Also, hören Sie doch einfach auf, jetzt noch mit einer philosophischen Debatte zu kaschieren, dass Sie es einfach nicht können. Und wenn Sie Quellenkritik beherrschen würden, dann hätten Sie sich die Original- und Fake-Dokumente für das Electoral College mal selber angesehen. Und sich vorher über die formalen Anforderungen informiert. Haben Sie aber nicht, richtig?
      Ja, die (aktuellen) Ereignisse kann sich selber ansehen. Nur leider braucht es auch ein gewissen Grundwissen, um zu verstehen, was Sie sehen. Und Sie haben eindrucksvoll bestätigt, dass Sie das nicht können. Sie sehen sich eine „Veranstaltung“ an und verstehen nicht, dass es zwei Sitzungen zwei Verfassungsentitäten waren.
      Sie verwechseln (Meinungs-)Freiheit mit der Freiheit, Lügen und falsche Informationen zu verbreiten. Und ich weiß, was Freiheit heißt, mehr als Sie. Vor allem, was es heißt, sie nicht zu haben. Und um das auch klar zu sagen: Ich habe wesentlich weniger Freiheit zu sagen, was ich denke. Bei mir steht in der Tat ggf. meine persönliche berufliche Existenz auf dem Spiel. Manch Artikel, den ich schreiben wollte, habe ich nicht geschrieben. Und dies liegt bestimmt nicht an deutschen Gesetzen.
      Ich versuche, weder „links“ noch „rechts“ zu sein. Was heißt das bei Ihnen eigentlich? Alles, was nicht Ihrer Meinung ist, ist links? Alles, was ihrer verschroben Weltsicht nicht entspricht, ist links?
      In Hinsicht auf China versuche ich, meinen Lesern zu vermitteln, wie ich, was in China passiert, einordne. Nach fast zwei Jahrzehnten im Land kann ich einiges einordnen, manches nicht. Z.B. habe ich mich absichtlich nicht zu den Vorgängen während des Parteitages um Hu Jintao geäußert.
      Es ist übrigens lustig, wie Sie unbedingt darauf bestehen, dass die Warnung über den Atomwaffeneinsatz, die Xi Jinping während des Besuches bei Xi Jinping geäußert hat, NICHT der Ukraine galt. Alle, inklusive Putin, haben es als eine Warnung an Putin verstanden. Und zum Spass hier der offizielle Read-out vom Treffen zwischen Xi Jinping und Joe Biden:
      „President Biden and President Xi reiterated their agreement that a nuclear war should never be fought and can never be won and underscored their opposition to the use or threat of use of nuclear weapons in Ukraine.”
      Quellenkritik, Felix, Quellenkritik.

      1. Lieber Doi,

        jetzt tut es mit fast leid, dass Sie wegen mir so die Fassung verlieren. Aber nur fast, weil Sie meine Aussagen bewußt verdreht haben. Und was die US-Wahlen angeht, so argumentieren Sie rein formal. Der Gouverneur ist formal zuständig, ja, aber was ein Staatsparlament macht (eigene Wahlmänner entsenden) ist schon deswegen automatisch nur Fake, weil sie nicht zuständig sind? Nein, das ist zu formal und zu wenig historisch. Ist es nicht auch einfach wahrscheinlicher, dass ein einzelner Amtsträger sich falsch verhält, als ein ganzes Parlament? Ich frage nur inhaltlich.

        Nun, Sie schreiben, dass Sie selbst unter Druck stehen und Ihre Worte wählen müssen, das sollte man immer berücksichtigen. Ich werde Ihnen deswegen aber nicht Recht geben.

        Nehmen Sie nur Ihr eigenes letztes Beispiel.

        Dort steht nichts von Putin oder Russland. Es steht nur, „in Ukraine“.

        Nun, was könnte darauf hindeuten, dass diese Adresse nicht nur an Putin geht?

        1. Das auch die USA das Thema ständig bringen und sogar ihre Einsatzdoktrin verschärft haben.

        2. Das der Präsident der Ukraine den Einsatz von Atomwaffen schon gefordert hat. (Das ist ein schlechtes Beispiel, denn es gibt ja wohl gar nichts, was er nicht fordert.)

        3. Das die Russen sagen, dass die Ukraine eine schmutzige Bombe zünden wollen. Ob das stimmt? Immerhin haben die Türkei, Russland, UK, Frankreich und die USA darüber intensiv gesprochen und es wurde ernst genommen.

        Vor dem Hintergrund meiner Meinung, dass die Chinesen den Russen den Rücken gegen die USA stärken, wofür z.B. ihre ausdrücklich erklärte Zusammenarbeit und ihr aktuelles Verhalten in vielerlei Hinsicht spricht, ist es also ganz logisch, dass die Verlautbarung auch so verstanden werden kann, dass sie sich an mehrere Parteien richtet, und nicht nur an Russland.

      2. @Doi Enneson
        Der Satz von Xi-Jinping (er ist nicht neu) ist allgemein und bezieht sich auf die allgemeine Übereinkunft das ein Atomkrieg niemals geführt werden sollte.
        Von Warnung an Russland kann ich daraus nichts lesen, auch nicht im englischen. Und wenn ALLE es als Warnung an Putin verstanden haben sollen, so ist das eine reine subjektive Vermutung.
        Demgegenüber spricht der Westen ständig von Atomwaffen und warnt und verschärft Einsatzdoktrin. Warum ? Und Liz Truss hat 2x den Einsatz von Atomwaffen (das kleine England !!) gegen Russland angedroht.

        So, Tabula Rasa, und Felix weiß jetzt endlich gründlich, x-Mal, das er nichts weiß. w.z.b.w.

  20. @ Felix
    Es bringt wenig und ist auch nicht glaubwürdig, sich zu entschuldigen, im selber Absatz aber seine Gründe für das eigene Verhalten aufzuführen und diese als richtig darzustellen. Und nochmal drauf hauen.
    Meine Meinung.

    Man kann tatsächlich in der Sache anderer Meinung sein, es ist aber immer wieder beinahe lächerlich als Argument „den Mainstream“ oder „die Lügenpresse“ oder ähnliches anzuführen.

    Quellen, tja, das Internet bietet jedem für seine Position etwas an. Da ein Arzt, hier ein Professor oder was weiß ich. Die m. E. beste Quellenüberprüfung ist der menschliche Verstand, verbunden mit Logik und der Kenntnis über das bedürfnisgesteuerte, menschliche Verhalten.
    Weiterhin sind auch die aktuelle Lage / aktuelle Zwänge mit in seinen Überlegungen einzubeziehen. Alten Denkmustern verhaftet zu sein ohne aktuelle Entwicklungen zu betrachten, kann nur zu falschen Schlüssen führen. Denn die Grundsätze werden nicht beachtet. Mearsheimer z. B. ist immer noch in den Denkmustern des 2. Weltkrieges und des „Kalten Krieges“ verhaftet. Wer die Meinung vertritt, Deutschland wolle sich immer noch Europa zu eigen machen, der hat einfach die Entwicklung nach dem 2. WK verschlafen.

    Zu den Linken: Man sollte die Linken nicht mit den Grünen verwechseln. Zwei Paar Schuhe. Die Linken sind immer noch gegen Krieg und gegen Armut. Ob für Freiheit steht auf einem anderen Blatt.
    Die Grünen hätten sich auch nicht träumen lassen, daß sie mal für Krieg und Waffenhandel eintreten. Aber die politische Verantwortung und die Lage zwingen offenbar dazu.

    Zusammenfassend ist es immer wichtig, sein Denken auch mal kritisch selbst zu hinterfragen. Ist mein Standpunkt noch immer aktuell ? Dabei können Argumente von anderer Seite behilflich sein.

    1. Hallo jumpin1,

      für mich ein hilfreicher Beitrag von Ihnen. Dem Autoren habe ich alles nur ich Ich-Aussagen zugeschrieben, nicht als Faktenbehauptung. Ich habe ein Problem mit seinen Postulaten. Er kann machen was er will.

      Ich bin tatsächlich der Auffassung, dass sich an den wesentlichen Faktoren, die menschliches Handeln antreiben nichts geändert hat.

      Daraus ergibt sich natürlich an vielen Stellen eine unterschiedliche Interpretation. Ich bin der Ansicht, dass Länder ihre Interessen verfolgen und dabei nicht moralisch vorgehen, sondern dies bestenfalls vorgeben. Ferner denke ich, dass jede neue Generation neu und idealistisch an die Welt herangeht, und dabei frühere Erfahrungen negiert. Deswegen ist der Verlauf der Welt mE eindeutig zyklisch und nicht linear.

      Ich sehe aber auch, dass es einen gewissen Fortschritt gibt und drücke Ihnen sogar die Daumen, dass Sie in mehr Dingen richtig liegen als ich. Ich würde aber nicht darauf wetten.

    2. „Mearsheimer z. B. ist immer noch in den Denkmustern des 2. Weltkrieges und des „Kalten Krieges“ verhaftet. Wer die Meinung vertritt, Deutschland wolle sich immer noch Europa zu eigen machen, der hat einfach die Entwicklung nach dem 2. WK verschlafen.“

      Den Schmarrn vom „Vierten Reich“ aufzuwärmen klingt nicht nach Mearsheimer. Hat er sich tatsächlich in diese Richtung geäußert? Kann ich das irgendwo nachvollziehen?

      1. Hier. Themenbereich: Aufsätze zur atomaren Abschreckung 1990-2000

        https://de.wikipedia.org/wiki/John_J._Mearsheimer

        1. Danke, jumpin1.

          Den Artikel, auf den WP im fraglichen Absatz verweist, findet man übrigens hier

          https://www.mearsheimer.com/wp-content/uploads/2019/07/Mearsheimer-Case-for-Ukrainian-Nuclear-Deterrent.pdf

          „Germany“ wird dort mehrfach erwähnt. Entscheidend halte ich diesen Absatz:

          „A multipolar Europe with a German-Russian security competition at its core might be inevitable, regardless of Ukraine’s fate. Germany and Russia will probably be the two most powerful states in post-Cold War Europe. Nevertheless, an independent Ukraine dampens that competition because it is a formidable barrier between Russia and Germany. Remove that key buffer, however, and the borders of the two most powerful states on the continent would be much closer to each other, with the territory in between occupied by weak states. An intense political rivalry focused on this new buffer zone would probably result.“

          Jetzt frage ich Sie mal, gibt es nicht eine intensive Rivalität der Großmächte, aber nicht so sehr eine Deutschlands mit Russland, sondern der EU, die an Stelle Deutschlands heute die Rolle der Großmacht ausfüllt? Das Verhalten der EU ist aber auch nicht der Schlüssel zum Konflikt und die NATO wird, so wie im Kalten Krieg von der USA dominiert. Der Artikel wurde 1993 geschrieben, also vor knapp 30 Jahren, in dem Jahr in dem die Europäische Union gegründet wurde. Die spielte damals noch keine tragende Rolle. Mearshimer füllt das analytische Schema daher mit anderen Protagonisten aus.

          Davon, dass „Deutschland den Kontinent erobern würde“ wie die WP schreibt, finde ich dagegen nichts in seinem Aufsatz. Das klingt auch eher wie eine Phantasie der britischen Bildzeitung, der Sun.

  21. @Felix
    Aha, also Gesetze muss man nicht einhalten, wenn man sie nicht mag?
    Welches Staatsparlament hat mit welcher Legitimität die 84 Wahlmänner entsandt? Gab es dort irgendwelche Abstimmungen darüber? Bitte nennen Sie diese! Nennen Sie Quellen!
    Nun, betreiben wir doch mal wieder Ihre geliebte Quellenkritik: Wer bestimmt die Wahlmänner? Es ist von Staat zu Staat etwas unterschiedlich, aber im Prinzip wird ein Pool von Wahlmännern von den Parteien vorgeschlagen und bei den General Election von den Wählern gewählt.
    Ihre 84 „Wahlmänner“ wurden von niemanden gewählt. Sie haben sich selbst ernannt. Sie haben keine, aber überhaupt keine Legitimität. Und warum stammen alle 84 sog. Wahlmännern nur von den Republikanern?
    Was Sie machen ist schlicht und ergreifend den gesamten Wahlprozess zu delegitimieren:
    – Sie verneinen das legitime Wahlergebnis der Wahlen zum Präsidenten. Obwohl Recounts bzw. Audits in Wisconsin, Georgia, Arizona, Texas, Pennsylvania keine signifikanten oder gar wahlentscheidende Abweichungen. Alle Abweichungen waren im Bereich der Fehlertoleranz. Nachzählungen der Republikaner nahestehenden „Cyber Ninjas“ haben diese Ergebnisse.
    – Sie delegitimieren die Wahlen zu den Electoral Colleges der einzelnen Staaten.
    – Sie delegitimieren die Wahlen der Electoral Colleges.
    Und wer sind Sie, dass Sie das können? Welche Legitimität haben Sie? Weil dieses nicht Ihrer Vorliebe entspricht?
    Alle Klagen gegen die Ergebnisse Wahlen worden samt und sonders abgewiesen. Und jetzt sagen Sie natürlich, dass das falsch war. Mal so: Wenn ein Fahrer auf der Autobahn nur Geisterfahrer hat, wie wahrscheinlich ist es, dass nicht die anderen, sondern er der Geisterfahrer ist? Die Wahrscheinlichkeit liegt bei nahezu 100%. Und so ist es bei Ihnen: Wenn alles gegen Ihre „Meinung“ spricht, alle nachprüfbaren Fakten anders sind, als Sie behaupten, wie wahrscheinlich ist es, dass Sie falsch liegen? Die Wahrscheinlichkeit liegt bei nahezu 100%.
    Sie sind wie ein trotziges Kind, was die Wahrheit nicht akzeptieren kann.
    Wir bewegen uns hier auf dem Niveau von einem Pro Seminar II „Systemlehre“. Bei Ihnen ist es eher systematische Leere.

  22. Leute, wir sollten weg von diesen persönlichen und teilweise respektlosen Angriffen, die wirklich sehr fern der Sache sind. Und uns wieder einer guten Diskussionskultur widmen, in der Sachargumente aus verschiedenen Perspektiven vorgebracht werden.
    Ja, ich habe es hier auch mehrfach erlebt, es ist schmerzlich. Man gibt sich recht viel Mühe, seine persönliche Sichtweise der Dinge mit Argumenten so darzustellen, daß sie für andere nachvollziehbar sind/werden. Manchmal sind es ja auch nur Nuancen, die da Unterschiede machen. Und da kommt dann so ein persönlicher Angriff, völlig losgelöst von der Sache und ohne Hintergrund. Das tut schon „weh“. Das sollte man dem „Angreifer“ dann auch so mitteilen, direkt und ohne Umschweife. Aber der Sache selber ist es natürlich nicht dienlich. Klar ne?

    1. @jumpin, volle Zustimmung! Koommt endlich weg von den persönlichen Angriffen – das Leben ist doch spannend genug als sich gegenseitig zu attackieren!

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